Donnerstag, 18. Oktober, 20h, CCW: KARLHEINZ MIKLIN - Jazz via Brasil

Karlheinz_Miklin_Foto_Herbert_Höpfl (HP)KARLHEINZ MIKLIN: „Jazz via Brasil“

Neben seiner jahrzehntelangen Arbeit mit argentinischen Musikern ist Karlheinz Miklin in den letzten Jahren auch häufig in Brasilien aufgetreten. Das dadurch verstärkte Interesse an der überaus reichen Musik dieses Landes führte jetzt zur Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern auch zu Hause.

 

Emiliano Sampaio und Luis Andre Carneiro de Oliveira haben sich im „Meretrio“ bereits einen sehr guten Namen in Brasilien gemacht. Inzwischen sind die zwei nach Österreich gezogen und auch hierzulande sehr aktiv, sowohl als Trio als auch im "Mereneu Project" mit dem E. Sampaio 2014 den Student Award im "Down Beat", dem wohl wichtigsten Jazzjournal, erhielt. Veröffentlichungen sowohl mit dem Meretrio (CD "Obvio") wie auch mit dem Mereneu Project (CD "Forbidden Dance") wurden von Down Beat sogar in die Liste der "Best Albums 2017" aufgenommen. Emiliano ist auch als Big Band Komponist und Arrangeur sehr aktiv wie z. B. mit der HR Big Band Frankfurt oder der Big Band Copenhagen. Luis Andre ist neben der Mitwirkung in den oben genannten Projekten stilübergreifend u. a. auch mit "Buena Banda" oder "Four Seasons" regelmäßig unterwegs.

 

Marco Antonio da Costa ist schon früher nach Österreich gekommen und ein sehr aktiver Proponent der lebendigen „Latin - Szene“ hierzulande. Neben vielen Tourneen mit verschiedenen Gruppen hatte er auch immer Zeit für eigene Projekte, so gewann auch er 2012 einen Down Beat Student Award (als „Best Latin Group“). In letzter Zeit ist er vor allem mit seinem Organ Trio aufgefallen (CD "The Shift") wie auch im Duo mit der Sängerin Laura Lenhardt (CD "Melodias soltas"). Ein weiterer Höhepunkt ist die Veröffentlichung seiner Big Band CD "Jatobá", für die er einige Kompositionen und sämtliche Arrangements beisteuerte.

 

Michael Ringer ist einer der aktivsten und vielseitigsten Bassisten der jüngeren Generation, seit kurzem auch Mitglied des Meretrios. Mit Karlheinz Miklin verbinden ihn bereits viele Auftritte in dessen "Doubletrio", auch im Big Band Projekt "Next Page" des Saxophonisten wirkt Michael immer wieder mit.

 

Karlheinz Miklin hat diese Musiker Anfang 2015 zu seinen „Specials“ im Grazer Stockwerk eingeladen, die Zusammenarbeit funktionierte von Beginn an so gut, dass man beschloss, das Projekt weiter zu führen. Folklore und neue Richtungen aus Brasilien, Zitate argentinischer Musik - alles  unter dem gemeinsamen Dach des Jazz - sorgen für eine interessante, frische Mischung. Wie es zum Beispiel beim Grazer Festival „Murszene“ oder bei "Jazz is back" in Kroatien bewiesen werden konnte.

 

Karlheinz Miklin – saxes, flutes

Marco Antonio da Costa – g

Emiliano Sampaio – tb, g

Michael Ringer – b

Luis Andre Carneiro de Oliveira – d

 

www.miklin.mur.at

 

Eintritt: € 20.-

 

 

 


Freitag, 29. Juni, 19:30h, Kirche Niederhofen: ENSEMBLE LA CASELLA (Barockkonzert)

 

Vera Hiltbrunner (2)ENSEMBLE LA CASELLA

Das Programm Unmeasured beschäftigt sich mit virtuosen Werken berühmter italienischer und deutscher Komponisten des 17. Jahrhunderts wie Claudio Monteverdi und Heinrich Schütz. Ein Höhepunkt des Programms bilden die teilweise anonymen Kompositionen aus dem so genannten Carlo G. Manuskript. Diese Handschrift beinhaltet Werke verschiedenster Besetzungen und zeichnet sich besonders durch die reiche hinzugefügte Ornamentik in den Melodiestimmen sowie eine komplette Begleitstimme für Orgel (und auch Laute) aus, die sich äußerst selten in der Notation dieser Zeit finden. Unmeasured nimmt dabei Bezug auf jene musikalische Epoche in der das Konzept von Metrum und Takt in der Musik – als eine bestimmte Anzahl von Schlägen und deren rhythmische Gliederung durch Taktstriche – noch nicht gegeben war. Die Musik wird stattdessen durch den sogenannten tactus metrisch aufgeteilt, welcher als natürlicher Puls die Musik zusammenhielt, dabei aber, beispielsweise dem Herzschlag folgend, nicht immer auf eine fixe Anzahl festgelegt war. Die Idee von "nicht mensuriert" spielt hier nicht zuletzt auch auf das inhaltliche Konzept an, in dem sich die zeitlosen Vorstellungen von Liebe, Glaube und Schöpfung widerspiegeln, sei es nun in weltlichen oder geistlichen Werken.

