Donnerstag, 4. Februar, 10h: ALLEIDIHEI (Schultheater)

Alleidihei_12 bALLEIDIHEI (ab 6 Jahren)

 

THEATER SGARAMUSCH / Schweiz

 

Tschüss Mama, tschüss Papa, macht’s auch gut.

Was? Jaa, der Zettel ist hier.

Tschüüss.

Was? Ja, mach ich.

Tschüüüss.

 

Nein, Ehrenwort, die tun ja, wie wenn ich zum ersten Mal allein daheim wär! Gut, ich bin ja auch zum ersten Mal allein daheim. Sophie, meine Freundin, die dürfte das nie! Die darf nicht einmal allein zur Schule gehen, sei zu gefährlich, sie könnte von einem Balkon erschlagen werden. Apropos, was ist das, es ist rot und steht auf dem Balkon? Eine Pflanze, die vergessen hat, Sonnencreme einzuschmieren! Ich soll die Tür nicht aufmachen, die Fenster zu lassen und lüften vor dem Schlafen. Gestern war meine Mutter eine Giraffe. Im Traum. Gut, meine Mutter ist ja auch fast so gross wie eine Giraffe. Mit acht Jahren haben die Kinder noch ein Reptilienhirn. Jetzt bin ich fünf Stunden allein und kann machen was ich will. Was ich will! Hat’s jetzt geklingelt? Soll ich aufmachen?

 

Dauer: 50 Minuten

 

Regie: Carol Blanc

Spiel: Nora Vonder Mühll

Dramaturgische Beratung: Urs Bräm

Oeil extérieur/Technik: Stefan Colombo

Musik: Simon Hari

Ausstattung: Renate Wünsch

Flyer: Remo Keller

Produktionsleitung: Cornelia Wolf

 

Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern

 

 

 


Samstag, 27. Februar, 20h: TINI KAINRATH singt BURT BACHARACH

Burt BacharachVon "I Say A Little Prayer For You" über "Close To You" und "Raindrops Keep Falling On My Head" bis "That's What Friends Are For" reicht das musikalische Schaffen des Hitkomponisten Burt Bacharach. Um diese Schätze nicht vollkommen den Panflötenspielern der Aufzugsmusik zu überlassen, nehmen sich Tini Kainrath, Gerald Schuller und Gerald Preinfalk ihrer an und machen daraus einen vergnüglichen Konzertabend. Es lebe das Easylistening!

 

Tini Kainrath – Vocals

Gerald Schuller – Klavier, Keyboards, Vocals

Gerald Preinfalk – Klarinette, Saxophone

 

 

 


Samstag, 30. Jänner, 20h: JOANA AMENDOEIRA (POR)

Joana Amendoeira (4)Joana Amendoeira gehört zu den etablierten Größen der „jungen Generation” in Portugal. Die internationale Presse feiert sie als „die neue Diva des Fado”. Sie wurde 1994 bei der „Grande Noite do Fado” entdeckt und durchlebte seither eine weltumspannende Karriere, bei der sie mehr oder weniger mit allen wichtigen Leuten der Szene im Studio oder auf der Bühne gearbeitet hat, alle relevanten Auszeichnungen erhielt die man bekommen kann, 9 CD‘s veröffentlichte, die größten Opernhäuser (z. B. Royal Opera London) und Musik-Theater (z. B. Concertgebouw Amsterdam) ausverkaufte und auf den wichtigsten Festivals der Welt aufgetreten ist. 1998 war sie mit 16 die jüngste Künstlerin Portugals die je eine eigene CD auf den Markt brachte!

 

Mit der Veröffentlichung ihrer zweiten CD „Aquela Rua” im Jahr 2000 wurde sie auch fixes Mitglied im Ensemble des „Clube de Fado”, dem besten Haus für Fado in Lissabon. Dazwischen ging es immer wieder auf Tourneen nach Japan, Holland, Brasilien oder Russland. Ob ihres großen Erfolgs wurde sie bereits 2001/2002 in Portugal eingeladen an Anthologien und Dokumentationen über den Fado teilzunehmen, auch für die TV-Serie „African Jewel” wurde sie engagiert zu singen. Mit ihrer dritten CD „Joana Amondeira” ging sie erneut auf Welttournee. 2004 zeichnete sie die portugiesische Presse-Vereinigung mit dem begehrten „Revelation Award” aus, was sie endgültig zur neuen Ikone des Fado machte.

