das ccw in der Sommerpause - ab 9. Juli 2022

Mit dem letzten Konzert "Sinfonia de Carnaval" geht das ccw.stainach in die Sommerpause und bereitet das Programm für den Herbst (ab. 16. Dezember) vor. Wir sind aber auch über den Sommer jeweils am Montag und Mittwoch im ccw von 10 - 15 Uhr erreichbar. Wir wünschen Ihnen/Euch einen wunderbaren Sommer, Erholung und viel LUST auf unsere kommenden Veranstaltungen. Weitere Infos folgen....  &     bleiben Sie uns gewogen ....

Ihr ccw.team       Helmut Günther & Thomas Hein


Donnerstag, 19. Mai, 19:30 h: pianovibes - Dejan Pecenko & Maximilian Kanzler Duo (Jazz)

pianovibes - Dejan Pecenko & Maximilian Kanzler Duo

 

„pianovibes“, das „Dejan Pecenko & Maximilian Kanzler Duo“, entstand an der Linzer Anton Bruckner Privatuniversität (Jazz Institut), an der Dejan Pecenko seit vielen Jahren als außerordentlicher Professor unterrichtet. Ganz frisch aus dem Aufnahmestudio ins ccw.stainach kommt diese Paarung des Pianisten mit seinem „Master“-Studenten Maximilian Kanzler am Vibraphon, die diesen Konzerttag mit einem „brandneuen“ Programm für das Publikum im Ennstal „retten“ werden.  (Das Stan Getz-Tribute musste am selben Termin leider krankheitsbedingt abgesagt werden).

 

Dejan Pecenko - piano   /  Maximilian Kanzler - vibraphone

 

Eintritt: € 20,-


Freitag, 8. Juli 2022, 19:30 h: Sinfonia de Carnaval (Weltmusik)

Sinfonia de Carnaval

Mit kleiner Corona-Verzögerung am musikalischen Puls der Zeit hat das in Oberösterreich beheimatete Duo Sinfonia de Carnaval – Anna Lang (Cello, Electronics) und Alois Eberl (Posaune, Akkordeon, Percussion, Electronics) im Herbst 2021 ihr zweites Album »Sweeping Dragon« (Preiser Records Wien) veröffentlicht. Ein Sound, der in Sachen Stilistik keinerlei Grenzen kennt und aus vielen Einflüssenein mitreißendes Ganzes entstehen lässt. Berührungsängste scheinen ihnen vollkommen fremd zu sein, was das experimentierfreudige Zweiergespann in seinen Stücken zu Gehör bringt, ist ein musikalischer Mix, der einen mit wahnsinnig viel Gefühl und Leidenschaft, klanglicher Schönheit und einer immensen Wucht gleichermaßen in seinen Bann zieht. Die Art und Weise, wie Anna Lang und Alois Eberl Jazz, Rock, Pop, Funk, elektronische Spielerein, Folk aus allen möglichen Richtungen, Improvisationen, Filmmusik und Klassik miteinander verweben, zeugt von einem großen musikalischen Verständnis und einer ordentlichen Portion Kreativität.

 

Eintritt: € 20,-


Donnerstag, 30. Juni 2022, 19:30 Uhr: Faust - What Else? (Theater)

FAUST – What else?

Ein alter weißer Mann in einer viel zu späten Midlifecrisis bedient sich übler Tricks, Drogen und der Hilfe des Teufels, um einer blutjungen Frau den Kopf zu verdrehen. Natürlich kann er sie nicht glücklich machen, lässt sie schwanger sitzen und treibt sie damit in den Wahnsinn. Hört sich diese Kurzbeschreibung eher wie eine mittelmäßige Netflixserie als ein populäres Werk der Jugendliteratur an? Richtig, trotzdem handelt es sich um die im deutschen Sprachraum meist (un-)gelesene Schullektüre. Gemeint ist Johann Wolfgang von Goethes Werk „Faust“. Die SchülerInnen des Kreativzweigs des Gymnasiums Stainach begeben sich auf eine Mission: die Wiederbelebung, Neudeutung und Aktualisierung des Fauststoffs. Was ist des Pudels Kern der eigenen Existenz, wenn uns Algorithmen das eigene Denken bereits vollständig abnehmen? Gibt es etwas, das die Welt auch in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels noch im Inneren zusammenhält? Sind Anmachsprüche und Speeddating im Wissen um Gretchens fatalen Irrtum auch heute noch akzeptable Vorgehensweisen bei der Partnersuche? Im Wissen, dass der Mensch bekanntlich irrt, solang er strebt, warten freilich keine abschließenden Antworten auf die Zuseher – aber mit Sicherheit die dialektische Erkenntnis, dass sich große Kunst und gute Unterhaltung niemals ausschließen müssen.

