Samstag, 17. Oktober, 20h: CATHERINE RUSSELL (USA)
CATHERINE RUSSELL (USA). Catherine Russell ist die Tochter von Luis Russell – dem ehemaligen musikalischen Direktor Louis Armstrongs – und Carline Ray, einer gefragten Bassistin, die u. a. für den Marsalis-Clan in die Saiten griff. Natürlich hat „Onkel Satchmo” auch Catherines musikalischen Weg beeinflusst, ebenso aber auch die langjährige Bühnenerfahrung als Sängerin/Keyboarderin und Percussionistin von David Bowie, Paul Simon, Madonna, Jackson Browne, Cindy Lauper u. a., mit denen sie bei großen Welttourneen jahrzehntelang den Globus umrundete, bis sie 2006 beschloss „ihr Ding” zu machen, sich auf ihre musikalischen Wurzeln zu besinnen und mit ihrer ersten CD „Cat” gehörig Staub aufwirbelte.
Mit ihrer grandiosen Stimme und wundervollen Band deckt sie ein breites musikalisches Spektrum amerikanischer Roots-Music ab – von Blues über Soul, Swing und Jazz! Ihr Können lässt sich auch an einer schier unerschöpflichen Anzahl von Preisen und Auszeichnungen nachweisen: Sie gewann den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Jazz, wurde von der „Academie du Jazz” mit dem Prix du Billie Holiday ausgezeichnet und erhielt einen Grammy für den Soundtrack zur TV-Serie „Boardwalk Empire“ – um nur einige Preise zu nennen. Mit ihrem dritten Album „Inside This Heart Of Mine” führte sie erstmals die amerikanischen Jazz-Charts an, und erntete weltweit sensationelle Kritiken. Noch mehr Charts-Platzierungen gab es dann mit „Strictly Romancin” und die neue CD „Bring it Back” katapultierte sie endgültig in den Jazz-Olymp und längst ist sie Stammgast bei den ganz großen Musikfestivals.
Auf der Tour im Oktober ist sie mit ihrem aktuellen Album „Bring It Back“ zu hören. Zahlreiche Jazz-Magazine haben die Platte als eines der besten Alben des Jahres genannt, darunter NPR Music, Downbeat, Roots Music Report und Curt’s Jazz Cafe. Jazz, Blues, Soul und Swing – das Repertoire von Catherine Russell ist so groß wie ihre Bühnenpräsenz!
Catherine Russell – voc
Matt Munisteri – guit
Mark Shane – piano
Tal Ronen – bass
Samstag, 10. Oktober, 20h: MALLY - GASSELSBERGER - MORO
MALLY – GASSELSBERGER – MORO. "Sir" Oliver Mally zelebriert sein 30-jähriges Bühnen-Jubiläum mit der neuen CD SHAPESHIFTERS im Gepäck! "Sir" Oliver Mally und Martin Gasselsberger mögen aus verschiedenen "Welten" der Musik stammen – mit ihrem neuen Konzertprogramm beweisen sie jedoch, dass sich Contemporary Blues, Singer/Songwriting und melodischer Jazz wunderbar ergänzen. Die beiden Ausnahmekünstler spielen fast ausschließlich eigene Songs, die sich teils in der Tradition eines Steve Earle oder Townes van Zandt bewegen aber auch von Blues-Legenden wie z.B. Muddy Waters, Lightnin' Hopkins, John Lee Hooker etc. stark beeinflusst sind. Ohne jedoch Wert auf "Ton für Ton"-Reproduktionen zu legen, wird auch hierbei kompromisslos die persönliche Note betont und den Titeln nachhaltige Eigenständigkeit verliehen. Aufgrund der feinnervigen Zusammenarbeit und des Gefühls für Atmosphäre ist ein musikalisch spannender Abend garantiert. Martin Moro und Oliver Mally kannten einander seit gut 25 Jahren, hatten aber eigenartigerweise noch nie miteinander gespielt. Das sollte sich schlagartig ändern, als die beiden im Rahmen eines Benefizkonzertes musizierten. Ein für beide Seiten schicksalhaftes Ereignis. Die beiden stellten fest, dass sie sich musikalisch blind und schon beinahe beängstigend gut verstanden. Schon bald war klar, dass es nicht bei einem Konzert bleiben würde, und weitere Auftritte folgen mussten. Zuviel an musikalischer Intensität, Spielfreude und neuen gemeinsamen Gefilden gab es zu entdecken. Mittlerweile hat Martin Moro auch Oliver Mallys neues Album "ol´dogs, nu yard" produziert.
