Dienstag, 15. November, 19h, CCW: STERNENSTAUB
Ein Theaterstück der SPIELWIESE ENNSTAL
AstronautInnen, die aus dem All zurückkehren, berichten von den einmaligen Gefühlen, die der Blick auf die Erde von außen in ihnen ausgelöst hat. Welche Empfindungen löst dieses Bild in Kindern und Jugendlichen aus, die sich auf einer Raumkapsel befinden - auf der Suche nach einer neuen Heimat? Den blauen Planeten hinter sich lassend und eine ungewisse Zukunft vor sich, tauchen Fragen auf: Wo finden wir einen bewohnbaren Planeten? Wer hat an Bord das Sagen? Und wer übernimmt den Außenputzdienst des Sichtfensters? Eine 13-köpfige Crew begibt sich auf eine interstellare Reise und dringt womöglich in Galaxien vor, die nie ein Mensch vor ihr gesehen hat.
Termine:
13.11. 18:00 | Premiere
15.11. 19:00
16.11. 10:00 & 11:50
17.11. 8:50 & 11:30
Es spielen: Alina Berner, Sophia Danklmaier, Lorenz Eder, Marina Francesca Fuchs, Kathi Heizl, Hannes Hubner, Gabi Jandl, Nico Lang, Anja Lasser, Lena Maria Linder, Helena Ringdorfer, Juliane Seggl, Sarah Stocker
Regie: Verena Kiegerl
Dramaturgie: Nadja Pirringer
Bühne & Ausstattung: Ingrid Angerer
Technik: Mario Strimitzer
Produktionsleitung: Anna-Katerina Frizberg
Spielort: CCW Stainach, Bahnhofstraße 110, A-8950 Stainach
Eintritt: Freiwillige Spende
Ticketreservierung & Kontakt: Nadja Pirringer, 0664/43 33 586, info@spielwiese-steiermark.at
facebook.com/spielwiesesteiermark
Mittwoch, 14. Dezember, 20h, CCW: SNOW CAKE - Der Geschmack von Schnee (Film)
SNOW CAKE – DER GESCHMACK VON SCHNEE.
GB/CAN 2005, 112 Minuten, Regie: Marc Evans
Ein "Alien" in Ontario. Der verschlossene Engländer Alex nimmt die junge Vivienne als Anhalterin mit. Gleich zu Beginn kommt es zu einem tödlichen Unfall. Noch unter Schock, sucht Alex Viviennes Mutter auf, um die Nachricht persönlich zu überbringen. Doch Linda ist keine gewöhnliche Frau, sie ist Autistin. Sigourney Weaver und Alan Rickman brillieren in diesen lebensbejahenden Independent-Film, der das Herz wärmt und weitet. Ein zartes Wunderwerk – wie ein Kuchen aus Schnee.
Mittwoch, 23. November, 20h, CCW: CINEMA ITALIA (BIONDINI-ROSARIO QUARTET)
ROSARIO GIULIANI & LUCIANO BIONDINI QUARTET: CINEMA ITALIA.
Einige der schönsten Filme kommen aus Italien. Und einige der schönsten Filmmelodien stammen von Nino Rota und Ennio Morricone. Cineasten feiern ihre Musik als den „Soundtrack des Planeten“. Mit CINEMA ITALIA spüren vier Virtuosen dieser leidenschaftlichen Liaison zwischen Bild und Musik neu nach. Ein faszinierender Abend wie eine Exkursion durch einen unsterblichen Teil italienischer Filmgeschichte, eine magische Reise mitten ins Herz des Films, kurz: Unwiderstehliches „Ohren-Kino“!
Luciano Biondini – acc
Rosario Giuliani – as, ts
Enzo Pietropaoli – b
Michele Rabbia – perc
Freitag, 2. Dezember, 20h, CCW: FJARILL (SWE/RSA)
FJARILL: „Stilla Tyd“ „Huiswaarts“ – Heimwärts. Vielleicht ist das der eine Gedanke, der eine innige Wunsch, der alle Weihnachten feiernden Völker eint. Die Traditionen sind von Kultur zu Kultur verschieden... Oft unterscheiden sich schon die Feierlichkeiten von denen des Nachbarn so sehr, dass man kaum meinen möchte, demselben Kulturkreis anzugehören. Und meistens kommen wir ja wirklich von ganz woanders her als unser Nachbar. „Huiswaarts“ ist ein Song auf Afrikaans – die meisten anderen auf dem neuen FJARILL-Album sind schwedisch. Und so ist der Albumtitel auch eine naheliegende Melange aus den beiden Muttersprachen der Musikerinnen: „Stilla Tyd“ – „Stilla“ ist schwedisch für „leise“ und „Tyd“ Afrikaans für „Zeit“.
