Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr: PUR. Bilder - Collagen - Objekte
PUR. Bilder – Collagen – Objekte. Die Bildhauerin MARIA DEISL versteht ihre jüngsten Arbeiten als Sinn-Bilder und Wiederspiegelungen der letzten 2 Jahre. Die zarten bis kraftvollen Exponate mit klarer, teils humorvoller Aussage laden zum Kennenlernen einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit der Künstlerin und ihrem Umgang mit Naturmaterialien. Sensibel ergänzt die Pianistin Slávka Podlipnig die außergewöhnlichen Werke.
Freitag, 25. September, 20h: DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT
KARL KRAUS: DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT mit Steinbauer & Dobrowsky. „Denn über alle Schmach des Krieges geht die der Menschen, die von ihm nichts mehr wissen wollen, indem sie zwar ertragen, dass er ist, aber nicht, dass er war.“ (Karl Kraus, Die letzten Tage der Menschheit)
„Wir versuchen Erinnerungen zugänglich zu machen, die nicht nur zu Karl Kraus‘ Zeiten „im blutigem Traum verwahrter Jahre“ vergraben liegen. Sein Marstheater „Die letzten Tage der Menschheit“ übersteigt bis heute unser Fantasie- wie Stehvermögen.“ (Steinbauer & Dobrowsky)
Der unvorstellbare Spagat zwischen zwei unbequemen Jubiläumsjahren – zwischen dem Ausbruch des Ersten und dem Ende des Zweiten Weltkrieges – ließ Steinbauer & Dobrowsky 2014 ihre Winterakademie aus der Taufe heben: Neun Jahre nach ihrer ersten Fassung des Mammutwerkes widmen sie sich nochmals dem großen Botschafter wider das Vergessen. Um angesichts der Unvorstellbarkeiten Augen und Ohren doch offenhalten zu können, sind ihnen Betroffenheit wie Spiellust wesentliche Motivation. Tatsächlich scheint ja zu allen Zeiten Grausamkeit, Gehorsam, Duldsamkeit und Ablenkung auf das absurdeste miteinander verknüpft. So wissen sie nicht nur von jener Zeit das ein und andere Lied zu singen und wollen auch durch musikalische Zitate einen Beitrag zur wachen Erinnerungen in beiderlei Zeitrichtungen leisten.
„Man ist nie traurig genug, die Welt besser zu machen – man hat zu bald wieder Hunger.“ (Elias Canetti)
„Ihr Beitrag zur „wachen Erinnerung“ an die zwei großen Schlachtzüge macht auch das Publikum frösteln“ (Elisabeth Willgruber-Spitz, Kleine Zeitung)
Fassung, Spiel und Regie: Dorothee Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky
Freitag, 11. September, 19h: TRADITION IM FOKUS (Vernissage)
TRADITION IM FOKUS: Fotoausstellung über das alte Handwerk des Fassbinders. Der in Öblarn lebende Fotokünstler ERNST NUSSBAUMER dokumentiert die Arbeit des Fassbinders MANFRED KALTENBACHER alias „MOASL“. Der Gröbminger hat das Handwerk in den 60er Jahren von seinem Vater erlernt. Als einer der letzten seiner Zunft betreibt er auch in der Pension die Fassbinderei mit großer Leidenschaft. „Wer das Fass versteht, versteht auch bis zu einem gewissen Grad den Wein und den Most“. In diesem Sinne werden auch Gaumen und Kehlen verwöhnt.
Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr, CCW: ZUHAUSE KANN ÜBERALL SEIN
Frau IRENA KOBALD stellt ihr Kinderbuch zum Thema FREMDSEIN - HEIMAT - SPRACHE vor.
Im Anschluß laden Stainachs Gäste aus SYRIEN zum Kennenlernen von Menschen, Geschichten und mehr:
Land und Leute
Kulinarische und musikalische Kostproben
Gespräche und mehr ...
Für Gespräche und Übersetzung steht eine Dolmetscherin in Arabisch zur Verfügung
Wir freuen uns auf Ihren Besuch - Herzlich Willkommen!
Eintritt: Freiwillige Spenden 100% zu Gunsten der Syrischen Gäste
Wir danken Stainacher BürgerInnen und Institutionen für die Unterstützung!
Freitag, 3. Juli, 20h: EDDIE LUIS & DIE GNADENLOSEN XL
EDDIE LUIS & DIE GNADENLOSEN XL
XL, das sind 10 Musiker mir einer singenden „Verzierung“, die inspiriert von Max Raabe ihrer unbändigen Freude an Evergreens und schamlosem Schlagertum frönen. Sie entführen ihr Publikum in die Welt der sinnlichen uns unsinnigen Schlager der goldenen 20er Jahre und danach. Tanz auf dem Vulkan Reloaded!
Freitag, 19. Juni, 20h: MBIRATIONS feat. HOPE MASIKE
MBIRATIONS feat. Hope Masike (AUT/ZIMBABWE)
Rural-Urban Chamber Music
Posaune, Muschelhorn & Elektronik trifft auf die „Princess of Mbira“. Die Konstellation der beiden österreichischen Musiker Werner Puntigam und Klaus Hollinetz mit Hope Masike, der charismatischen Sängerin aus Zimbabwe verspricht ein spannendes Erlebnis abseits aller World-Music-Klischees: Ein Abend voller Ausdrucksreichtum, der sich zwischen afrikanischer und europäischer, traditioneller und zeitgenössischer, komponierter und improvisierter, akustischer und elektronischer Musik bewegt.