 

Als Begleitmusiker holen wir erneut das beste Gitarren-Trio Portugals rund um Carlos Leitao nach Österreich. Nicht umsonst sind Henrique Leritao und Carlos Leitao seit drei Jahren die fix engagierten Musiker des renommierten „Clube de Fado”, der ersten Adresse Lissabons! Carlos war bereits 2013, 2014 und 2015 mit uns auf Tour, als bejubelter Gitarrist von Filipa Cardoso und als Gitarrist und Fadista mit Ana Lains und Luisa Rocha. Er wird auch auf dieser Tournee nicht nur Gitarre spielen, sondern auch den einen oder anderen Fado seiner traumhaften Debut-CD „do quarto” vortragen.

 

Joana Amendoeira – Gesang

Carlos Leitao – klassische Gitarre, Gesang

Henrique Leitao – Portugiesische Gitarre, Gesang

Carlos Menezes – Bass

 

 

FADO – der „Blues Portugals”

 

Ob sich der Fado aus den Gesängen der portugiesischen Seeleute oder aus brasilianischen Musikstilen entwickelte ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Seinen Ursprung hat er jedenfalls in den Armenvierteln Lissabons, wo er zunächst in den anrüchigen Kneipen der Stadtteiles Mouraria und Alfama auftauchte. Bis heute blieb der Fado auch die „Stimme des Volkes”, wenngleich Weltstars wie Mariza die herzzerreißende Musik Portugals in die größten Opernhäuser der Welt tragen. Einen größeren Kreis an Zuhörern erschloss ab den 1940-ern erstmals Ikone Amalia Rodrigues (1920-1999), die „Königin des Fado”. An die 170 Schallplatten und ein gutes Dutzend Filme dokumentieren die großartige Arbeit des wohl größten Stars Portugals. Die Instrumente (Gitarre = Viola und Laute = Guitarra Portuguesa) werden traditionell von Männern gespielt. Während sich der Gesang in touristisch geprägten Lokalen zumeist auf nur einen Gesangsdarbieter beschränkt, können in nicht-kommerziellen Fado-Zusammenkünften der Lissabonner sich bis zu einem Dutzend Anwesende spontan an einem Fado beteiligen. Dabei trägt jeder Sänger, gefolgt von einem Zwischenapplaus, inbrünstig eine Strophe mit seinem selbst ausgedachten Text bei. Es ist guter Umgangston im nicht-kommerziellen Fadolokal, dass nicht nur lobende Zwischenrufe den Fado begleiten, sondern ein virtuos vorgetragener Fado niemals enden sollte, ohne dass deutlich einige Sekunden zuvor der Applaus des Publikums einsetzt.

 

 

 


Donnerstag, 21. Jänner, 20h: SIMON PICHLER - PORTUGAL (Vortrag)

Simon PichlerEin Kabarettist unterwegs. Seine Reisetipps in diversen Magazinen haben uns einen wundervollen Appetizer für die Nacht des Fado in die Hände gespielt. Er gönnt uns einen Blick in das Schatzkästlein seiner Bilder und Erfahrungen von historisch bis sportiv, von politisch bis unterhaltsam … seinen persönlichen Blick auf Portugal jenseits touristisch ausgetretener Pfade. Simon Pichlers brandneues Format als UA im CCW!

 

 

 

 


Donnerstag, 7. Jänner, 20h: FAMILIE LÄSSIG (Ausverkauft!)

Familie LässigAUSVERKAUFT! „Zwischen Orten und Tagen“ - Tour 2016

 