Die Schwedin Aino Löwenmark und die Südafrikanerin Hanmari Spiegel feiern mit Fjarill seit Jahren Erfolge: Sie veröffentlichten bislang fünf Alben zusammen, gewannen den Ruth-Weltmusikpreis, kamen in die Endrunde des CREOLE Weltmusikpreises, spielten hunderte Konzerte in Deutschland und darüber hinaus. Seit einigen Jahren ist nun auch das Programm „Leise Zeit“ (bisher unveröffentlicht) ein fester Teil des Jahresendes im Fjarillschen Konzertturnus.
Es sind neue Lieder entstanden und die „Leise Zeit“ ist zur „Stilla Tyd“ mutiert. Nur mit Gesang (von Zeit zu Zeit als schöne Überraschung zweistimmig), Klavier und Geige sind Aino Löwenmark und Hanmari Spiegel hier inniger vereint als je zuvor. Dabei herausgekommen sind zarte Folksongs, sanfte Hymnen zur leisen Zeit, Popballaden – besinnlich dem Anlass entsprechend, aber gespickt mit Witz und schwedisch-südafrikanischer Lebensfreude. Einige alte Bekannte sind dabei, neu arrangiert und teilweise zum ersten Mal überhaupt auf CD erwerblich. Fjarill-Konzerte sind, waren und bleiben ohne die Publikumslieblinge „Ukuthula“ und „Lössnön“ undenkbar – und jeder treue wie neue Fan wird sich über die Neuaufnahmen und den direkten, intimen und klaren Sound der Stücke freuen. Die meisten Lieder sind, wie eh und je, aus eigener Feder, aber auch das ein oder andere Traditional aus den Heimatländern der Musikerinnen darf nicht fehlen.
Die „Stilla Tyd“ von Fjarill ist nicht nur etwas für die Weihnachten feiernden Völker. Eine leise Zeit für alle.
Aino Löwenmark (Piano/Gesang)
Hanmari Spiegel (Violine/Gesang)
Mittwoch, 12. Oktober, 20h, CCW: TOMORROW (Film)
TOMORROW - Die Welt ist voller Lösungen. Dokumentation, F 2015, 118 Minuten, Regie: Mélanie Laurent & Cyril Dion. Lösungen, die wir brauchen, um den globalen Kollaps aufzuhalten. Zehn Länder bereiste das Regieduo für Tomorrow. Wie bei einem Puzzle wird bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft ergibt: Ein Traum, der Realität von morgen werden kann, sobald Menschen handeln.
Eintritt: € 8.-
Ermäßigung von € 3.- für CCW-Mitglieder
Ermäßigung von € 2.- für Club Ö1, AK-Card, Senioren
Mittwoch, 14. September, 20h, CCW: SAXOFOUR
SAXOFOUR - 25 years of joy and fun.
Die Rolling Phones der Saxophonquartette schonen sich nicht, sie grooven um die Wette,
sie klonen sich nicht, sie verbrennen die Fette der nichtssagenden Klänge,
die Nonen und Quinten in Strenge dann wieder in Terzen, und zwischen
den Stücken zu Scherzen aufgelegt, die Publikümer freudigst erregt.
Ein Viertel Jahrhundert schon, verwundert reiben sich alle die Ohren,
beinah verloren wären wir ohne das Saxophon…
hinauf und hinunter, die Töne so munter, Herr
Sax Adolphe, du hast geholfen, welch begnadetes Rohr hast erfunden,
es danken aufs Neue deine SAXOFOURen.
Wir bleiben dabei, wir sind so frei,
wir sind nicht drei, wir bleiben vier, und endlose
Gier nach erfüllten Gefühlen nach traumhaftem Spielen
macht uns high im Kampf gegen den Einheitsbrei…
"Zu unserem 25. Geburtstag (der von Saxofour, keiner von uns ist leider mehr so jung) erfüllen wir uns den Luxus, nicht alles immer selber machen zu müssen, sondern uns auch manchmal auf die Grooves einer ordentlichen Rhythmusgruppe draufzusetzen (wir hatten ähnliche Situationen schon mit Don Alias, Jojo Mayer, Robert Riegler, Paul Urbanek und Patrice Heral). Jeder hat sein Schatzkistchen geöffnet und wieder neue Kompositionen rausgezaubert, jeder in seiner unverwechselbaren Art und Weise, so wie wir es schon 24 Jahre lang machen im Sinne des Sonnenscheines des Abwechslungsreichtums. Der Input unserer 2 philadelphischen Kollegen tut uns gut, wir sind frohen Mutes und präsentieren uns bei ein paar netten Konzerten, bei denen wir eben auch die 25 letzten Jahre feiern und auch Wolfis runden Geburtstag (welchen, verrät eine richtige Lady nicht)."
