Donnerstag, 6. Oktober 2022, 19.30 Uhr - Der Wein und der Wind (Spielfilm, F 2017)

c  Studiokanal

Der Wein und der Wind  (F, 2017)

117 Min, Regie: Cédric Klapisch, mit Ana Giradot, Pio Marmai, Francois Civil u.a.

»Der Wein und der Wind« erzählt die Geschichte dreier Geschwister, die in einem Weingut im Burgund angesiedelt ist. Die Familie und ihre vielschichtigen Beziehungen stehen im Zentrum des Films des französische Regisseurs Cédric Klapisch, der mit » … und jeder sucht sein Kätzchen« (1996) international von sich
reden machte. Die Atmosphäre seines vorletzten Films lebt von den beeindruckenden Bildern der Natur im Burgund und den Weinbergen im Wechsel der Jahreszeiten, Drama und Komödie verschmelzen untrennbar.
»Im Wein spiegeln sich eben nicht nur das Wetter und der Boden, er offenbart zugleich auch die Persönlichkeit seines Schöpfers. Im idealen Fall werden Mensch und Natur, Fortschritt und Tradition in ihm eins.«  (Sascha Westphal, epd Film, Deutschland)

 

Eintritt: € 8,-


Samstag, 24.September 2022, 20:00 Uhr, Kulturhaus Liezen - Kaja Draksler (SLO) Solo Piano (Jazz - Österreichpremiere) - Radio Jazz Day Liezen 2022 - Teil 2

Photo by Sara Anke

Kaja Draksler Solo Piano  -  „In Otherness Oneself“   //  Kulturhaus Liezen  // Österreichpremiere

„Die Freude ist ganz auf unserer Seite“ – ein leider immer seltener zu hörender Satz, der große Wertschätzung und persönlichen Respekt ausdrückt. Die Freude der PianistInnen beim Spiel auf unserem Fazzioli-Flügel im Kulturhaus Liezen wird in ihren Gesichtern und in ihrer „Stimmung“ sicht- und spürbar. Nach Livio
Minafra aus Apulien, dem leider 2021 verstorbene Uli Rennert aus Graz/Frankfurt, John Wolf Brennan aus dem schweizerischen Weggis, Verena Zeiner und Martin Listabarth aus Wien, dem in New York lebenden, aus Berlin angereisten Salzburger Elias Stemeseder, setzen wir 2022 diese Tradition mit der im slowenischen Kranj geborenen, in Kopenhagen lebenden Kaja Draksler fort, die sich der Herausforderung eines solistischen Abends am „Grand Piano“ stellt. Sie zählt zu den sehr beachteten europäischen Pianistinnen, mit dem Trio „Punkt.vrt.Plastik“ hat sie drei Aufnahmen bei Intakt Records in Zürich vorgelegt, 2022 wurden sie dafür als „Band des Jahres“ mit dem „Deutschen Jazzpreis“ geehrt. Im Trio und mit dem „Kaja Drakslers Octett“ gastierte sie 2021 beim Jazzfestival Saalfelden. Im Kulturhaus Liezen, im Rahmen des Radio Jazz Days Liezen 2022, wird sie als Österreichpremiere ihr aktuelles, im April erschienes Album „In Otherness Oneself“ präsentieren. Wir wagen uns vor – ein ganz besonderer Abend mit einer außergewöhnlichen Künstlerin erwartet sie. Eine Koproduktion von Radio Freequenns und ccw.stainach.

 

Eintritt: € 20,-   Doppelpass (mit dem Konzert am 23. September im ccw)  € 35,-  - Ermäßigung Vorverkauf und ccw

 


Donnerstag, 22. September 2022, 19:30 Uhr - Miles Ahead (Jazzfilm) / Radio Jazz Day Liezen 2022 - Teil 2

Photo: Don Cheadle   by Brian Douglas /Sony Pictures Classic

 

