Musik: UNE SOIRÉE FRANCAISE | Freitag, 17. Juni 2011 | 20 Uhr | CCW

Rebecca Anouche & KOA

Ein ebenso gefühl- wie auch temperamentvoller Einblick quer durch die Vielfalt des französischen Chansons, gewürzt mit weltmusikalischen Arrangements. Sängerin Rebecca Anouche (mit armenisch-deutschen Wurzeln) wurde in Paris geboren und ist in London aufgewachsen. Höchst beeindruckend ist ihre unverkennbare Stimme und Bühnenpräsenz mit der sie es immer versteht ihr Publikum zu begeistern. In Zusammenspiel mit dem Trio KOA, seiner großen Virtuosität, Spielfreude, subtilen Arrangements und feinsinnigen Grooves, entwickelt sich auf der Bühne eine fesselnde Atmosphäre.

Rebecca Anouche (GB/FRA): Vocals

Reinhold Kogler (AUT): Baritongitarre

Man Mazé (FRA): Akkordeon

Toti Denaro (ITA): Percussions

EINTRITT: € 14.- Erwachsene, € 10.- Schüler, Lehrlinge, Studenten


Musik: GIORGIO CONTE | Samstag, 4. Juni 2011 | 20 Uhr | CCW

GIORGIO CONTE: Una Notte Italiana

Große Brüder werfen lange Schatten! Aber im Fall des Giorgio Conte, im Hinblick auf seinen Bruder Paolo, lassen sich Parallelen nicht verleugnen. Hat doch Giorgio Conte allein durch sein Songwriting viel zum Erfolg seines Bruders Paolo beigetragen. Seine Wurzeln liegen im Jazz der Fünfziger Jahre, als auch in der französischen Musik jener Zeit. Offenen Ohres nimmt man seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Francesco Baccini oder Rossana Casale zur Kenntnis und bei seinen spektakulären Auftritten begeistern seine schillernde Bühnenpräsenz und sein unkonventioneller Stil. Plötzlich wird die große Musikalität seiner Lieder erkannt und die subtile Ironie seiner Texte verstanden. Giorgio Conte zündet ein originelles Feuerwerk seines universalen Sounds, der volkstümliche Einflüsse mit "Rive Gauche", Swing und "Canzoni d'autare" vereint. Ein Stimmungsbild welches zum Träumen an den bevorstehenden Urlaub einlädt. Una Notte Italiana!

EINTRITT: € 24.- Erwachsene, € 16.- Schüler, Lehrlinge, Studenten

für ccw.mitglieder ganze 2 € weniger!!!


Musik: DIABATE / FINKEL / ZANGO / PUNTIGAM | Freitag, 20. Mai 2011 | 20 Uhr | CCW

Burkina Faso – Mozambique – Österreich

Ein musikalisches Rendezvous

WERNER PUNTIGAM & MATCHUME ZANGO

Die Lust und Neugier mit unkonventionellen Besetzungen neue zeitgemäße Musik zwischen Traditionellem und Urbanem zu kreieren resultierte im März 2010 in der Gründung dieses Duo-Projektes. In dieser kompakten Form widmen sie sich ihren „Freely improvised Afro-European Soundscapes“, wobei ihr "Haupt-ohren-merk" der gleichberechtigten Einbringung ihrer musikalischen Wurzeln aus dem individuellen kulturellen Background heraus gilt. So treffen Matchume Zango's polyrhythmisch verdichtete Loops, die er mit einem vielfältigen afrikanischen Instrumentarium sowohl live als auch elektronisch gesamplet beisteuert, auf ein breites rein akustisch erzeugtes Klangspektrum aus Posaune und Muschelhorn, von zarten Luftgeräuschen über diverse Spieltechniken inklusive Einsatz von Dämpfern und anderen Manipulationen am Instrument bis hin zu sehr „noisigen“ Passagen.

Werner Puntigam (AUT): trombone, conch shell, laptop, voice

Matchume Zango (MOZAMBIQUE): percussions, electronics, mbira, vocals

SIGI FINKEL & MAMADOU DIABATE: YALA – THE JOURNEY

Für dieses Duo hat sich Finkel mit seinem ehemaligen "African Heart" Bandmitglied Mamadou Diabaté zusammengetan. Die ungewöhnliche Instrumentierung mit Saxophone/Flöten und Balaphon/Ngoni macht den Reiz dieses Duos aus. Die zwei spielen neben Eigenkompositionen Musik aus der Tradition der Sambla, einer Volksgruppe aus Burkina, der Mamadou angehört – kombiniert mit jazzigen Saxophon- und lyrischen Flötensoli. Unter dem Motto "Yala – The Journey" spannt sich der Bogen von einer Reise nach Afrika und zur Mutter Mamadous ("Mama") über den Senegal, wo Sigi sich die Tambinflöte gekauft hat, bis zu imaginären Reisen in arabische Gefilde ("Habibi"). Rasante Balafonläufe Mamadous treffen in diesen neuen Kompositionen Finkels jazzig eloquentes Spiel und schaffen damit eine Spannung, die den Zuhörer mitunter atemlos staunen lässt.

