Freitag, 20. Februar, 20 Uhr: OTTO JAUS (Kabarett)

Otto Jaus 1 (c) Jan Frankl HP hochOTTO JAUS: FAST FERTIG – EIN MUSIKALISCHER AMOKLAUF

 

Als ich nach sieben Jahren Wiener Sängerknaben und damit verbundener Weltumrundungen, wieder meine Eltern kennen lernen durfte, war mir klar, dass die Bühne mein Leben regieren musste! Meine Eltern waren so wahnsinnig glücklich darüber, dass sie die nächsten sieben Jahre nicht schlafen konnten! Also taten sie vor Freude kein Auge zu. Aber wo würde ich landen? Was für eine Sparte des Theaters wäre gemacht für mich? Einiges hab ich versucht: Die Oper (Nirgends stirbt man länger!), das Musical (Nirgends fragt man sich mehr “Um was geht’s da eigentlich?”), das klassische Schauspiel (Nirgends schläft man besser)? Doch dann fand ich das Kabarett und sah ein Licht! Was wäre, wenn man all diese Sparten kombinieren könnte – jenseits von sterben und schlafen? Freuen sie sich auf einen musikalischen Amoklauf verpackt in Geschichten aus ihrem und meinem Leben, also vorrangig aus meinem.

 

In seinem ersten Soloprogramm: “Otto Jaus – Fast fertig” verarbeitet Otto Jaus Erlebnisse von der Staatsoper bis zum Simpl, erzählt warum seine Mutter immer Recht hat, erklärt warum er alles nur kein Model sein möchte und was Mozarts Musik wirklich beeinflusst hat. Außerdem spielt er Gitarre, Klavier, Ukulele und singt.

 

 


Donnerstag, 12. Februar, 20 Uhr, CCW: RUBALCABA & LUIS FRANK (Kuba)

Rubalcaba & Luis Frank (2) HPRUBALCABA & LUIS FRANK (Kuba)

Erleben Sie ein Musikerlebnis der besonderen Art: Am Piano der 87-jährige Rubalcaba, einer der Altmeister der kubanischen Musik, sowie die unverkennbare Stimme von Luis Frank Arias. Guillermo Rubalcaba (übrigens Vater des berühmten Jazzpianisten Gonzalo Rubalcaba) verfügt über ein riesiges Repertoire: Angefangen vom traditionellen Son über Guaracha, hin zu Cha-Cha-Cha, Danzon, Bolero und vieles mehr. Dabei bleibt der 87-Jährige jedoch offen für Innovationen. Altes mit Neuem kombinieren – darin ist er so gut wie kein Zweiter. Zusammen mit Luis Frank Arias, der zu einem der bedeutendsten kubanischen Sänger unserer Zeit gehört, werden auf eine bezaubernde Art die schönsten kubanischen Klassiker und weltbekannte „Pianohits“ wie z. B. „As time goes by“ vorgetragen. Piano und Gesang mit Rubalcaba & Luis Frank Arias garantiert Ihnen einen fantastischen Musikabend mit echten Kubastars!

 

Guillermo “Rubalcaba“ Gonzáles (Piano)

Rubalcaba stammt aus einer legendären Musikerdynastie. Er beherrscht die Violine ebenso wie die Flöte – sein Herz schlägt jedoch für das Piano. In Kuba kennt man Maestro Rubalcaba als „den Mann mit den goldenen Händen“. Trotz seines stattlichen Alters tritt Rubalcaca noch regelmäßig und voller Elan in der ganzen Welt auf. So ist er beispielsweise immer wieder auf Tournee mit dem legendären „Buena Vista Social Club“ oder den „Afro Cuban All Stars“. Der 87-Jährige Rubalcaba hat sich bis heute voll und ganz der kubanischen Musik verschrieben, die er entscheidend mitprägt. In seiner Heimat, der Provinz Pinar del Rio, spielte er mit verschiedenen Ensembles: „Ases del Ritmo“, „Eden Pinareno“ und „Monte Carlo“. Er war mit „Enrique Jorrin’s Orchestra“ auf Welttournee und trat in Europa zusammen mit Juan de Marcos’ „Afro Cuban All Stars“ auf. In dieser Formation war er in der amerikanischen TV-Show „Cuban Legends“ zusammen mit Compay Segundo, Omara Portuondo und Chucho Valdes zu sehen. Rubalcaba ist in Europa seit Jahren als eine der Hauptrollen von “The Bar at Buena Vista“ unterwegs.

