Mittwoch, 25. Mai, 20h, CCW: ALITA MOSES & WALTER FISCHBACHER TRIO

Alita Moses (6)Die neue Sensation der internationalen Jazzszene. Alita Moses ist die neue Sensation der internationalen Jazz Szene. Sie gewann die „12th Montreux Jazz Voice Competition 2014“, den alljährlichen Jazzgesangs-Wettbewerb am renommierten Jazz-Festival von Montreux – als jüngste Teilnehmerin. Ihr großes Talent bringt die noch sehr junge Jazz-Sängerin erstmals 2016 nach Europa. Aufgewachsen in West Hartford, Connecticut, hat Alita vor Kurzem ihr Studium des Jazz Gesangs an der University of the Arts in Philadelphia abgeschlossen. Auftritte inkludieren die Soloarbeit mit dem Hartford Symphony Orchestra, sowie Auftritte bei der Essentially Ellington Jazz Competition von New York und Konzerte mit einigen der größten Namen der New Yorker Jazz Szene, unter anderem Joel Frahm und Larry McKenna.

 

Bei der kommenden Tournee im Mai 2016 wird Alita Moses vom hochkarätigen Walter Fischbacher Trio begleitet. Walter Fischbacher ist ein österreichischer Pianist, Komponist und Produzent mit einer erfolgreichen Solo- und Bandleaderkarriere – unter anderem mit seinem bekannten Trio „Phishbacher“. Er lebt in New York und tourt seit über 15 Jahren rund um den Globus und ist auch speziell in Tschechien und der Slowakei ein gern gesehener Gast. Petr Dvorsky ist seit den frühen 90er Jahren ein wichtiger Teil der Tschechischen Jazzszene und wurde durch sein versiertes und kraftvolles Bassspiel bekannt. Er wurde von den „Czech Jazz Society Awards“ als „Talent des Jahres“ nominiert. Der österreichische Schlagzeuger Andy Winter pendelt zwischen Berlin, New York und Wien hin und her und rundet mit seinem perfekten Timing diese außergewöhnliche Besetzung ab. Er studierte in NYC und spielt seither mit Jazzgrößen wie Brad Meldau, Larry Goldings und Ron Carter. Seine Vielseitigkeit führte ihn vom Jazz zum R&B und Gospel zum Cirque du Soleil und Broadway, sowie in viele TV- und Radio Shows.

 

Alita Moses (vocals)

Walter Fischbacher (piano, keyboards)

Petr Dvorsky (bass)

Andy Winter (drums)

 

 

 


Freitag, 13. Mai, 20h, CCW: KLAUS PAIER & ASJA VALCIC

Valcic-Paier (c) Michael Reidinger (6)Akkordeon trifft auf Cello. So selten die Besetzung, so ungewöhnlich sind auch die Klänge, die das Duo Klaus Paier und Asja Valcic auszeichnet. Ist es Jazz, Klassik oder WeltmusiK? Alt? Neu? Crossover? Das neue Album „Timeless Suite“ verbindet vergangene Epochen mit der Gegenwart in einer unverwechselbaren Sprache. Ein aufregender Tanz, von dem man hofft, dass er nie zu Ende geht.

 

"Zeitlose, intensive, wohltuende Musik, von der man nicht genug bekommen kann." (Jazzpodium)

 

 

Klaus Paier – Akkordeon, Bandoneon

Asja Valcic – Cello

 

Weitere Informationen:

 

Nach der Erfolgs-CD „Silk-Road“ bezaubert uns das Duo nun aufs Neue mit dem kunstvollen Zusammenspiel von Akkordeon und Cello. Dabei stehen neben Arrangements von Bach, Strawinsky und Piazzolla noch nie gehörte Eigenkompositionen der beiden Musiker auf dem Programm.

 

Die funkensprühende Allianz begann vor über 10 Jahren: Genug Zeit, um mit sich einen ganz eigenen Platz in der Jazz- und Weltmusikszene zu erspielen. Neugier und Mut sind die herausragenden Tugenden, die hinter diesem Erfolg stehen. Die Suche nach dem perfekten Klang von Akkordeon und Bandoneon hat Klaus Paier zu einer völlig eigenen und einzigartigen Spieltechnik geführt, die sein Instrument atmen lässt, ihm Raum verschafft und ihm damit konkurrenzlose stilistische wie improvisatorische Freiheit verschafft. Aber auch Asja Valcic steht dem in keinster Weise nach: "Mit sagenhaftem Variantenreichtum spielt sie ihr Cello, das wie ein Kontrabass marschieren kann" (Kultur Spiegel). In Kombination schaffen diese Ausnahmemusiker "eine eigenwillige Schönheit, zu der uns alle Vergleiche fehlen. Energisch atmende Kammermusik, in der Komposition und Improvisation faszinierend verlinkt sind" (FAZ) - und dabei südamerikanische und osteuropäische Klänge mit Balladen und Blues zu einem unverwechselbaren, in sich völlig homogenem Klangbild vereint.