 

In Kooperation mit dem BG/BRG Stainach

 

Eintritt:  Freiwillige Spenden


Mittwoch, 22. Juni 2022, 19:30 Uhr: Die Fabelhafte Welt der Amelie (Spielfilm) [À Paris - Trois]

DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE  / F 2001, 122 Minuten
Regie: Jean-Pierre Jeunet, Musik: Yvann Tiersen, DarstellerInnen: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz

 

Auch der dritte »À Paris«-Beitrag in diesem Frühjahr/Sommer streift durch die Metropole an der Seine, wir flanieren mit Amélie Poulain (Audrey Tautou) durch
eine poetische Zauberwelt und ihrer darin lebenden, oft skurrilen und sehr "atmosphärischen" Menschen von Paris. Zur Musik von Yann Tiersen und seinem um die Welt gegangenen »Comptine d’un autre été« fliegen wir durch den von Regisseur Jean-Pierre Jeunet gedrehten Film, der uns wie ein wunderbarer Traum berührt und fasziniert.
Städtereise samt einer »fabelhaft« erzählten Geschichte im ccw, dem Kunst- und Kulturzentrum »Next Door« – nicht nur früher/damals »auch« ein Kino ...

 

Eintritt: € 8,-


Donnerstag, 2. Juni 2020, 19:30 Uhr: Die Liebenden von Pont-Neuf (Spielfilm) [Á Paris - Deux]

LOVERS ON THE BRIDGE, (aka LES AMANTS DU PONT-NEUF), Juliette Binoche, 1991

PHOTO: D.R.

Die Liebenden von Pont-Neuf

F 1991, 125 Minuten, Regie: Leos Carax
DarstellerInnen: Juliette Binoche, Denis Lavant, Klaus Michael Grüber

Wo im April Rebecca Anouche auf der Bühne des ccw mit ihrem Trio unter dem Titel »À Paris« auf die
musikalische Welt von Yves Montand und Astor Piazzolla blickte, setzen wir diese »Idee« spontan mit zwei modernen filmischen
»Hommagen« an die französische Hauptstadt fort. Paris und die Liebe sind die Themen der Filme, im ersten davon (»Die Liebenden
von Pont-Neuf«) werden die beiden Protagonistinnen Michèle Stalens – gespielt von Juliette Binoche – und Alex (Denis Lavant)
in den wilden Strudel einer »Amour Fou« (verrückten Liebe) gezogen. Und das Publikum ließ sich von dem mit drei Europäischen
Filmpreisen ausgezeichneten und bildgewaltigen Film in dieses Spiel einbeziehen. Für unsere FilmliebhaberInnen in der Region
zum unbedingten Wiedersehen.

 

Eintritt: € 8,-


Samstag, 28. Mai 2020, 19:30 h: Carlos Leitao Ensemble presents Sofia Ramos (Fado / Weltmusik)

10. Nacht des Fado

Carlos Leitao Ensemble presents Sofia Ramos

Das Carlos Leitao Ensemble hat sich weltweit einen Ruf erspielt und ist somit alljährlich würdige Begleitung der jeweiligen
Neuentdeckung am Fado-Himmel. 2022 verspricht die ausgebildete Schauspielerin, Ballett-Tänzerin, Klavier-Virtuosin und
Sängerin Sofia Ramos Fado jenseits des Mainstreams und touristischer Gehörpfade. Die zehnjährige Jubiläums-Tour, die von 2021
auf 2022 verschoben werden musste, präsentiert Carlos Leitaos neue Fado-CD »Simples« mit 10 zeitgenössischen Eigen-
kompositionen, die in der klassischen Besetzung Konzertgitarre, portugiesische Gitarre und Kontrabass aufgenommen
wurden. Der weibliche Gast, den uns Carlos diesmal vorstellt, die junge Fadista Sofia Ramos, ist ein neuer Stern am Fado-
Himmel. 2014 beschloss sie, sich ganz dem Fado hinzugeben. Kurze Zeit später erhielt sie ihr erstes Engagement im Fadolokal
»Povo«, 2016 erschien ihr erstes Album.

