Freitag, 3. Juli, 20h: IDA LABEND

Simon PichlerSimon Pichler & Markus Oswald: „Ida labend (ein Liederabend)“

Wie soll das nur gut gehen mit denen zwei beiden? Der verschrobene, oberlehrerhafte Altspatz mit dem lästigen Drang zum Politisieren und der unbekümmerte Musikant mit der Schräglage zur deftigen Volkstümlichkeit? Will sich Simon Pichler in einem Alter, wo andere ihren Pensionsschock mit Töpferkursen bekämpfen, noch einmal bei der Jugend anbiedern, einweimperln und einschleimen oder will der naseweise Jungspund Markus Oswald von Pichlers mafiösen Szenekontakten profitieren? Will Pichler bloß gratis Musikunterricht – er soll auf seine alten Tage von Oswald die berüchtigten „Oberkrainer Polizeigriffe“ auf der Gitarre erlernt haben – oder will sich der karrieregeile Juniorpartner in die hochbezahlte Geriatrik-Tournee einschleichen? Offiziell beteuern der junge Tutter Oswald und der alte Sud Pichler natürlich im Chor, das Beste aus beiden Generationen (Generation Generationskonflikt und Generation Hotel Mama) in diesem Programm zu vereinen. Aber wer die beiden anschaut, hat da berechtigte Zweifel. Und außerdem, was soll dieser blödsinnige Titel „Ida labend – ein Liederabend“?

 

www.simonpichler.com

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Mittwoch, 5. Juni, 20h, CCW: ABSOLUTE WELTKLAPSE - EINE EINWEISUNG

LWM_2017_11cFotoTomGarrecht_6904_WHITE_300dpi[1]Ludwig W.Müller

"Absolute Weltklapse“ - Eine Einweisung

 

Angesichts von Ludwig W. Müllers permanenten Sprachverdrehungen und Wortkaskaden, seinen überraschenden Gedankensprüngen und seinem fast manischen Pointen-Output, wird sich schon mancher Zuseher gefragt haben, ob das Phänomen Müller auch einen medizinischen Namen hat. Aber etwas genauer betrachtet: Haben wir nicht alle irgendwie einen an der Klatsche? Ist der Wahnsinn nicht ohnehin der Normalzustand der Welt? Egal ob im Fußballstadion, im Straßenverkehr oder im Büro, so manchen Mitmenschen oder Arbeitskollegen könnten die Fachärzte doch als prototypischen Borderliner auf die Vortragsreise mitnehmen, und die Chefin gleich dazu. Und Hand aufs Herz: Unseren geliebten Lebenspartner wollten wir doch auch alle schon einmal zur Therapie schicken!

 

Die Fallbeispiele des täglichen Irrsinns bezieht Ludwig W. Müller problemlos aus typischen Stressgebieten wie Ehe, Schule oder der Bühne der Weltpolitik und natürlich Müllers Hausgemeinschaft in Wien-Ottakring. Aber wo fängt eine waschechte Paranoia an, und wo hört das altersübliche „Verfolgerl“ auf? Wer hat den echten Burnout, wer ist nur ein bisserl depri oder agro und wer will einfach nur auf Kassenkosten mit einem Pharmacocktail in der 5-Sterne-Reha abhängen? Wer ist also wirklich reif für die Klapse?

 

Ludwig W. Müller geht mit gutem Beispiel voran und tritt schließlich selbst zum ADHS-Test an. Und sieht dem Ergebnis gelassen entgegen. Bei dem, was uns täglich an Nachrichten um die Ohren fliegt, ist doch ein solides Aufmerksamkeitsdefizit ein Überlebensprinzip. Diagnose: Absolut(e) Weltklapse.

