Freitag, 27. April, 20h, CCW: ROUND MIDNIGHT

Round Midnight (3)Anlässlich des INTERNATIONALEN JAZZ TAGES (30.04.2018) präsentieren wir in Kooperation mit dem RADIO FREEQUENNS 100,8:

 

ROUND MIDNIGHT

USA/F 1986, 133 Min.

Regie: Bertrand Tavernier

Musik: Herbie Hancock

 

Ein melancholischer Jazzfilm, der dem Pianisten Bud Powell und dem Saxofonisten Lester Young gewidmet ist. Der Jazz-Saxofonist Dexter Gordon überzeugt in seiner Rolle mit seiner bewegenden Darstellung des alkoholkranken Tenorsaxofonisten Dale Turner, der nach langer Zeit des Nichtstuns in New York 1959 in Paris endlich wieder auftreten kann. Dort trifft er einen französischen Fan und Bewunderer, der ihm durch seine Freundschaft Halt und Lebensfreude zu vermitteln versucht. ROUND MIDNIGHT gilt mit SWEET AND LOWDOWN als einer der besten Jazzfilme. Herbie Hancock erhielt einen Oscar für die beste Filmmusik, Dexter Gordon eine Oscar-Nominierung als bester Schauspieler(!).

 

Eintritt: € 8.-

 

 

Film- und Bildrechte sind in Abklärung.


Mittwoch, 25. September, 20h, CCW: DON ALDER (CAN)

Don Alder (7)DON ALDER

 

Don Alder, der oft auch als “Hendrix der Akustikgitarre” bezeichnet wird, ist ein mehrfach preisgekrönter Akustikgitarrist aus Kanada. Sein Gesang ist voller Gefühl und seine Gitarrenstücke und die Geschichten, die damit in Verbindung stehen, sind sehr unterhaltend. Ray Daniels, der Manager der Band „Rush“, sagt über ihn: „Alders einzigartiger Stil – Gitarrenspiel mit gleichzeitigen Perkussionselementen – schafft eine Klangwand. Das wird ihn weltweit berühmt machen.“ Alders Musik spricht für sich selbst: Seine CD “Not A Planet” war im Jahr 2009 für zwei renommierte Musik-Industrie-Preise nominiert. Sein aktuelles Album „Armed & Dangerous“ brachte ihm ebenfalls zwei Nominierungen für kanadische Musikpreise ein. Seine YouTube-Videos wurden über 3,5 Mio. Mal angeklickt. Die Musik ist eine einzigartige Kombination aus tief strukturierten Melodien und Texten. Er schreibt all seine Stücke selbst, einige davon sind leidenschaftlich und setzen sich im Ohr des Zuhörers fest. Andere Stücke sind vom Rhythmus her härter, wieder andere leichter und herausfordernd. Ob nun in ruhigen oder wilden Stücken – Don schlägt alle mit seinen phänomenalen Fingerstyle-Techniken und seiner reichhaltigen Stimme in seinen Bann. Don ist auch bekannt für Top-Musik auf der “harp guitar”. Als Gewinner des Worldwide Guitar Idol Wettbewerbs im Jahr 2011 (in London, England), des Guitar Superstar Wettbewerbs im Jahr 2010 (LA, USA) und der International Fingerstyle Championships im Jahr 2007 hat sich Don Alder seinen Platz unter den Top-Akustikgitarristen in der Welt erarbeitet. Er ist der einzige Gitarrist, der diese drei Wettbewerbe nur mit einer Akustikgitarre “bewaffnet” gewonnen hat. Bei Dons Auftritt in Malaysia im Jahr 2013 wurde ihm ein Brand Laureate Award überreicht. Es gibt nur einen weiteren Kanadier, der diesen Preis bekommen hat: der Astronaut Chris Hadfield. Dieser Preis wurde Don für sein Engagement verliehen, bei dem er seine Gitarren und die Musik benutzt, um anderen Menschen in der Welt zu helfen und um andere zu inspirieren. Alder und Commander Hadfield traten im Mai 2014 zusammen auf – Chris Hadfield sang den Song “Space Oddity” und Don Alder begleitete ihn dabei auf seiner “harp guitar”. Im Rahmen seiner Musikkarriere konnte Alder bereits zeigen, dass er eine breite Vielfalt an Publikum unterhalten und begeistern kann. Er wurde eingeladen, einen Auftritt bei der TEDX-Veranstaltung in Vancouver (2010) zu machen. Er spielte im Jahr 2012 in Sam Sullivans „Public Salon”, außerdem auch noch bei den Olympischen Spielen in Vancouver und bei diversen internationalen All Star Guitar Nights, um nur ein paar zu nennen. Don wurde auch dazu eingeladen, bei Duetten mit Künstlern wie Grammy Gewinner John Parr und Angelique Kidjo vor 40.000 Zuschauern mitzuwirken. Er hatte auch Gelegenheit auf der Bühne zusammen mit Shane Koyczyan und Kyprios zu jammen. Don Alders Musik wurde in Dokumentationsfilmen, Firmenvideos und Filmen benutzt. Seine Person kommt auch in den Film “Heart of a Dragon” (www.heartofadragonmovie.com) vor, einer herzerwärmenden Geschichte um die epische Reise um die Welt in einem Rollstuhl, und darum, wie man anderen helfen kann. Im Jahr 1985 unterbrach Alder seine Musikkarriere für 2,5 Jahre, um seinem Freund Rick Hansen bei seiner Weltumrundung im Rollstuhl zu helfen. Ein Ausschnitt dieser Reise wurde verfilmt, u. a. mit dem britischen Schauspieler Andrew Lee Potts als “Don Alder”. Heutzutage spielt Don Alder für Zuhörer in Kanada, den USA, Europa und Asien und teilt sich dabei Bühnen mit Künstlern wie Lee Ritenour, Victor Wooten, Tommy Emmanuel, Andy Mckee, Mike Dawes, John Parr, Ellen McElwaine, Muriel Anderson. Er tritt als Headliner bei Festivals auf, die auch schon Künstler wie Don Ross, Pierre Bensusan, Billy Sheehan, Ric Emmet, Larry Carlton, Martin Simpson, und Dave Martone auf der Bühne präsentierten. Über Don wurde im Guitar Player Magazin und allen anderen großen Gitarrenzeitschriften berichtet. Als Top-Akustik-Gitarrist repräsentiert er Yamaha Guitars International, und man berichtete über ihn in den Yamaha All Access Publikationen, neben Künstlern wie Jason Mraz, Herbie Hancock, Sarah McLaughlin. Er arbeitet mit einer Vielzahl von Unternehmen der Musikindustrie zusammen, z.B. Riversong Guitars und Leviora. Don wirbt u. a. für Ernie Ball Strings, Seymour Duncan Pickups, Laney Amps, Elite Acoustics, Right on Straps, Timberline Guitars und Santo Angelo Cables.