 

Vera Hiltbrunner – Sopran

Andreas Westermann – Cembalo

Jedediah Allen – Zink

 

Biographien:

 

Die Berner Sopranistin Vera Hiltbrunner hat nach ihrem Bachelor in klassischem Gesang an der Musikakademie Basel (in der Klasse von Isolde Siebert) im Jahr 2016 ihr Master-Studium in Performance in Tilburg (NL) bei Xenia Meijer und Sinan Vural abgeschlossen. Vera Hiltbrunner war Stipendiatin der Hans Huber-Stiftung (Basel) und der Stiftung Lyra (Zürich).

 

Oratorium und Konzert: Die junge Sängerin tritt in der Schweiz und in den Niederlanden regelmäßig als Solistin und Ensemble-Sängerin auf. So sang sie 2015 am NJO Muziekzomer Festival (NL) unter der musikalischen Leitung von Etienne Siebens und am Oude Muziek Festival (Fringe) in Utrecht (NL) mit dem Vokal-Ensemble The Calliope Consort. 2016 sang Vera Hiltbrunner die Solopartie der Carmina Burana in Basel und konzertierte in Deutschland (Erste Elfe in Ein Sommernachtstraum von Mendelssohn, aufgeführt in Ulm). 2017 trat sie als Solistin in Joseph Haydns Missa in Angustiis zusammen mit dem Jungen Kammerchor Basel auf und sang in Binningen die Solopartie des Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns.

 

Kammermusik: Die Sopranistin ist Teil des in Basel gegründeten Ensemble La Casella, welches sich der Musik des italienischen Frühbarock widmet und die Klangwelten des Zusammenspiels von Zink und Sopran erforscht. Zusammen mit der Pianistin Alena Sojer widmet sie sich dem französischen Liedrepertoire des 20. und 21. Jahrhunderts; als DUO traten sie im Herbst 2017 am Festival ZeitRäume mit ihrem Programm Femmes en Fables in Basel auf.

 

Oper: 2016 debütierte Vera Hiltbrunner als Adele in der Fledermaus an der Stadschouwburg Haarlem (NL). Im selben Jahr trat die Sopranistin am Fringe Festival in Edinburgh auf, wo sie unter der Regie von Sebastian Ukena in der erfolgreichen Produktion The Diary of Anne Frank (G. Frid, 1968) die Rolle der Anne interpretierte. In der Saison 2016/2017 verkörperte die Sopranistin die Rolle der Olympia aus Offenbachs Hoffmanns Erzählungen in der Produktion Dr. Miracle’s Last Illusion der Opern-Company Opera2day in den Niederlanden.

 

 

Andreas Westermann wurde 1988 in München geboren. Schon in seiner frühen Kindheit begann er mit Klavierunterricht. Später lernte er Querflöte, bevor er das Cembalo und die historische Aufführungspraxis für sich entdeckte. Nach 4 Jahren Privatstudium bei Olga Watts (München) studierte er Lehramt für das Gymnasium an der Hochschule für Musik und Theater München mit Schwerpunkt "Alte Musik" bei Prof. Christine Schornsheim. Neben einer großflächigen musikalischen Ausbildung erhielt er außerdem Unterricht in Chor- und Ensembleleitung, u. a. bei Prof. Martin Steidler. Ab 2014 studierte er einen Specialized Master of Arts im Fach Generalbass und Ensembleleitung bei Prof. Jö̈rg-Andreas Bötticher, Prof. Jesper B. Christensen und Prof. Andrea Marcon an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis. Das Studium beendete er 2016 mit Auszeichnung. 2015 wurde er als einziger Cembalist für das European Union Baroque Orchestra unter der Leitung des dänischen Cembalisten Lars Ulrik Mortensen ausgewählt. Er spielte außerdem mit renommierten Musikern wie Rachel Podger, Alex Potter, Amandine Beyer und Maggie Faultless. 2016 gewann er beim Internationalen Gebrüder-Graun-Wettbewerb den 2. Preis mit dem Ensemble Quartett á 5. Sein besonderes Interesse gilt der italienischen Musik des ausgehenden 17. Jahrhunderts sowie den klanglichen Aspekten in der Ausführung des Generalbasses dieser Zeit. Andreas Westermann arbeitet derzeit als Korrepetitor an der Schola Cantorum Basiliensis.

