Freitag, 28. September, 19h, CCW: BUCHVORSTELLUNG & KINO

Dorothee Steinbauer präsentiert das Buch zum Film:

 

MICHAEL EBMAYER: DER NEULING

Den schüchternen Stuttgarter Versandhauslogistiker verschlägt es beruflich nach Sibirien, wo er sich unsterblich in die geheimnisvolle Schorische Sängerin Ak Torgu verliebt und unaufhaltsam in sein neues Leben stolpert ... “Ein kleiner, großer Roman und ein großes Abenteuer. Erfrischend und klar wie ein Bergbach, flirrend und beschwingt wie ein verrückter Sommertag“ urteilt die Presse. Übrigens: Michael Ebmeyer, geboren 1973, wuchs in Bielefeld auf. Er studierte in Tübingen und Barcelona, heute lebt er als Schriftsteller, Journalist und Übersetzer in Berlin. Mit der Gruppe Fön bringt er »Texte an Musik« auf die Bühne. Bei Fön finden Literatur und Musik zueinander und mögen sich dann auch so richtig: www.euerfoen.de

 

Im Anschluss um 20 Uhr folgt der Film:

 

AUSGERECHNET SIBIRIEN

D 2012, 100 Minuten, Regie: Ralf Huettner

 

Nach seinem Erfolg „Vincent will Meer“ präsentiert Huettner Ebmayers Romanverfilmung  (der Autor arbeitete am Drehbuch mit) als skurriles, leicht entrücktes Roadmovie mit einem liebenswerten Joachim Król in der Hauptrolle, der sich als Spießer auf Sinnsuche glaubwürdig emotional und spirituell umkrempeln lässt. Sanfter Witz, traumhafte Bilder und ein ebensolcher Soundtrack!

 

www.ausgerechnetsibirien.de

 

 


Donnerstag, 27. September, 16h, CCW: KINDERKINO & BUCHVORSTELLUNG

JANOSCH: KOMM, WIR FINDEN EINEN SCHATZ!

Dorothee Steinbauer präsentiert den Kinderbuchklassiker zum Film (30 Minuten)

 

Ein Klassiker der Kinderliteratur um die beiden Freunde am Fluss: Der kleine Bär und der kleine Tiger träumen vom großen Glück und vom Reichtum. Wie sie schließlich reich werden, aber gleich wieder alles verlieren und zum Schluss doch glücklich sind, das hat Janosch auf treffliche Weise erzählt und farbig gemalt. „Eine leise, poetische Geschichte zum Träumen und Miterleben für kleine und große Leute.“ (Der Tagesspiegel)

 

Im Anschluss um 16:30 Uhr folgt der Film:

 

JANOSCH: KOMM, WIR FINDEN EINEN SCHATZ!

D 2012, 74 Minuten, Regie: Irina Probost

„Wenn meine Nase klingelt, dann heißt das, dass etwas Großartiges passiert.“ Das weiß der Bär so gut wie der Tiger. Die beim Angeln gefundene Schatzkarte weckt die Abenteuerlust der beiden Freunde vom Fluss. Also nichts wie los, dem Reichtum entgegen! Aber muss der  unbedingt mit Geld zu tun haben

 

www.kommwirfindeneinenschatz.at

 

 


Freitag, 14. September, 20h, CCW: STERZINGER-LAESSER-MIKULA

STERZINGER – LAESSER – MIKULA

 

Der harte Kern der Sterzinger Experience zu Gast im CCW: 2 Akkordeons und 1 Schlagzeug. Die Gewalt der Melodie und der Zauber des Rock‘n Roll. Stefan Sterzinger, Lothar Laesser und Jörg Mikula spielen virtuos mit Material von Hans Hölzl bis Hans Werner, Hans (Muddy) Waters bis Hans Albers und eigenen Beiträgen zur Weltliteratur.

 

 

 

 

Stefan Sterzinger – Akkordeon, Vocals

Lothar Laesser – Akkordeon, Vocals

Jörg Mikula – Schlagzeug

 

www.sterzinger.priv.at

 

Walter Gröbchen: „Ich habe die Zukunft des Wienerlieds gesehen, und sie heißt Sterzinger Experience. Denn was der 53jährige Entertainment-Veteran aus seinen Ganglien zaubert und parallel dazu aus seiner Quetsch’n, definiert ein ganzes Genre neu. Postmodern. Zeitgemäß. „Seinen Auftritt einfach als eine Darbietung von Wienerliedern der Gegenwart zu beschreiben, wäre zwar nicht falsch, aber treffend beschreiben würde man seine Musik, seine Geschichten und seinen Vortrag dadurch nicht“, merkte ein Berliner Journalist an. Und griff zu Etiketten wie „Dada-Chanson“, „Schmäh-Tango“ oder „alpenländischer Operetten-Folk“. Nachsatz: „Die verbreitete Stimmung ist zu stark durch intelligente Ironie und subtile Herzlichkeit dem Publikum gegenüber geprägt, um in dumpfe Dauermelancholie oder gar Misanthropie zu verfallen.“ Sterzinger Experience steht es gut, die Wiener Attitüde zu bemühen, um diese in ihrer Klischeehaftigkeit gleich wieder zu durchbrechen. Nicht zuletzt, indem ihr Hauptakteur zwischendurch auch mal Wienerlieder mit englischem Akzent singt. Zelebriert werden eigene Kompositionen, Neuvertonungen und Covers zwischen Hans Werner und Konrad Bayer, H.C. Artmann und Hans Hölzel alias Falco. „Extended Schrammelklang“ ist ein programmatisches Zauberwort, Rock’n Roll ohne Coca Cola die Formel und „Crossover“ schon lange kein Thema mehr. In ein und demselben Stück der Sterzinger Experience erklingen Klassik und Breakbeats, Improvisation und Country, Jazz und Heurigenlied. Wenn man sich darauf einlässt, ist man rettungslos verloren. Dabei wirken der Meister und sein Ensemble bei ihren Höllenritten ganz zwanglos: Sterzinger spielt nicht. Mal arbeitet er die Worte, die Töne, die Aussage unter Stirnschweiß aus sich und seinem Instrument heraus, mal scheint er in aller Leichtigkeit er selbst zu sein und teilt sich und seine Inhalte dem Publikum mit, indem er einfach plaudernd musiziert. Hinterhältig. Charmant. Leichtfüßig. Wunderbar.“