 

Luis Frank Arias (Vocal)

Luis Frank Arias ist Meister des Son Cubano. Er beherrscht die gefühlsbetonte kubanische Musik wie kein anderer. Auch er war lange Zeit bei allen weltweiten Konzerten an der Seite des „großen“ Compay Segundo (Buena Vista Social Club) zu sehen und hören. Zwei Jahre steuerte er die Leadstimme zu den Afro Cuban All Stars und Juan de Marcos González (dem musikalischen Leiter des Buena Vista Social Club) bei. Ein Höhepunkt seiner Karriere war 2004 die Mitwirkung an dem von Wim Wenders präsentierten Film “Musica Cubana” sowie dem dazugehörigen Soundtrack. Luis Frank Arias ist seit dem großen Boom des kubanischen Son einer der großen Namen der zweiten Generation des Buena Vista Social Club, die das musikalische Erbe über die Grenzen Kubas weiter am Leben erhalten. Infolge des neu erlebten Kubafeelings konnte der fantastische Sänger Luis Frank Arias in Europa und den USA grandiose Erfolge mit seiner Band „Soneros De Verdad“ feiern.

 

 


Samstag, 7. Februar, 20 Uhr, CCW: GUNKL

Gunkl (c) Robert Peres HP hochGUNKL: SO SACHEN – EIN STAPEL ANMERKUNGEN

 

Wenn man als Kind schon vom Kasperl echt verwirrt wird, dann wirds nicht leicht im späteren Leben. So oder so, das wird echt kompliziert. Natürlich kann man jemanden fragen, aber man erfährt meistens nicht das, wonach man gefragt hat, sondern man weiß dann nur, was der andere gern für Antworten gibt. Das weiß man dann. Menschlich sicher sehr wertvoll, aber wenn man als Kind gerade vom Kasperl echt verwirrt wird, dann interessieren einen andere Sachen.

 

 

 


Freitag, 30. Jänner, 20 Uhr, CCW: NACHT DES FADO mit LUISA ROCHA

Fado - Carlos Leitao HPNACHT DES FADO

 

Mit dem bereits bewährten Gitarren-Trio rund um CARLOS LEITAO als Band stellen wir bei unserem Ausverkaufs-Erfolg „Die Nacht des Fado” im Jänner 2015 mit der jungen Fadista LUISA ROCHA erneut einen „Rising Star of Fado” (so der Greek Reporter) vor.

 

LUISA ROCHA

„Ich singe Fados seit ich mich erinnern kann” beginnt Luisa Rocha ein Interview mit einer griechischen Zeitung, „meine Eltern haben mich, bevor ich laufen konnte schon mehrmals in der Woche in die Alfama mitgenommen, dort sind wir von einem Fado-Lokal zum nächsten gezogen, und das meine ganze Kindheit lang. Die schwarz gekleideten eleganten Fadistas haben mich früh geprägt, und selbst habe ich mit 10 professionell zu singen begonnen. Mein erstes längeres Engagement hatte ich in der „Casa do Fado”. Dort hörte mich der große Gitarrist Mario Pacheco und engagierte mich für  den renommierten „Clube de Fado”, von wo aus ich auch meine internationale Karriere mit Tourneen durch Brasilien, Frankreich, Spanien usw. startete. Eigentlich alle meiner Freundinnen wie Mariza, Cristina Branco oder Ana Moura starteten ihre Karrieren in den Fado-Häusern der Alfama, denn von hier kommt der Fado, die Alfama ist noch immer die Wiege unserer Musik-Kultur.” Aktuelle CD: „Uma Noite de Amor”

 

CARLOS LEITAO

Carlos war bereits 2013 und 2014 mit uns auf Tour, als bejubelter Gitarrist von Filipa Cardoso und als Gitarrist und Fadista mit Ana Lains. Vermutlich wird er auch auf dieser Tournee nicht nur Gitarre spielen, sondern auch den einen oder anderen Fado seiner traumhaften Debut-CD vortragen.

 

Luisa Rocha (Gesang)

Carlos Leitao (Gesang, Gitarre)

Henrique Leitao (Portugiesische Gitarre)

Carlos Menezes (Bass)

 