 

www.ludwig-mueller.at

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Freitag, 28. Juni, 20h, CCW: DIE LACHHAFTE SCHÖNHEIT DES ALTER(N)S (Kabarett)

Helmut Bartussek (1)GELOTOLOGISCHE*) GERIATRIE oder: DIE LACHHAFTE SCHÖNHEIT DES ALTER(N)S

 

Kabarett von und mit HELMUT BARTUSSEK, alias ERNST UNTER DER LUPE: Das ewig aktuelle Thema „Das Altern und die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens“ wird in einem abendfüllenden Solo-Programm in einem Schleier aus Humor verpackt. Das Thema auf die Kabarettbühne zu stellen, wird dem Anspruch gerecht, mit der Lupe des Humors nach dem Ernst unter oder hinter dem Witzigen zu suchen. Aus dem Lachen erwächst dazu Lust und Energie. Der Autor und Darsteller schont sich dabei selbst nicht.

 

*) Gelotologie (von griech. Gélõs „Lachen“) ist die Wissenschaft von den körperlichen und psychischen Auswirkungen des Lachens

 

Eintritt: € 12.-

 

 

 

 


Donnerstag, 22. November, 20h, CCW: FLORIAN SCHEUBA

Florian Scheuba (c) Christian Heredia (5)FLORIAN SCHEUBA: Folgen Sie mir auffällig!

 

Drei Jahre nach seinem mit dem Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnetem Solo-Debüt zieht Florian Scheuba wieder Bilanz. Doch diesmal nicht über das, was war, sondern über das, was ist. Aber kann man heute überhaupt noch von etwas mit Sicherheit sagen, dass es ist? Gibt es zu „alternativen Fakten“ eine Alternative? Spielt der Unterschied zwischen Meinung und Lüge noch eine Rolle? Welche Folgen hat das für einen Satiriker und sein Publikum? Können sie einander folgen, ohne etwas anklicken zu müssen? Und wer folgt wem, wenn man sich gegenseitig folgt? Ein Abend für Folger, Verfolgte und Unfolgsame.

www.florianscheuba.at

 

Eintritt: € 22.-

 

 


Samstag, 5. Mai, 20h, CCW: DIE NAGER-SCHLACHT DES SCHÜTTELREIMS

Die Nagerschlacht des Schüttelreims (4)Ludwig Müller, Christoph Krall, Simon Pichler

DIE NAGER-SCHLACHT DES SCHÜTTELREIMS

Der Verein der Freunde des Schüttelreims durfte bereits mit Kapazundern wie dem Trio Lepschi, Leo Lukas oder Gunkl unsrer Kunst frönen. Erstmals in Stainach nun: Die „Nager-Schlacht“! Mit Simon Pichlers aktuellem Buch „Berührt, weil geschüttelt“, neuen akademischen Beiträgen von Prof. Krall, Äquivoc-Reimen, Limericks und einem fast abendfüllenden geschüttelten Western in reichlicher Kostümierung!

 

Der Schüttelreimer-Bühnenclan

Verwirklicht einen kühnen Plan

(Hätt’ uns nicht wilder Wahn geplagt,

nie hätten wir den Plan gewagt!)

 

Ein Herr, ein Freund der raschen Taten

zieht gleich aus seinen Taschen Ratten:

„Ich finde sonst nur schwer mein

Ziel mit einem Meerschwein.“

Ein Mädchen, wie im Fieber, bang,

dagegen ging auf Biberfang -

so endete die Schlagernacht

in einer wilden Nagerschlacht!

 

Wir kriegen für die Späße Prügel,

drum liest man dann im Pressespiegel:

“Man zeigt bei dieser satten Pleite

Sich ganz von seiner platten Seite.”

 

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 

 

 

 


Donnerstag, 6. September, 20h, CCW: LANDSTREICH plus

Landstreich plus (3)LANDSTREICH plus

 

Der polnisch-wienerische Weltakkordeonist Krzysztof Dobrek, der neo-burgenländische Musikkabarettist Christof Spörk und der hauptberufliche Kolchosenchef Gerhard Draxler kehren zu ihren Wurzeln zurück und werden verstärkt durch die großartige Wiener Geigerin und Sängerin Johanna Kugler. Es erwarten Sie die besten Songs aus der Landstreich-Zeit plus launige Sketches und neue Schmankerl aus der bewährten Text- und Musikwerkstatt „Dobrek-Spörk“. 2016 feierte die legendäre Musikkabarett-Formation „Landstreich“ (Salzburger Stier 2003) nach einer elfjährigen Pause eine umjubelte „vorübergehende Auferstehungstour“, unter anderem bei der Eröffnung der Wiener Festwochen. Seit 2017 spielt nun „Landstreich plus“ je eine Exklusivtour pro Jahr.