„Sir“ Oliver Mally – guit, voc
Martin Gasselsberger – piano, keys, voc
Martin Moro – guit, slide guit, mandolin
Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr: PUR. Bilder - Collagen - Objekte
PUR. Bilder – Collagen – Objekte. Die Bildhauerin MARIA DEISL versteht ihre jüngsten Arbeiten als Sinn-Bilder und Wiederspiegelungen der letzten 2 Jahre. Die zarten bis kraftvollen Exponate mit klarer, teils humorvoller Aussage laden zum Kennenlernen einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit der Künstlerin und ihrem Umgang mit Naturmaterialien. Sensibel ergänzt die Pianistin Slávka Podlipnig die außergewöhnlichen Werke.
Freitag, 25. September, 20h: DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT
KARL KRAUS: DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT mit Steinbauer & Dobrowsky. „Denn über alle Schmach des Krieges geht die der Menschen, die von ihm nichts mehr wissen wollen, indem sie zwar ertragen, dass er ist, aber nicht, dass er war.“ (Karl Kraus, Die letzten Tage der Menschheit)
„Wir versuchen Erinnerungen zugänglich zu machen, die nicht nur zu Karl Kraus‘ Zeiten „im blutigem Traum verwahrter Jahre“ vergraben liegen. Sein Marstheater „Die letzten Tage der Menschheit“ übersteigt bis heute unser Fantasie- wie Stehvermögen.“ (Steinbauer & Dobrowsky)
Der unvorstellbare Spagat zwischen zwei unbequemen Jubiläumsjahren – zwischen dem Ausbruch des Ersten und dem Ende des Zweiten Weltkrieges – ließ Steinbauer & Dobrowsky 2014 ihre Winterakademie aus der Taufe heben: Neun Jahre nach ihrer ersten Fassung des Mammutwerkes widmen sie sich nochmals dem großen Botschafter wider das Vergessen. Um angesichts der Unvorstellbarkeiten Augen und Ohren doch offenhalten zu können, sind ihnen Betroffenheit wie Spiellust wesentliche Motivation. Tatsächlich scheint ja zu allen Zeiten Grausamkeit, Gehorsam, Duldsamkeit und Ablenkung auf das absurdeste miteinander verknüpft. So wissen sie nicht nur von jener Zeit das ein und andere Lied zu singen und wollen auch durch musikalische Zitate einen Beitrag zur wachen Erinnerungen in beiderlei Zeitrichtungen leisten.
„Man ist nie traurig genug, die Welt besser zu machen – man hat zu bald wieder Hunger.“ (Elias Canetti)
„Ihr Beitrag zur „wachen Erinnerung“ an die zwei großen Schlachtzüge macht auch das Publikum frösteln“ (Elisabeth Willgruber-Spitz, Kleine Zeitung)
Fassung, Spiel und Regie: Dorothee Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky
Freitag, 11. September, 19h: TRADITION IM FOKUS (Vernissage)
TRADITION IM FOKUS: Fotoausstellung über das alte Handwerk des Fassbinders. Der in Öblarn lebende Fotokünstler ERNST NUSSBAUMER dokumentiert die Arbeit des Fassbinders MANFRED KALTENBACHER alias „MOASL“. Der Gröbminger hat das Handwerk in den 60er Jahren von seinem Vater erlernt. Als einer der letzten seiner Zunft betreibt er auch in der Pension die Fassbinderei mit großer Leidenschaft. „Wer das Fass versteht, versteht auch bis zu einem gewissen Grad den Wein und den Most“. In diesem Sinne werden auch Gaumen und Kehlen verwöhnt.
Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr, CCW: ZUHAUSE KANN ÜBERALL SEIN
Frau IRENA KOBALD stellt ihr Kinderbuch zum Thema FREMDSEIN - HEIMAT - SPRACHE vor.
Im Anschluß laden Stainachs Gäste aus SYRIEN zum Kennenlernen von Menschen, Geschichten und mehr:
Land und Leute
Kulinarische und musikalische Kostproben
Gespräche und mehr ...
Für Gespräche und Übersetzung steht eine Dolmetscherin in Arabisch zur Verfügung
Wir freuen uns auf Ihren Besuch - Herzlich Willkommen!
Eintritt: Freiwillige Spenden 100% zu Gunsten der Syrischen Gäste
Wir danken Stainacher BürgerInnen und Institutionen für die Unterstützung!
Freitag, 3. Juli, 20h: EDDIE LUIS & DIE GNADENLOSEN XL
EDDIE LUIS & DIE GNADENLOSEN XL
XL, das sind 10 Musiker mir einer singenden „Verzierung“, die inspiriert von Max Raabe ihrer unbändigen Freude an Evergreens und schamlosem Schlagertum frönen. Sie entführen ihr Publikum in die Welt der sinnlichen uns unsinnigen Schlager der goldenen 20er Jahre und danach. Tanz auf dem Vulkan Reloaded!
Freitag, 19. Juni, 20h: MBIRATIONS feat. HOPE MASIKE
MBIRATIONS feat. Hope Masike (AUT/ZIMBABWE)
Rural-Urban Chamber Music
Posaune, Muschelhorn & Elektronik trifft auf die „Princess of Mbira“. Die Konstellation der beiden österreichischen Musiker Werner Puntigam und Klaus Hollinetz mit Hope Masike, der charismatischen Sängerin aus Zimbabwe verspricht ein spannendes Erlebnis abseits aller World-Music-Klischees: Ein Abend voller Ausdrucksreichtum, der sich zwischen afrikanischer und europäischer, traditioneller und zeitgenössischer, komponierter und improvisierter, akustischer und elektronischer Musik bewegt.
Eine besondere Ergänzung zum außergewöhnlichen Hörgenuss bietet die audiovisuelle Installation "echoe/S" inspiriert durch das kleine Dorf Siachilaba im Westen Zimbabwes.
Werner Puntigam – Fotografie & Raum
Klaus Holinetz – Sounds
Freitag, 12. Juni, 20h: AFTER EIGHT
AFTER EIGHT „Eine nette Begegnung“
Das Vokalensemble After Eight konzertiert zum Jubiläum. 7 Damen und 1 Herr – von Anfang 20 bis Ende 40 – aus der umliegenden Region, laden zur netten Begegnung. Sie garantieren für gute Laune, unvergessliche Momente und einen stimmungsvollen Abend mit einem bunten Liedermix.
Dienstag, 19. Mai, 20h: NESTROYS FRÜHERE VERHÄLTNISSE
NESTROYS FRÜHERE VERHÄLTNISSE – Ein Alleingang mit Musik
Eine Steinbauer & Dobrowsky Theaterproduktion
Wolfgang Dobrowsky gibt einen Maniak der Bretter, der im Alleingang – sich selbst alles abverlangend – s e i n e n Nestroy entwirft. Einzig Reinhard Ziegerhofer darf im Kreativlabor des Meisters Augenzeuge dieser Tour de force sein. Begleiter einer Erstbesteigung ohne Sauerstoff, aber dafür mit akustischem und elektronischem Bass zur Stelle, wenn die Luft dünn wird.
Wolfgang Dobrowsky – Konzept/Textfassung/Spiel
Dorothee Steinbauer – Regie
Reinhard Ziegerhofer – Musikdramaturgie/Komposition/Bässe