 

 

Jedediah Allen stammt aus Grants Pass (Oregon) und studierte an der Central Washington University Gesang mit den Schwerpunkten Oper, Kunstlied und Jazz. Sein starkes Interesse und Engagement im Bereich der Alten Musik führte ihn an das Early Music Institute der Indiana University, wo er ein Masterstudium im Fach „Early Voice“ bei Paul Elliot und Nigel North absolvierte. Zeitgleich begann er sich unter Anleitung von Kiri Tollaksen mit dem Cornettospiel zu beschäftigen. Jedediah wurde als Instrumentalist und Vokalsolist zu den Early Music Festivals in Boston und Berkeley eingeladen, wo er auch gemeinsam mit den renommierten Ensembles “Voices of Music” und “Magnificat” auftrat. In Basel schloss er zwei weitere Masterstudien ab: Im Fach Cornetto und als Ensemble-Sänger im AVES-Programm (Advanced Vocal Ensemble Studies). In der Schweiz arbeitete Jedediah bereits mit zahlreichen Projektensembles zusammen. Besonders hervorzuheben sind Formationen unter der Leitung von Anthony Rooley und Hervé Niquet sowie die Ensembles „La Sestina“ und „Chant 1450" (gegründet in Basel 2003), denen er als festes Mitglied angehört.

 

Eintritt: € 23.-

VVK in den beiden Stainacher Trafiken und im CCW: € 20.-

 

 

 

 


Mittwoch, 9. Mai, 20h, CCW: TRIBUTE TO THE ANDREWS SISTERS WITH EDDIE LUIS

Eddie Luis & His Jazz Passengers (7)EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS

Tribute to THE ANDREWS SISTERS

Die US-amerikanische Girlgroup THE ANDREWS SISTERS – bestehend aus den drei Schwestern LaVerne Sofie, Maxene Angelyn und Patricia Mariewar – war von 1932 bis 1966 aktiv und hatte Hits wie Bei mir bist du schoen, Rum and Coca-Cola oder Boogie Woogie Bugle Boy

Miriam Kulmer – Sopran

Elina Viluma – Sopran

Patrisha Skof – Alt

Kurt Haider – Gitarre

Matyas Bartha – Piano

Eddie Luis – Bass

 

Eintritt: € 16.-

 

 

 


Freitag, 20. April, 20h, CCW: KIERAN GOSS (Irland)

Kieran Goss (2) HP

www.kierangoss.com

KIERAN GOSS (IRL)

Kunstvolles Songwriting mit charakteristischer Stimme

 

Kieran Goss gilt mit mehreren platinveredelten Alben als einer der führenden Musiker Irlands. Seine großartigen Songs mit einfachen, aber mitreißenden Melodiebögen überzeugen Fans rund um den Globus. Live auf der Bühne entfaltet sich das ganze Können des charmanten und gefühlvollen Entertainers. Im zweiten Teil des Konzerts wird er von Annie Kinsella begleitet. Ein Duo, dem das Time Out Magazin außergewöhnliche Harmonie und Chemie bescheinigt. VERZAUBERND!

 

www.kierangoss.com

 

 

Eintritt: € 16.-

 

 

 


Mittwoch, 11. April, 20h, CCW: MILES DAVIS' SOMETHING ELSE 1958

Mario Rom HPEDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS

MILES DAVIS’ "SOMETHING ELSE” 1958

Viele Kritiker und Jazzfans zählen die 1958 aufgenommene Platte zu den besten Jazz-Alben aller Zeiten. Das Album, eine der wenigen Aufnahmen, auf denen Miles Davis für Blue Note Records auftrat, gilt als Meilenstein des Hard Bop. Am Album wirkten Art Blakey am Schlagzeug, Hank Jones am Piano und Sam Jones am Bass mit. Viele Kritiker und Jazzfans zählen es zu den besten Jazz-Alben aller Zeiten. Eddie Luis bringt die für ihn besten Musiker unserer Zeit für dieses Meisterwerk ins CCW.