Eintritt: € 23.-
Ermäßigung von € 3.- für CCW-Mitglieder
Ermäßigung von € 2.- für Club Ö1, AK-Card, Senioren
Ermäßigung von 50% für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Arbeitslose, Menschen mit Behinderung
Freier Eintritt für Kinder unter 10 Jahren
Freitag, 28. Oktober, 20h, CCW: AL FOUL (USA)
Mal klingt er wie ein Bluesmann aus den 50ern, mal wie Johnny Cash als der noch feinsten Rockabilly spielte. Doch Al Foul stammt aus Arizona – ebenso wie seine Kollegen von Giant Sand und Calexico. Im Duo mit Laurent Allinger aus Frankreich – Theremin, Percussion und Electronics – wird das CCW zur Bühne für eine mitreißende Mixtur von Blues, Rockabilly und Rock’n‘Roll.
Eintritt: € 15.-
Ermäßigung von € 3.- für CCW-Mitglieder
Ermäßigung von € 2.- für Club Ö1, AK-Card, Senioren
Ermäßigung von 50% für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Arbeitslose, Menschen mit Behinderung
Freier Eintritt für Kinder unter 10 Jahren
Samstag, 22. Oktober, 20 Uhr, CCW: SAMO SALAMON BASSLESS TRIO feat. PAUL McCANDLESS & ROBERTO DANI
Das Bassless Projekt des international bekannten Jazzgitarristen und -komponisten Samo Salamon ist eine All-Star Gruppe mit einigen der besten Jazz Musikern der Welt. Der Bandleader des Trios ist Samo Salamon (SLO), einer der talentiertesten neuen Jazzgitarristen, der 2008 im Magazin Guitar Player als einer der heißesten 10 neuen Gitarristen der Welt genannt wurde. Seine erste Platte Ornethology ist unter den 1001 besten Alben in der Geschichte des Jazz (Penguin Guide To Jazz). An Soprano Sax, Oboe und Bassklarinette findet sich einer der besten und originellsten Jazz Musiker in der Jazz Geschichte, Gründer der legendären Gruppe OREGON und Grammy Gewinner Paul McCandless (USA). Das Trio wird komplettiert von Roberto Dani (ITA), einem der besten Schlagzeuger Europas. Die Band präsentiert neue und alte Kompositionen von Samo Salamon, einen Mix aus komponierter und improvisierter Musik.
PAUL McCANDLESS – Oboe, Bassklarinette, Soprano Sax
SAMO SALAMON – Gitarre
ROBERTO DANI – Schlagzeug
Eintritt: € 17.-
Ermäßigung von € 3.- für CCW-Mitglieder
Ermäßigung von € 2.- für Club Ö1, AK-Card, Senioren
Ermäßigung von 50% für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Arbeitslose, Menschen mit Behinderung
Freier Eintritt für Kinder unter 10 Jahren
Freitag, 23. September, 20 Uhr, CCW: HOLZAPFEL & REHLING: Neues von Früher
Neues von Früher führt in eine kindliche Welt aus heutiger Sicht! Schauplatz dieser wahren und durchlebten Ereignisse aus den sechziger Jahren ist ein kleines Dorf in Oberbayern, in dem Rehling aufwuchs, wo jeder jeden kannte, wo es Anteil nehmende Nachbarschaft gab, der Spielplatz für die Kinder eine weitgehend intakte Natur. Die scheinbare Idylle birgt Momente voller Tragik, Komik und Humor! Sensible Beobachtungen im Dialekt, Erinnerungen fern jeglicher Wehmut, die ihre Kraft aus der Einfachheit von Sprache und Erlebnis schöpfen. Die Musik von Peter Holzapfel und Erwin Rehling: Ein hochartifizielles zeitgenössisches Klanggeflecht, rockig, jazzig, experimentell – in direkter Verbindung zu den Geschichten.
Biographien:
Peter HOLZAPFEL (Posaune, Gitarren, Melodica, Electronics)
Peter Holzapfel studierte klassische Posaune am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Als Posaunist ist er nicht nur in Bands unterschiedlicher Jazzstile, sondern auch
im Orchester, in Neue-Musik-Ensembles und immer wieder als Theatermusiker unterwegs. Seit 15 Jahren spielt er in verschiedenen Gruppen der Performance- und Klangkünstlerin Limpe Fuchs frei improvisierte Musik. Holzapfel komponiert Musik für Dokumentarfilme, Radiofeatures und Theater und produziert im Team Soundtracks für Kino- und Fernsehfilme. 2010 begann er seine Zusammenarbeit mit Erwin Rehling, es entstanden u. a. die CDs "Umpa Umpa" und "Schoisser".