 

Auch ihr internationales Format bewies das Duo auf Tourneen in Frankreich, Spanien, USA, Israel, Russland und zuletzt Japan, wo sie mit ihrer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz jedes Publikum überzeugen: "Hinzu kommt die in vollen Zügen ausgelebte und im höchsten Maß ansteckende Spielfreude der beiden, die binnen kürzester Zeit den Funken überspringen lässt und das Dargebrachte zu einem wirklich mitreißenden und höchst unterhaltsamen Hörerlebnis werden lässt." (Michael Ternai, Music Austria). Sie ist Ergebnis der harmonischen, sich immer noch intensivierenden Zusammenarbeit zweier abenteuerlustiger Klangraumforscher, die jeder für sich ihr Instrument auf unvergleichliche Weise beherrschen und sich dabei perfekt ergänzen.

 

www.klauspaier.com

www.asjavalcic.com

 

 

 


Freitag, 6. Mai, 20h, CCW: ARSTIDIR (Island)

Arstidir (2)Árstíðir wurden 2008 gegründet, und hatten bereits im selben Jahr zwei Nr. 1 Platzierungen im isländischen Radio. Sie waren in den letzten Jahren die ganz großen Augenöffner und Lieblinge auf Festivals in halb Europa. Árstíðirs Musik ist eine seltene Zusammensetzung von Klarheit und Komplexität. Ihre Songs sind einfach zum Verlieben. Es werden unterschiedliche Einflüsse wie Progressive Rock, Indie, klassische Kammermusik und isländische Volksmusik vermischt. Das Ergebnis ist ein ungewöhnlich breites Spektrum an Klanglandschaften bei dem der vielstimmige Gesang im Vordergrund steht. Wir präsentieren mit diesem Quintett Musik aller höchster Güteklasse aus dem Land des hohen Nordens, das uns nicht nur mit Acts wie Björk, Of Monsters And Men und Sigur Ros beschenkte!

 

Daníel Auðunsson – Guitar & Vocals

Gunnar Már Jakobsson – Guitar, Baritone Guitar & Vocals

Karl James Pestka – Violin & Vocals

Ragnar Ólafsson – Piano & Vocals

Ashia Bison Rouge – Cello

 

www.arstidir.com

 

“Árstíðir is similar to some other Icelandic bands in that they sound big and orchestral like Sigur Rós and, like Ólöf Arnalds, they strike that magic balance between intimacy and mystery.” (Beverly Bryan, MTV Iggy)

 

CDs: Hvel (2015), Svefns og vöku skil (2011), Arstidir (2009)

 

 

 


Freitag, 22. April, 20h, CCW: REBECCA ANOUCHE & RAINER JURIATTI (Weltmusik & Literatur)

Rebecca (1)SANTIAGO! 2015 pilgerte der Grazer Autor Rainer Juriatti nach Santiago, um wesentliche Antworten zu erhalten auf die entscheidenden Lebensfragen. Bekommen hat er keine. Nur noch enorm viele Fragen. Definitiv gefunden haben sich allerdings der Autor und die Musiker Rebecca Anouche (Vocals), Manu Mazé (Akkordeon), Reinhold Kogler (Baritongitarre) und Toti Denaro (Percussion), die in ihrem Programm französische Lieder mit weltmusikalischen Klängen paaren. Ein Programm voller Fragen an Körper, Geist und Seele mit klangvollen Antworten.

 

 

 

Rebecca Anouche (F/GB) – Vocals

Manu Mazé (F) – Akkordeon

Reinhold Kogler (A) – Baritongitarre

Toti Denaro (I) – Percussion

 

www.rebecca.co.at

www.juriatti.net

 

 

 


Samstag, 2. April, 20h, CCW: DA KALI (Mali)

Da Kali (c) Youri Lenquette (3)Mit einem bemerkenswerten Zugang zur Musik Malis VOR der europäischen Kolonisation und der damals dafür typischen Trio-Besetzung, ließ das TRIO DA KALI letztes Jahr in Großbritannien erstmals aufhorchen. Angeführt wird das TRIO DA KALI von der Sängerin HAWA KASSE MADY, der Tochter der legendären Sängerin KASSE MADY DIABATE. Am Balafon zu hören ist LASSANA DIABATE, einer der größten Balafon-Virtuosen Afrikas. Die Bass-Ngoni spielt MAMADOU KOYATE, der Sohn von BASSEKOU KOYATE, und auch Bass-Spieler in Vaters Band N`Goni Ba.

