Freitag, 3. Februar 2023. 19:30 h - Peter Spielbauer - PFITSCH GÖNG (Kabarett)
Peter Spielbauer – Pfitsch Göng
Das neue plastisch-elastische Solo-Theater-Stück des Philosokomikers Peter Spielbauer behandelt primär den Umstand, dass wir auf einer Kugel sitzen und durchs Weltall fliegen. Eine abstruse Situation! Wie gehen wir damit um? Spielbauer verdichtet Lösungsvorschläge in »PFITSCH GÖNG«. Eine don-quichotische Übung mittels persönlicher Eckdaten zu kosmischen Koordinaten. Inklusive der kürzesten Geschichte der Menschheit ever, eventuell sogar mit Love-Story. Hört sich groß an, passt aber in einen Sack. Ein weiterer poetischer Welterklärungsversuch von Peter Spielbauer.
„…darauf muss man sich einlassen. Wer es tut, wird belohnt mit einer hochnotkomischen Revue, einem Parforceritt durch die Geschichte des Universums, vom Urknall über die Aktivitäten der Cyanobakterien bis zum potenziellen Rendezvous eines Glühwürmchens mit einer Sternschnuppe.“ (Paul Schäufele, Süddeutsche Zeitung)
Eintritt: 22,- (+ Ermäßigungen)
Freitag, 27. Jänner 2022, 19.30 Uhr - Jules und Jim (Film)
JULES UND JIM - Zum 100. Geburtstag von Oskar Werner
USA 1962, 105 Min., Regie: François Truffaut, Kamera: Raoul Coutard, DarstellerInnen: Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre …
Eine der wohl berühmtesten „Dreiecks“-Liebesbeziehungen der Filmgeschichte nach dem Roman von Henri-Pierre Roché. Dem „Nouvelle Vague“-Regisseur François Truffaut gelang mit „Jules und Jim“ ein internationaler Klassiker, der den ehemaligen Filmkritiker nach seinem Debüt „Sie küssten und sie schlugen ihn“ (1959) als einen der zentralen „jungen, wilden“ Regisseure Frankreichs gemeinsam mit Jean-Luc Godard, Claude Chabrol, Éric Rohmer oder Jacques Rivette etablierten. Mit Jeanne Moreau als Catherine und dem Österreicher Oskar Werner als Jim standen Truffaut in diesem „Dreieck“ zwei bedeutende Schauspieler ihrer Generation zur Verfügung. Die Rolle im Film ist eine, wenn nicht DIE Paraderolle für Oskar Werner (neben „Fahrenheit 451“ oder „Das Narrenschiff“), mit dem das ccw dessen etwas verspäteten 100. Geburtstag am 13. November 2022 „nachfeiert“.
Eintritt: € 8,- (+ Ermäßigungen)
Mittwoch, 18. Jänner 2023, 19:30 Uhr - SWING MASTERS mit Eddie Luis & His Jazz Passengers feat. Vid Jamnik
THE HISTORY OF JAZZ - SWING MASTERS mit Eddie Luis & His Jazz Passengers feat. Vid Jamnik
Wir setzen die qualitätvolle wie beliebte Reihe der moderierten Konzerte mit Eddie Luis und seinen hochkarätigen MusikerInnen fort. Tribut wird hier nicht nur historischen Größen oder Instrumenten des Jazz gezollt. Das CCW-Publikum darf wie in diesem Fall hoffnungsvolle Karrieren begleiten: Vid Jamnik forever! Er spielt ein Instrument, das kaum jemand spielt und kaum jemand spielt Vibraphon wie er! Nach einer langen Pause war es endlich wieder möglich, den einstigen Studenten am Klagenfurter Konservatorium für ein weiteres Projekt mit den Jazz Passengers zu gewinnen!
Vid Jamnik – Vibraphon / Milos Milojevic – Klarinette / Matyas Bartha – Klavier / Eddie Luis – Bass / Sebastian Baumgartner – Drums
Eintritt: € 20,- (Ermäßigungen laut Programmfolder)
Mittwoch, 30. November 2022, 08:30 + 10:00 Uhr - Geschichten vom Gold (TAO Graz - Theater)
Geschichten vom Gold - Ergebnisse einer Ermittlung
Bei Routine-Untersuchungen in mehreren österreichischen Schulen wurden merkwürdige Funde gemacht: Die Polizei entdeckte Gold ...
Die SOKO Gold tappte im Dunkeln und bat deshalb Kinder als Schulexpert* innen, mit ihren Geschichten zur Aufklärung des Falls beizutragen. Es stellt sich am Ende die Frage – was ist wirklich wertvoll?
Restkarten für diese Schulvorstellung auf Anfrage.
2023 Die Vorschau
Knapp zwei Monate vor dem nächsten Jahr blicken wir auf einige NAMEN der ersten beiden Monate ...
Mittwoch, 21. Dezember 2022, 19.30 Uhr - Z (Film) - In Memoriam Jean-Louis Trintignant
Z
In Memoriam Jean-Louis-Trintignant
F/ALG 1969, 127 Min., Regie & Drehbuch: Constantin Costa-Gavras, Drehbuch: Jorge Semprún, Kamera: Raoul Coutard, Musik: Mikis Theodorakis, DarstellerInnen: Yves Montand, Jean-Louis Trintignant, Irene Papas, Jacques Perrin, Charles Denner, Bernard Fresson, Marcel Bozzuffi u.a.