 

 

Zitate:

 

"In einer sehr melodiösen Klangsprache entfaltet der Meister der Gitarre einen Song ohne Worte, ein musikalisches Zwiegespräch zwischen zwei „Stimmen“ seiner Gitarre." (WAZ Herne, 12/2016)

 

"Diese scheinbare Leichtigkeit bei gleichzeitig hochkarätiger Qualität und atemberaubender Geschwindigkeit, das ist die eigentliche Kunst." (RP Neuss, 04/2016)

 

"Don Alder ist nicht nur Gitarrist, sondern auch Sänger. Seine Songs sind auch deswegen abwechslungsreich, weil er sie zum Teil auf einer Harfengitarre spielt, die Alders Klangspektrum noch einmal erweitert." (NOZ, 09/2017)

 

"Der Kanadier ist der international mit den meisten Titeln ausgezeichnete Gitarrist und manchmal denkt man, es würde nicht nur ein Gitarrenspieler auf der Bühne stehen." (WZ, Leverkusen, 11/2017)

 

"Obwohl Don nur als Solo-Akustik-Künstler auf die Guitar-Superstar-Bühne kam, spielte er mit Feuer und Charisma und es gelang ihm, das Publikum für sich zu vereinnahmen –

wie das von einem Star-Gitarristen erwartet werden kann. Man muss etwas so tolles abliefern, dass es die Leute von den Sitzen reißt. Don hat den Nagel auf den Kopf getroffen.”  (Michael Molenda, Herausgeber, GUITAR PLAYER Magazin)

 

"Alder ist einer der Gitarristen, der in aller Welt berühmt sein sollte." (Ray Daniels, Manager der Band "Rush")

 

"Don Alder – von dir kann jeder noch was lernen; dein Auftritt war transzendental" (George Lynch, Dokken)

 

"Alder, du spielst nicht nur toll Gitarre, du hast uns auch gut unterhalten. Einfach großartig." (Elliot Easton, The Cars)

 

"Das muss die Welt gesehen haben!” (Gary Hoey)

 

"Alder schafft es, ein einzelnes Instrument wie eine Band mit vier Instrumenten klingen zu lassen. Der Typ ist der akustische Hendrix." (Picque News Magazin)

 

“Wir sind extrem stolz, dass Don uns repräsentiert. Don benutzt unsere handgearbeitete L-Serie (flat tops). Don steht an vorderster Front der “neuen” Fingerstyle-Bewegung und wir freuen uns auf eine langjährige Zusammenarbeit mit diesem genialen Gitarristen.”