Miles Ahead - USA 2015 

R: Don Cheadle, P: Don Cheadle …, DB: Steven Baigelman, Don Cheadle... K: Roberto Schaefer, M: Robert Glasper, D: Don Cheadle, Ewan McGregor, Emayatzy Corinealdi … & (Live Concert Band)  - Herbie Hancock, Esperanza
Spalding, Antonio Sanchez, Gary Clark Jr., Keyon Harrold, ...
Der Film schildert eine Periode im Leben des Trompeters Miles Davis (gespielt von Don Cheadle) Ende der 1970er Jahre, in der er sich zurückzog, um seine komplizierte 9jährige Ehe (1959 – 1968) mit der Tänzerin Frances Taylor (Emayatzy Corinealdi) aufzuarbeiten. In diese Phase platzt der Musikreporter Dave Braden (Ewan McGregor), der plötzlich vor der Tür von Miles Davis steht, mit ihm gemeinsam nach gestohlenen Masterbändern des Meisters zu recherchieren und suchen beginnt. Die in vielen Teilen fiktive Geschichte besticht im Spiel der DarstellerInnen, mit denen gemeinsam es dem bei seinem Debut als Regisseur agierenden Schauspieler Don Cheadle gelingt, den komplexen, von vielen auch als „schwierig“ empfundenen Charakter von Miles Davis expressiv zu zeichnen. Als besonderes „Zuckerl“ kann man – ähnlich wie in „Round Midnight“ von Bertrand Tavernier – eine u.a. mit Herbie Hancock, Wayne Shorter, Esperanza Spalding oder Antonio Sanchez besetzte Stage-Band genießen. Der Soundtrack stammt vom Pianisten und Komponisten Robert Glasper.


Freitag, 23.September 2022, 19:30 Uhr - Trio Lorenz Raab - Ilse Riedler - Ingrid Oberkanins (JAZZ - Weltpremiere) Radio Jazz Day Liezen 2022 - Teil 2

Photo by Maria Frodl

 

Radio Jazz Day Liezen 2022 - Die Konzerte   I  Weltpremiere  I  Trio Lorenz Raab - Ilse Riedler - Ingrid Oberkanins

 

Die Jazzwelt, zumindest jene in Österreich, ist doch zumeist überschaubar, sind sich die drei MusikerInnen in den vielen Jahren immer wieder begegnet. Aus gemeinsamem Spiel und Konzerten wie jene der Saxophonistin Ilse Riedler und der Perkussionistin Ingrid Oberkanins, entstand – ausgehend von
der „Radio Jazz Day Liezen“-Begegnungsidee - das Duo mit dem Trompeter, Flügelhornisten Lorenz Raab zu erweitern und damit etwas „Neues“ zu initiieren. Blech & Holz & Schlagwerk ergibt 1 + 1 + 1 = nicht immer exakt 3, sondern mehr als die Möglichkeiten innerhalb der bekannten vorstellbaren Klangfarben, immer wieder auch nicht Vorhersehbares. Die unterschiedlichen künstlerischen Charaktäre sind der eine Faktor, Komposition und Improvisation, die im Spiel entstehenden Ideen und sich aufmachenden Wege weitere Zutaten solcher Zusammenarbeiten. „Mans First“ haben die beiden Kolleginnen – ganz Ladylike
– dem Oberösterreicher Lorenz Raab den Namensvortritt gelassen, er spielt nicht nur gemeinsam mit Ilse Riedler im „Orjazztra Vienna“ (zuletzt in der Grazer Oper bei „La Strada“), mit zahllosen eigenen Ensembles war er mehrfach in Saalfelden (mit „Expanded“ bzw. „Zoé“) zu hören, mit seinem Trio „Bleu“
(mit Ali Angerer und Rainer Deixler) schreibt er seit zwanzig Jahren österreichische Jazz-Geschichte. Neben den „jüngeren“ Duos mit dem Pianisten David Helbock bzw. dem eZither-Spieler Christof Dienz köchelt sicher schon irgendwo das nächsteProjekt. Die Steirerin Ilse Riedler hat als Bandleaderin mit ihrem Debütalbum „Strange Ahead“ ihre künstlerische Visitkarte abgegeben, sie ist Mitglied im brass-lastigen „Bullhorns“-Ensemble, spielt in der Big Band der Volksoper Wien und schreibt Theater-Musik. Ebenfalls aus Oberösterreich stammend hat Ingrid Oberkanins ein lange Bandgeschichte mit dem „Vienna Art
Orchestra“, spielte mit der „hr-Bigband Frankfurt“, mit Wolfgang Puschnig, Jamaaladeen Tacuma oder Krzystof Dobrek, gastierte bei internationalen Jazzfestivals wie London, Paris oder Montreux und erhielt 2004 den Hans Koller Jazzpreis als “side(wo)man of the year“. Sie unterrichtet an der Universität
für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Die Spannung einer Premiere schwebt an diesem Abend nicht nur zwischen den MusikerInnen, sondern auch zwischen Publikum und der Bühne, wenn ein Projekt wie dieses zum erstenmal erklingt. Die dafür notwendige „gute“ Atmosphäre innerhalb des Trios sollte sich durch die Location noch verstärken,
vom Ergebnis können Sie sich selbst überzeugen

Lorenz Raab (A) Trumpet/Flugelhorn/Composition   I  Ilse Riedler (A) Saxophone/Bass Clarinet/Composition   I   Ingrid Oberkanins (A) Percussion/Vibraphone/Composition

 

Eintritt:  € 20,-  (Doppelpass mit Konzert 2/24.September     € 35,-)


Donnerstag, 15. September 2022, 19:30 Uhr - FAUST - What Else? (Theater)

FAUST – What else?

