FR | 29.10. | 20h | Kulturhaus Liezen | MARTIN LISTABARTH

Listabarth-02-by-liu-pengSolo Piano

Wie im letzten Jahr stehen auch wieder zwei Live-Konzerte dieser Jazz-Kooperation von Radio Freequenns und CCW auf dem Programm. Seit Beginn der Konzerte im Rahmen der „24 Stunden Jazz“ nimmt dabei der Konzertflügel im Kulturhaus Liezen eine (ge)wichtige instrumentale Position ein, ein „Fazioli“, wie er in Sacile (in der Provinz Pordenone, 60 km nordöstlich von Venedig) hergestellt wird, will gewürdigt werden. Nach internationalen Pianisten wie Livio Minafra (I) oder John Wolf Brennan (IRL) und heimischen KollegInnen wie Uli Rennert, Verena Zeiner und Elias Stemeseder kommt 2021 der Wiener Pianist Martin Listabarth, der sich weitgehend dem solistischen Spiel widmet, in die Bezirkshauptstadt. Der 29jährige hat mittlerweile international (wie zuletzt in China) reüssiert, in Österreich war er u. a. im Bösendorfersaal, im Wiener Musikverein, im Jazzclub „Porgy & Bess“ oder dem ORF-Radiokulturhaus zu hören. Seine erste CD „Short Stories“/2019 wurde von den Musikjournalisten sehr wohlmeinend aufgenommen, am nächsten Tonträger wird schon gearbeitet. Was sie stilistisch erwartet, darüber wollen wir „schweigen“ und sie „überraschen“.

 

Diese Veranstaltung findet um 20 Uhr im Kulturhaus Liezen statt.

 

In Kooperation mit RADIO FREEQUENNS zum Internationalen UNESCO Jazz Day.

 

 


Freitag, 21. Jänner, 19:30h: OH NARRENSCHIFF, MEIN RETTUNGSBOOT

Narrenschiff

STEINBAUER & DOBROWSY

OH NARRENSCHIFF, MEIN RETTUNGSBOOT

von Dorothea Steinbauer

Ein Bühnenpaar mit viel Lebens- und „Bretter“- Erfahrung schippert durch das Nichts. Eine Revue, ein Stück, ein Traum durch die Zeiten? Auf alle Fälle eine Betrachtung unser aller Situation, eine Suche nach einem Rettungsanker für eine neue Verantwortung, - auch in der Kunst. Wo ist die See, in die es zu stechen gilt? Wohin geht die Reise und wann darf es wieder „soweit“ sein? Wieviel braucht´s, um dann das zu tun, wovon man träumt...eine Hommage an den langen Atem der Kunst. Das Grazer Theaterduo lädt an Bord…

 

Mit Dorothea Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky

 

www.steinbauer-dobrowsky.info

 

 

 