Eine besondere Ergänzung zum außergewöhnlichen Hörgenuss bietet die audiovisuelle Installation "echoe/S" inspiriert durch das kleine Dorf Siachilaba im Westen Zimbabwes.
Werner Puntigam – Fotografie & Raum
Klaus Holinetz – Sounds
Freitag, 12. Juni, 20h: AFTER EIGHT
AFTER EIGHT „Eine nette Begegnung“
Das Vokalensemble After Eight konzertiert zum Jubiläum. 7 Damen und 1 Herr – von Anfang 20 bis Ende 40 – aus der umliegenden Region, laden zur netten Begegnung. Sie garantieren für gute Laune, unvergessliche Momente und einen stimmungsvollen Abend mit einem bunten Liedermix.
Dienstag, 19. Mai, 20h: NESTROYS FRÜHERE VERHÄLTNISSE
NESTROYS FRÜHERE VERHÄLTNISSE – Ein Alleingang mit Musik
Eine Steinbauer & Dobrowsky Theaterproduktion
Wolfgang Dobrowsky gibt einen Maniak der Bretter, der im Alleingang – sich selbst alles abverlangend – s e i n e n Nestroy entwirft. Einzig Reinhard Ziegerhofer darf im Kreativlabor des Meisters Augenzeuge dieser Tour de force sein. Begleiter einer Erstbesteigung ohne Sauerstoff, aber dafür mit akustischem und elektronischem Bass zur Stelle, wenn die Luft dünn wird.
Wolfgang Dobrowsky – Konzept/Textfassung/Spiel
Dorothee Steinbauer – Regie
Reinhard Ziegerhofer – Musikdramaturgie/Komposition/Bässe
Mittwoch, 13. Mai, 16h, CCW: DAS KROKO DICKE DIL
DAS KROKO DICKE DIL
Für kleine – und große – Kinder ab 4 Jahren
Das Theater steht bereit, der Musiker hat seine Instrumente gestimmt. Aber halt: Da will jemand nicht auftreten! Wo bleibt das Krokodil? Und was macht ein Kasperl alleine – da kann er ja mit niemandem spielen! Wir bitten unser Publikum also hinter die Bühne: Da liegt unser krankes Krokodil in seinem Liegestuhl und es braucht dringend einen Arzt, weil es ihm so schlecht geht. Ist ja auch kein Wunder, wo es doch immer nur eine drauf bekommt. Und deshalb kann das Spiel so nicht weitergehen.
Ein Spiel mit Handpuppen und Marionetten in und rund um eine alte „Pawlatschenbühne“, das die Grenzen und Traditionen des üblichen Kasperltheaters in Frage stellt und
erweitert.
Heini Brossmann – Puppenspiel
Peter Marnul – Musik
Freitag, 8. Mai, 20h, CCW: ANN VRIEND (CAN)
Mit ihrem neuen Album „For The People In The Mean Time“ überzeugt die kanadische Sängerin, Songwriterin und Keyboarderin Ann Vriend mit explosiven Indie-Soul-Beats, satten Grooves und einer ebenso unverkennbaren wie kraftvollen Stimme. Die an feinste Motown-Momente erinnernden Songs sind trotz Ann Vriends ausgeprägter Liebe zu klassischem Soul und Jazz jenseits aller Vergleiche eigensinnig und originell. Das Album erzählt vom harten Sich-Durchkämpfen im Großstadtdschungel und bleibt dabei „optimistisch, jedoch ganz ohne seichten Frohmut“ (Calgary Sun).
Zunächst einmal ist da die Stimme: „Voller Soul, inspirierend, wagemutig und bluesig“ (Rip It Up, Adelaide) mit einer „Bandbreite, die von verletzlicher Zartheit bis hin zu vor Soul und Power strotzenden Ausbrüchen“ (Halifax Chronicle) reicht. Der Sydney Morning Herald beschrieb Vriends Stimme „als eine hinreißende Mischung aus dem mädchenhaften Timbre Dolly Partons und der bluesgetränkten Röhre Aretha Franklins, versehen mit einer „beinahne schonungslosen Direktheit“.
Die in Edmonton lebende Sängerin widmet sich schon seit frühester Kindheit der Musik und hat sich bereits in Teenagerjahren einen Namen als hochtalentierte Songwriterin gemacht. Nach einem ersten Platz bei einem Nachwuchswettbewerb sowie einem Musikstudium an der Hochschule folgten CD-Veröffentlichungen (bereits ihr Debütalbum weckte das Interesse von New Yorker Plattenfirmen) und Tourneen, die Fans und Kritiker gleichermaßen begeisterten.
Ann Vriend überzeugt nicht nur auf Platte, sondern vor allem live: Im Juli 2013 gewann sie in Kanada den nationalen Wettbewerb „She’s The One“ beim Ottawa Bluesfest in der Solokategorie. Ihre Liveshow mit Band hat ihr im April 2014 eine 4/4 Sterne-Bewertung in der Rheinpfalz eingebracht. Das Obscure Magazine schreibt: “Mit ihrer energiegeladenen Stimme sowie ihrem beeindruckenden Können als Songwriterin und Instrumentalistin hat Ann Vriend in der Tat das Gesamtpaket”. Mit ihrer herzlichen, humorvollen Ausstrahlung erobert Ann Vriend weltweit die Herzen ihrer stetig wachsenden Fangemeinde im Sturm. 2015 folgen Tourneen durch Kanada, Westeuropa, Australien und Neuseeland.
Der Toronto Star hat es auf den Punkt gebracht: „Nicht entgehen lassen.“