 

Johanna Kugler – Geige & Gesang

Christof Spörk – Klarinette & Gesang

Krzysztof Dobrek – Akkordeon

Gerhard Draxler – Kontrabass & Gesang

 

 

 


Mittwoch, 22. November, 20h, CCW: CHRISTOF SPÖRK (Kabarett)

Christof Spörk (c) Wolfgang Hummer (7)CHRISTOF SPÖRK: AM ENDE DES TAGES

 

Leute! Vergesst doch bitte die paar Probleme, die wir gerade haben. Sonst kriegen die noch Kinder. Jetzt einmal unter uns: Ich bin mir sicher. Das kriegen wir schon irgendwie hin. Letztendlich zählt doch die ganz große Vision! Und falls die Welt wirklich aus den Fugen gerät? Mein Gott, man kann immer noch Fußball schauen, Rasenmähen oder Kinder machen. Die haben dann zumindest was zum Ausbaden. Am Ende des Tages.

 

Christof Spörk begann 2011 seine Solokarriere als Musikkabarettist mit dem Programm „Lieder der Berge“ und gewann im selben Jahr den „Österreichischen Kabarettpreis in der Kategorie Programm“. 2013 folgte „Edelschrott“, das 2014 in Baden-Baden mit dem deutschsprachigen Radiopreis „Salzburger Stier“ ausgezeichnet wurde. Mit seinem dritten Programm „Ebenholz“, seinem bisher meistgespielten Programm, gewann er 2015 den SWR-Fernsehpreis des „Silbernen Stuttgarter Besen“.

 

Regie: Petra Dobetsberger

Foto: Wolfgang Hummer

 

www.christofspoerk.at

 

Eintritt: € 21.-

 

 

 


Donnerstag, 6. April, 20h, CCW: PETER SPIELBAUER (Kabarett)

Peter Spielbauer, Programm "Alles Bürste"Jahrzehntelang selbst in den Ungenauigkeiten und Unsicherheiten unserer Existenz schwimmend, ist es dem Worttänzer und Objekttäter Peter Spielbauer mit seiner finalen Erkenntnis „Alles ist eine Bürste!“ gelungen, endlich Klarheit und Halt in unser flüchtiges Dasein zu blasen. Peter Spielbauer sieht das Große Ganze, zweifelt zwar, ob das Große Ganze auch ihn sieht, gibt jedoch nie auf und sieht in der geschickten Verknüpfung von Umwegen den bequemen Teppich des intellektuellen Wohlbefindens. Mit großem körperlichen Einsatz und dem exzessiven Gebrauch spärlichster Requisiten (ein Tuch, ein Stab, ein Stein, ein Irrtum)  buch­stabirrt er durch seinen Spielbauer-Kosmos. Kein Fitzel Dreck ist ihm zu gering, keine Goldstandard-Krone zu unantastbar. Alles hängt mit allem zusammen und wenn man etwas sucht, ist es egal, wo man sucht, weil gefunden wird es sowieso woanders.

 

www.spielbauer.net

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Donnerstag, 16. Februar, 20h, CCW: WIENER BLOND

Wiener Blond (c) Konstantin Reyer (4)WIENER BLOND

 

Charmant, goschert und grantig sein – dass die jungen Musiker Sebastian Radon und Verena Doublier von Wiener Blond das besonders gut können haben sie bereits auf ihrem ersten Album „Der Letzte Kaiser“ bewiesen. Ihr Debut, das im Frühjahr 2015 erschien, hat in der Szene rund um das sogenannte „neue Wienerlied“ bleibenden Eindruck hinterlassen. So wurden sie eingeladen bei Karl Hodinas 80. Geburtstag ein Ständchen zu singen und durften live auf Ö1 mit Roland Neuwirth über das Wienerlied diskutieren. Weiters waren sie Finalisten des FM4 Protestsongcontests und spielten zahlreiche Konzerte in ganz Österreich.

