Samstag, 2. Juli, 11-13h, CCW: Was ist los in Brasilien? Rio 2016 - Olympia im Brennpunkt (Diskussionsbrunch im CCW Stainach)
Seit dem kalten Staatsstreich im Mai 2016, bei dem die amtierende Präsidentin Dilma Roussef ohne Vorlage von gerechtfertigten Gründen abgesetzt wurde, gehen täglich Zehntausende auf die Straßen, um gegen den Putsch zu demonstrieren. Die sozialen Bewegungen Brasiliens mobilisieren in ungewohnter Einigkeit. Streiks, Ministerienbesetzungen und brennende Straßensperren von der MST, der 2 Millionen Mitglieder zählenden organisierten Landlosenbewegung, kennzeichnen den Post-Putsch Alltag. TV Globo berichtet nicht darüber. Die neue Interimsregierung unter Michel Temer ist korruptionsbelastet, innerhalb ihres ersten Regierungsmonats gab es bereits 2 Ministerrücktritte. Sie setzt jedoch ungehemmt radikale, unpopuläre und menschenverachtende Maßnahmen um, der Sozialstaat und die Menschenrechte werden in Windeseile abgebaut, ein neoliberaler Austeritätskurs wird umgesetzt. Und das knapp vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Schon unter Roussef war das Genozid an der schwarzen Bevölkerung an der Tagesordnung, die Vertreibung, Übergriffe und Morde an der indigenen Bevölkerung schockierten die Weltöffentlichkeit schon seit langer Zeit. Doch was nun? Im August, während der Olympischen Spiele, soll der Impeachment Prozess gegen Dilma Roussef beendet werden – was uns da erwartet? Experten warnen: Die Sicherheit in Rio sei nicht gewährleistet, die ungehemmte Polizeigewalt wird von Amnesty International angeklagt. Als Extra gibt es skandalöse Wasserverschmutzung, die unberechenbare Zika-Seuche und nicht garantierte Gesundheitsversorgung für die Olympia Gäste in Rio. Diese Themen und einiges mehr noch werden wir gemeinsam mit Silvia Jura und Célia Mara und unseren Gästen diskutieren.
WISSENSTRANSFER EINFACH ANDERS
Die Kultur- und Sozialanthropologin Silvia Jura ist ausgewiesene Brasilien Expertin und spezialisiert in Fragen der afro-brasilianischen Kultur sowie sozialen und rassistischen Ausgrenzungsmechanismen. Sie arbeitet seit 15 Jahren mit und zu Brasilien. Derzeit ist sie als Journalistin und Beobachterin der Demokratiekrise aktiv. Als Vortragende, Moderatorin ebenso wie als Kuratorin gelingt ihr die Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst, Wissensvermittlung passiert auf intellektueller, aber auch auf emotionaler Ebene. Die Musikerin Célia Mara und ihre Band werden ebenso anwesend sein.
Eintritt frei!
MO 13., MI 15., FR 17., jeweils 20h, CCW: GELD ODER LIEBE
GELD ODER LIEBE – eine Commedia dell´arte des KuK-Zweiges des BG/BRG Stainach. Vier leidenschaftlich Liebende, ein alter wohlhabender Geizkragen, ein großspuriger Investmentbanker und sein dubioses, „stinkendes“ Geschäftsmodell – mehr braucht es nicht für die spannende, kuriose und lustige Commedia dell´arte mit dem Titel „Geld oder Liebe“, welche die SchülerInnen des KuK-Zweiges unsere Schule zur Aufführung bringen.
Bei der Commedia dell´arte handelt es sich um eine traditionelle, aus Italien stammende Theaterform. Masken, Kostüme und Bewegungsabläufe sind ein wichtiger Bestandteil dieses Genres, genauso wie die archetypischen Figuren, denen jeweils ganz bestimmte Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen zuzuordnen sind. Eine Commedia lässt sich demnach mit modernen Sitcoms vergleichen, in welchen die den Zuschauern wohl vertrauten Protagonisten in immer neuen Handlungszusammenhängen agieren.