(Chris Seldon, Marketing Manager, Yamaha Guitars)

 

“Letzte Nacht durfte ich den wohl besten Gitarristen der Welt erleben. Ich bin immer noch hin und weg von Don Alders Talent an diesem Morgen.” (Carley Rae Jepsen, Call Me Maybe)

 

“Don ist ein phantastischer Gitarrist. Wer im Umkreis von 130 km eines seiner Konzerte wohnt, sollte sich das unbedingt ansehen." (Master Luthier, Matt Mustapick)

 

“Don ist Kanadas geheime Fingerstyle-“Waffe”. (Master Luthier, Michael Greenfield)

 

 

Alben:

 

  • Armed and Dangerous
  • Not a Planet
  • Cool Compilations
  • Acoustic Matters
  • Take the Train Eh
  • Best of
  • Don Alder
  • Acoustiholic

 

 

Auftritte/Preise/Ehrungen:

 

  • 2017 Vancouver Island Music Awards (Artist of the Year – Gewinner)
  • 2016 Western Canadian Music Award und Canadian Folk Award Nominierungen (Instrumental Artist of the Year)
  • 2015 Domenic Troiano Guitar Award (Kanada)
  • 2013 International Branding Laureate Award (nur 2 Akustikgitarristen erhielten bisher diese Preis: Tommy Emmanuel und Don Alder)
  • 1. Platz - 2011 Guitar Idol Worldwide - London UK
  • 2012 – Duett mit Shayne Koyczan im PNE Coliseum, Vancouver, Kanada
  • 2012 – Duett mit Angelique Kidjo, Rogers Arena, Vancouver, Kanada
  • 1. Platz – 2010 Guitar Player Magazine, Guitar Superstar Contest – Los Angeles, USA
  • 1. Platz - 2007 International Fingerstyle Championships Winfield, Kansas, USA
  • 2010 – Auftritt im Olympischen Dorf bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver, Kanada
  • Fünf Auftritte bei den “NAMM All Star Guitar Nights” (Nashville Rymon Theater und Anaheim, Kalifornien, USA)
  • diverse Auftritte auf Festivals in der ganzen Welt
  • Konzerttourneen in Europa und Asien
  • 2009 Das Album “Not A Planet” erhält zwei Nominierungen in Kanada als Instrumental-CD des Jahres (WCMA und Canadian Folk Awards)
  • ca. 3.5 Million youtube Klicks
  • Verträge mit Yamaha International Artist , Seymour Duncan , Santo Angelo Cables, Timberline Guitars, Riversong Baritone Guitars, Ernie Ball Strings, Leviora Guitars, Laney, Tonewood Amps, Elite Acoustics, Right on Straps.

 

 

 


Montag, 9. April, 8:30h, CCW: VIENNA'S ENGLISH THEATRE (Schulvorstellung)

ST_2017_Inet_Posters-USTSCHULVORSTELLUNG

A FAMILY AFFAIR

Die neue Komödie, “A Family Affair”, greift, wie bereits der erfolgreiche Vorgänger “A Perfect Match”, die Alleinerzieher-und Patchwork-Familien Thematik auf und erweitert diese um das Thema Flüchtlingsintegration. Autor Sean Aita hat in bewährter Weise die komplexe Thematik berührend, ohne zu bedrücken, behutsam und zugleich unterhaltsam behandelt. –Die Aufführungen werden garantiert zu einem bleibenden Theatererlebnis.

Danny Roberts und Zainab Habib sind beide fünfzehn Jahre alt und besuchen die Bournemouth High School. Im Lauf der Ereignisse werden sie zu mehr als nur Freunden, und das, obwohl es praktisch keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gab, als sie sich kennenlernten.

Danny, ein schräger Klassenclown und Freizeit-DJ, wird von der Schuldirektorin dazu verdonnert, die neue Schülerin Zainab durch das Schulgebäude zu führen. Bei Zainab handelt es sich um ein Flüchtlingsmädchen aus Syrien, das erst vor kurzem mit ihrem Vater in England eingetroffen ist. Danny tappt sofort ins Fettnäpfchen, als er ihr das Schulumfeld in Babysprache zu vermitteln versucht, nichtahnend, dass sie fließend Englisch spricht – ihre Eltern arbeiteten als Professoren in Aleppo. Zainab entspricht auch sonst so gar nicht der stereotypen Vorstellung, die Danny von muslimischen Mädchen hat. Ihre selbstbewusste Schlagfertigkeit hindert ihn allerdings daran, die darunter liegende Verletzlichkeit und vorhandenen emotionalen Narben auch nur zu erahnen. Dass ihre Mutter und ihr Bruder in Aleppo ums Leben gekommen sind, wird noch länger unausgesprochen bleiben. So gehen die beiden fürs erste auf Distanz.