Ein alter weißer Mann in einer viel zu späten Midlifecrisis bedient sich übler Tricks, Drogen und der Hilfe des Teufels, um einer blutjungen Frau den Kopf zu verdrehen. Natürlich kann er sie nicht glücklich machen, lässt sie schwanger sitzen und treibt sie damit in den Wahnsinn. Hört sich diese Kurzbeschreibung eher wie eine mittelmäßige Netflixserie als ein populäres Werk der Jugendliteratur an? Richtig, trotzdem handelt es sich um die im deutschen Sprachraum meist (un-)gelesene Schullektüre. Gemeint ist Johann Wolfgang von Goethes Werk „Faust“. Die SchülerInnen des Kreativzweigs des Gymnasiums Stainach begeben sich auf eine Mission: die Wiederbelebung, Neudeutung und Aktualisierung des Fauststoffs. Was ist des Pudels Kern der eigenen Existenz, wenn uns Algorithmen das eigene Denken bereits vollständig abnehmen? Gibt es etwas, das die Welt auch in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels noch im Inneren zusammenhält? Sind Anmachsprüche und Speeddating im Wissen um Gretchens fatalen Irrtum auch heute noch akzeptable Vorgehensweisen bei der Partnersuche? Im Wissen, dass der Mensch bekanntlich irrt, solang er strebt, warten freilich keine abschließenden Antworten auf die Zuseher – aber mit Sicherheit die dialektische Erkenntnis, dass sich große Kunst und gute Unterhaltung niemals ausschließen müssen.

 

In Kooperation mit dem BG/BRG Stainach

 

Eintritt:  Freiwillige Spenden


Samstag, 18. Juni 2022 - Open House Fest II - Zeitplan / Programm

Hier unser derzeit aktuelles Programm und der zeitPlan (ungefähre Angaben) unseres 1. Open House Festes

Wir beginnen pünktlich um 14 Uhr mit dem aktuellen Kinderfilm  „Peterchens Mondfahrt“ , 84. Minuten 

Danach allgemeine Eröffnung um ca.  15.50 h – danach spielt die Marktmusikkapelle Stainach im Wechselspiel  mit den „Spotlights“, kurzen Auftritten der MusikerInnen der KUG (siehe unten) vor bzw. im Haus an verschiedenen Orten von ca. 16.10 Uhr bis 18.00 Uhr – dazwischen besteht ausgiebig die Möglichkeit für Gespräche, Essen & Trinken

18.30 Uhr    „Die Serienjunkies“ vom Theater im Bahnhof ( Beatrix Bruntschko & Jacob Banigan) stellen sich mit ihrem Stainach Programm vor – Ein Ausblick auf den Herbst 2022 und die geplanten folgende Jahre

19.40 Uhr    Lilli Kornhuber Trio  (Lilli Kornhuber – vocals, Martin Lajtman – piano, Konrad Waldert – bass)

20:50  Uhr    Ipek Göztepe Trio   (Ipek Göztepe – vocals, Martin Lajtman – piano, Konrad Waldert – bass)

ab ca. 22 Uhr     „Night on Earth“/ 1991   Spielfilm von Jim Jarmush (mit Roberto Begnini, Armin Mühler-Stahl, Wiona Ryder, Isaach De Bankolé, Béatrice Dall, Gena Rowlands, Rosie Perez u.a. ) /  Musik von Tom Waits / Kathleen Brennan


Donnerstag, 19. Mai, 19:30 h: pianovibes - Dejan Pecenko & Maximilian Kanzler Duo (Jazz)

pianovibes - Dejan Pecenko & Maximilian Kanzler Duo

 

„pianovibes“, das „Dejan Pecenko & Maximilian Kanzler Duo“, entstand an der Linzer Anton Bruckner Privatuniversität (Jazz Institut), an der Dejan Pecenko seit vielen Jahren als außerordentlicher Professor unterrichtet. Ganz frisch aus dem Aufnahmestudio ins ccw.stainach kommt diese Paarung des Pianisten mit seinem „Master“-Studenten Maximilian Kanzler am Vibraphon, die diesen Konzerttag mit einem „brandneuen“ Programm für das Publikum im Ennstal „retten“ werden.  (Das Stan Getz-Tribute musste am selben Termin leider krankheitsbedingt abgesagt werden).

