Samstag, 22. Oktober, 20 Uhr, CCW: SAMO SALAMON BASSLESS TRIO feat. PAUL McCANDLESS & ROBERTO DANI

Das Bassless Projekt des international bekannten Jazzgitarristen und -komponisten Samo Salamon ist eine All-Star Gruppe mit einigen der besten Jazz Musikern der Welt. Der Bandleader des Trios ist Samo Salamon (SLO), einer der talentiertesten neuen Jazzgitarristen, der 2008 im Magazin Guitar Player als einer der heißesten 10 neuen Gitarristen der Welt genannt wurde. Seine erste Platte Ornethology ist unter den 1001 besten Alben in der Geschichte des Jazz (Penguin Guide To Jazz). An Soprano Sax, Oboe und Bassklarinette findet sich einer der besten und originellsten Jazz Musiker in der Jazz Geschichte, Gründer der legendären Gruppe OREGON und Grammy Gewinner Paul McCandless (USA). Das Trio wird komplettiert von Roberto Dani (ITA), einem der besten Schlagzeuger Europas. Die Band präsentiert neue und alte Kompositionen von Samo Salamon, einen Mix aus komponierter und improvisierter Musik.

PAUL McCANDLESS – Oboe, Bassklarinette, Soprano Sax

SAMO SALAMON – Gitarre

ROBERTO DANI – Schlagzeug

 

Eintritt: € 17.-

Ermäßigung von € 3.- für CCW-Mitglieder

Ermäßigung von € 2.- für Club Ö1, AK-Card, Senioren

Ermäßigung von 50% für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Arbeitslose, Menschen mit Behinderung

Freier Eintritt für Kinder unter 10 Jahren

 

 


Freitag, 23. September, 20 Uhr, CCW: HOLZAPFEL & REHLING: Neues von Früher

Rehling & HolzapfelNeues von Früher führt in eine kindliche Welt aus heutiger Sicht! Schauplatz dieser wahren und durchlebten Ereignisse aus den sechziger Jahren ist ein kleines Dorf in Oberbayern, in dem Rehling aufwuchs, wo jeder jeden kannte, wo es Anteil nehmende Nachbarschaft gab, der Spielplatz für die Kinder eine weitgehend intakte Natur. Die scheinbare Idylle birgt Momente voller Tragik, Komik und Humor! Sensible Beobachtungen im Dialekt, Erinnerungen fern jeglicher Wehmut, die ihre Kraft aus der Einfachheit von Sprache und Erlebnis schöpfen. Die Musik von Peter Holzapfel und Erwin Rehling: Ein hochartifizielles zeitgenössisches Klanggeflecht, rockig, jazzig, experimentell – in direkter Verbindung zu den Geschichten.

 

Biographien:

Peter HOLZAPFEL (Posaune, Gitarren, Melodica, Electronics)

Peter Holzapfel studierte klassische Posaune am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Als Posaunist ist er nicht nur in Bands unterschiedlicher Jazzstile, sondern auch

im Orchester, in Neue-Musik-Ensembles und immer wieder als Theatermusiker unterwegs. Seit 15 Jahren spielt er in verschiedenen Gruppen der Performance- und Klangkünstlerin Limpe Fuchs frei improvisierte Musik. Holzapfel komponiert Musik für Dokumentarfilme, Radiofeatures und Theater und produziert im Team Soundtracks für Kino- und Fernsehfilme. 2010 begann er seine Zusammenarbeit mit Erwin Rehling, es entstanden u. a. die CDs "Umpa Umpa" und "Schoisser".

 

Erwin REHLING (Geschichten, Schlagzeug, Steine, Marimba)

Studium der Bayerischen Geschichte, Theaterexperimente mit Zbigniew Cynkutis, Zygmunt Molik, Nelia Veksel. Ab Mitte der 1980er Jahre Perkussionist bei den Volksmusik-Anarchisten „Die Interpreten“, danach und daneben weitere Theater- und Musikprojekte, sowie drei vielbeachtete Dokumentarfilme. Gründete 2002 mit Fritz Moßhammer das Duo Hammerling.