FADO – der Blues Portugals

Ob sich der Fado aus den Gesängen der portugiesischen Seeleute oder aus brasilianischen Musikstilen entwickelte ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Seinen Ursprung hat er jedenfalls in den Armenvierteln Lissabons, wo er zunächst in den anrüchigen Kneipen der Stadtteile Mouraria und Alfama auftauchte. Bis heute blieb der Fado auch die „Stimme des Volkes”, wenngleich Weltstars wie Mariza die herzzerreißende Musik Portugals in die größten Opernhäuser der Welt tragen. Einen größeren Kreis an Zuhörern erschloss ab den 1940-ern erstmals Ikone Amalia Rodrigues (1920-1999), die „Königin des Fado”. An die 170 Schallplatten und ein gutes Dutzend Filme dokumentieren die großartige Arbeit des wohl größten Stars Portugals. Die Instrumente (Gitarre = Viola und Laute = Guitarra Portuguesa) werden traditionell von Männern gespielt. Während sich der Gesang in touristisch geprägten Lokalen zumeist auf nur einen Gesangsdarbieter beschränkt, können in nicht-kommerziellen Fado-Zusammenkünften der Lissabonner sich bis zu einem Dutzend Anwesende spontan an einem Fado beteiligen. Dabei trägt jeder Sänger, gefolgt von einem Zwischenapplaus, inbrünstig eine Strophe mit seinem selbst ausgedachten Text bei. Es ist guter Umgangston im nicht-kommerziellen Fadolokal, dass nicht nur lobende Zwischenrufe den Fado begleiten, sondern ein virtuos vorgetragener Fado niemals enden sollte, ohne dass deutlich einige Sekunden zuvor der Applaus des Publikums einsetzt.

 

 


Donnerstag, 22. Jänner, 20 Uhr, CCW: PORTUGAL MON AMOUR

Portugal (1)PORTUGAL MON AMOUR

 

Komödie, F/P 2013, 90 Minuten, Regie: Ruben Alves

 

Maria und José Ribeiro leben schon seit fast 30 Jahren zusammen mit ihrer Tochter in einem kleinen Apartment im Erdgeschoss eines Pariser Wohnhauses aus dem 19. Jahrhundert. Das Emigrantenpaar aus Portugal ist allgemein beliebt - Maria als Concierge und José als Hausmeister sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil des täglichen Lebens der Menschen um sie herum geworden. Umso grösser ist die Überraschung, dass Maria und José eine Rückkehr nach Portugal planen. Und schon bald stellt sich das ganze Viertel die Frage: wie kann man die beiden in Frankreich behalten?

 

 


Donnerstag, 22. Jänner, 16 Uhr, CCW: DER BLAUE TIGER

Der blaue Tiger (2)DER BLAUE TIGER

 

CZ 2012, 90 Minuten, ab 6 Jahren, Regie: Petr Oukropec & Bohdan Sláma

 

Ein bezaubernder Film, der von der Macht der Fantasie handelt und zeigt, dass Freundschaft das Wichtigste ist, das man im Leben besitzen kann.

 

Wie eine vergessene Insel liegt ein alter botanischer Garten inmitten einer lauten Stadt. Johanna lebt dort zusammen mit ihrer Mutter und ihrem besten Freund Mathias, dem Sohn des wortkargen Gärtners Blume. Johanna liebt die Pflanzen und Tiere, die ihr grünes Heim bevölkern. In ihrer Fantasie kann alles lebendig werden und wundersame Dinge passieren. Nur in der Schule hat sie es mit ihren Mitschülern und einer gemeinen Lehrerin nicht leicht. Als der fiese Bürgermeister Rýp den paradiesischen Garten abreißen lassen will, um dort ein Entertainmentcenter zu bauen, ist Johanna schockiert. Fieberhaft überlegen Mathias und sie wie man ihr Zuhause retten könnte. Da taucht eines Nachts ein kleiner, blauer Tiger in der Stadt auf und gefährdet die perfiden Pläne des Bürgermeisters ernsthaft. Es scheint, dass nur der Tiger den Garten vor dem Abriss bewahren kann. Jetzt ist es an Johanna und Mathias, das wundersame Tier vor den teuflischen Fängen des Bürgermeisters und seiner Handlanger zu schützen.

 

 


Freitag, 16. Jänner, 20 Uhr, CCW: FOOLS ON THE HILL

Fools (2)b HPDie Mutter der Beatles packt aus!

 

Lange genug hat sie geschwiegen, die Mutter der Beatles. Doch damit ist jetzt Schluss!
Die uns bekannten Versionen der Beatles Klassiker sind Fakes! Nichts davon entspricht den ursprünglichen Absichten der Fab4. Was Sie zu kennen glauben, ist nichts weiter als das Produkt von Irrtümern, Managementfehlern, unsauberer Marktforschung, Kommerz und vielleicht sogar Verschwörung! Sie glauben, die Beatles wollten, dass ihre Songs so klingen, wie wir sie kennen? Falsch! Es sollte alles ganz, ganz anders werden …

 

SaBine Brezina – Gesang

Nadja Milfait – Cello, Gesang

Peter Marnul – Geige, Mandola, Ukulele, Akkordeon, Gesang

Wilfried Modlik – Gitarre, Gesang