Mit dem Film »Z – Anatomie eines politischen Mordes«, einem Politthriller aus dem Jahr 1969 von Constantin Costa-Gavras, erinnert das ccw.stainach an den »großen« französischen Schauspieler Jean-Louis Trintignant, der am 22. Juni 2022 verstarb. Der Film beruht auf dem berühmten Tatsachenroman »Z« des
griechischen Autors Vassilis Vassilikos und handelt vom Mord am linken Oppositionspolitiker Grigoris Lambrakis in Thessaloniki am 22. Mai 1963. Der Buchstabe »Z« (gr. Ζεί., gesprochen Zi) bedeutet »er lebt«. Dieser Satz wurde zu »Z« verkürzt und von den Lambrakis-Anhängern nach dessen Ermordung als Losung
benutzt. »Z« wurde 1970 mehrfach für den Oscar nominiert und dafür als »Bester fremdsprachiger Film« ebenso wie 1969 in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury und für den besten Darsteller (Jean-Louis Trintignant) ausgezeichnet. Ein Klassiker im "Kino im Ort".
Eintritt: € 8,-
ABSAGE wegen Erkrankung - Samstag, 17. Dezember 2022, 19:30 Uhr - ccw.(jazz)session#1 - Surprise
ccw.(jazz)session#1 - Surprise
Dinge zu beginnen, zu wagen – die Dritte. Die »Session«-Idee geistert schon eine Zeit lang durch die Räume des ccw, das doch eine ganz besondere Jazzvergangenheit, wie etwa jene mit dem einstigen »Hörfest« des Steirischen Herbstes, besitzt. »Sessions« gelten zumeist als interne Angelegenheit der teilnehmenden
MusikerInnen, das Publikum ist dabei manchmal doch eher zweitrangig. Wir hoffen und wünschen uns jedoch zahlreiche Besucher - Innen und starten – mit der ccw.session #1 – zum Jahresende hin und mit einigen Überraschungen – geleitet/kuratiert wird die Session vom Grazer Bassisten Konrad Waldert und dem
kroatischen Pianisten Martin Lejtman, die einige schon von unserem Open House-Fest kennen. Weitere Überraschungen im »Jazz Club ccw« liegen noch im Ungewissen, »Originals« wie Kompositionen von Kenny Wheeler, Chick Corea oder Dave Holland könnten die Basis des Abends bilden ... – come to hear & see
jazz@ccw …
Eintritt: € 10,- oder PAY AS YOU WISH
Freitag, 9. Dezember 2022, 19:30 Uhr - Basquiat (Film)
Basquiat
USA 1996, 102 Min., Regie: Julian Schnabel, Kamera: Ron Fortunato, Musik: John Cale, Darsteller: Jeffrey Wright, Benicio del Toro, Claire Forlani, David Bowie, Dennis Hopper, Gary Oldman, William Defoe, Christopher Walken
Der Film zeigt die Lebensgeschichte des bereits mit 27 Jahren verstorbenen, in New York City geborenen Künstlers Jean-Michel Basquiat, die vom ebenfalls Bildenden Künstler Julian Schnabel verfilmt wurde, der auch am Drehbuch und der Musik mitwirkte. Basquiat war der erste afroamerikanische Künstler, der in einer vornehmlich »weißen« Kunstwelt den Durchbruch schaffte und zum Kreis um Andy Warhol (verkörpert von David Bowie) zählte. Ein Kunst-»Denkmal« für diese außergewöhnliche Persönlichkeit, gespielt von einer »Mörder-Cast« (siehe oben). »Basquiat. Die Retrospektive« lautet der Titel einer in der Wiener Albertina derzeit (bis 8.1.2023) laufenden Ausstellung.
Eintritt: € 8,-
Freitag, 2. Dezember 2022, 19:30 Uhr - Bodo Hell und Ernst Kovacic (Text und Musik) - Österreichpremiere
Photo: Mario Sornig (Bodo Hell im ccw) und Lukas Reichert (Ernst Kovacic)
Bodo Hell & Ernst Kovacic - Kaskaden und Kon-Sequenzen
Wenn der in der Region wohlbekannte Autor/Literat Bodo Hell (er stammt aus Salzburg und lebt in Wien) seinen hiesigen zweiten Wohnsitz Grafenbergalm verlässt, begibt er sich oft auch in urbane(re) Umgebungen, die er diesmal im ccw.stainach vorstellt. Im künstlerischen Gespräch mit dem in Kapfenberg geborenen Geiger, Dirigenten, Festivalkurator und »Lehrer« Ernst Kovacic, einer österreichischen Premiere (eine der Welt gab es in der Schweiz), war dies eine vom ccw in den Raum geworfene »Carte Blanche«, für die Künstler, Texte und Musik (bei Ernst Kovacic ist dies ein weites Spektrum zwischen Klassik und Neuer Musik) frei zu wählen, ein wenig inspiriert bzw. eingeschränkt durch das »Urbane«. An solchen Momenten teilzunehmen, diese zwischen Künstlern und ZuhörerInnen zu »teilen«, ist nach wie vor das Besondere im kunst/kulturellen Angebot – wir denken an die Luft bzw. die Pausen, die sich der Kunst und UNS damit bieten.
Bodo Hell - Text / Ernst Kovacic - Violine
Eintritt: € 20,-
Mittwoch, 30. November 2022, 8:30 + 10.00 Uhr - Geschichten vom Gold (TAO Graz - Theater)
Photo: Robert Reif
Geschichten vom Gold - Ergebnisse einer Ermittlung
Bei Routine-Untersuchungen in mehreren österreichischen Schulen wurden merkwürdige Funde gemacht: Die Polizei entdeckte Gold ... Die SOKO Gold tappte im Dunkeln und bat deshalb Kinder als Schulexpert* innen, mit ihren Geschichten zur Aufklärung des Falls beizutragen.
Es stellt sich am Ende die Frage – was ist wirklich wertvoll?
Restkarten auf Anfrage








