“Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.” – Yehudi Menuhin

 

In der Klassik-Szene hat er es gerade einmal so lange ausgehalten, wie sein Studium an der Kunstuniversität gedauert hatte. Nach dessen Abschluss und der gelungenen Flucht vor der akademischen Musikpolizei entschloss er sich, die Musik zu machen, die zu ihm passt. Wie man vielleicht schon ahnt, ist es keine Musik, die Autoritäten akzeptiert oder chirurgisch genauer Analysen bedarf.  Die Rede ist von Weltmusik; einer Musik, die die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten aller Völker der Erde vermittelt.

Auf seiner neuen aktuellen CD „Wödscheibn“ befindet sich Musik aus 14 verschiedenen Ländern, von bulgarischer Chormusik über kanadischen Jazz bis hin zu israelischen Fusion-Jazz wird die Einzigartigkeit regionaler Musikstile gefeiert. Das Einstudieren und Arrangieren dieser Musik für die Sologitarre war eine Herausforderung, die für monatelanges Auftrittsverbot wie geschaffen war.

Ein Abend der den BesucherInnen musikalische Reisefreiheit bietet, an dem sie Stefan Frank Steinhauser und dessen virtuoses Gitarrenspiel begleitet.

 

Photo: Ulrike Rauch