Zwischen den Orten und Tagen. Schon der Titel ist gestohlen. Von der wundervollen Hamburger Band Fink. Die Prinzen singen „es ist alles nur geklaut“. Aber ist die Geschichte des Rock ‘n’ Roll nicht seit Jahrzehnten ein einziges Wiedergängertum? Oder wie Funny van Dannen sagt: „Die Akkorde sind doch seit Bob Dylan die selben!“ Der Direktor eines Stundenhotels erzählte mir: „Jedes Hotel der Welt ist ein Stundenhotel, aber wir spielen mit offenen Karten!“ Die Familie Lässig spielt auch mit offenen Karten. Wir haben unsere Lieblingsstücke, ein paar Themen und den einen oder anderen schmutzigen Witz im Gepäck. Alles andere passiert genau an jenem Abend, an dem wir auf Sie treffen, liebes Publikum! Doch ich darf Ihnen versichern: Gunkl improvisiert druckreif, Gerald Votava ist noch immer der liebenswerteste Anarchist des Landes, Cathi Priemer-Humpl beim Schlagwerken zu sehen ist ein Ereignis und Boris Fiala spielt 29 Instrumente und ist trotzdem der bescheidenste Mensch, den ich mir vorstellen kann. Kyrre Kvam begibt sich leider in eine familiäre Pause, da er in Köln Theater macht.  Diesmal präsentieren wir Stücke von Georg Danzer, Serge Gainsbourg, Hansi Dujmic, Wir sind Helden, Element of Crime, Ostbahn Kurti, Nils Koppruch, Funny van Dannen, Andreas Rebers, Fink, Udo Jürgens, Herbert Grönemeyer, 2 Raum Wohnung, Maike Rosa Vogel, Max Raabe und einige mehr. Die drei großen R stehen noch immer im Vordergrund. Wir wollen ROCKEN, ROLLEN und RÜHREN. Packen Sie Ihre Familie und Ihre Freunde ein, wir freuen uns auf Sie!

 

Manuel Rubey und die Familie Lässig

 

 

 

 

 

 


Sonntag, 20. Dezember, 18h: ... AUF AMOL !!!

Auf amolJetzt, Leuteln, jetzt loost's amal zua!

Mein Gsangl is wohl a weng alt,

Es is aba dennascht schö gnua.

I moan, daß 's enk allesamm gfallt.

 

 

 

 

Eine Steinbauer & Dobrowsky Weihnachtsproduktion mit Musik nach Ludwig Thomas‘ HEILIGE NACHT

"Es mag mir vielleicht als Rührseligkeit ausgelegt werden, wenn ich gestehe, dass ich die Heilige Nacht beim Lesen so empfinde, als säße ich als Kind wieder in der warmen Stube und sähe all das Göttliche dieser Legende so menschlich und geheimnisvoll, als wär’s etwas, das jedem von uns geschehen könnte." (Oskar Maria Graf)

Frei von falscher Sentimentalität entwarf 1917 der bayerische Dichter Thoma seine Version der Heiligen Nacht nach dem Lukas Evangelium in Versform. Umso bedauerlicher, dass der in seiner Schlichtheit berührende Text in Thomas Heimat seit Jahrzehnten zur „Pflichtvorstellung“ geworden ist. Meist volkstümelnd und gefühlig um Tradition bemüht, entwickeln zahllose Aufführungen mit Harfenklang, Kindersopran und Bühnenprominenz eben das Pathos, das die ursprüngliche Direktheit und den Charme des Textes gänzlich vermissen lassen. Steinbauer & Dobrowsky nehmen sich der Vorlage in ihrer eigenen Unkompliziertheit an und holen sich das Wunder wie weiland der Autor nach Bayern schlicht in die Steiermark. Auf der Suche nach Entschleunigung und unsentimentaler Feierlichkeit in der rasantesten Zeit des Jahres stehen dem Duo neben einem starken Text ein wahrhaft gefühlvoller Musiker zur Seite: Der Bassist Reinhard Ziegerhofer entwickelte die musikalische Dramaturgie zu Ludwig Thomas Heilige Nacht, die bis heute die liebenswürdigste Version vom Beginn der „größten Geschichte aller Zeiten“ ist.

 

Dorothee Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky – Konzept, Regie & Darstellung

Reinhard Ziegerhofer – Musikkonzept/Komposition & Spiel

 

 

 


Donnerstag, 10. Dezember, 20h: FROZEN RIVER

Frozen River (2)FROZEN RIVER – Auf dünnem Eis USA 2008, 97 Minuten, Regie: Courtney Hunt. Pünktlich zum Weihnachtsfest muss Ray Eddy einsehen, dass ihr spielsüchtiger Mann nicht von seiner aktuellen Eskapade wiederkehren wird. Ebenso verschwunden sind sämtliche Ersparnisse und damit die Chance, der Tristesse des Trailerparks an der amerikanisch-kanadischen Grenze zu entkommen. Den Familienwagen findet die zweifache Mutter dennoch wieder, gerade als die Mohawk Lila das Vehikel stehlen will. Das erste Treffen der beiden Frauen endet brüsk. Doch dann kehrt die verzweifelte Ray zurück, um auf einen waghalsigen Deal einzusteigen: Gemeinsam mit Lila schmuggelt sie im Kofferraum illegale Einwanderer über einen zugefrorenen Grenzfluss. Den Lohn dafür hat sie bitter nötig, will sie weiterhin für ihre Kinder sorgen können. Und so lässt sich Ray auf weitere Passagen und damit ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei ein... Ein grandioses Plädoyer für Menschlichkeit, das sich jeglicher Verurteilung enthält und: Für Quentin Tarantino der atemberaubende Thriller des Jahres 2008!