 

Die Protagonisten des Trios stammen allesamt aus lange zurück reichenden Familien-Linien von Griots der Mande-Kultur. Die Griots bildeten ursprünglich eine Kaste, die es als ihre Aufgabe sah, in ihren Liedern die kollektive Erinnerung der Gesellschaft zu bewahren. Sie wurden von den Königshäusern, Adeligen und wohlhabenden Mitgliedern der Gesellschaft engagiert, und musizieren nach wie vor bei formellen Anlässen und Festlichkeiten. Sie waren sozusagen das Gedächtnis des Reichs der Malinke, welches sich vom heutigen Senegal über Timbuktu bis Gao in Mali erstreckte. Diese Tradition führt das TRIO DA KALI fort und versucht sehr alte überlieferte Geschichten zu erhalten, denn auch in Mali ist die Tradition in Gefahr, Mobiltelefone und Fernsehen verdrängt die mündliche Überlieferung und die Kinder eifern lieber Platik-Stars nach, als die orale Tradition ihrer Vorfahren fortzuführen. Die Debut-EP des Trios auf dem Kult-Label WORLD CIRCUIT (Buena Vista Social Club, Ali Farka Toure usw.) ist ein bemerkenswertes Ton-Dokument geworden. Sängerin HAWA KASSE MADY wurde von verschiedenen Musik-Journalisten bereits mit Mahalia Jackson verglichen und eine ähnliche Karriere sei dieser außergewöhnlichen Sängerin gewünscht, verdient sie ihren Lebensunterhalt zu Hause doch zum großen Teil mit Engagements auf traditionellen Hochzeiten oder bei Straßen-Parties (die größte Einnahme-Quelle für Malis Musiker!). Der augenscheinlichste Teil der Trio-Besetzung ist das Balafon, das von Meister-Musiker LASSANE DIABATE gespielt wird. Diabate war unter anderem Mitglied in den herausragenden Band-Projekten Afrocubism und Toumani Diabate`s Symmetric Orchestra. In vielen westafrikanischen Ensembles spielt das Balafon nur eine begleitende Rolle, hier beim TRIO DA KALI ist es mit seinem reichen, warmen und farbenfrohen Klangvolumen aber das Lead-Instrument. Das jüngste Ensemble-Mitglied ist MAMADOU KOYATE. Er spielt, wie in der Band seines berühmten Vaters Bassekou Koyate, die Bass-Ngoni, eine in ganz Westafrika verbreitete Langhals-Laute.

 

Das TRIO DA KALI wurde erst 2013 gegründet, um mit dem Kronos Quartet ein eigenes Projekt zu entwickeln, gastierte bereits bei den BBC Proms, beim London Jazz Festival oder im Theatre de la Ville in Paris. David Harrington vom Kronos Quartet meint über das TRIO DA KALI: „One of the most beautiful collaborations Kronos had in it’s 40 years.”

 

 

 


Mittwoch, 23. März, 20h, CCW: GIFT

Gift (3)GIFT (von Lot Vekemans)

 

Steinbauer & Dobrowsky spielen das preisgekrönte Theaterstück der holländischen Autorin LOT VEKEMANS.

 

Was verbindet zwei Menschen nach einer gemeinsamen Vergangenheit, einem gemeinsamen Verlust? Die Grabverlegung des vor 16 Jahren verunglückten Sohnes lässt „Sie“ und „Ihn“ nach langem Schweigen wieder aufeinander treffen. Er ist damals weggegangen und hat versucht, ein neues Leben anzufangen, sie ist geblieben, um einfach weiterzumachen. Lot Vekemans hat einen wunderschön schlichten wie authentischen Dialog für zwei Menschen geschrieben, die erst ein Kind, dann sich selbst und schließlich einander verloren haben. Ein Abend über die Liebe, deren Verlust, Tod, Schuld, Vergebung und doch Dank eines leichten, transparenten Dialogs voll leisen Humors der Wiedererkennung. Ein mutiges Stück um ein Paar zwischen Annäherung und Verweigerung, Vorwurf und Verständnis, Trauer und Trost, Härte und Zärtlichkeit, die ahnen lässt, was bleiben darf, wenn alles vergangen scheint. Das Ende verspricht eine große Portion Mut und Hoffnung. Um das Stück zu zitieren: It must be so! Ein schöner Start ins Neue Jahr, finden wir!