Besetzung:  Carlos Leitao  – Gesang und Viola ( = Konzertgitarre), Sofia Ramos – Gesang, Henrique Leitao – Guitarra Portuguesa
( = portugiesische Gitarre),  Carlos Menezes – Baixo ( = akustischer Bass)

 

Eintritt: € 24,-


Donnerstag, 19. Mai, 19.30 h: (Abgesagt! - neue Band s.u.) The Sound - Tribute to Stan Getz / Eddie Luis & His Jazz Passengers (Jazz)

c   by  Bernd Wimmer

THE HISTORY OF JAZZ: The Sound – Tribute to Stan Getz

Eddie Luis & His Jazz Passengers feat. Milos Milojevic (Tenor Saxophon)

 

Der elegante Melodiker Stan Getz (1927-1991) gehörte über Jahrzehnte zu den einflussreichsten Saxophonisten der Welt.  Er spielte in den Bigbands von Stan Kenton, Benny Goodman, Jimmy Dorsey und Woody Hermann, mit Jack Teagarden, Lionel Hampton, Nat King Cole, Ella Fitzgerald und Dizzy Gillespie, sein „The Girl From Ipanema“ (von Antônio Carlos Jobim) mit Astrud Gilberto und João Gilberto wurde 1963 zum Welthit. Er gewann 11 Grammy Awards und war stilbildend im Bereich des Cool Jazz und Latin-Jazz. Eddie Luis und seine Jazz Passengers schicken mit ihrem virtuosen Milos Milojevič Grüße gen Himmel!

 

Eintritt: €  20,- 


Freitag 13. Mai, 19.30 h: Martin Eden (Spielfilm)

c   Filmladen Filmverleih

Martin Eden

ITA/F/D 2019,  129 Minuten,  Regie: Pietro Marcello,  D: Luca Marinelli

In dieser Verfilmung des zum Teil autobiographischen Romans von Jack London entdeckt ein Seemann seine Berufung zum Schriftsteller. Martin Eden gilt als eines der größten Werke von Jack London und erschien erstmals im Jahre 1909. Die zentrale Figur „Martin Eden“ glaubt, einzig durch das Erlangen von Bildung und Respekt die Zuneigung eines Mädchens aus der gehobenen Schicht gewinnen zu können. Nach seinem Entschluss, fortan als Schriftsteller zu leben, verfeinert er seine Sprache und schreibt fiktive und autobiografische Geschichten der erwähnten „fiktiven“ Vergangenheit.

Der Regisseur/Filmkünstler Pietro Marcello, mit seiner eigenwilligen Bildsprache, Poesie und Erzählstruktur, gilt bei einigen als Erbe Pier Paolo Pasolinis. Seine ins Neapel des frühen 20. Jahrhunderts versetzte bewegende Geschichte Martin Edens verwebt diese mit den politischen Prozessen Europas des 20. Jahrhunderts zu einer bildgewaltigen Textur. Hauptdarsteller Luca Marinelli gewann mit seiner Darstellung den Copa Volpi für den besten Darsteller beim Filmfestival von Venedig 2018.

Eintritt: € 8,- 

 


Donnerstag, 5. Mai, 19:30 h | Anna Lauvergnac Quartet Wien (Jazz)

(c) Marco Girolami

ANNA LAUVERGNAC QUARTET WIEN

„Anna singt aus ihrem Herzen“, hat Sheila Jordan einmal über die langjährige Sängerin des Vienna Art Orchestra gesagt. Daher, so möchte man ergänzen, besitzt sie auch die Fähigkeit die Herzen der Menschen zu berühren. Es gibt viele Sängerinnen mit einer schönen Stimme, die sich von swingenden Gefährten begleiten lassen, wenige besitzen aber wie Anna Lauvergnac die Fähigkeit, im Zusammenwirken mit drei exzellenten Könnern beglückende Kommunikation zum intensiven Erlebnis zu machen. Und während noch der verwöhnteste, anspruchsvollste Jazzpurist zum akustischen Genießer wird, wird auch für Jazzneulingen an so einem Abend erfahrbar, was diese Musik sein kann: Nicht nur eine Show, bei der Fertigkeiten vorgeführt werden, sondern ein Akt der Liebe. (Marcus A. Woelfle, JazzZeit)

Ins ccw kommt die aus Triest stammende Sängerin mit einem über viele Jahre gereiften, „eingespielten“ Trio aus Wien rund um den Pianisten „Sir“ Oliver Kent.

Anna Lauvergnac – vocals

Oliver Kent – piano

Hans Strasser – bass

Dusan Novakov – drums

 

Eintritt: € 20,-