Zainab hat sich mittlerweile recht gut eingewöhnt, nur der Schauspielunterricht bei der etwas entrückten, leicht chaotischen Miss Morris bereitet ihr Probleme. Ebendiese Miss Morris trifft im Rahmen des Elternsprechtags erstmals auf Zainabs Vater Ramy und augenblicklich ist spürbar, dass die beiden einander anziehend finden. Als Zainab dahinterkommt, dass die beiden hinter ihrem Rücken ein Rendezvous vereinbart haben, reagiert sie schockiert. Sie klagt Danny ihr Leid, der zuerst nicht nachvollziehen kann, worüber sie so aufgebracht ist. Als jedoch Miss Morris Name fällt, verliert auch er die Fassung. Was Zainab nicht wußte: die Lehrerin ist Dannys Mutter. Zainab, die ihre Verlustängste unter allerlei Vorwänden zu verbergen versucht, bringt Danny dazu, mit ihr zusammenzuarbeiten beim Plan, die beiden zu entzweien. – Und schließlich hat auch Danny kein Interesse daran, seine vielen Freiheiten von einem – wie er annehmen muss – pädagogisch konservativen Stiefvater einschränken zu lassen.

Die von den Kids inszenierten Zwischenfälle bei den Dates der Elternteile sind für alle Außenstehenden so unterhaltsam wie für die Betroffenen unangenehm, jedoch erzielen sie nicht das gewünschte Resultat. Letztlich geht Zainab so weit, an Miss Morris‘ Gewissen zu appellieren, sie möge bitte nicht versuchen, den Platz ihrer Mutter einzunehmen. Sie erreicht damit ihr Ziel und die eben noch unbändig Verliebten fallen wieder in ihre vorherige emotionale Starre zurück.
Für die szenische Präsentation, die sie im Rahmen des Theaterkurses erarbeitet, wählt Zainab die Geschichte ihrer Familie und ihrer Flucht nach England. Das Nachspielen und Artikulieren ihrer Traumata helfen ihr, selbst entgegen ihren eigenen Erwartungen, etwas mehr emotionalen Abstand zu gewinnen. Bald darauf lädt sie Danny und seine Mutter zu einem Versöhnungstee zu sich nach Hause ein. Das Happy End macht aus Danny und Zainab letztlich Stiefgeschwister, womit sie beide überraschenderweise nun mehr als zufrieden sind.

 

 

 


Freitag, 6. April, 8:30h, 10:15h, 11:45, CCW: VIENNA'S ENGLISH THEATRE (Schulvorstellung)

ST_2017_Inet_Posters-USTSCHULVORSTELLUNG

A FAMILY AFFAIR

Die neue Komödie, “A Family Affair”, greift, wie bereits der erfolgreiche Vorgänger “A Perfect Match”, die Alleinerzieher-und Patchwork-Familien Thematik auf und erweitert diese um das Thema Flüchtlingsintegration. Autor Sean Aita hat in bewährter Weise die komplexe Thematik berührend, ohne zu bedrücken, behutsam und zugleich unterhaltsam behandelt. –Die Aufführungen werden garantiert zu einem bleibenden Theatererlebnis.

Danny Roberts und Zainab Habib sind beide fünfzehn Jahre alt und besuchen die Bournemouth High School. Im Lauf der Ereignisse werden sie zu mehr als nur Freunden, und das, obwohl es praktisch keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gab, als sie sich kennenlernten.

Danny, ein schräger Klassenclown und Freizeit-DJ, wird von der Schuldirektorin dazu verdonnert, die neue Schülerin Zainab durch das Schulgebäude zu führen. Bei Zainab handelt es sich um ein Flüchtlingsmädchen aus Syrien, das erst vor kurzem mit ihrem Vater in England eingetroffen ist. Danny tappt sofort ins Fettnäpfchen, als er ihr das Schulumfeld in Babysprache zu vermitteln versucht, nichtahnend, dass sie fließend Englisch spricht – ihre Eltern arbeiteten als Professoren in Aleppo. Zainab entspricht auch sonst so gar nicht der stereotypen Vorstellung, die Danny von muslimischen Mädchen hat. Ihre selbstbewusste Schlagfertigkeit hindert ihn allerdings daran, die darunter liegende Verletzlichkeit und vorhandenen emotionalen Narben auch nur zu erahnen. Dass ihre Mutter und ihr Bruder in Aleppo ums Leben gekommen sind, wird noch länger unausgesprochen bleiben. So gehen die beiden fürs erste auf Distanz.

Zainab hat sich mittlerweile recht gut eingewöhnt, nur der Schauspielunterricht bei der etwas entrückten, leicht chaotischen Miss Morris bereitet ihr Probleme. Ebendiese Miss Morris trifft im Rahmen des Elternsprechtags erstmals auf Zainabs Vater Ramy und augenblicklich ist spürbar, dass die beiden einander anziehend finden. Als Zainab dahinterkommt, dass die beiden hinter ihrem Rücken ein Rendezvous vereinbart haben, reagiert sie schockiert. Sie klagt Danny ihr Leid, der zuerst nicht nachvollziehen kann, worüber sie so aufgebracht ist. Als jedoch Miss Morris Name fällt, verliert auch er die Fassung. Was Zainab nicht wußte: die Lehrerin ist Dannys Mutter. Zainab, die ihre Verlustängste unter allerlei Vorwänden zu verbergen versucht, bringt Danny dazu, mit ihr zusammenzuarbeiten beim Plan, die beiden zu entzweien. – Und schließlich hat auch Danny kein Interesse daran, seine vielen Freiheiten von einem – wie er annehmen muss – pädagogisch konservativen Stiefvater einschränken zu lassen.