Da Winta

Jeder von uns Buam hod oa baar Schi ghabt, de Bindung mit so am Schnappverschluß. Mit dene Schi hamma ois gmacht, Springa, Slalom, Schuß und aa Langlauf. Do hamma ma uns a richtige Streckn baut g´habt, hauptsächlich auf de Woidwegal, an Rundkurs, Start und Ziel zwoa Hoslnusstecka links und rechts. Da Wognsteda Edi hod a Uhr g´habt mit Sekundenzoager. Da hod a gwart, bis da Zoga om auf Null war und dann hod a des Startzeichen gem. Jeda is oanzln dro gwesen, de andern ham, verteilt auf der Streckn, g´schaut, daß koana a Abkürzung gnomma hod durch de Baam durch. Und dann bist mit letzta Kraft durch´s Ziel durche, da Edi hod auf´d Uhr gschaut und gmoant: „Sogn ma amoi vierahoib Minuten“

De Keiwen

Olle zwoa Wochan hod am Bahnhof in Soyen am Obend a Zug ghodn, wo Keiwen valodn worn san. Do san de Bauern mit eanane holzern Steig´n hint om am Bulldog daher gfahrn und dann san de Keiwen in de Waggons eine kemma. Do war a Stroh drin, des hod olle beruhigt. I bin jeds Moi mim Radl oder z`Fuaß dabei gwesn und hob zuagschaut. Da Verlust, oder wenn wos wegkimmt, wos ma gern ghabt hod, des Armselige dabei, des hod mi ozogn.

De Prinzessin vo Huab

Der Herr R. war a großa  schlanka scheena Mo mit am Bart und hod, so wiera ausgschaud hod,  gar ned so recht herbasst in unsere Gegend. I glaab er is noch´m Kriag vo Pommern kemma gwesn und hod in Huab hintn in am kloana Hof glebt. Er war Schreiner und Zimmerer und auf seine  Felder, die zum Hof gherd ham, hod er biologisch Gmias obaut, lang bevor andere damit ogfangt ham. An kloana Bulldog hod a ghabt und an Anhänger, aba koan Zwoa-Achser, sondern an Oan-Achser mit bloß zwoa Radln und ana kloan Ladefläche. Do is in da Mittn a großer roter Plüschsessel drauf gstandn. Der war mit Strick nach außen zu de Bordwänd hi obundn, so dass a ned umanand rutschn hod kenna. Wenn sie zum Eikaffa nach Soyen gfahrn san, do is er aufm Bulldog g´wesn und is gfahrn und sei Frau is hinta eam aufm Anhänger in dem roten Plüschsessel drin g´sessn. Und a so is des G´spann ins Dorf eine groid.

 De weiße Goaß

Wia´s beim Nachbarn d´Landwirtschaft aufgem hod, is da Stoi laar gstandn. Im Herbst war a kloana Zirkus bei uns. Sie ham für eanane Viecher an Winterplotz gsuacht. Do hams beim Nachbarn gfrogt und do san dann statt de Kiah und de Keiwen Ponys, greßere Pferdl und a baar weiße Goissn im Stoi drin gstand´n. Und im Deen draussn a Dromedar und a Giraffn. Amoi hod da vasuffene Tierpfleger scho d´Hosn herunt ghabt und hod vo hint an oana weißn Goiss rumgmacht, aba d´Resl hod´n dawischt.

 Essn am Fenstabrettl

Wenn mia so um de Mittagszeit gar ned recht gwußt ham, wos ma doa soin, dann samma zum Hanslmaor umme ganga und ham zuagschaut, wia da oid Hanslmoar sei Mittogessn ganz alloa am Fenstabrettl gessn hod, olle andern san umman Disch ummagsessn. Da oid Hanslmoar aba hod si sei ganz Lem lang gweigert, mit seim Schwiegersohn an oam Disch zum Sitzn.

 

Eintritt: € 17.-

Ermäßigung von € 3.- für CCW-Mitglieder

Ermäßigung von € 2.- für Club Ö1, AK-Card, Senioren

Ermäßigung von 50% für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Arbeitslose, Menschen mit Behinderung

Freier Eintritt für Kinder unter 10 Jahren

 

 


Samstag, 2. Juli, 11-13h, CCW: Was ist los in Brasilien? Rio 2016 - Olympia im Brennpunkt (Diskussionsbrunch im CCW Stainach)

Brasilien brennt.

