Samstag, 8. Juli, 19 Uhr, St. Rupert Kirche Niederhofen bei Stainach: FEAST AND FAMINE - Italienischer Frühbarock (Klassik-Konzert)

Klassik Vera Hiltbrunner (1)FEAST AND FAMINE – ITALIENISCHER FRÜHBAROCK

 

Emotionen zwischen Lust und Leid, Lebenslust im tiefen Wissen um Vergänglichkeit, Überfluss und Mangel finden nirgendwo ihren gleichzeitigen Ausdruck so stark wie im Barock. Drei junge MusikerInnen haben sich leidenschaftlich der Musik dieser Zeit verschrieben. Berührende Klarheit in der Stimme Vera Hiltbrunners und eine kleine  instrumentale Besetzung lassen diese Epoche an Hand der besonderen Programmauswahl hautnah nachempfinden. Große Gefühle persönlich interpretiert.

 

 

Vera Hiltbrunner – Sopran

Andreas Westermann – Cembalo

Jedediah Allen – Cornetto

 

Eintritt 23.-

 

Biographien:

 

Vera Hiltbrunner – Sopran

Die Berner Sopranistin hat, nach ihrem Bachelor in klassischem Gesang 2013 an der Musikakademie Basel, im Juni 2016 ihr Master-Studium in Performance in den Niederlanden bei Xenia Meijer und Sinan Vural abgeschlossen. Während der Saison 2016/2017 ist die Sopranistin als Zweitbesetzung in der Produktion „Dr. Miracle’s Last Illusion“ bei der Opern-Company Opera2day (Den Haag) angestellt. Engagements in 2016 führten die junge Sängerin ans Fringe Festival in Edinburgh, wo sie mit der erfolgreichen Produktion der About Turn Theatre Company: The Diary of Anne Frank (G. Frid 1968) als Anne Frank auftrat. Zudem debütierte sie als Adele in der Fledermaus in Haarlem (NL) und sang den Solopart für Sopran in den Carmina Burana in Basel. Im Sommer 2015 hat sie als Solistin am NJO Muziekzomer Festival mitgewirkt und unter anderem die Klangbeschreibung 2 von W. Rhim unter der musikalischen Leitung von Etienne Siebens und Claron McFadden aufgeführt. Im September 2015 sang sie am Oude Muziek Festival in Utrecht mit dem Ensemble The Calliope Consort. Weitere Engagements führten die Sopranistin nach Deutschland (Ein Sommernachtstraum, F. Mendelssohn, 2016 Ulm), Holland und in die Schweiz, wo sie regelmässig auftritt. Während des Studiums besuchte sie unter anderem Meisterkurse bei Margreet Honig, Paul Triepels, Elsina Jansen, François Le Roux, Frank Hilbrich (Regie, Berlin) und Olivia Fuchs (Regie, London) und bildete sich außerdem bei Rosa Dominguez (Schola Cantorum Basiliensis) und Paolo Vaglieri (Vocal Coach, Milano) weiter.

 

Andreas Westermann – Cembalo

Andreas Westermann wurde 1988 in München geboren. Schon in seiner frühen Kindheit begann er mit Klavierunterricht. Später lernte er Querflöte, bevor er das Cembalo und die historische Aufführungspraxis für sich entdeckte. Nach 4 Jahren Privatstudium bei Olga Watts (München) studierte er Lehramt für das Gymnasium an der Hochschule für Musik und Theater München mit Schwerpunkt "Alte Musik" bei Prof. Christine Schornsheim. Neben einer großflächigen musikalischen Ausbildung erhielt er außerdem Unterricht in Chor- und Ensembleleitung, u. a. bei Prof. Martin Steidler. Ab 2014 studierte er einen Specialized Master of Arts im Fach Generalbass und Ensembleleitung bei Prof. Jörg-Andreas Bötticher, Prof. Jesper B. Christensen und Prof. Andrea Marcon an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis. Das Studium beendete er 2016 mit Auszeichnung. 2015 wurde er als einziger Cembalist für das European Union Baroque Orchestra unter der Leitung des dänischen Cembalisten Lars Ulrik Mortensen ausgewählt. Er spielte außerdem mit renommierten Musikern wie Rachel Podger, Alex Potter, Amandine Beyer und Maggie Faultless. Sein besonderes Interesse gilt der italienischen Musik des ausgehenden 17. Jahrhunderts sowie den klanglichen Aspekten in der Ausführung des Generalbasses dieser Zeit. Derzeit lebt Andreas Westermann in Basel. 2016 gewann er beim Internationalen Gebrüder-Graun- Wettbewerb den 2. Preis mit dem Ensemble Quartett á 5.