Ähnlich verhält es sich in dem von den KuK-SchülerInnen selbst verfassten Stück „Geld oder Liebe“. Die in Italien spielende Handlung zeigt Smeraldina und Filomeno, ein junges, frisch verliebtes Pärchen, die auf ihrem Weg zum Traualtar vom Pech verfolgt zu sein scheinen. Smeraldinas Vater, der geizige Pantalone, lässt sich dieses Mal nämlich nicht so leicht um den Finger wickeln wie sonst und möchte seine Tochter lieber mit dem dynamischen Geschäftsmann Capitano verheiraten. Dieser handelt mit Fledermausexkrementen und arbeitet auch ansonsten mit ziemlich dreckigen Geschäftspraktiken. Filomeno muss sich mithilfe seiner Freunde Arlecchino und Colombina dem Kampf stellen, um Smeraldinas Vater von sich zu überzeugen …
„Geld oder Liebe“ feiert Premiere am 13. Juni im CCW Stainach. Die KuK-SchülerInnen freuen sich auf Ihren Besuch! Weitere Termine: 15.6. & 17.6. jeweils um 20 Uhr.
Freitag, 11. November, 20h, CCW: KARLHEINZ MIKLIN QUARTETT
Am Jazzinstitut der Grazer Kunstuniversität hat es in den letzten Jahren viele Wechsel gegeben. Das Professorenkollegium wurde entscheidend verjüngt und auch deutlich internationaler, renommierte Persönlichkeiten der europäischen wie auch der amerikanischen Jazzszene konnten gewonnen werden. Neben Karlheinz Miklin, der ja eher der Gründergeneration angehört, stehen zwei Musiker auf der Bühne, die in letzter Zeit nach Graz gekommen sind. Es spricht für die Musiker an Klavier und Bass, dass sie die Audition in Graz auch gegen starke amerikanische Konkurrenz gewinnen konnten und so das europäische Profil des Jazzinstitutes stärken.
Der gebürtige Deutsche Olaf Polziehn ist ein sehr gesuchter Sideman in einer stilistischen Bandbreite von Patti Austin zu Take Six, Till Brönner zu Randy Brecker, Scott Hamilton zu Bob Mintzer – vor allem mit letzterem ist er auch regelmäßig unterwegs. Seit einiger Zeit tritt Polziehn aber auch als Leader immer mehr in den Vordergrund und gibt dem klassischen Format des Klaviertrios neue Akzente.
Seit Jahrzehnten ist Dänemark zweifellos Europas Nr. 1, was den Jazzbass betrifft. Einer jüngeren Generation angehörend schließt Morten Ramsbøl nahtlos an diese Tradition an, der sich bereits in relativ kurzer Zeit einen Platz in vorderster Linie erspielt hat. Erfahrungen mit der Danish Radio Big Band und großen Namen wie John Scofield, Peter Erskine oder Kurt Elling bilden das musikalische Fundament, das Ramsbøl nun auch zur Leitung eigener Gruppen befähigt.
Karlheinz Miklin jr. am Schlagzeug war als Mitglied des Trios seines Vaters in ganz Europa und Südamerika bei vielen Festivals und Aufnahmen unterwegs, daneben auch mit Größen wie Sheila Jordan, Michael Abene, Luis Bonilla, Don Menza auf der Bühne. Auch als Gründungsmitglied der Indie-Rock Gruppe „The Base“ ist er gerade viel unterwegs, zuletzt in einer Crossover Produktion mit dem Ballett der Grazer Oper.
Karlheinz Miklin – seit Jahrzehnten eine der prägenden Figuren der heimischen Jazzszene – ist nach wie vor sehr präsent. Nach dem 30-jährigen Jubiläum mit seinem „Quinteto Argentina“ 2014 stand im März 2015 eine Tour und eine neue CD („Encore“ TCB) mit Billy Hart und Heiri Känzig am Programm. „Shadows“, aufgenommen mit Mark Murphy und Fritz Pauer, wird gerade in den internationalen Jazzmedien hervorragend rezensiert, mit seinem Soloprojekt ist Miklin auch etwas abseits der üblichen Jazzpfade erfolgreich.