Erwin REHLING (Geschichten, Schlagzeug, Steine, Marimba)
Studium der Bayerischen Geschichte, Theaterexperimente mit Zbigniew Cynkutis, Zygmunt Molik, Nelia Veksel. Ab Mitte der 1980er Jahre Perkussionist bei den Volksmusik-Anarchisten „Die Interpreten“, danach und daneben weitere Theater- und Musikprojekte, sowie drei vielbeachtete Dokumentarfilme. Gründete 2002 mit Fritz Moßhammer das Duo Hammerling.
Da Winta
Jeder von uns Buam hod oa baar Schi ghabt, de Bindung mit so am Schnappverschluß. Mit dene Schi hamma ois gmacht, Springa, Slalom, Schuß und aa Langlauf. Do hamma ma uns a richtige Streckn baut g´habt, hauptsächlich auf de Woidwegal, an Rundkurs, Start und Ziel zwoa Hoslnusstecka links und rechts. Da Wognsteda Edi hod a Uhr g´habt mit Sekundenzoager. Da hod a gwart, bis da Zoga om auf Null war und dann hod a des Startzeichen gem. Jeda is oanzln dro gwesen, de andern ham, verteilt auf der Streckn, g´schaut, daß koana a Abkürzung gnomma hod durch de Baam durch. Und dann bist mit letzta Kraft durch´s Ziel durche, da Edi hod auf´d Uhr gschaut und gmoant: „Sogn ma amoi vierahoib Minuten“
De Keiwen
Olle zwoa Wochan hod am Bahnhof in Soyen am Obend a Zug ghodn, wo Keiwen valodn worn san. Do san de Bauern mit eanane holzern Steig´n hint om am Bulldog daher gfahrn und dann san de Keiwen in de Waggons eine kemma. Do war a Stroh drin, des hod olle beruhigt. I bin jeds Moi mim Radl oder z`Fuaß dabei gwesn und hob zuagschaut. Da Verlust, oder wenn wos wegkimmt, wos ma gern ghabt hod, des Armselige dabei, des hod mi ozogn.
De Prinzessin vo Huab
Der Herr R. war a großa schlanka scheena Mo mit am Bart und hod, so wiera ausgschaud hod, gar ned so recht herbasst in unsere Gegend. I glaab er is noch´m Kriag vo Pommern kemma gwesn und hod in Huab hintn in am kloana Hof glebt. Er war Schreiner und Zimmerer und auf seine Felder, die zum Hof gherd ham, hod er biologisch Gmias obaut, lang bevor andere damit ogfangt ham. An kloana Bulldog hod a ghabt und an Anhänger, aba koan Zwoa-Achser, sondern an Oan-Achser mit bloß zwoa Radln und ana kloan Ladefläche. Do is in da Mittn a großer roter Plüschsessel drauf gstandn. Der war mit Strick nach außen zu de Bordwänd hi obundn, so dass a ned umanand rutschn hod kenna. Wenn sie zum Eikaffa nach Soyen gfahrn san, do is er aufm Bulldog g´wesn und is gfahrn und sei Frau is hinta eam aufm Anhänger in dem roten Plüschsessel drin g´sessn. Und a so is des G´spann ins Dorf eine groid.
De weiße Goaß
Wia´s beim Nachbarn d´Landwirtschaft aufgem hod, is da Stoi laar gstandn. Im Herbst war a kloana Zirkus bei uns. Sie ham für eanane Viecher an Winterplotz gsuacht. Do hams beim Nachbarn gfrogt und do san dann statt de Kiah und de Keiwen Ponys, greßere Pferdl und a baar weiße Goissn im Stoi drin gstand´n. Und im Deen draussn a Dromedar und a Giraffn. Amoi hod da vasuffene Tierpfleger scho d´Hosn herunt ghabt und hod vo hint an oana weißn Goiss rumgmacht, aba d´Resl hod´n dawischt.
Essn am Fenstabrettl
Wenn mia so um de Mittagszeit gar ned recht gwußt ham, wos ma doa soin, dann samma zum Hanslmaor umme ganga und ham zuagschaut, wia da oid Hanslmoar sei Mittogessn ganz alloa am Fenstabrettl gessn hod, olle andern san umman Disch ummagsessn. Da oid Hanslmoar aba hod si sei ganz Lem lang gweigert, mit seim Schwiegersohn an oam Disch zum Sitzn.
Eintritt: € 17.-
Ermäßigung von € 3.- für CCW-Mitglieder
Ermäßigung von € 2.- für Club Ö1, AK-Card, Senioren
Ermäßigung von 50% für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Arbeitslose, Menschen mit Behinderung
Freier Eintritt für Kinder unter 10 Jahren











