Mittwoch, 22. November, 20h, CCW: CHRISTOF SPÖRK (Kabarett)
CHRISTOF SPÖRK: AM ENDE DES TAGES
Leute! Vergesst doch bitte die paar Probleme, die wir gerade haben. Sonst kriegen die noch Kinder. Jetzt einmal unter uns: Ich bin mir sicher. Das kriegen wir schon irgendwie hin. Letztendlich zählt doch die ganz große Vision! Und falls die Welt wirklich aus den Fugen gerät? Mein Gott, man kann immer noch Fußball schauen, Rasenmähen oder Kinder machen. Die haben dann zumindest was zum Ausbaden. Am Ende des Tages.
Christof Spörk begann 2011 seine Solokarriere als Musikkabarettist mit dem Programm „Lieder der Berge“ und gewann im selben Jahr den „Österreichischen Kabarettpreis in der Kategorie Programm“. 2013 folgte „Edelschrott“, das 2014 in Baden-Baden mit dem deutschsprachigen Radiopreis „Salzburger Stier“ ausgezeichnet wurde. Mit seinem dritten Programm „Ebenholz“, seinem bisher meistgespielten Programm, gewann er 2015 den SWR-Fernsehpreis des „Silbernen Stuttgarter Besen“.
Regie: Petra Dobetsberger
Foto: Wolfgang Hummer
Eintritt: € 21.-
Donnerstag, 6. April, 20h, CCW: PETER SPIELBAUER (Kabarett)
Jahrzehntelang selbst in den Ungenauigkeiten und Unsicherheiten unserer Existenz schwimmend, ist es dem Worttänzer und Objekttäter Peter Spielbauer mit seiner finalen Erkenntnis „Alles ist eine Bürste!“ gelungen, endlich Klarheit und Halt in unser flüchtiges Dasein zu blasen. Peter Spielbauer sieht das Große Ganze, zweifelt zwar, ob das Große Ganze auch ihn sieht, gibt jedoch nie auf und sieht in der geschickten Verknüpfung von Umwegen den bequemen Teppich des intellektuellen Wohlbefindens. Mit großem körperlichen Einsatz und dem exzessiven Gebrauch spärlichster Requisiten (ein Tuch, ein Stab, ein Stein, ein Irrtum) buchstabirrt er durch seinen Spielbauer-Kosmos. Kein Fitzel Dreck ist ihm zu gering, keine Goldstandard-Krone zu unantastbar. Alles hängt mit allem zusammen und wenn man etwas sucht, ist es egal, wo man sucht, weil gefunden wird es sowieso woanders.
Eintritt: € 18.-
Donnerstag, 16. Februar, 20h, CCW: WIENER BLOND
Charmant, goschert und grantig sein – dass die jungen Musiker Sebastian Radon und Verena Doublier von Wiener Blond das besonders gut können haben sie bereits auf ihrem ersten Album „Der Letzte Kaiser“ bewiesen. Ihr Debut, das im Frühjahr 2015 erschien, hat in der Szene rund um das sogenannte „neue Wienerlied“ bleibenden Eindruck hinterlassen. So wurden sie eingeladen bei Karl Hodinas 80. Geburtstag ein Ständchen zu singen und durften live auf Ö1 mit Roland Neuwirth über das Wienerlied diskutieren. Weiters waren sie Finalisten des FM4 Protestsongcontests und spielten zahlreiche Konzerte in ganz Österreich.
Auch das Nachfolgewerk, welches im Herbst 2016 erscheint, befasst sich wieder mit zentralen Themen des Wiener Alltags: Auf ihrem zweiten Album widmen sie österreichischen Urgesteinen wie dem Spritzwein oder Risi Bisi eine Hymne, vertiefen sich in die Wiener Mehlspeis-Kultur und illustrieren musikalisch eine Fahrt in der U6 – und das durchaus tanzbar.