Die von den Kids inszenierten Zwischenfälle bei den Dates der Elternteile sind für alle Außenstehenden so unterhaltsam wie für die Betroffenen unangenehm, jedoch erzielen sie nicht das gewünschte Resultat. Letztlich geht Zainab so weit, an Miss Morris‘ Gewissen zu appellieren, sie möge bitte nicht versuchen, den Platz ihrer Mutter einzunehmen. Sie erreicht damit ihr Ziel und die eben noch unbändig Verliebten fallen wieder in ihre vorherige emotionale Starre zurück.
Für die szenische Präsentation, die sie im Rahmen des Theaterkurses erarbeitet, wählt Zainab die Geschichte ihrer Familie und ihrer Flucht nach England. Das Nachspielen und Artikulieren ihrer Traumata helfen ihr, selbst entgegen ihren eigenen Erwartungen, etwas mehr emotionalen Abstand zu gewinnen. Bald darauf lädt sie Danny und seine Mutter zu einem Versöhnungstee zu sich nach Hause ein. Das Happy End macht aus Danny und Zainab letztlich Stiefgeschwister, womit sie beide überraschenderweise nun mehr als zufrieden sind.

 

 

 


Mittwoch, 4. April, 8h und 10h, CCW: Schulvorstellung THE GREEN LIE

The Green Lie (1)SCHULVORSTELLUNG

 

DIE GRÜNE LÜGE (The Green Lie)

Dokumentation, A/D/BRA/INDONESIEN 2017, 94 Minuten

Regie: Werner Boote

 

Dokumentarfilmer Werner Boote erklärt: "Jetzt ist Schluss mit den Grünen Lügen!" Umweltschonende Elektroautos, nachhaltiges Palmöl, faire Produktion: Hurra, wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit unseren Kaufentscheidungen die Welt retten! Eine populäre und gefährliche Lüge, wie Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) gemeinsam mit Journalistin und Umweltexpertin Kathrin Hartmann in dieser brisanten Doku darlegt.

 

 

 


Donnerstag, 6. Dezember, 20h, CCW: THE BLUES MESSENGERS

Oliver Mally CoverTHE BLUES MESSENGERS

Diese neue Band ist das Resultat eines spontanen Aufeinandertreffens dreier Musiker, die seit Jahrzehnten das weite Feld der Musik bestellen: "Sir" Oliver Mally (ständig tourender Musiker, mehrfach ausgezeichneter Preisträger in Sachen Blues und Singer/Songwriting im In- und Ausland), Alex Meik (einer der wohl vielseitigsten und renommiertesten Bassisten des Landes) und Peter Müller (einer der "Vorzeige-Drummer" in Sachen Blues & R&B in Europa) begeben sich auf gemeinsame Reise. Was mit einer Studiosession begonnen hat, wird nun auch "live" fortgesetzt. Blues in all seinem Variantenreichtum steht am Programm. Akustisch und elektrisch. "Einloggen" und sich auf den Moment einlassen. Immer wieder. Und das mit Titeln die vorwiegend aus der eigenen Feder stammen und in hohem Maße musikalische Eigenständigkeit und Persönlichkeit repräsentieren. Stay tuned! 

 

"Sir" Oliver Mally – guit, voc

Alex Meik – upright bass, voc

Peter Müller – drums

 

"The Blues Messengers", one could hardly describe these musical messengers more aptly and the title of the album hits the bullseye. "Uncut", unpolished, down-to-earth, honest.

(Dietmar Hoscher, CONCERTO)

 

Albumkritik CONCERTO

 

The Blues Messengers – “UNCUT”

 

Irgendwann kehren sie alle zurück. Zurück zu den Wurzeln. Zurück zum Blues. Auch Oliver Mally macht hier keine Ausnahme, obgleich er sich eigentlich nie wirklich weit vom Blues entfernt hat. Blues bedeutet Geschichten, Atmosphäre, “the true facts of life”, wie es Willie Dixon einst ausdrückte. Und all dies hat sich stets in den Songs des “Sir” manifestiert. Idealtypisch dafür “(She Was) Brave Enough”. Wer würde diesem Singer/Songwriter-Kleinod den Bluesbezug absprechen? Eben! Noch dazu, wenn dem zehn Zwölftakter vorangehen, die keine Fragen offen lassen. Vielleicht mit Ausnahme jener, woher “Sir” Oliver Mally diese Intensität, dieses zwingende Auf-den-Punkt-bringen destilliert. Zweifelsfrei steht hier seine jahrzehntelange Erfahrung zu Buche, dennoch wäre diese Erklärung wohl zu kurz gegriffen. Wenn “Sir” Oliver Mally den Blues intoniert, interpretiert er ihn nicht, er lebt ihn, er hat ihn, er atmet ihn. Blues ist keine Angelegenheit des Alters, das stimmt schon. Doch mit der Erfahrung der Jahre wird er vielschichtiger, allgemeingültiger, “the true facts of life” bietend. Oliver Mally und der Blues waren stets Wegbegleiter, hadernd wie versöhnlich. Beide wissen, wovon sie Zeugnis ablegen. Voller groovender Überzeugung. Dass der “Sir” mit Alex Meik und Peter Müller zwei weitere Sinnesbrüder eingeladen hat, diesen Wegabschnitt mitzugehen, erhöht die Spannung zusätzlich. “The Blues Messengers”, treffender könnte man diese musikalischen Boten kaum bezeichnen. Und auch der Titel des Tonträgers trifft mitten ins Schwarze. “Uncut”, ungeschliffen, bodenständig, ehrlich. True facts indeed! (Dietmar Hoscher, Dezember 2017)