SA | 30.10. | 19:30h | DENA DeROSE, ANNETTE GIESRIEGL, REINHARD ZIEGERHOFER

Mecki 1Solos, Duos, Trios

Die Black Box des CCW Stainach bildet den atmosphärischen Rahmen für die kleine Weltpremiere im Rahmen der herbstlichen JazzEXTRAS (dem „Nachschlag“ der „24 Stunden Jazz“ von Radio Freequenns vom 30. April). Mit der amerikanischen Sängerin, Pianistin und Bandleaderin Dena DeRose kommt eine international arrivierte Musikerin ins Ennstal, die sich bereits vor einigen Jahren ins Gästebuch des Hauses eingetragen hat. Sie bewegt sich stilistisch im Bereich der amerikanischen Standards und tourt mit ihren verschiedenen Ensembles seit vielen Jahren mit bekannten KollegInnen wie Ray Drummond, Ingrid Jensen oder Gary Smulyan rund um die Welt. Mittlerweile hat Dena DeRose als Professorin an der KUG ihren Lebensmittelpunkt in der Steiermark gefunden, mit ihrer Sängerin-Kollegin Annette Giesriegl geht sie seit einigen Jahren künstlerisch gemeinsame Wege. Annette Giesriegl war bereits 2014 mit dem Duo „Vocal Chordestra“ (mit Perkussionist und Sänger Franz Schmuck) beim Radio Jazz Day Liezen vertreten bzw. im Grande Finale mit dem Sänger Njamy Sitson (aus Kamerun) und Pianist Stefan Heckel zu erleben. Neben ihrer Lehrtätigkeit agiert sie großteils im improvisatorischen Bereich, pflegt ihre Kontakte in die britische Szene (John Edwards, Veryan Weston) und stand im österreichischen Kontext u. a. mit Ingrid Oberkanins und Elisabeth Harnik bzw. mit Jay Clayton oder „Pierre Dorge‘s New Jungle Orchestra“ auf der Bühne. Das Duo von Dena DeRose und Annette Giesriegl wird der quasi „Hausherr“ im CCW, Reinhard Ziegerhofer (in Liezen geboren, lebt er auf der oststeirischen Laßnitzhöhe) am Kontrabass ergänzen. Bekannt geworden im Sextett „Broadlahn“ oder mit „Polka Potente“, fühlt er sich sowohl im weltmusikalischen Umfeld, als auch im Jazz, in der improvisierten Musik und in der zeitgenössischen Kammermusik wohl und ist als Komponist höchst aktiv. Die Premiere zum Abschluss der „Jazztage“ bietet unter dem Titel „Solos, Duos, Trios“ die Chance für herausfordernde Begegnungen, zu dem die aufmerksame Präsenz des Publikums ihren Teil beitragen wird. Die Fortsetzung am 30. April 2022, zum 11ten Mal „24 Stunden Jazz“ auf Radio Freequenns“ & zum 10ten Mal der „Radio Jazz Day Liezen“, sollte folgen. Die Pandemie wird wahrscheinlich ein wenig bei der Planung mitreden, die Neugier und Liebe der BesucherInnen zur Kunst sollte dabei vielleicht den AUSWeg weisen.

 

 In Kooperation mit RADIO FREEQUENNS zum Internationalen UNESCO Jazz Day.

 

 

 


DO | 28.11. | 19:30h | THE COTTON CLUB

Cotton 2

USA 1984, 127 Minuten, Regie: Francis Ford Coppola

 

Nachdem 2020 der hundertste Geburtstag von Charlie „Bird“ Parker filmisch gewürdigt wurde, tauchen wir mit „The Cotton Club“ (im New Yorker Stadtteil Harlem gelegen) in die Zeit der Prohibition der 1920er Jahre ein. Der amerikanischen Regie-Großmeister Francis Ford Coppola erzählt die Geschichte des Trompeters Dixie Dwyer, der vom damals bereits hoch gehandelten Richard Gere verkörpert wurde, der zuvor in Hollywood-Erfolgen wie „Ein Offizier und Gentleman“ (1982), „Atemlos“ (1983) und „Honorarkonsul“ (1983) spielte und 1986 mit „Pretty Woman“ das weltweite Kino-Publikum eroberte. In dieser wilden, von gewalttätigen Aktionen geprägten Atmosphäre, die von berüchtigten Gangstertypen wie Lucky Luciano (Joe Dallessandro) oder Dutch Schultz (James Remar) geprägt wurde, findet sich Dixie Dwyer als Aufpasser und Musiker im Cotton Club des Owney Madden (Bob Hoskins) wieder, in dem auch der Steptänzer „Sandman“ Williams  (Gregory Hines) sein Brot verdient. Ein opulentes Porträt einer aufregenden Zeit und ihrer vibrierenden Szene, in der Künstler wie Duke Ellington oder Cab Calloway  im Cotton Club die Orchester leiteten. Den Soundtrack lieferte der 5fache Oscarpreisträger John Barry, eine der Goldstatuen bekam er für den Bond-Film „Goldfinger“.

 

Drehbuch: William Kennedy, Francis Ford Coppola

Musik: John Barry

Produktion: Robert Evans

Darsteller: Richard Gere, Gregory Hines, Diane Lane, Bob Hoskins, Lonette McKee, James Remar, Nicolas Cage, Laurence Fishburn, Jennifer Gray & Tom Waits ...

 

In Kooperation mit RADIO FREEQUENNS zum Internationalen UNESCO Jazz Day.