31. März, 19.30 h: Jazz Seen (Dokumentarfilm):

JAZZ SEEN - Musikfilm, D 2001, OmdU, 81 Minuten,
Regie: Julian Benedikt

Ein Porträt-, Dokumentar- und Musikfilm, der in einem Geflecht aus Fotografien, Musikeinspielungen, Interviews und Spielszenen den für
seine Jazz-Fotos berühmt gewordenen Fotografen amerikanischen William Claxton, sowie seine Arbeitsweise und -philosophie vorstellt. Dabei ergibt
sich ein höchst lebendiger, unterhaltsamer Einblick in die Welt des amerikanischen Jazz, vom Bebop der 50er-Jahre, bis zu neueren Strömungen der Gegenwart, die sich in Claxtons
spezifischer Sichtweise spiegelt: Die spontane, intuitive Improvisationsmusik findet in seinen künstlerisch hochrangigen Fotografien ihren Ausdruck. Ein anregendes Vexierbild
auch über die Philosophie eines respektvollen Miteinanders in einer individualistischen Welt.

Eintritt: 8 Euro


Mittwoch, 16. März, 19:30 The History of Jazz - "Ladies Night" - Eddie Luis & His Jazz Passengers (im Rahmen des Weltfrauentages)

Jedes Jahr im März – am 8. des Monats – feiern wir den internationalen Tag der Frauen, nach über 100 JP-Projekten ist es höchste Zeit,  den Jazz Ladies unserer Zeit einen Abend zu widmen. Eddie Luis hat sich zu diesem Anlass Absolventinnen der KUG Graz aus Serbien, Slowenien und Australien eingeladen. Mit im Gepäck sind sowohl traditionelle Jazzwerke als auch neue Kompositionen der Musikerinnen. Prädikat: Hörenswert!

Besetzung:     Tanja Filipovic – Vocals
                        Alana Mcparson – Saxophone
                        Sara Ester Gredelij – Piano
                        Nina Korosac Sercic  – Drums
                        Eddie Luis – Bass

www.musikwerkstatt.at

Eintritt: € 20,-

Photo  –   ©  Bernd Wimmer


Samstag, 12. März, 19:30: Anna Anderluh - Solo (im Rahmen des Weltfrauentages)

Anna Anderluh 2Anna Anderluh - Solo  "leave me something stupid"

So lautet der Titel des ersten Soloalbums der Sängerin, Komponistin und Performerin Anna Anderluh, das die aus Kärnten stammende und in Wien lebende 2021 vorstellte. Zwischen  Singer-Songwriting und improvisierter Musik bewegt sich ihr klangliches Spektrum,  instrumental ist sie am Klavier und mit ihrer »Autoharp« (einem hauptsächlich in Amerika beheimateten Instrument) zu hören, die ihrem Programm eine besondere Note verleiht. Davor machte sie schon als Stimme in »Little Rosis Kindergarten«, im »Christoph Cech JazzOrchestraProject«, im Duo mit der Pianistin Verena Zeiner, im Quartett »Squamata« (mit Judith Schwarz, Lisa Hofmaninger und Matteo Haitzmann) oder mit dem Akkordeonisten und Wien-Original Stefan Sterzinger von sich reden.

 

Anna Anderluh - voice, autoharp, piano

 

Eintritt: € 20.- (Doppelpass Fr & Sa: € 35.-)

 

Photocredit  –   ©  Maria Frodl

 

 


Dienstag, 8. März, 19:30h: MY TALK WITH FLORENCE (Film zum Weltfrauentag)

My Talk With Florence (2)Film zum Weltfrauentag

A 2015, 129 Minuten, Regie: Paul Poet

In Paul Poets viel diskutiertem Interviewfilm legt die Künstlerin Florence Burnier-Bauer Bekenntnis ab. Sie spricht nicht nur über ihre Missbrauchserfahrungen als Kommunardin in Otto Mühls Friedrichshof, sondern lässt uns teilhaben an einem Leben, das schon früh von Unterdrückung, Vergewaltigung, Prostitution und Obdachlosigkeit bestimmt war. Eintritt: € 8.-

 

 

 


Freitag, 11. März, 19:30h: SOPHIE ABRAHAM (im Rahmen des Weltfrauentages)