Sigi Finkel (AUT): sax, flute

Mamadou Diabate (BURKINA FASO): balaphon

EINTRITT: € 18.- Erwachsene, € 12.- Schüler, Lehrlinge, Studenten

für ccw.mitglieder ganze 2 € weniger!!!

www.servus.at/pntgm

www.sigifinkel.com


Kino: SCHANDE | Freitag, 13. Mai 2011 | 20 Uhr | CCW

SCHANDE

AUS/Südafrika 2008, 120 Minuten, Regie: Steve Jakob

Großes Kino, das die Atmosphäre des Buches kongenial umsetzt, liefert die zweite Regiearbeit des Australiers Steve Jacobs dank der großartigen Drehbuchadaption von Anna Maria Monticelli und einem verstörend guten John Malkovich als David. Selten war ein so vielschichtiger Charakter auf der Leinwand zu sehen, ebenso wie Jessica Haines, die als Lucy ihr Filmdebüt gibt. Starke Bilder und ein starkes Stück Kino über die Hoffnung auf Versöhnung.

EINTRITT: € 7.- Einheitspreis

für ccw.mitglieder ganze 2 € weniger!!!


Kino: SIRGA – DIE LÖWIN | Freitag, 13. Mai 2011 | 16 Uhr | CCW

SIRGA – DIE LÖWIN

F 1996, 91 Minuten, ab 6 Jahren, Regie: Patrick Grandperret

Oulé, der Häuptlingssohn, und Sirga, die Tochter des Königs der Löwen, werden am selben Tag geboren. Der Junge im Dorf der schwarzen Jäger, das Löwenmädchen in den Tiefen des Urwalds. Der Busch führt sie zusammen. Von da an wachsen die kleine Löwin und das Menschenkind wie Geschwister auf. Sirga teilt das Strohlager und die Milch mit ihrem Spielkameraden, Oulé lernt an Sirgas Seite die Geheimnisse der Tiere und der Wälder kennen. Doch eines Tages scheint ihre Freundschaft ein jähes Ende zu nehmen, denn wilde Reiter aus dem Norden bringen Unheil über das Dorf und verschleppen den Jungen gemeinsam mit anderen Dorfkindern in die Fremde. Nun muss Oulé beweisen, dass er wirklich die Kraft der Löwen in sich hat. Sirga, die Löwin ist die einfühlsame Geschichte einer wunderbaren Freundschaft im Herzen Afrikas. Mit diesem Film ist es gelungen, einen faszinierenden Tierfilm mit unglaublichen Aufnahmen als spannendes Abenteuer für die ganze Familie zu inszenieren. Der Film weckt bei Kindern, Jugendlichen und Eltern gleichermaßen Begeisterung.

"Eine wunderschöne Geschichte, deren Charme an Mogli und Tarzan erinnert." (Le Parisien)

"Ein magischer Film - mit grandiosen Aufnahmen afrikanischer Landschaften und Tiere." (Le Figaro)

Bei einem Besuch im Haus der Eltern, stöberte der Regisseur und Produzent Patrick Grandperret auf dem Dachboden herum und förderte schließlich aus einer Kiste mit alten Schmökern ein Buch mit rotem Einband ans Licht: Sirga - Die Löwin. Die Dreharbeiten waren ein einjähriges Abenteuer in vier Etappen. Tatsächlich ist der Film in vier aufeinanderfolgenden Drehs entstanden. Die Stationen hießen Elfenbeinküste, dann Zimbabwe, Niger und schließlich Marokko. Nach jedem Dreh musste das Team nach Paris zurückkehren, um Geld für die nächste Etappe aufzutreiben. Ein Glück, dass diese Aufgabe mit jedem belichteten Filmmeter leichter fiel. Der erfolgreiche Vorabverkauf der Verleihrechte in Europa und Asien sicherte schließlich die Beendigung der Dreharbeiten unter fast verschwenderischen Bedingungen. Die Sklavenkarawane, mit der Oulé, Lena und die anderen Kinder in den Norden ziehen, wurde im Grenzgebiet von Niger zu Burkina-Faso und Mali gefilmt. Der Sklavenmarkt wurde auf einem Fußballplatz in der Stadt Ayorou nachgestellt.

EINTRITT: € 5.- Einheitspreis

für ccw.mitglieder ganze 2 € weniger!!!