 

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 

 

 

 


Freitag, 22. Juni, 20h, CCW: TINGVALL TRIO - Cirklar Tour

CIRKLAR_Steven Haberland_Kreise_Download (2)TINGVALL TRIO: Cirklar Tour

Piano Trios gibt es weltweit viele, die klassische Basisformation des Jazz hat in den letzten Jahres ein fulminantes Revival erlebt. Doch wenn man nach der Essenz aller derzeit tourenden Trios dieser Bewegung sucht, sticht, wenn es um die Akzeptanz beim Publikum und den unverwechselbaren, eigenständigen Sound geht, aus internationaler Perspektive das Tingvall Trio aus Hamburg hervor.  Konzerte in mehr als 30 Ländern, eine Handvoll Auszeichnungen mit dem ECHO JAZZ als „Ensemble“ und „Live Act“ des Jahres, JazzAwards in Gold für jedes einzelne ihrer Studioalben, Platz 1 der Jazzcharts, ja sogar hohe Platzierungen in den Pop Charts, die Popularität der drei ist auf dem Niveau aktueller Popbands angekommen. Erfolg, zumindest in Deutschland gelegentlich als Makel von der Hochkultur gebrandmarkt, sucht sich seinen Weg zum Publikum. Das Tingvall Trio erfuhr die Ehre, in der neueröffneten Elbphilharmonie zwei Testkonzerte zur Erprobung des Raumsounds zu spielen.

 

Drei Jahre nach dem Erfolgsalbum BEAT erscheint nun der vom Publikum langersehnte Longplayer „Cirklar“. Martin Tingvall, Pianist, Hymnenschreiber und Namensgeber der Band über die neuen Kompositionen: „Am Anfang stehen für uns immer die Songs. Bei diesem Album habe ich versucht, so zu komponieren, dass uns die Musik neue Wege aufzeigt. Wir testen neue Ausdrucksformen, aber möchten gleichzeitig natürlich als Tingvall Trio wiedererkannt werden. Diesmal ist ganz eindeutig die Musik der Chef, nicht das Trio.“  Martin Tingvall komponiert die Songs – aber was am Ende dabei heraus kommt, kann er erst wissen, wenn Omar Rodriguez Calvo (Kontrabass) und Jürgen Spiegel (Schlagzeug) sich mit ihm gemeinsam der Komposition angenähert haben. Jedes Stück: ein Kampf, ein Spiel, ein Drama, das sich in Kreisen (Cirklar) dreht, bis es „fertig“ ist. Es geht um Geschichten, die das Leben schreibt und um die ganz persönliche differenzierte Empfindung des Erlebten je nach Lebensabschnitt. Martin Tingvall: „Seit ich Kinder habe, und das geht ja allen Eltern so, habe ich das Gefühl, eigentlich keine Minutemehr für mich selbst zu haben. Manchmal scheint es, als rinne die Zeit mir zwischen den Fingern davon.“

 

„Bumerang“  heißt eines der Stücke auf dem neuen Album. Ein vorwärts treibender Song, der mit kräftigen Schlagzeug–Rhythmen beginnt, gefolgt von einer musikalischen Phrase, die dem Zuhörer immer wiederkehrend entgegengeworfen wird, bis sie zuletzt verschwindet. Ein unendliches Spiel, ein musikalischer Kreislauf. „Mir kommen die Gegensätze im Empfinden von Zeit manchmal so seltsam vor“, reüssiert Tingvall. „Die Generation meiner Eltern wird jetzt gerade alt. Ihre Uhren ticken nach einem ganz anderen Rhythmus. Dies im Gegensatz zu meinem hektischen Alltag erscheint mir oft fast unwirklich.“  Dies Empfinden findet man in der Ballade „Evighetsmaskinen“  (Ewigkeitsmaschine). Ein Song, der – ganz untypisch für das Trio – aus beinahe meditativen Klängen und Rhythmen besteht und in die Ewigkeit hinein zu führen scheinen. „Cartagena“, „De Gröne Hotel“, „Skanes Blues“ – auf diesem Album wird der Hörer an vielen Stellen durch neue Sounds des Trios überrascht – und doch ist es unverkennbar die Musik Tingvalls.