 

 Mario Rom (Bild) – Trompete

Kire Kuzmanov – Alto Sax

Matyas Bartha – Piano

Eddie Luis – Bass

Viktor Palic – Drums

 

Eintritt: € 16.-

 

 

 


Mittwoch, 4. April, 20h, CCW: CELLOPHONIX

Bowheme String QuartetCELLOPHONIX

Zwei außergewöhnliche Musiker und Komponisten, die alle modernen Stilistiken des Rock, Jazz und Pop ausgeschöpft haben, fusionieren mit der Klassik. Die grenzenlose Klangfülle von Streichern breitet einen fantastischen Harmonieteppich aus, auf dem  Songs aus eigener Feder für die Ewigkeit tanzen …

 

Verführerische Edeltropfen zeitgenössischer Musik!

 

Ron Spielman – Vocals & Acoustic Guitar

Viktor Wolf – Saxophone

Andreas Henze – Kontrabass

Andy Winter – Drums & Percussion

 

Featuring members of the Bowheme String Quartet Berlin:

 

Liv Solveig Wagner – Vocals & Violin

Winnie Kuebart – Viola

Ladis Cinzek – Cello

 

Eintritt: € 22.-

 

www.cellophonix.com

 

 

 


Donnerstag, 29. März, 20h, CCW: LATE BLOSSOM BLUES (Film)

Late Blossom Blues (2) HPLATE BLOSSOM BLUES – The Journey of Leo “Bud” Welch

Doku, Ö 2016, 89 Minuten, Regie: Wolfgang Pfoser-Almer, Stefan Wolner

 

Sobald er die Saiten seiner „pink guitar“ anschlägt und zu den Blue Notes zu singen beginnt, entfaltet der inzwischen 85jährige ungeahnte Energien. Erst kürzlich feierte „Bud“ dank seines Manager-Freundes auch außerhalb seiner Heimatstadt am Mississippi Erfolge: Die ersten beiden Studioalben, Tourneen durch Amerika, Konzerte in Europa, der erste Flug …

Regisseur Wolfgang Pfoser-Almer ist anwesend und freut sich auf ein Gespräch mit dem Publikum!  

www.lateblossomblues.com

Eintritt: € 12.-

 

 

 


Donnerstag, 22. März, 20h, CCW: CAFÉ DRECHSLER

Café Drechsler (c) Wolf-Dieter Grabner HPCAFÈ DRECHSLER

Die wichtigsten Protagonisten der akustischen Club Music und eine der legendärsten Livebands Österreichs sind zurück! Anfang des Jahrtausends entwickelten sie ihren unverwechselbaren Stil. Nach über 10 Jahren steigen sie wieder in den Ring und bitten erneut zum Tanz: noch unwiderstehlicher, noch direkter. Ehrlich, intensiv, einfach CAFÈ DRECHSLER pur!

 

Ulrich Drechsler – Tenor Saxophone

Oliver Steger – Acoustic Double Bass

Alex Deutsch – Drums

 

www.cafedrechslerband.com

 

Eintritt: € 22.-

 

 

 


Donnerstag, 15. März, 20h, CCW: GYPSY SWING 42! - Tribute To DJANGO REINHARDT

Eddie Luis & His Jazz Passengers (4)EDDIE LUIS & HIS JAZZPASSENGERS

GYPSY SWING 42! – Tribute to Django Reinhardt

In den 40er Jahren wurde Django Reinhardt mit seiner Kreativität, Kraft und Virtuosität zur Symbolfigur des Gypsy-Swing. Der Grazer Manfred Temmel gehört zu den Besten und Schnellsten dieser Disziplin in Österreich und hat sich den Spitznamen “SPEEDIE” längst verdient.

 

Manfred “SPEEDIE” Temmel – Gitarre

Dominik Simon – Gitarre

Milos Milojevic – Klarinette

Eddie Luis – Kontrabass

 

Eintritt: € 16.-

 

 

 


Freitag, 2. März, 19h, CCW: 5. POETRY SLAM

Markus Köhle (Poetry Slam) 25. POETRY SLAM - Poetry Meets Photography

 

Moderation: Markus Köhle

 

Dichterwettstreit im CCW – eine Kooperation mit dem BG/BRG Stainach. Eindrucksvoll performen Jungslamer vom BG/BRG Stainach Ergebnisse ihres Workshops bei „Slam-Meister“ Markus Köhle. Das Publikum stellt die Jury. FotografInnen des Kreativzweiges des BG/BRG Stainach präsentieren mit ihrer Diaclipshow „fotografische Kurzfilme“, die musikalisch begleitet werden von David Rataitz.

 

Eintritt: € 7.-