 

Auch das Nachfolgewerk, welches im Herbst 2016 erscheint, befasst sich wieder mit zentralen Themen des Wiener Alltags: Auf ihrem zweiten Album widmen sie österreichischen Urgesteinen wie dem Spritzwein oder Risi Bisi eine Hymne, vertiefen sich in die Wiener Mehlspeis-Kultur und illustrieren musikalisch eine Fahrt in der U6 – und das durchaus tanzbar.

 

Wiener Blond benötigen live lediglich eine Loop-Station, eine Gitarre und eine Cajon. Die beiden fühlen sich mit ihrem „Wienerlied-Beatbox-Pop“ in Live-Clubs genauso zu Hause wie auf den Kleinkunst-, und Theaterbühnen des Landes und bringen frischen Wind in die traditionelle Wiener Musik Szene. Frei nach dem Motto: „Wennst a Semmel nur lang genug 'kaust, wird a ka Krapfn mehr draus!“

 

Eintritt: EUR 18.-

 

 

 


Dienstag, 17. Jänner, 20h, CCW: RINGSGWANDL

Ringsgwandl (1)RINGSGWANDL: WOANDERS. Saubere Musik und dreckige Geschichten.

 

Der Alltag ist ein geschmackvolles Großraumbüro, das deine Nerven ruiniert. Die Katastrophen schauen beim Fenster herein und hinter jedem Bildschirm lauert der Burnout. Dann hörst du Musik, jemand erzählt eine gute Geschichte, und du bist Woanders. Das ist noch immer das Unglaubliche an einem gelungenen Konzert: Es trägt dich in eine andere Welt. Also, was braucht es, damit dein Helikopter abhebt? Amtliche Songs, ein paar verreckte Geschichten und Musiker, die das alles zum Klingen bringen. Die Musik dieses Mal mit feinen, leisen Stellen, wo nötig aber auch mit deftigem Schub. Es gibt alte Reißer zu hören und frisches Gewächs vom neuen Album. Songs von der Disco-Ekstase bis zur Beerdigung und teure Choreographien vom krummen Gestell. Man könnte aber auch sagen: Ein krimineller Musikantenstadl. Ein Raubzug durch dreißig Jahre musikalischer Missetaten mit Georg Ringsgwandl als Hauptverdächtigem in Komplizenschaft mit drei kriminell guten Musikern.

 

Auf der Bühne:

Georg Ringsgwandl: Gesang, aufregende Bewegungen, Gitarre, Zither, Klavier.

Daniel Stelter: Gitarre, Mandoline. Einer der paar besten Gitarristen des deutschsprachigen Raums. Spielt mit Xavier Naidoo, Till Brönner, Berliner Philharmoniker, NDR-Bigband u. a.

Christian Diener: E- und Kontrabass. Studium an der Musikhochschule München und Berklee College of Music, Boston/USA. Spielt mit Wolfgang Haffner, Thilo Wolf, RIAS Big Band, Billy Cobham, Pee Wee Ellis, No Angels, Max Herre, Fourplay-Gitarrist Chuck Loeb, Chuck Leavell (Musical Director Rolling Stones). Dozent Musikhochschule Nürnberg.

Tommy Baldu: Drums, Percussion. Six Was Nine, Xavier Naidoo, Söhne Mannheims, André Heller, Laith Al Deen, Rebekka Bakken, Gaby Moreno, Herwig Mitteregger, Kosho, Studnitzky, Jazzanova, Emiliana Torrini, u. a.

 

Eintritt: € 28.-