Wiener Blond benötigen live lediglich eine Loop-Station, eine Gitarre und eine Cajon. Die beiden fühlen sich mit ihrem „Wienerlied-Beatbox-Pop“ in Live-Clubs genauso zu Hause wie auf den Kleinkunst-, und Theaterbühnen des Landes und bringen frischen Wind in die traditionelle Wiener Musik Szene. Frei nach dem Motto: „Wennst a Semmel nur lang genug 'kaust, wird a ka Krapfn mehr draus!“
Eintritt: EUR 18.-
Dienstag, 17. Jänner, 20h, CCW: RINGSGWANDL
RINGSGWANDL: WOANDERS. Saubere Musik und dreckige Geschichten.
Der Alltag ist ein geschmackvolles Großraumbüro, das deine Nerven ruiniert. Die Katastrophen schauen beim Fenster herein und hinter jedem Bildschirm lauert der Burnout. Dann hörst du Musik, jemand erzählt eine gute Geschichte, und du bist Woanders. Das ist noch immer das Unglaubliche an einem gelungenen Konzert: Es trägt dich in eine andere Welt. Also, was braucht es, damit dein Helikopter abhebt? Amtliche Songs, ein paar verreckte Geschichten und Musiker, die das alles zum Klingen bringen. Die Musik dieses Mal mit feinen, leisen Stellen, wo nötig aber auch mit deftigem Schub. Es gibt alte Reißer zu hören und frisches Gewächs vom neuen Album. Songs von der Disco-Ekstase bis zur Beerdigung und teure Choreographien vom krummen Gestell. Man könnte aber auch sagen: Ein krimineller Musikantenstadl. Ein Raubzug durch dreißig Jahre musikalischer Missetaten mit Georg Ringsgwandl als Hauptverdächtigem in Komplizenschaft mit drei kriminell guten Musikern.
Auf der Bühne:
Georg Ringsgwandl: Gesang, aufregende Bewegungen, Gitarre, Zither, Klavier.
Daniel Stelter: Gitarre, Mandoline. Einer der paar besten Gitarristen des deutschsprachigen Raums. Spielt mit Xavier Naidoo, Till Brönner, Berliner Philharmoniker, NDR-Bigband u. a.
Christian Diener: E- und Kontrabass. Studium an der Musikhochschule München und Berklee College of Music, Boston/USA. Spielt mit Wolfgang Haffner, Thilo Wolf, RIAS Big Band, Billy Cobham, Pee Wee Ellis, No Angels, Max Herre, Fourplay-Gitarrist Chuck Loeb, Chuck Leavell (Musical Director Rolling Stones). Dozent Musikhochschule Nürnberg.
Tommy Baldu: Drums, Percussion. Six Was Nine, Xavier Naidoo, Söhne Mannheims, André Heller, Laith Al Deen, Rebekka Bakken, Gaby Moreno, Herwig Mitteregger, Kosho, Studnitzky, Jazzanova, Emiliana Torrini, u. a.
Eintritt: € 28.-
Freitag, 20. November, 20h: RINGSGWANDL +++ AUSVERKAUFT! +++
AUSVERKAUFT! - RINGSGWANDL: Deppert, aber munter. Bandkonzert vom „Paradiesvogel, der immer gekonnter fliegt“ (Hannoversche Allgemeine)
„Ich bin ein gesamtgesellschaftliches Seismometer und meine Nadel schreibt die Songs. Mein Hirn ist ein Radiowellenempfänger und mein Maul der Lautsprecher, der die empfangenen Strahlen in Geschichten verwandelt. Zu hören gibt es alte Reißer und frisches Gwachs. Songs von der Disco-Extase zur Beerdigung und teure Choreographien vom krummen Gestell.“
Christian Diener – E- und Kontrabass
Daniel Stelter – Gitarren, Mandoline
Tommy Baldu – Schlagzeug
"… ein bayerischer Bob Dylan", schrieb die Süddeutsche Zeitung schon vor 20 Jahren.