Seit dem kalten Staatsstreich im Mai 2016, bei dem die amtierende Präsidentin Dilma Roussef ohne Vorlage von gerechtfertigten Gründen abgesetzt wurde, gehen täglich Zehntausende auf die Straßen, um gegen den Putsch zu demonstrieren. Die sozialen Bewegungen Brasiliens mobilisieren in ungewohnter Einigkeit. Streiks, Ministerienbesetzungen und brennende Straßensperren von der MST, der 2 Millionen Mitglieder zählenden organisierten Landlosenbewegung, kennzeichnen den Post-Putsch Alltag. TV Globo berichtet nicht darüber. Die neue Interimsregierung unter Michel Temer ist korruptionsbelastet, innerhalb ihres ersten Regierungsmonats gab es bereits 2 Ministerrücktritte. Sie setzt jedoch ungehemmt radikale, unpopuläre und menschenverachtende Maßnahmen um, der Sozialstaat und die Menschenrechte werden in Windeseile abgebaut, ein neoliberaler Austeritätskurs wird umgesetzt. Und das knapp vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Schon unter Roussef war das Genozid an der schwarzen Bevölkerung an der Tagesordnung, die Vertreibung, Übergriffe und Morde an der indigenen Bevölkerung schockierten die Weltöffentlichkeit schon seit langer Zeit. Doch was nun? Im August, während der Olympischen Spiele, soll der Impeachment Prozess gegen Dilma Roussef beendet werden – was uns da erwartet? Experten warnen: Die Sicherheit in Rio sei nicht gewährleistet, die ungehemmte Polizeigewalt wird von Amnesty International angeklagt. Als Extra gibt es skandalöse Wasserverschmutzung, die unberechenbare Zika-Seuche und nicht garantierte Gesundheitsversorgung für die Olympia Gäste in Rio. Diese Themen und einiges mehr noch werden wir gemeinsam mit Silvia Jura und Célia Mara und unseren Gästen diskutieren.

 

WISSENSTRANSFER EINFACH ANDERS

Die Kultur- und Sozialanthropologin Silvia Jura ist ausgewiesene Brasilien Expertin und spezialisiert in Fragen der afro-brasilianischen Kultur sowie sozialen und rassistischen Ausgrenzungsmechanismen. Sie arbeitet seit 15 Jahren mit und zu Brasilien. Derzeit ist sie als Journalistin und Beobachterin der Demokratiekrise aktiv. Als Vortragende, Moderatorin ebenso wie als Kuratorin gelingt ihr die Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst, Wissensvermittlung passiert auf intellektueller, aber auch auf emotionaler Ebene. Die Musikerin Célia Mara und ihre Band werden ebenso anwesend sein.

Eintritt frei!


MO 13., MI 15., FR 17., jeweils 20h, CCW: GELD ODER LIEBE

Commedia dell' Arte (3)GELD ODER LIEBE – eine Commedia dell´arte des KuK-Zweiges des BG/BRG Stainach. Vier leidenschaftlich Liebende, ein alter wohlhabender Geizkragen, ein großspuriger Investmentbanker und sein dubioses, „stinkendes“ Geschäftsmodell – mehr braucht es nicht für die spannende, kuriose und lustige Commedia dell´arte mit dem Titel „Geld oder Liebe“, welche die SchülerInnen des KuK-Zweiges unsere Schule zur Aufführung bringen.

 

Bei der Commedia dell´arte handelt es sich um eine traditionelle, aus Italien stammende Theaterform. Masken, Kostüme und Bewegungsabläufe sind ein wichtiger Bestandteil dieses Genres, genauso wie die archetypischen Figuren, denen jeweils ganz bestimmte Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen zuzuordnen sind. Eine Commedia lässt sich demnach mit modernen Sitcoms vergleichen, in welchen die den Zuschauern wohl vertrauten Protagonisten in immer neuen Handlungszusammenhängen agieren.

 

Ähnlich verhält es sich in dem von den KuK-SchülerInnen selbst verfassten Stück „Geld oder Liebe“. Die in Italien spielende Handlung zeigt Smeraldina und Filomeno, ein junges, frisch verliebtes Pärchen, die auf ihrem Weg zum Traualtar vom Pech verfolgt zu sein scheinen. Smeraldinas Vater, der geizige Pantalone, lässt sich dieses Mal nämlich nicht so leicht um den Finger wickeln wie sonst und möchte seine Tochter lieber mit dem dynamischen Geschäftsmann Capitano verheiraten. Dieser handelt mit Fledermausexkrementen und arbeitet auch ansonsten mit ziemlich dreckigen Geschäftspraktiken. Filomeno muss sich mithilfe seiner Freunde Arlecchino und Colombina dem Kampf stellen, um Smeraldinas Vater von sich zu überzeugen …

 

„Geld oder Liebe“ feiert Premiere am 13. Juni im CCW Stainach. Die KuK-SchülerInnen freuen sich auf Ihren Besuch! Weitere Termine: 15.6. & 17.6. jeweils um 20 Uhr.