 

Dejan Pecenko - piano   /  Maximilian Kanzler - vibraphone

 

Eintritt: € 20,-


Freitag, 8. Juli 2022, 19:30 h: Sinfonia de Carnaval (Weltmusik)

Sinfonia de Carnaval

Mit kleiner Corona-Verzögerung am musikalischen Puls der Zeit hat das in Oberösterreich beheimatete Duo Sinfonia de Carnaval – Anna Lang (Cello, Electronics) und Alois Eberl (Posaune, Akkordeon, Percussion, Electronics) im Herbst 2021 ihr zweites Album »Sweeping Dragon« (Preiser Records Wien) veröffentlicht. Ein Sound, der in Sachen Stilistik keinerlei Grenzen kennt und aus vielen Einflüssenein mitreißendes Ganzes entstehen lässt. Berührungsängste scheinen ihnen vollkommen fremd zu sein, was das experimentierfreudige Zweiergespann in seinen Stücken zu Gehör bringt, ist ein musikalischer Mix, der einen mit wahnsinnig viel Gefühl und Leidenschaft, klanglicher Schönheit und einer immensen Wucht gleichermaßen in seinen Bann zieht. Die Art und Weise, wie Anna Lang und Alois Eberl Jazz, Rock, Pop, Funk, elektronische Spielerein, Folk aus allen möglichen Richtungen, Improvisationen, Filmmusik und Klassik miteinander verweben, zeugt von einem großen musikalischen Verständnis und einer ordentlichen Portion Kreativität.

 

Eintritt: € 20,-


Donnerstag, 30. Juni 2022, 19:30 Uhr: Faust - What Else? (Theater)

FAUST – What else?

Ein alter weißer Mann in einer viel zu späten Midlifecrisis bedient sich übler Tricks, Drogen und der Hilfe des Teufels, um einer blutjungen Frau den Kopf zu verdrehen. Natürlich kann er sie nicht glücklich machen, lässt sie schwanger sitzen und treibt sie damit in den Wahnsinn. Hört sich diese Kurzbeschreibung eher wie eine mittelmäßige Netflixserie als ein populäres Werk der Jugendliteratur an? Richtig, trotzdem handelt es sich um die im deutschen Sprachraum meist (un-)gelesene Schullektüre. Gemeint ist Johann Wolfgang von Goethes Werk „Faust“. Die SchülerInnen des Kreativzweigs des Gymnasiums Stainach begeben sich auf eine Mission: die Wiederbelebung, Neudeutung und Aktualisierung des Fauststoffs. Was ist des Pudels Kern der eigenen Existenz, wenn uns Algorithmen das eigene Denken bereits vollständig abnehmen? Gibt es etwas, das die Welt auch in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels noch im Inneren zusammenhält? Sind Anmachsprüche und Speeddating im Wissen um Gretchens fatalen Irrtum auch heute noch akzeptable Vorgehensweisen bei der Partnersuche? Im Wissen, dass der Mensch bekanntlich irrt, solang er strebt, warten freilich keine abschließenden Antworten auf die Zuseher – aber mit Sicherheit die dialektische Erkenntnis, dass sich große Kunst und gute Unterhaltung niemals ausschließen müssen.

 

In Kooperation mit dem BG/BRG Stainach

 

Eintritt:  Freiwillige Spenden


Mittwoch, 22. Juni 2022, 19:30 Uhr: Die Fabelhafte Welt der Amelie (Spielfilm) [À Paris - Trois]

DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE  / F 2001, 122 Minuten
Regie: Jean-Pierre Jeunet, Musik: Yvann Tiersen, DarstellerInnen: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz

 

Auch der dritte »À Paris«-Beitrag in diesem Frühjahr/Sommer streift durch die Metropole an der Seine, wir flanieren mit Amélie Poulain (Audrey Tautou) durch
eine poetische Zauberwelt und ihrer darin lebenden, oft skurrilen und sehr "atmosphärischen" Menschen von Paris. Zur Musik von Yann Tiersen und seinem um die Welt gegangenen »Comptine d’un autre été« fliegen wir durch den von Regisseur Jean-Pierre Jeunet gedrehten Film, der uns wie ein wunderbarer Traum berührt und fasziniert.
Städtereise samt einer »fabelhaft« erzählten Geschichte im ccw, dem Kunst- und Kulturzentrum »Next Door« – nicht nur früher/damals »auch« ein Kino ...

 

Eintritt: € 8,-