„Ein Punk-Qualtinger, ein Valentin des Rock'n 'Roll, ein bayerisches Genie. Ein Mann wie ein Leuchtturm, Geheimtipp der Verirrten. Der Oberarzt als Punk, verhauter Rock'n 'Roller und intellektueller Robin Hood.“ (Die Zeit)
www.ringsgwandl.com
Bild: (c) Christian Kaufmann
Freitag, 20. Februar, 20 Uhr: OTTO JAUS (Kabarett)
OTTO JAUS: FAST FERTIG – EIN MUSIKALISCHER AMOKLAUF
Als ich nach sieben Jahren Wiener Sängerknaben und damit verbundener Weltumrundungen, wieder meine Eltern kennen lernen durfte, war mir klar, dass die Bühne mein Leben regieren musste! Meine Eltern waren so wahnsinnig glücklich darüber, dass sie die nächsten sieben Jahre nicht schlafen konnten! Also taten sie vor Freude kein Auge zu. Aber wo würde ich landen? Was für eine Sparte des Theaters wäre gemacht für mich? Einiges hab ich versucht: Die Oper (Nirgends stirbt man länger!), das Musical (Nirgends fragt man sich mehr “Um was geht’s da eigentlich?”), das klassische Schauspiel (Nirgends schläft man besser)? Doch dann fand ich das Kabarett und sah ein Licht! Was wäre, wenn man all diese Sparten kombinieren könnte – jenseits von sterben und schlafen? Freuen sie sich auf einen musikalischen Amoklauf verpackt in Geschichten aus ihrem und meinem Leben, also vorrangig aus meinem.
In seinem ersten Soloprogramm: “Otto Jaus – Fast fertig” verarbeitet Otto Jaus Erlebnisse von der Staatsoper bis zum Simpl, erzählt warum seine Mutter immer Recht hat, erklärt warum er alles nur kein Model sein möchte und was Mozarts Musik wirklich beeinflusst hat. Außerdem spielt er Gitarre, Klavier, Ukulele und singt.
Samstag, 7. Februar, 20 Uhr, CCW: GUNKL
GUNKL: SO SACHEN – EIN STAPEL ANMERKUNGEN
Wenn man als Kind schon vom Kasperl echt verwirrt wird, dann wirds nicht leicht im späteren Leben. So oder so, das wird echt kompliziert. Natürlich kann man jemanden fragen, aber man erfährt meistens nicht das, wonach man gefragt hat, sondern man weiß dann nur, was der andere gern für Antworten gibt. Das weiß man dann. Menschlich sicher sehr wertvoll, aber wenn man als Kind gerade vom Kasperl echt verwirrt wird, dann interessieren einen andere Sachen.
DO, 5. Juni 2014, 20 Uhr, CCW: DIE GALANACHT DES SCHÜTTELREIMS RELOADED
Ludwig Müller – Christoph Krall – Simon Pichler
Der Verein der Freunde des Schüttelreims (mit Sitz in Vaduz) tagt wieder einmal in Stainach! Versäumen Sie nicht all die neuen Blüten der drei durchgeschüttelten Künstlerhirne, die seit der letzten Sitzung entstanden sind! Ludwig Müller ist längst nicht mehr so ein wilder Kerl wie dazumal, vor allem seit er Vater geworden ist: Man sieht den alten Prasser wickelnd und trinkend nur noch Wasser prickelnd. Auch Christoph Krall wird älter und plant daher seine Zukunft in der Landwirtschaft: Fehlt einmal am Haupt das Deckhaar zählen nur noch Vieh und Hektar. Und Simon Pichler soll gar Esoteriker geworden sein: Den Glückspfad weist mein Teddy mir – sooft ich mit ihm meditier. Doch keine Sorge, sie werden wieder schütteln wie eh und je, mit ein paar Identreimen, Limericks und Sonetten als Ergänzung, dass es eine Freude ist. Und an der dürfen Sie teilhaben.
