Freitag, 6. Oktober 2023, 19:30 Uhr - Andreas Unterweger - Lesung - Präsentation "manuskripte"

Literatur SPEZIAL

Andreas Unterweger - Lesung - Präsentation "manuskripte"- Gespräch

Andreas Unterweger liest aus seinem neuesten Roman "So long, Annemarie"

"Annemarie und Dani hatten eine Zeit voller Lachen und Weinen, doch jetzt ist die Beziehung aus und vorbei. Da kommt dem Anfang 20-Jährigen das Auslandsjahr in Nantes gerade recht.

Es ist September 2001. Die westliche Welt schaut auf die Trümmer der Twin Tower, während Dani in Frankreich den Scherbenhaufen aus seinem eigenen Leben betrachtet. Er versucht sich seiner selbst und seiner Gefühle sicher zu werden. Turbulent geht es in seinem Leben zu, auch wehmütig, und natürlich geistreich-witzig: amouröse Irrungen und Wirrungen, literarische und politische Erweckungserlebnisse, das Leben im Augenblick und jede Menge Wendepunkte. Ganz im Sinne eines Flaneurs lässt Dani die Gedanken während seiner langen Spaziergänge schweifen und kreisen, erkundet und porträtiert die Stadt Nantes, verneigt sich vor der französischen Literatur, wie z. B. Verlaine und Rimbaud oder Houellebecq, und ergibt sich ganz dem Savoir-vivre.

Ein nostalgischer, aber niemals verklärter Blick auf ein Damals."

 

Im zweiten Teil des Abends präsentiert Andreas Unterweger die neueste Ausgabe der Literaturzeitschrift "manuskripte", für die er als Herausgeber seit 2020 allein-verantwortlich zeichnet. Im Gespräch mit Thomas Hein blättert er durch eine Periode der mödernen österreichischen Literturgeschichte, die bis in die Gegenwart - und darüber hinaus reicht.

Andreas Unterweger - geboren 1978 in Graz, lebt in Leibnitz. Er studierte Deutsche Philologie sowie Französisch in Graz und Nantes, wurde Gitarrist, Sänger und Songwriter der Band ratlos. Veröffentlichungen seiner Prosa und Lyrik in diversen Literaturzeitschriften (u. a. »manuskripte«) bzw. im Droschl Verlag, Essays zu Wolfgang Bauer und Bob Dylan. Seit 2009 ist er selbst Redaktionsmitglied, seit 2016 Mitherausgeber, seit 2020 Herausgeber der »manuskripte«.

Sein Schreiben zeichnen philosophischer Witz, phantasievolle Bilder und Assoziationen, formale Genauigkeit und Originalität aus. Es entfaltet sich eine (Erzähler‑)Stimme, so rhythmisch, musikalisch, so bewegend, dass sie ins Ohr geht, wie unter die Haut. Freude und Melancholie stehen immer nahe beisammen.

Unterweger erhielt den Preis der Akademie Graz (2009) und den Manuskripte-Preis (2016). Mit Wie im Siebenten stand er auf der Shortlist des Rauriser Literaturpreises (2010), mit Du bist mein Meer auf der Shortlist des Alpha Literaturpreises (2011). Es folgten die ebenfalls bei Droschl publizierten Bücher Das kostbarste aller Geschenke (2013), Das gelbe Buch (2015), Grungy Nuts (2018) und So long, Annemarie (2022).


Freitag, 29. September 2023, 19:30 Uhr

William Shakespeares Romeo + Julia

USA 1996, 120 Minuten, Regie: Baz Luhrman, Kamera: Donald M. McAlpine, Schnitt: Jill Bilcock,  Darsteller:innen: Leonardo DiCaprio, Caire Danes, John Leguizamo, Pete Postlewaite, Paul Sorvino, Brian Dennehy

400 Jahre nach der Uraufführung von WilliamShakespeares »Romeo & Julia« zeigt der australische Regisseur Baz Luhrmann seine »aufregende« junge und rasante Version des Stoffes. Das Spiel beginnt – die jungen Männer derzwei verfeindeten Familien Montague und Capulet liefern sich bei jeder Gelegenheit Schlägereien, obwohl die Familienoberhäupter zu Mäßigung mahnen. Nachdem bei einer Schießerei eine Tankstelle in Flammen aufgegangen ist, werden die Familien von der Polizei ultimativ dazu ermahnt, ab sofort Frieden zu wahren. Romeo, Sohn der Familie Montague, nimmt zunächst unerkannt an einer Kostümparty im Haus der Capulets teil und trifft auf die Capulet-Tochter Julia. Sie verlieben sich sofort ineinander, obwohl sie zunächst nicht einmal ihre Namen kennen ...

 

Eintritt: € 8,- (+ Ermäßigung)


Freitag, 22.September 2023, 19:30 Uhr - Film.Theater

Tod eines Handlungsreisenden

 

USA 1985, 130 Minuten, Regie und Drehbuch: Volker Schlöndorff, Kamera: Michael Ballhaus,  Musik: Alex North

Darsteller:innen: Dustin Hoffman, Kate Reid, John Malkovich, Stephen Lang, Charles Durning

 

Der deutsche Regisseur Volker Schlöndorffzeigt eine sehr detailgetreue Verfilmung des1949 erschienenen, mit dem Pulitzer-Preis aus-gezeichneten Theaterstücks des amerikanischen Autors Arthur Miller. Im Zentrum desStückes steht der Konflikt zwischen WillyLoman, einem alternden Handlungsreisenden, der seine zunehmende Erfolglosigkeit nichtwahrhaben will, und seinem Sohn Biff, der sichebenfalls als Handlungsreisender versucht, jedoch scheitert. Außerdem entdeckt Biff, dasssein Vater eine außereheliche Affäre hat.

Theater und Film, Theater im Film, eine außerordentliche Schauspielerriege – ausgezeichnetmit zahlreichen Golden Globes und Emmys.

 

Eintritt: € 8,- (mit Ermäßigungen)

 

 

 


Freitag, 15. September 2023, 19:30 Uhr - zum 80. Geburtstag von Klaus Maria Brandauer

Zum 80. Geburtstag von Klaus Maria Brandauer

Mephisto

H/A/BRD 1981, 154 Minuten, Regie: Istvan Szabo, Darsteller:innen: Klaus Maria Brandauer, Ildikó Bánsági, Krystyna Janda, Rolf Hoppe, György Cserhalmi

Der ehrgeizige und talentierte Theaterschauspieler Hendrik Höfgen (Klaus Maria Brandauer) ordnet seiner Karriere alles unter – seine politische Gesinnung, seine menschlichen Beziehungen und seine Kunst. Im Berlin der Goldenen Zwanziger eilt er von Erfolg zu Erfolg. Zu seinem größten Triumph wird seine Mephisto-Darstellung in Goethes »Faust«. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigriert seine Frau nach Paris, Höfgen kehrt nach Berlin zurück. Die mittelmäßige Schauspielerin Lotte Lindenthal (Christine Harbort), Frau desmächtigen Luftwaffengenerals und preußischen Ministerpräsidenten, verwirklicht ihre eigenen künstlerischen Pläne als Partnerin von Höfgen. Als Gegenleistung sorgt sie dafür, dass er seinen Mephisto wieder spielen darf – wenn auch nicht mehr in der modernen, sondern in einer deutsch-romantischen Konzeption ... (film.at).

Der große internationale Durchbruch des »Filmschauspielers« Klaus Maria Brandauer –  das ccw.stainach gratuliert ihm damit sehr herzlich zum 80. Geburtstag.

 

Eintritt: € 8,- (mit Ermäßigung)