 

Konzept/Regie/Spiel: Dorothee Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky

 

www.steinbauer-dobrowsky.info

 

LOT VEKEMANS über ihr Stück:

Das Interessante am Schreiben für‘s Theater ist für mich, dass man nur den Dialog als Instrument zur Verfügung hat. Man kann nur mit dem gesprochenen Wort arbeiten. Aber das Schöne an gesprochener Sprache ist, dass sie sowohl zeigt, was man sagen möchte, als auch, was man nicht sagen möchte. Wörter sind demzufolge auch ein Tor zu dem, was ungesagt bleibt. Ich glaube, dass das beim Schreiben fürs Theater immer zutrifft, aber insbesondere bei diesem Stück, da es in beiden Figuren so viel emotionalen Schmerz gibt, der die Türe zur Kommunikation verschlossen hat. Sie nach Jahren der Trennung wieder zusammen zu bringen, öffnet diese Türe nicht automatisch wieder. Im Gegenteil, sie versuchen zu verhindern über das zu sprechen, was passiert ist, sie versuchen die offensichtlichen Fragen zu vermeiden. Vor allem im ersten Teil ist jeder Satz vorsichtig, wenn die Frau versucht Fassung zu bewahren, und der Mann sein Bestes gibt, um die Frau nicht zu verletzen. Natürlich können sie das nicht aufrechterhalten. Ich glaube, was ich versucht habe, ist, zu zeigen, wie wir Sprache verwenden, um uns zu verteidigen, weil wir uns unsicher fühlen, wen wir uns durch unseren tiefsten emotionalen Schmerz wühlen. Auf der anderen Seite ist sie auch der Zugang zu Bewusstsein und Verbindung. Wir öffnen uns manchmal, weil jemand etwas tiefgreifendes zu uns sagt. Beide Charakteristika des gesprochenen Wortes sind in dem Stück, obwohl ich sagen muss, dass ich mir dessen nie bewusst war, als ich anfing, das Stück zu schreiben. Es ist also nichts, das ich absichtlich getan habe – es ist mehr oder weniger so passiert.

 

 

 


Freitag, 4. März, 19:30 Uhr (!), CCW: POETRY SLAM

Markus Köhle (2)Und wieder haben SchülerInnen des BG/BRG Stainach einen Workshop bei Autor und Poetry-Slamer Markus Köhle absolviert! Eindrucksvoll performen die Jungslamer ihre Texte, das Publikum stellt die Jury. Da mittlerweile nicht nur bei der Jugend beliebt, empfiehlt sich rechtzeitige Kartenreservierung! Auch heuer präsentiert die Fotografiegruppe des Kreativzweiges am BG/BRG Stainach unter der Leitung von Mag. Maria Neubauer am Abend des Poetry-Slam eine Diaclipshow. Die Diaclips, die als fotografische Kurzfilme bezeichnet werden können, werden live von der Band „The Steptones“ (Vocals/Guitar: David Rataitz und Lukas Kerschbaumer) begleitet. Heuer wird zusätzlich zu den SchülerInnen der 8. Klassen auch die junge Fotokünstlerin Sophia Krayc, Absolventin der Fotografiegruppe des BG/BRG Stainach, einen Diaclip präsentieren.

 

 

 


Donnerstag, 10. März, Vormittag: JOHANNES SILBERSCHNEIDER (Lesung für Schüler)

Johannes Silberschneider (1)Lesung Johannes Silberschneider (Schulveranstaltung)

 

 

 


Donnerstag, 11. Februar, 20h: VIER LEBEN

pic00000002583I/D/CH 2010, 88 Minuten, Regie: Michelangelo Frammartino

 

Mensch – Tier – Pflanze – Mineral. Diese vier Daseinsformen liegen Pythagoras Vorstellungen der Seelenwanderung zugrunde, die er im 6. Jahrhundert v. Chr. im heutigen Kalabrien gelehrt haben soll. In seinem philosophischen Meisterwerk über den Kreislauf des Lebens porträtiert Frammartino ein Bergdorf, seine Bewohner und deren Beschäftigungen im Wechsel der Jahreszeiten ohne ein gesprochenes Wort! Fesselnd!

 

 

 


Donnerstag, 11. Februar, 16h: LEON UND DIE MAGISCHEN WORTE

Kinderfilm-DVD-Leon-4260173780925Zeichentrick, F/I 2009, 74 Minuten

 

Der 7-jährige Leon kann noch immer nicht lesen! Als das Erbe seiner Tante – eine alte Bibliothek – verkauft werden soll, entdeckt er, dass alle seine Freunde aus den Märchen und Geschichten lebendig sind! Um sie vor dem Vergessen zu retten, muss er einen alten Zauberspruch vorlesen – ganz alleine! Eine Hommage an die Magie von Büchern und die Kunst des Lesens.