Sophie Abraham 2 (c) Julia WeselySolo-Programm: „Brothers“

Die aus dem holländischen Groningen stammende Komponistin, Cellistin und Sängerin ist „back to the roots“ in Stainach. Sie verbrachte ihre Jugend in Wörschach, besuchte den musischen Zweig im Stiftsgymnasium Admont und lebt heute in der Nähe von Wien Sophie Abraham legte im Oktober 2021 ihr  stilistisch vielschichtiges „erstes“ Solo-Album „Brothers“ vor, das ihre sehr spezielle Lebensgeschichte einschließt. Sie ist seit einigen Jahren Mitglied im international agierenden „radio.string.quartet“, spielt im Ensemble „Little Band From Gingerland“ mit Angela Tröndle, im „Trio Frühstück“, in Markus Schirmers Weltmusikband „Scurdia“ und performt mit Julia Lachersdorfer. Sie arbeitete u. a. mit Roland Neuwirth, Folke Tegetthoff, u. v. m.

Sophie Abraham – voice, cello

Eintritt: € 20.- (Doppelpass Fr & Sa: € 35.-)

 

Photo  -   ©  Julia Wesely

 

 

 

 

 


Donnerstag, 24. Februar, 19:30h: THE JAMES JOYCE PROJECT

The James Joyce Project (2) bTHE JAMES JOYCE PROJECT: Strings In The Earth

Gemeinsam haben sich die Sängerin und Schauspielerin Dagmar Bernhard und der Musiker und Komponist Joe Pinkl der Gedichtsammlung „Chamber Music“ des irischen Schriftstellers James Joyce angenommen und diese mit Auszügen aus Briefen, Textpassagen und Gedichten zu einer feinsinnigen und einzigartigen Collage verwoben. Dagmar Bernhard rezitiert, singt und spielt sich durch die vielfältige Seelenlandschaft dieses genialen Autors und begibt sich gemeinsam mit Joe Pinkl (Piano, Komposition), Mario Machacek (Gitarre, E-Gitarre) und Rainer Gartner (Percussion) auf Spurensuche und erkundet die vielschichtige Persönlichkeit dieses Getriebenen, gefangen in einer Zeit des Umbruchs und des Krieges.

 

Dagmar Bernhard – Gesang, Rezitation

Joe Pinkl - Piano, Komposition

Mario Machacek - Gitarre, E-Gitarre

Rainer Gartner – Percussion

 

www.thejoyceproject.com

www.joepinklmusic.at

 

 

 


Donnerstag, 17. Februar, 19:30h: SHANE

Shane 1 bSHANE

GB/IRL 2020, OmdU, 124 Minuten, Regie: Julien Temple

Shane MacGowan. Rebell, Punk, Poet. Frontmann der legendären Band The Pogues. Begnadeter Songwriter und exorbitanter Selbstzerstörer. Der durchgeknallte Unruhestifter mit irischen Wurzeln, der nach London zog, um in den Underground-Clubs und Pubs die dort gerade entstehende Punkbewegung mit irischem Folk aufzumischen. „I was always at the right place at the right time.“ Aus der Nische des Punk heraus schaffte es Shane, seinen Landsleuten in der aufgeheizten Stimmung des Nordirland-Konflikts eine weithin hörbare Stimme zu geben, mit einer Wucht und Hemmungslosigkeit, die sie bis dahin nie hatten. Und wie nebenbei schuf er mit „Fairytale Of New York“ im Stil einer irischen Folk-Ballade eines der meistgehörten Weihnachtslieder der Briten im 21. Jahrhundert. Nun hat der gefeierte Dokumentarfilmer und Wegbegleiter des Punk, Julien Temple, Shane ein Denkmal gesetzt: ein Feuerwerk aus intimen Aufnahmen der britischen Punk-Kultur aus Temples eigenen Archiven und bisher unveröffentlichtem Material. Nach dem furiosen THE GREAT ROCK‘N‘ ROLL SWINDLE über die Sex Pistols und JOE STRUMMER – THE FUTURE IS UNWRITTEN ist Temple mit SHANE erneut ein mitreißender Film über die Punkbewegung und ihre Galionsfiguren gelungen.