 

Jan Hamms Kritik auf filmstarts.de:

„Das Handlungsgerüst ist simpel: Eine White-Trash-Mum wird kriminell, um zu überleben. Leicht hätte daraus ein Rührstück über den existenziellen Kampf der amerikanischen Unterschicht werden können. Doch Hunt gelingt es, den impliziten Kitsch zu neutralisieren, indem sie ihre Geschichte mit kühlem Realismus inszeniert und moralisierende Exkurse vermeidet. Einfühlsam verortet sie Rays kriminelle Energie in ihrer verzweifelten Wirtschaftslage, ohne aus den Augen zu verlieren, welchen Schaden ihre Protagonistin damit anrichtet. Hunt verdeutlicht schonungslos, dass der kriminelle Überlebenskampf, so unvermeidlich er sein mag, nichts Heroisches an sich hat. Kaum subtil, dafür dank der ausgezeichneten Fotografie sehr effektiv, spiegeln die geisterhaften Winterlandschaften am Ufer des „Frozen River“ das Seelenleben der Figuren wieder. Auch hier bleibt Hunts Drehbuch konsistent und schildert das Verhältnis zwischen Ray und Lila ohne jegliche Spur von Sentimentalität. Die beiden sind keine Freundinnen, zu Beginn nicht und am Ende kaum mehr. Was sie eint, ist ihr Überlebenswille. Hunt geht es nicht darum, Rays Vorgehen zu hinterfragen, sondern darum, dass sie überhaupt die Kraft hat, den Herausforderungen als sozial schwache, alleinerziehende Mutter entgegenzutreten. Abseits aller moralischen Fragen feiert „Frozen River“ den Wert der Familie, ja der Zwischenmenschlichkeit überhaupt, als Gegenentwurf zum überwältigenden Materialismus und als Motor des Überlebenskampfes. Und deswegen entgleitet der Film trotz all der Finsternis nie ins Depressive. Ein kleines Kunststück, das vor allem dank Melissa Leos ausdrucksstarkem Spiel glückt. „Frozen River“ ist eine sensible Beobachtung kritischer sozialer Verhältnisse, die ihre Fragen bewusst offen lässt.

 

Großer Preis der Jury beim Sundance-Festival!

 

 

 


Donnerstag, 10. Dezember, 16h: MORGEN, FINDUS, WIRD'S WAS GEBEN

Morgen Findus (2)DK/S/D 2005, 74 Minuten, ab 4 Jahren. Zeichentrick nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Sven Nordqvist. Kurz vor Heiligabend schnappt Findus ein Gespräch auf, bei dem Kinder sich über den Weihnachtsmann unterhalten. Von dem hatte der kleine Kater vorher nie etwas gehört, und so eilt er zu Pettersson um ihn mit Fragen nach diesem geheimnisvollen Burschen zu löchern. Pettersson glaubt natürlich schon lange nicht mehr an den Weihnachtsmann, manövriert sich aber in die Bredouille, indem er Findus die Geschichte von dessen alljährlichem Besuch mit Geschenken erzählt. Der hat von nun an nur noch einen Wunsch: Der Weihnachtsmann soll unbedingt an Heiligabend bei den beiden vorbeischauen, und Pettersson lässt sich in einer schwachen Sekunde von Findus dieses Versprechen abnehmen. Jetzt ist guter Rat teuer: Der griesgrämige Nachbar Gustavsson hat nämlich so gar keine Lust, sich den roten Wams überzuwerfen und erinnert den Erfinder lieber daran, dass er für die Weihnachtsfeier des Dorfes noch einen ganzen Wagen voll Holzfiguren zu schnitzen habe. Da kommt Pettersson die rettende Idee: Eine Weihnachtsmann-Maschine muss her!

 

 

 


Mittwoch, 4. November, 19h: DAS SALZ DER ERDE

Das Salz der Erde (2)Dokumentation, I/F/BRA 2014, 110 Minuten, Regie: Wim Wenders.