 

Jedediah Allen – Cornetto

Jedediah Allen stammt aus Grants Pass (Oregon) und studierte an der Central Washington University Gesang mit den Schwerpunkten Oper, Kunstlied und Jazz. Sein starkes Interesse und Engagement im Bereich der Alten Musik führte ihn an das Early Music Institute der Indiana University, wo er ein Masterstudium im Fach „Early Voice“ bei Paul Elliot und Nigel North absolvierte. Zeitgleich begann er sich unter Anleitung von Kiri Tollaksen mit dem Cornettospiel zu beschäftigen. Jedediah wurde als Instrumentalist und Vokalsolist zu den Early Music Festivals in Boston und Berkeley eingeladen, wo er auch gemeinsam mit den renommierten Ensembles “Voices of Music” und “Magnificat” auftrat. Inzwischen lebt Jedediah Allen in Basel, um seine Studien an der Schola Cantorum Basiliensis zu vertiefen. Er schloss zwei Masterstudien ab: Im Fach Cornetto bei Bruce Dickey und als Ensemble-Sänger im AVES-Programm (Advances Vocal Ensemble Studies), welches von Anthony Rooley und Evelyn Tubb geleitet wird. In der Schweiz arbeitete Jedediah bereits mit zahlreichen Projektensembles zusammen. Besonders hervorzuheben sind Formationen unter der Leitung von Anthony Rooley und Hervé Niquet sowie die Ensembles „La Sestina“ und „Chant 1450", denen er als festes Mitglied angehört.

 

 

Programm:

 

Feast und Famine: Italienische Frühbarock

 

  • Hic est Panis – Bonifazio Graziani (1604/05 – 1664)
  • O Bone Jesu – Giovanni Felice Sances (1600 – 1679)
  • Si criminum
  • Io son ferito – dim. by Giovanni Bovicelli (1550 – 1594) / Giovanni da Palestrina (1525 – 1594)
  • Toccata Daecima Il secondo libro di Toccate (1637)  Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643)
  • O tu, ch’hai così care – Giovanni Antonio Rigatti (1615 – 1648)
  • Congratulamini mihi omnes – Giuseppe Scarani (1628 – 1641)
  • Romanesca: O dolcezza incredibile, infinita – Rigatti
  • Ancor che col Partire (Angelus ad Pastores) – Bovicelli / Cipriano de Rore (1515/16 – 1565)
  • Daphne The Camphuysen Manuscript" (UB Utrecht Hs. 20 A 5, 1652), Anonymous
  • Quel sguardo sdegnosetto – Claudio Monteverdi (1567 – 1643)
  • Pur ti miro

 

 

 


Donnerstag, 29. Juni, 20h, CCW: LUISA CELENTANO (ITA)

Luisa Celentano 2LUISA CELENTANO (I)

 

Die aus Salerno stammende Künstlerin mit dem anmutig verhangenen Alt-Timbre hat einst in Graz bei Sheila Jordan, Jay Clayton, Mark Murphy und Andy Bey Jazzgesang studiert. Mittlerweile trägt sie diese Edeldisziplin von Italien bis Griechenland und reüssiert in vielen Musikstilen und fasziniert mit gefühlvollen Balladen, Bossa Nova, Blues und Eigenkompositionen aus Jazz, Latin, Rock und dem einen oder anderen italienischen Song. „…schwarze Expressivität und eruptive Erotik bis zu sensitiver Finesse…", dachte ein prominenter Jazzpianist laut über sie nach.