Karlheinz Miklin (saxes, flute)
Olaf Polziehn (p)
Morten Ramsbøl (b)
Karlheinz Miklin jr. (dr)
Freitag, 30. September, 20h, CCW: IAN SIEGAL BAND (GB)
Der sympathische, aber sehr unkonventionelle und in Veranstalter-Kreisen legendäre Draufgänger, gilt als die größte britische Roots&Blues-Sensation des letzten Jahrzehnts, und überhaupt als einer der ganz großen Roots-Musiker unserer Zeit. Das renommierte britische Musik-Magazin MOJO meint schlicht: „One of the most gifted singers and writers in contemporary Blues and one of the most inventive Blues recordings ever made by a British Artist.”
In den USA wurde er als einziger Nichtamerikaner sowohl 2012 als auch 2013 bei den „Blues Music Awards” mit dem „Contemporary Blues Album Of The Year” nominiert, bei den „British Blues Awards” gewann er gleich drei Sparten: „Male Vocalist Of The Year”, „Blues Album Of The Year” und „Song Of The Year”. Kritiker und Insider behaupten, wäre Ian Siegal in den 60s aktiv gewesen, hätte er heute denselben Status wie Van Morrison oder Joe Cocker. Es gibt tatsächlich sehr wenige Künstler, die ihr Publikum von der ersten Sekunde an derart in Bann ziehen können, was ihm Headline-Bookings auf vielen wichtigen Festivals wie z. B. dem „North Sea Jazz” einbrachte. In den 1990ern zog er zuerst als Straßenmusikant durch Europa, schaffte es auf Grund seiner Magie bald in diverse Clubs und stand 2003 plötzlich als Opener für ex-Rolling Stones Bill Wyman‘s Rhythm Kings Europa-Tour auf den Bühnen. Wyman holte ihn dann auch als Sänger in die Band, dem folgte eine ausgedehnte Duo-Tour mit Big Bill Morganfield (der Sohn von Muddy Waters), danach kam er 2004 als Sänger der Lee Sankey Band bereits zum ersten Mal auch nach Österreich, 2005 war er mit seinem Album „Meat & Potatoes” bereits Nr.1 in den holländischen Soul/Blues/Jazz-Charts. Seitdem läuft es für Ian wie am Schnürchen, er kann sich mittlerweile die Rosinen raus picken, ist vor allem auch unter den schwarzen Blues-Musikern in den USA sehr geschätzt und gern gesehener Partner. Pinetop Perkins liebte mit Ian zu spielen, und Alvin „Youngblood” Heart schwört ebenso auf ihn und steuerte Gitarrenarbeit und Backing Vocals auf Ian Siegals Album „Candy Store Kid” bei (aufgenommen in Mississippi), das 2012 Nr. 1 in den „iTunes UK Blues Charts” war. Abseits des Blues und Rock tourt er aktuell mit dem Projekt „Broadway in Satin” einer enorm hochwertigen Billie Holiday-Revue mit ausgewähltem Orchester durch Südamerika und Ost-Afrika.
Kritiken:
„There are blues singers, there are good blues singers, and then there is Ian Siegal, who I would put in a class of his own.” (Mike Mager, Blues in Britain)
„The most soulful light-skinned brother I know.” (Otis Redding Jr.)