 

So wird „Cirklar“ zum vielleicht  musikalisch vielfältigsten Album bislang und erreichte damit sogar einen Einstieg in die Popcharts auf Platz #29 und wurde bereits ein halbes Jahr nach Erscheinen mit einem Jazzaward in Gold ausgezeichnet – ein für ein Pianotrio wirklich sensationeller Erfolg.

 

Martin Tingvall – Piano

Omar Rodriguez Calvo – Bass

Jürgen Spiegel – Drums

 

"Das neue Album CIRKLAR hat sich in die Top 30 der Albumcharts katapultiert. Einmalig für reinen Instrumentaljazz in der Geschichte der Deutschen Charts! Popstars des Jazz: Das Tingvall Trio aus Hamburg." ​3Sat

 

"Eine der erfolgreichsten Bands der deutschen Szene ist das Trio des schwedischen Pianisten Martin Tingvall. Seine Band lebt auch auf dem neuen Album "Cirklar" von der Eingängigkeit der Komposition und einem dynamischen Zusammenspiel." ARD Radiofestival

 

„Nicht umsonst gehört das Tingvall Trio zur Spitzengruppe internationaler Jazzformationen. Auch was man beim neuen Album zu hören bekommt ist Kammermusik auf allerhöchstem Niveau.“ SWR2 Journal am Mittag

 

"Das Tingvall Trio ist Kult." B5 Kultur

 

"Ganz unterschiedlich im Charakter, trotzdem im typischen Tingvall-Sound: mitreißend, packend, eingängig. Die sechste Studio-Einspielung der drei Wahl-Hamburger präsentiert Musik, die man immer wieder hören kann, nicht nur einen Sommer lang." BR.de

 

Das TINGVALL TRIO zwischen "Beat" und Lyrik, zwischen Erde und Flug, zwischen Dramatik und Leichtigkeit. DAS ist es, was dieses Ausnahmetrio um den Pianisten Martin Tingvall so erfolgreich, so anziehend macht, dass die GERADE erst erschienene Scheibe sensationellerweise auf dem 1. Platz der Jazz-Charts gelandet ist UND unter die ersten 30 der dt. ALBUMcharts. Das gab es noch nie!!SR2 Kultur, Album der Woche

 

"Das Tingvall Trio sprengt die Grenzen des herkömmlichen Jazz" Eclipsed

 

"Das Tingvall Trio schickt sich an, die europäische Jazzszene zu dominieren." LP Magazin

 

"Der aus Südschweden stammende Martin Tingvall ist mehr als nur ein Jazzpianist. Er ist ein Visionär, ein Mann voller Ta(s)tendrang, einer, der vor Innovation nicht zurückschreckt. Dieses Charaktermerkmal ist denn auch in seinem aktuellen Album "Cirklar" zu spüren. Ein wahrhaftig wuchtiges Pianotrio-Album, das zwischen Rock, Pop und Jazz mäandert, auf dem Balladen und groovige Stücke gleichermassen ihre Daseinsberechtigung haben, das von allen Triomitgliedern die ganze Bandbreite ihres Könnens abverlangt." Jazz'n'More

 

"Elegisch schön. Wetten, dass dieses Album die Erfolgsgeschichte des Trios weiterschreiben wird?" Concerto

 

„Die fulminante Vorstellung dieses perfekt aufeinander abgestimmten ­Ensembles gehört zum Besten, was bisher in Sachen Jazz in der Elbphilharmonie gelaufen ist.“ Hamburger Abendblatt, Elbphilharmonie

 

"Toll, wie sich Tingvall am Flügel austobte, wie der kubanische Bassist Omar Rodriguez Calvo seinen Bass zupfte, schlug und streichelte oder wie Jürgen Spiegel am Schlagzeug im pulsierenden Rhythmus den Beat vorgab. Da muss die ehemalige Hamburger Kiezband mit dreifachem Jazz-Echo-Preis ja zum europäischen Jazz-Adel zählen." Die Glocke, Woche der kleinen Künste Gütersloh

 

"Sie sind herausragend. Wie Tingvall den Flügel behandelt, von unglaublich aggressiv bis zart und absolut einfühlend, das ist, man kann das nicht anders sagen, einzigartig." Reutlinger Generalanzeiger, Sudhaus Sommer Open Air

"Warnung, dieser Text wird in einer dringenden Empfehlung enden. Weil die Hafensommer-Chronik brillanter Jazz-Trios um einen Eintrag reicher ist. [...] Das Würzburger Publikum: begeistert. Der Applaus: lang. So lang, dass die drei Musiker nach der Zugabe - schon ganz oben an der steilen Hafentreppe - noch einmal umdrehen und unten auf dem Wasser zwei lange intensive, noch einmal vielfältige Zu-Zugaben spielen. Es bleibt die Empfehlung. "Cirklar". Ein wunderschönes, ein erstklassiges Album." Mainpost, Würzburger Hafensommer