Freitag, 10. Mai 2013, 20 Uhr, CCW: KLAUS ECKEL & GÜNTHER LAINER
KLAUS ECKEL & GÜNTHER LAINER: 99
Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen. Dutzende Verwandte, hunderte Kollegen und tausende Zuständige werden uns vorgesetzt. Sie sind einfach da so wie singende Geburtstagskarten, ungesättigte Omega-3-Fettsäuren und aufblasbare Fahrradpumpen. Mitmenschen sind leider oft zu aufdringlich, zu impulsiv, zu ehrgeizig, zu stur, zu faul, zu Na, sagen wirs, wie es ist: Sie sind anders! Nun gibt es bei Mitmenschen folgendes Phänomen: Je mehr man sie verändern will, umso gleicher bleiben sie. Die Vernunft rät uns, trotzdem zu Ihnen Brücken zu schlagen. Das Gefühl möchte manchmal auf die Brücke verzichten. Doch wenn man sich permanent an einem Mitmenschen reibt, entsteht irgendwann auch ein Feuer. Damit kann man dann dem Anderen ein Würstel grillen oder sein Haus abfackeln. Oder beides. Ein Abend, der zeigen möchte, wie zwei Welten auf einer Erde leben können. Klaus Eckel und Günther Lainer beide verkaufen Lebensentwürfe, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Und auf den Zweiten schon gar nicht.
Zeckel und Schreiner weisen darauf hin, dass ihre Putzlösungen von Stiftung Warentest immerhin als "sehr ausreichend" und "ziemlich befriegend" bewertet wurden. Um in der Sprache der in "99" liebenswert skizzierten, bewertungssüchtigen Welt zu bleiben: Dieser Abend ist weit mehr als ausreichend witzig. Empfehlung! (Kurier.at)
Es kommt zu toll gesetzten Meinungsverschiedenheiten und kontroversiellen Gesprächssituationen 99 ist definitiv sehenswert. (Krone OÖ)
In ihrem ersten gemeinsamen Kabarettprogramm 99 thematisieren Klaus Eckel und Günther Lainer Grundfragen des Lebens an und für sich. Zum Zerkugeln. Vorder- und hinterfotzig treten der
Linzer Lainer und der Wiener Eckel vor allem nach der Pause Lachlawinen los. Wenn die Vernunft auf ihr Recht pocht, dann liegt der Eckel-Lainersche Nonsens klar nach Punkten voran: wenigstens 99. (OÖ Nachrichten)
Ein schräges Paar zum Durchlachen. Eckel & Lainer sind als Nervensäge und Grantler absolute Spitzenkomödianten. (Kleine Zeitung)
Klaus Eckel und Günther Lainer liefern sich in 99 einen amüsanten Schlagabtausch wunderbare Schlagabtäusche, äußerst witzige Dialoge und treffende Bemerkungen zu Gesellschaft, Lurch und Politik. (Der Standard)
Eine krude Mischung, die einen Abend füllt. Vor allem, weil Eckel nicht nur viel redet (und zwar so, wie er im "VOR-Magazin" schreibt), sondern dabei auch viel zu sagen hat. Und weil Lainer umso weniger redet, sondern auf sympathische Weise vor sich hin grummelt. Und so, wie sie konträrer nicht agieren könnten, ergänzen die beiden einander perfekt. (Wiener Zeitung)
Freitag, 11. Jänner 2013, 20h, CCW: DIE KRIMINELLE ENERGIE
LEO LUKAS & SIMON PICHLER: DIE KRIMINELLE ENERGIE
Never change a winning Duo! In Fortsetzung ihres Erfolgsprogramms Nackte Zahlen durchkämmen Lukas & Pichler das Spannungsfeld des Verbrechens. Auf Rasta-Fahndung nach den Wurzeln des Bösen kratzen sie rasant die Kurve vom Vaterunser zur Cosa Nostra, vom Räuberhauptmann Grasl zum Unschuldsengel Grasser, der den Armen nahm und den Reichen gab. Hohe Volks-Aufklärungsrate! Natürlich wieder mit reichlich Gedankenexperimenten, Schüttelreimen, Fabeln, Songs und Tanzeinlagen.