"My Man! We're from the same school!” (Ronnie Wood)
„A voice ranging from the soaring passion of James Brown and Otis Redding, to the gravelly depths of Tom Waits and Howlin' Wolf.” (Bob Dayfield, Blueprint)
„Ian Siegal is without doubt THE most talented musician/songwriter to emerge on the British blues scene in recent years. Ian doesn't just perform the blues, he is totally possessed by them. He doesn't just play the guitar, he talks to it ... and it talks back! If Ian had been around in the 60's, then there is no doubt that today he would be a made man, talked of in the same breath as Eric Clapton, John Mayall, Page and Plant, Van Morrison et al.” (Ian Brown, Blues4ever)
Eintritt: € 23.-
Ermäßigung von € 3.- für CCW-Mitglieder
Ermäßigung von € 2.- für Club Ö1, AK-Card, Senioren
Ermäßigung von 50% für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Arbeitslose, Menschen mit Behinderung
Freier Eintritt für Kinder unter 10 Jahren
Freitag, 1. Juli, 20h, CCW: CELIA MARA (Brasilien)
Volle Brazilian Power, Latin Grooves, African Vibes… verpackt in starken Songs. Frontlady Célia Mara, etikettenfreie Ausnahmekünstlerin, bringt ihre frische musikalische Botschaft aus dem krisengerüttelten Brasilien nach Europa. Zu hören gibt es Songs aus eigener Feder, poetisch, rebellisch, planetarisch interpretiert … zum Tanzen. Da vermischen sich brasilianische Elemente mit Reggae, Funk, DUB, SKA, MPB, Blues, verwoben zu einprägsamen Melodien. Gute Energie und die Hoffnung auf eine bessere Welt stehen am Programm. Célia Mara beeindruckt mit mächtiger, schwarzer, facettenreicher Stimme und einer fibrig-groovigen Latin-Gitarre, brilliert mit Solos, die den Geist von Carlos Santana beschwören. Ihre Band garantiert musikalische Qualität vom Feinsten … Don’t miss it!
Donnerstag, 23. Juni, 20h, CCW: NACH DER LIEBELEI (Theater)
NACH DER LIEBELEI (von Rolf Schneider) - Eine Steinbauer & Dobrowsky Theaterproduktion - Das CCW als Treffpunkt für zwei alte Bekannte: Arthur Schnitzler und Adele Sandrock. LIEBELEI verschaffte Schnitzler über Nacht neben seinem Durchbruch auch eine stadtbekannt stürmische Liaison mit der Sandrock, die in der Hauptrolle brillierte. Für Steinbauer & Dobrowksy ist das Stück ein „Flirt“ mit der Theatervergangenheit und ihrem ersten durchaus auch erfolgreichen Theaterauftritt von vor 28 (!) Jahren, mit REIGEN – ebenfalls aus der Feder Schnitzlers. Ein kokettes Zusammenspiel der Zufälle und ein theatralisches Vergnügen auf beiden Seiten der Rampe!
„Der Schriftsteller Arthur Schnitzler und die Deutsche Schauspielerin unterhielten in Wien eine stürmische Beziehung, die keine zwei Jahre hielt. Später sahen sie sich noch manchmal und wechselten auch Briefe. Zuletzt begegneten sie sich 1929. Der Dichter saß im Parkett des Berliner Theaters Unter den Linden, Adele Sandrock war dort engagiert. Man hatte ihr die Anwesenheit des berühmten Besuchers vermeldet. Sie späte durch das Guckloch im Vorhang, sah ihn und stöhnte: „Oh Gott, ist der alt geworden!“. Das Stück lässt diesem Wiedersehen auf Entfernung ein Treffen auf engem Raum folgen: Zwei nicht mehr ganz junge Menschen erinnern sich ihrer einstigen erotischen Leidenschaft, was zugleich komisch und rührend ist. Sie streiten sich wie einst. Sie versöhnen sich wie einst. Sie reden über Kunst und Leben, über Arbeit und Spiel, über Liebe und Tod. Am Ende ist es Schnitzler, der die Zeche zahlen muss, nicht nur im wörtlichen Sinn … Dieses Treffen ist eine Erfindung. Ist es eine Erfindung? Wenn es sich ereignet hat, ist es vermutlich genauso abgelaufen wie im Stück?!“ (Der Autor Rolf Schneider über „Nach der Liebelei“)
Mit Dorothee Steinbauer als Adele Sandrock und Wolfgang Dobrowsky als Arthur Schnitzler
Samstag, 11. Juni, 20h, CCW: FEEDBACK
Weg mit Verstärkern, E-Gitarren und Synthesizern! Elias Pivec & David Rataitz wissen, wie sie das Publikum in ihren Bann ziehen. Mit nur einer Akustikgitarre und verschiedenen Drum- und Percussionselementen machen sie steiermarkweit auf sich aufmerksam und distanzieren sich von Mainstream-Bewegungen der modernen Musik. Von Pop über Rock bis hin zu Punk, reicht das breite Programm, wobei jedes gecoverte Lied ihren unverkennbar eigenen Stil unter Beweis stellt: Bewegende Unplugged-Musik, die man gehört haben muss!