 

Luisa Celentano – vocals

Werner Radzik – piano

Thorsten Zimmermann – bass

Bernhard Wimmer – drums, percussions

 

www.sites.google.com/site/luisacelentanosite/home/

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Mittwoch, 21. Juni, 20h, CCW: RICHARD III. (Theater)

Richard III. (8)RICHARD III. – Ein Rosenkrieg im Haus Plantagenet

 

William Shakespeare und Urs Widmer

 

Die neue Steinbauer&Dobrowsky Theaterproduktion

 

„Nie wundert mich die Schlechtigkeit der Menschen, aber oft erstaunt es mich, dass sie sich nicht schämen“. (Jonathan Swift)

 

Dem englischen Theatergiganten kann sich wohl kaum ein leidenschaftlicher Theatermacher entziehen, der Faszination von dessen beispiel- wie gewissenlos machtgierigen „Richard“ ebenso wenig. Neben Shakespeare trägt der unserer Literaturstadt Graz stets verbundene Schweizer Autor Urs Widmer das Theaterduo durch einen Abend, der mühelos den Beweis der Zeitlosigkeit des Shakespeareschen Universums führt.

 

1978 wagten sich Walter E. Richartz und Urs Widmer an die Nacherzählung der Shakespeare-Dramen mit einer literarischen Rasanz, die ihresgleichen sucht. Richard III. aus Widmers Feder präsentiert einen erschreckend heutigen Zugriff auf den Stoff, aus dem die Machträusche sind und liefert weit mehr als den Rahmen für das Konterfei des Bühnenbösewichts. Frech und präzis, schnörkellos bis poetisch, mit teils romantischer „Pranke“ jongliert Widmer die Tabletts, auf denen Steinbauer und Dobrowsky Charaktere und Szenen servieren. Die Allianz zweier Autoren, die mühelos über Jahrhunderte hinweg Bilder in die Luft und Filme in den Kopf zaubern. Ein Literat als „Illustrator“ seines großen Kollegen, zwei „Bühnentiere“ und ein Abend, der jede Aktualisierung obsolet macht. Die intime Atmosphäre dieser Duoversion als Kontrast zum großen Welttheater garantiert Dynamik, Rasanz und unwiderstehlichen Sog … Das gruselt, macht Spaß und – gibt zu denken!

 

„ … das Gewissen war die Fessel der Kleinen, es hinderte sie daran, mit den Großen Schritt zu halten, und war die Wurzel der Ungleichheit.“ (Urs Widmer)

 

Konzept, Textfassung, Regie & Spiel: Dorothee Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky

 

www.steinbauer-dobrowsky.info

 

Eintritt: € 16.-

 

 

 


Dienstag, 16. Mai, 20h, CCW: ON TOUR IN STYRIA - Oper Graz, Schauspielhaus Graz & Ringaward

Ringaward (3)ON TOUR IN STYRIA – OPER GRAZ, SCHAUSPIELHAUS GRAZ und RING AWARD in Kooperation mit dem CCW