 

 

 


VERSCHOBEN: Mittwoch, 16. Februar, geschlossene Schulvorstellung: FEENSTAUB

Feenstaub Cover

Diese Veranstaltung wird auf den 19. April 2022 verschoben. Wir ersuchen um Verständnis

 

Cornelia Travnicek

FEENSTAUB

In einer Schicksalsgemeinschaft sind Petru, Cheta und Magare verbunden, gezwungen in ewiges Kindsein: Sie leben am Rande einer gesichtslosen Großstadt. Täglich müssen sie dafür sorgen, dass die Schatzkiste des Krakadzil voller wird. Der wird schnell ungehalten, wenn die Kasse nicht stimmt, und so rücken die drei Jungs aus, um denen wegzunehmen, die es am ehesten zu verschmerzen scheinen. Auszuhalten ist das für sie nur mit einer täglichen Ration Feenstaub. Alles wird anders, als Petru Marja kennenlernt: Nicht nur lernt er mit ihr die Sprache der Stadt zu verstehen, er erfährt auch zum ersten Mal in seinem Leben, was Familie sein kann. Als den drei jungen Taschendieben ein Neuling zur Ausbildung übergeben wird, wechselt Petrus Leben ebenso wie das seiner Schicksalsgenossen noch einmal die Richtung …

 

Vergessene Kindheiten und brutale Ausbeutung: Poetisch bis derb, in kurzen, intensiven Szenen erzählt Cornelia Travnicek von drei Taschendieben wider Willen, die um ihre Zukunft kämpfen.

 

Geschlossene Schulveranstaltung. In Kooperation mit dem BG/BRG Stainach. Restkarten auf Anfrage.

 

 

 


VERSCHOBEN: Samstag, 29. Jänner, 19:30h: NACHT DES FADO

Leider muss dieses Konzert auf Grund der Erkrankung mehrerer MusikerInnen abgesagt bzw. verschoben werden. Diese Veranstaltung wird voraussichtlich am 28. Mai 2022 nachgeholt. Wir ersuchen um Verständnis.

10. Nacht des Fado

Fado (Carlos Leitao) 2 bCARLOS LEITAO ENSEMBLE presents SOFIA RAMOS

Zur zehnjährigen Jubiläums-Tour, die von 2021 auf 2022 verschoben werden musste, sind wir unserer künstlerischen Besetzung treu geblieben. Und das ist gut so, denn CARLOS LEITAO wird seine neue, pure Fado-CD „Simples” – mit 10 Eigenkompositionen von gesamt 11 Fados – vorstellen, was einer Sensation gleichkommt, sind doch die meisten aktuell gesungenen Fados nur Wiedergaben bestehender Texte. Der weibliche Gast, den uns Carlos diesmal vorstellt, ist die junge Fadista SOFIA RAMOS, eine ausgebildete Schauspielerin, Ballett-Tänzerin und Klavier-Virtuosin, ein neuer Stern am Fado-Himmel Lissabons, deren erste CD „Discos do Povo“ 2016 erschien.

 

Carlos Leitao: Gesang & Viola (= Konzertgitarre)

Sofia Ramos: Gesang

Henrique Leitao: Guitarra Portuguesa (= portugiesische Gitarre)

Carlos Menezes: Baixo (= akustischer Bass)

 

 

 


Donnerstag, 27. Jänner, 19:30h: PORTO

Einstimmung zur 10. NACHT DES FADO am 29. Jänner:

Porto (4)PORTO

PT/USA/F/PL 2016, 75 Minuten, Regie: Gabe Klinger
Mit: Anton Yelchin, Lucie Lucas, Françoise Lebrun, Paulo Calatré u. a.

Porto, die alte portugiesische Hafenstadt mit ihrer mysteriösen, fast morbiden Atmosphäre ist der Ort, an dem Jake (Anton Yelchin) und Mati (Lucie Lucas) aufeinandertreffen. Beide sind fremd in der Stadt, beide sind Außenseiter – und beide sind auf der Suche... PORTO ist der erste Spielfilm des amerikanisch-brasilianischen Regisseurs Gabe Klinger, gleichzeitig einer der letzten von Anton Yelchin (STAR TREK, ONLY LOVERS LEFT ALIVE).

 

„... Ein Film, verliebt in die Liebe, verliebt ins Kino und ein Film, der sich bewusst ist, dass keins von beiden von Dauer sein kann." (Variety)
"... ist PORTO eine treffende und aufregende Studie der Liebe in all ihrer bittersüßen Pracht." (IndieWire)