David Rataitz – guitar, vocals
Elias Pivec – drums
Freitag, 20. Mai, 10h, CCW, Schulvorstellung: BUNNY
Das Schauspielhaus Graz zu Gast im CCW: BUNNY (von Jack Thorne) Katie ist gut in der Schule, hat die Aufnahmeprüfung für die Uni bestanden, spielt Klarinette im Schulorchester und ist die brave Tochter einer Mittelschichtfamilie. Scheinbar. Denn Katie hängt auch mit komischen Typen rum und ist sexuell ziemlich aktiv. Eines Tages schlägt ein Junge aus Versehen ihrem Freund ein Eis aus der Hand. Und plötzlich sitzt Katie mit drei jungen Männern in einem Auto und verfolgt den pakistanischen Jungen bis in das Wohnzimmer seiner Familie. Und muss sich dort entscheiden, auf welcher Seite sie künftig stehen will … Wie Katie im Laufe des Stückes unbewusst über ihre Handlungsoptionen in Gegenwart und Zukunft nachzudenken beginnt, ist spektakulär und bewegend – nicht nur für Alters- und Geschlechtsgenossinnen der Heldin.
„Wie man das Thema Jugend zeitgemäß auf die Bühne bringt, das demonstriert Jack Thorne in ‚Bunny‘ einem virtuos gemachten Porträt einer Schülerin. Der niemals moralinsaure Monolog für eine Schauspielerin wirft leise und diskret die Frage der Verantwortung auf. Das ist auch für Erwachsene nicht unspannend, auch weil von Henriette Blumenau ausgezeichnet gespielt. […] Die extrem schwere Aufgabe, eine Jugendliche zu spielen, meistert Henriette Blumenau in Jan Stephan Schmiedings unaufgeregter, gekonnter Regie. […] Ohne Manierismen gelingt es ihr in einem virtuosen Alleingang, die Geschichte vielstimmig und packend auf die Bühne zu bringen.“ (Martin Gasser, Kronen Zeitung, 9. November 2015)
Es spielt: Henriette Blumenau (Bild)
Regie: Jan Stephan Schmieding
Dramaturgie: Karla Mäder
Bühne: Elisa Alessi
Kostüme: Senta Amacker
Mittwoch, 25. Mai, 20h, CCW: ALITA MOSES & WALTER FISCHBACHER TRIO
Die neue Sensation der internationalen Jazzszene. Alita Moses ist die neue Sensation der internationalen Jazz Szene. Sie gewann die „12th Montreux Jazz Voice Competition 2014“, den alljährlichen Jazzgesangs-Wettbewerb am renommierten Jazz-Festival von Montreux – als jüngste Teilnehmerin. Ihr großes Talent bringt die noch sehr junge Jazz-Sängerin erstmals 2016 nach Europa. Aufgewachsen in West Hartford, Connecticut, hat Alita vor Kurzem ihr Studium des Jazz Gesangs an der University of the Arts in Philadelphia abgeschlossen. Auftritte inkludieren die Soloarbeit mit dem Hartford Symphony Orchestra, sowie Auftritte bei der Essentially Ellington Jazz Competition von New York und Konzerte mit einigen der größten Namen der New Yorker Jazz Szene, unter anderem Joel Frahm und Larry McKenna.