Tag 1 der dreitägigen Tour (vom 16. bis 18. Mai) durch die Steiermark führt ins CCW nach Stainach! Nora Schmid und Iris Laufenberg, Intendantinnen von Oper Graz und Schauspielhaus Graz, sowie Heinz Weyringer, der Intendant des RING AWARD, laden Sie gemeinsam mit dem CCW zu einer ganz besonderen Premiere ein.Oper und Schauspielhaus Graz kennen Sie natürlich dem Namen nach, aber kennen Sie auch den RING AWARD? Dahinter verbirgt sich der wichtigste internationale Nachwuchs-Wettbewerb für Opernregie und -bühnengestaltung, der vor 20 Jahren gegründet wurde. Das nächste Finale des RING AWARD können Sie am 24. und 25. Juni 2017 im Schauspielhaus Graz erleben. Dieses Ereignis nehmen Oper und Schauspielhaus Graz, die beide am RING AWARD beteiligt sind, zum Anlass, um gemeinsam das CCW in Stainach, das Greith-Haus in St. Ulrich und das THEO in Oberzeiring zu besuchen. Freuen Sie sich auf besondere Blicke hinter die Kulissen, einen Ausblick auf die Programme der Saison 2017/18 und Einblicke in die Arbeit des Wettbewerbes: Eines der 11 Teams aus dem Semifinale (Wolfgang Nägele (D) / Hannah König (A) / Isabelle Bischof (CH)) präsentiert Ihnen Ausschnitte seiner Version der Wettbewerbsoper „Don Pasquale“ von Donizetti. Künstlerinnen und Künstler der beiden Ensembles werden (musikalische) Ausschnitte aus den Produktionen der nächsten Saison präsentieren, die Intendantinnen Nora Schmid und Iris Laufenberg, Heinz Weyringer und das RING-AWARD-Regieteam stellen sich selbstverständlich Ihren Fragen!

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

www.ringaward.com

www.schauspielhaus-graz.com

www.oper-graz.com

 

 

 


Dienstag, 9. Mai, 19h, CCW: PULS (Theater)

Foto: Johannes GellnerPULS (von Sharon Creech) Tanz Theater Produktion (ab 10 Jahre)

 

Annie und Max laufen miteinander. Im gleichen Rhythmus und barfuß. Wenn sie sich verausgaben und ihr Blut durch die Adern pulsiert, dann ist alles gut. Doch Max will in die Großstadt, wo sogar er, ein Kleinstadtjunge ohne Vater (so bezeichnet er sich selbst), etwas werden kann. Von nun an will Max nur noch gewinnen und zwischen den beiden läuft es nicht mehr rund. Annies Großvater laufen die Wörter, die Erinnerung und die Zeit davon und Annie denkt, während sie 100 Bilder von einem Apfel malt, darüber nach, welches Team im Leben wirklich zählt.

 

DIE HEIDI – das interaktive (Theater)Ereignis verbindet in dieser Aufführung zeitgenössischen und urbanen Tanz mit Live Musik und dem poetischen Text der Autorin Sharon Creech. Für all jene, die etwas hinterherlaufen, nachjagen, vor etwas davonlaufen, oder schon ihren Ruhepuls gefunden haben.

 

Tanz: Lina Hufnagl, Moritz Lembert

Choreografie: Steffi Jöris

Komposition und Live-Musik: Patrick Dunst

Erzählerin: Dorit Ehlers

Ausstattung: Markus Boxler

Technik: Gerhard Michl

Dramaturgie und Textfassung: Christian Mayer und Verena Kiegerl

Konzept und Regie: Verena Kiegerl

 

Eintritt: € 10.-

 

Foto (c) Johannes Gellner

 


Donnerstag, 4. Mai, 19h, CCW: ZUSAMMEN LEBEN - Wieviel Integration brauchen wir?

Multikulti 1Wieviel Integration brauchen wir? Wieviel Multikulturalität können wir leben? Eine Dialogveranstaltung von Birgit Lesjak-Ladstätter im Rahmen der Reihe „ZUSAMMEN LEBEN“

 

Die derzeitige politische Diskussion konstruiert einen Gegensatz zwischen Integration und Multikulturalität. Der Abend stellt die Frage nach der Chance, von- und miteinander zu lernen und ganz neue Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Am Podium u. a.: Dorothee Steinbauer (CCW), Jakob Kabas MAS (Sozialhilfeverband Liezen), Mag. Julia Arifeen (Forschungsarbeiten zum Thema, HBLFA Raumberg-Gumpenstein,), Diljeet Chopra (Asylberechtige) u. a.