 

 

 

 


Donnerstag, 8. November, 20h, CCW: BLUES & BALLADS

Blues & Ballads (5)CHRISTIAN MASSER – RIPOFF RASKOLNIKOV – ROBERT MASSER

Blues & Ballads

Mit Ripoff Raskolnikov und den Gebrüdern Masser betreten drei prominente Vertreter der steirischen und österreichischen Blues-Szene die Bühne des CCW. Ripoff Raskolnikov spielte in den 90er-Jahren zusätzlich zu seiner erfolgreichen Solokarriere ("20th Century-Bluesband") auch Piano bei "Memphis Feel", der damaligen Band der Masser-Brüder. Mittlerweile lebt Ripoff in Ungarn und hat sich mit seinen tiefsinnigen Songs und seinem charismatischen Auftreten auch dort einen guten Ruf erworben. Er tourt international – seine Lieder über Liebe, Leidenschaft, Verlust, den Hunger auf das Leben oder die Angst vor dem Tod und sein Stil, der den Blues-Größen der ersten Stunde (Skip James, Blind Willie McTell) Tribut zollt, berührt die Menschen überall. Christian Masser konzertiert solo und mit Bands ("The Mysterious Bluesmen", "Christian Masser & die Country-Zombies"), fühlt sich der Spielweise von Blues-Klassikern wie B. B. King oder John Lee Hooker verpflichtet und hat sich auch als Slide-Gitarrist und Interpret sorgfältig ausgesuchter und sensibel vorgetragener Country-Songs, viele davon aus dem Johnny Cash-Repertoire, einen Namen gemacht. Robert Masser ist Mastermind, Sänger und Gitarrist der "Honky Tonk Ramblers" und spielt Gitarre in der Mundart-Band "Charly & die Kaischlabuam". Er ist ein ausgezeichneter Blues-Shouter und Balladensänger und braucht als technisch versierter, einfallsreicher und energiegeladener E-Gitarrist keinen Vergleich zu scheuen. Lassen Sie sich die seltene Gelegenheit, die drei Musiker gemeinsam zu erleben, nicht entgehen!

 

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 

 

 

 


Mittwoch, 6. Juni, 20h, CCW: TRIBUTE TO SONNY CLARK

Sonny Clark - Cool Struttin'EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS

TRIBUTE TO SONNY CLARK

Der US-amerikanische Jazzpianist und Komponist des Hard Bop Conrad Yeatis „Sonny“ Clark steht im Mittelpunkt des letzten Jazzabends der ELJP vor der Sommerpause. Sonny Clark spielte schwungvoll, genau artikuliert mit seinen eigenen Phrasen und Ideen, die ihm schließlich seine unverkennbare Note verliehen. Unter seinen sieben als Bandleader bei Blue Note Records eingespielten Alben finden sich Cool Struttin' und Leapin and Lopin, welche bereits Kultstatus erreicht haben.

 

Daniel Hofecker – Trumpet

Milos Milojevic – Tenorsax

Matyas Gayer – Piano

Eddie Luis – Bass

Viktor Palic – Drums

 

 

Eintritt: € 16.-

 

 

 

 

 

 


Samstag, 5. Mai, 20h, CCW: DIE NAGER-SCHLACHT DES SCHÜTTELREIMS

Die Nagerschlacht des Schüttelreims (4)Ludwig Müller, Christoph Krall, Simon Pichler

DIE NAGER-SCHLACHT DES SCHÜTTELREIMS

Der Verein der Freunde des Schüttelreims durfte bereits mit Kapazundern wie dem Trio Lepschi, Leo Lukas oder Gunkl unsrer Kunst frönen. Erstmals in Stainach nun: Die „Nager-Schlacht“! Mit Simon Pichlers aktuellem Buch „Berührt, weil geschüttelt“, neuen akademischen Beiträgen von Prof. Krall, Äquivoc-Reimen, Limericks und einem fast abendfüllenden geschüttelten Western in reichlicher Kostümierung!

 

Der Schüttelreimer-Bühnenclan

Verwirklicht einen kühnen Plan

(Hätt’ uns nicht wilder Wahn geplagt,

nie hätten wir den Plan gewagt!)

 

Ein Herr, ein Freund der raschen Taten

zieht gleich aus seinen Taschen Ratten:

„Ich finde sonst nur schwer mein

Ziel mit einem Meerschwein.“

Ein Mädchen, wie im Fieber, bang,

dagegen ging auf Biberfang -

so endete die Schlagernacht

in einer wilden Nagerschlacht!

 

Wir kriegen für die Späße Prügel,

drum liest man dann im Pressespiegel:

“Man zeigt bei dieser satten Pleite

Sich ganz von seiner platten Seite.”

 

 

Eintritt: € 18.-