Bei der kommenden Tournee im Mai 2016 wird Alita Moses vom hochkarätigen Walter Fischbacher Trio begleitet. Walter Fischbacher ist ein österreichischer Pianist, Komponist und Produzent mit einer erfolgreichen Solo- und Bandleaderkarriere – unter anderem mit seinem bekannten Trio „Phishbacher“. Er lebt in New York und tourt seit über 15 Jahren rund um den Globus und ist auch speziell in Tschechien und der Slowakei ein gern gesehener Gast. Petr Dvorsky ist seit den frühen 90er Jahren ein wichtiger Teil der Tschechischen Jazzszene und wurde durch sein versiertes und kraftvolles Bassspiel bekannt. Er wurde von den „Czech Jazz Society Awards“ als „Talent des Jahres“ nominiert. Der österreichische Schlagzeuger Andy Winter pendelt zwischen Berlin, New York und Wien hin und her und rundet mit seinem perfekten Timing diese außergewöhnliche Besetzung ab. Er studierte in NYC und spielt seither mit Jazzgrößen wie Brad Meldau, Larry Goldings und Ron Carter. Seine Vielseitigkeit führte ihn vom Jazz zum R&B und Gospel zum Cirque du Soleil und Broadway, sowie in viele TV- und Radio Shows.
Alita Moses (vocals)
Walter Fischbacher (piano, keyboards)
Petr Dvorsky (bass)
Andy Winter (drums)
Freitag, 13. Mai, 20h, CCW: KLAUS PAIER & ASJA VALCIC
Akkordeon trifft auf Cello. So selten die Besetzung, so ungewöhnlich sind auch die Klänge, die das Duo Klaus Paier und Asja Valcic auszeichnet. Ist es Jazz, Klassik oder WeltmusiK? Alt? Neu? Crossover? Das neue Album „Timeless Suite“ verbindet vergangene Epochen mit der Gegenwart in einer unverwechselbaren Sprache. Ein aufregender Tanz, von dem man hofft, dass er nie zu Ende geht.
"Zeitlose, intensive, wohltuende Musik, von der man nicht genug bekommen kann." (Jazzpodium)
Klaus Paier – Akkordeon, Bandoneon
Asja Valcic – Cello
Weitere Informationen:
Nach der Erfolgs-CD „Silk-Road“ bezaubert uns das Duo nun aufs Neue mit dem kunstvollen Zusammenspiel von Akkordeon und Cello. Dabei stehen neben Arrangements von Bach, Strawinsky und Piazzolla noch nie gehörte Eigenkompositionen der beiden Musiker auf dem Programm.
Die funkensprühende Allianz begann vor über 10 Jahren: Genug Zeit, um mit sich einen ganz eigenen Platz in der Jazz- und Weltmusikszene zu erspielen. Neugier und Mut sind die herausragenden Tugenden, die hinter diesem Erfolg stehen. Die Suche nach dem perfekten Klang von Akkordeon und Bandoneon hat Klaus Paier zu einer völlig eigenen und einzigartigen Spieltechnik geführt, die sein Instrument atmen lässt, ihm Raum verschafft und ihm damit konkurrenzlose stilistische wie improvisatorische Freiheit verschafft. Aber auch Asja Valcic steht dem in keinster Weise nach: "Mit sagenhaftem Variantenreichtum spielt sie ihr Cello, das wie ein Kontrabass marschieren kann" (Kultur Spiegel). In Kombination schaffen diese Ausnahmemusiker "eine eigenwillige Schönheit, zu der uns alle Vergleiche fehlen. Energisch atmende Kammermusik, in der Komposition und Improvisation faszinierend verlinkt sind" (FAZ) - und dabei südamerikanische und osteuropäische Klänge mit Balladen und Blues zu einem unverwechselbaren, in sich völlig homogenem Klangbild vereint.
Auch ihr internationales Format bewies das Duo auf Tourneen in Frankreich, Spanien, USA, Israel, Russland und zuletzt Japan, wo sie mit ihrer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz jedes Publikum überzeugen: "Hinzu kommt die in vollen Zügen ausgelebte und im höchsten Maß ansteckende Spielfreude der beiden, die binnen kürzester Zeit den Funken überspringen lässt und das Dargebrachte zu einem wirklich mitreißenden und höchst unterhaltsamen Hörerlebnis werden lässt." (Michael Ternai, Music Austria). Sie ist Ergebnis der harmonischen, sich immer noch intensivierenden Zusammenarbeit zweier abenteuerlustiger Klangraumforscher, die jeder für sich ihr Instrument auf unvergleichliche Weise beherrschen und sich dabei perfekt ergänzen.
www.klauspaier.com
www.asjavalcic.com