 

Gesprächsleitung: Mag. Birgit Lesjak-Ladstätter

 

Freiwillige Spenden

 

 

 


Donnerstag, 25. Mai, 20h, CCW: ANN VRIEND (CAN)

Ann Vriend (4)Ann Vriend ist eine Künstlerin, auf die das mittlerweile überstrapazierte Wort "Ausnahmesängerin" im vollen Maße und besten Sinne zutrifft: Die aus Edmonton, Kanada stammende Ann Vriend verfügt über eine derart expressive, kraftvolle, soul-getränkte Stimme, dass jede andere Bezeichnung eine Untertreibung wäre. Auf ihrer neuen Single „Anybody's Different“ beweist Ann, deren Musik zwischen groovendem Neo-Soul und nachdenklichem Singer-Songwriter-Pop ein ganz eigenes Sounduniversum erschafft, ihre überragende stimmliche Präsenz und kompositorische Finesse. Dieser Song, dessen universelle Botschaft für Toleranz und Empathie direkt ins Herz trifft, macht neugierig auf ihr im Sommer 2017 erscheinendes Mini-Album. Gemessen an ihren bisherigen, international hochgelobten Veröffentlichungen, darf man sehr gespannt sein, wie sich die unermüdlich kreative Künstlerin weiter entwickelt hat.

Ann Vriend - voc, piano

Jori Kinjo - guit, bass

www.annvriend.com

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Freitag, 12. Mai, 16h, CCW: ROTBÄLLCHEN (Kindertheater ab 2 Jahren)

Rotbällchen 8ROTBÄLLCHEN (ab 2 Jahren, 35 Minuten). Ein Stück über Klein und Groß, über die ersten Schritte, die ersten Begegnungen mit kleinen und großen Freunden und die ersten Überraschungen. Ein Stück über Werden, Vergehen, Wandel und Neubeginn. Die Geschichte über das kleine Rotbällchen lebt vom ständigen Wandel. Sie entführt uns in eine phantasievolle Welt, in der eins ins andere übergeht, seine Gestalt verändert und uns darüber staunen lässt. Ein kleiner roter Ball bekommt ein Gesicht und blickt uns freundlich an – Rotbällchen. Eine Hand wird zu Rotbällchens kleinem Körper, mit dessen Beinchen es schwarz-weißen Zehen Töne entlockt. Ein riesiger roter Ballon mit dem es eben noch durch den Raum schwebte, verliert seine Luft und zieht als Fisch an uns vorüber. Er hinterlässt uns kleine rote Bällchen ...

 

Spiel: Eva Kaufmann

 

Künstlerische Mitarbeit: Friederike Krahl

 

Eintritt: € 8.-

 

 


Donnerstag, 6. April, 20h, CCW: PETER SPIELBAUER (Kabarett)

Peter Spielbauer, Programm "Alles Bürste"Jahrzehntelang selbst in den Ungenauigkeiten und Unsicherheiten unserer Existenz schwimmend, ist es dem Worttänzer und Objekttäter Peter Spielbauer mit seiner finalen Erkenntnis „Alles ist eine Bürste!“ gelungen, endlich Klarheit und Halt in unser flüchtiges Dasein zu blasen. Peter Spielbauer sieht das Große Ganze, zweifelt zwar, ob das Große Ganze auch ihn sieht, gibt jedoch nie auf und sieht in der geschickten Verknüpfung von Umwegen den bequemen Teppich des intellektuellen Wohlbefindens. Mit großem körperlichen Einsatz und dem exzessiven Gebrauch spärlichster Requisiten (ein Tuch, ein Stab, ein Stein, ein Irrtum)  buch­stabirrt er durch seinen Spielbauer-Kosmos. Kein Fitzel Dreck ist ihm zu gering, keine Goldstandard-Krone zu unantastbar. Alles hängt mit allem zusammen und wenn man etwas sucht, ist es egal, wo man sucht, weil gefunden wird es sowieso woanders.

 

www.spielbauer.net

 

Eintritt: € 18.-