Die Unbestechlichkeit von schwarz und weiß: Untrüglichen Blick und weites Herz beweist der Fotokünstler Sebastiao Salgado. Kaum ein fotografisches Oevre ist so geprägt von Empathie. Gemeinsam mit Salgados Sohn – dem Regisseur Juliano Ribeiro Salgado – gelingt Wim Wenders mit SALZ DER ERDE  ein bewegendes Porträt des vornehmlich S/W fotografierenden Künstlers. Nach 40 Jahren Konfrontation mit den „Infernos“ der Erde wendet sich der Brasilianer mit GENESIS den letzten Paradiesen zu. Im Jahr 2004 begann Salgado sein Projekt, um das makellose Gesicht der Natur und der Menschheit abzubilden. GENESIS besteht aus einer Reihe von Landschafts- und Tieraufnahmen sowie aus Fotos von menschlichen Gemeinschaften, die im Einklang mit ihren alten Traditionen und Kulturen leben. Dieses Werk wurde als ein möglicher Weg der menschlichen Wiederentdeckung in sich selbst und in der Natur konzipiert. Im Frühjahr 2013 wurden zwei Bücher zu „Genesis“ im Verlag TASCHEN in sechs Sprachen veröffentlicht. Zeitgleich begann die weltweite Wanderausstellung GENESIS. Das intensive Filmporträt SALZ DER ERDE kann durchaus als Hommage an die Schönheit unseres Planeten verstanden werden. Ein Film, der dank des Menschen Salgado Mut macht, hier wie da hinzusehen und uns Visionen für die Zukunft beschert.

Wir freuen uns im Anschluss an die Filmvorführung auf eine spannende Gesprächsrunde mit Ute Gross (Kleine Zeitung), Gerald Horn (Psychologe), Hans Kraxner (Kameramann), Armin Walcher (Fotograf) und Moreau (Chefredakteur Brennstoff) als Gesprächsleiter.

www.dassalzdererde-derfilm.de

 

 

 


Samstag, 28. November, 20h: MARIA SERRANO (ESP)

Maria Serrano (1)MARIA SERRANO (ESP) - Die Königin des Flamencos. Die spanische Ausnahmetänzerin präsentiert ihre besten Choreographien, begleitet von einer hochkarätigen Band. Als Maria Serrano erstmals als Starsolistin mit Carmen begeistert gefeiert wurde, schwärmte die renommierte Süddeutsche Zeitung: „Maria Serrano tanzt Carmen. Eine Carmen, wie sie sich Georges Bizet nicht, wie sie sich kein Mann besser hätte ausmalen können.“ André Heller schrieb über Maria Serrano: „Maria Serrano ist ein vulkanisches Ereignis. Sie tanzt ihre Eingebungen ins Reine. Manchmal glaubt man, sie wäre von Springteufeln besessen und Augenblicke später gehört sie ganz den abgründigsten Melancholien. Ihre Kunst bleibt stets im Magischen beheimatet. Man kann es nicht erklären, nur bewundern.“ Schöner kann man es eigentlich nicht ausdrücken.

 

Seit frühester Kindheit kam Maria Serrano in ihrer Heimatstadt Sevilla mit einer Vielzahl von Flamenco- Stilen und herausragenden Lehrerinnen und Lehrern in Verbindung. Schon bald entwickelte sie ihre eigene, expressive und sensible tänzerische Ausdrucksform. 1993 wurde sie von André Heller für seine Produktion „Magneten“ ausgesucht und verzauberte in dieser Show 6 Monate lang das Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In den Jahren zwischen 1995 und 1998 tourte Maria Serrano in verschiedenen Formationen kreuz und quer durch Europa. Fernab von „Carmen“-Hype und Flamenco-Klischee machte sie sich mit ihrer im Jahr 2000 gegründeten „Compañia Maria Serrano“ europaweit einen Namen. Mit ihrem Soloprogramm „Flamenco – por derecho“, in etwa mit „Flamenco mit aufrechtem Gang“ übersetzt, zeigt Maria Serrano die ganze Bandbreite ihres interpretatorischen Könnens: Melancholisch und stark, verwundbar und explosiv, gravitätisch und spontan.

 

Maria Serrano – Idee, Choreographie & Tanz

Carmen Fernandez – Vocals

Christian Cabello – Gitarre

Pablo Pradas – Bass

David Bermudez – Percussion

Gustavo Perez – Lichtdesign

 

www.mariaserrano.com