Freitag, 31. März 2023, 19:30 Uhr - Jazzsession#1 Surprise m. Konrad Waldert, Martin Lajtman, Emiliano Sampaio

Jazzsession#1 Surprise mit  Konrad Waldert, Martin Lajtman, Emiliano Sampaio

 

Der kurzfristig im Dezember krankheitsbedingt abgesagte Session-Auftakt mit den beiden jungen Musikern/Organisatoren Konrad Waldert/Kontrabass und Martin Lajtman/Piano + Special Guest Emiliano Sampaio/Gitarre/Posaune aus Brasilien widmet sich an diesem Abend –
etwas anders als sonst bei Sessions gewohnt – nicht dem gewohnten »American Songbook«, sondern den Kompositionen von Billy Strayhorn, Kenny Wheeler und Emiliano Sampaio – das Material kann schon vorab über das ccw zum eventuellen »Einsteigen« » eingesehen« werden. Das Format soll
in Kooperation mit der KUG (Graz) und anderen Institutionen im Jazzbereich weiterentwickelt werden

mit Konrad Waldert - Kontrabass, Martin Lajtman - Piano , Emiliano Sampaio - Guitar, Trombone

 

Eintritt: € 10,- oder Pay As You Wish


Freitag, 24. März 2023, 19:30 Uhr - "Solitary Bird" - Veronika Morscher Solo (Konzert)

VERONIKA MORSCHER    solo

"Solitary Bird"

 

Die aus Vorarlberg stammende Komponistin, Sängerin und Pianistin hat nach ihrem Studium am renommierten „Berklee College Of Music“ in Boston und weiteren Musikstudien in Wien und Köln (+ Tanz) absolviert. Seit einigen Jahren lebt sie auch in Köln und ist in einer Vielzahl von Ensembles tätig, u.a. im A Cappella-Quartett „Of Cabbages and Kings“. Im ccw wird sie mit ihrem Programm „Solitary Bird“ in aktualisierter Form zum ersten Mal auf der Bühne des Hauses stehen.

 

Eintritt:  € 20,-

 


Freitag, 17. März, 19:30 Uhr - Mehr denn je (Spielfilm / 2022) mit Vicky Krieps

Mehr denn je

N, LUX, D, F 2022, 123 Minuten, Regie: Emily Atef, DarstellerInnen: Vicky Krieps, Gaspard Ulliel, Bjørn Floberg, Jesper Christensen

 

Hélène (Vicky Krieps) und Mathieu (Gaspard Ulliel) sind seit vielen Jahren ein inniges Paar. Sie führen in Bordeaux ein glückliches Leben – bis die Konfrontation mit einer existenziellen Entscheidung Hélène aus dem Alltag reißt. Auf der Suche nach Antworten begegnet die 33-Jährige im Internet dem norwegischen
Blogger »Mister« (Bjørn Floberg). Dessen Art zu schreiben und die Schönheit der norwegischen Natur, die man auf einigen seiner Bilder sieht, faszinieren sie so sehr, dass sie den Entschluss fasst, alleine nach Norwegen zu reisen.

 

Eintritt: € 8,-  (+ Ermäßigung)


Samstag, 11. März 2022, 19:00 Uhr - FRAUEN.KUNST.NETZWERK.(ORGANISATION).FAIR PAY (Performance, Lesung, Diskurs) - Im Rahmen des Internationalen Frauentages

In Kooperation mit der Steirischen Gesellschaft für  Kulturpolitik

FRAUEN.KUNST.NETZWERK.(ORGANISATION).FAIR PAY

 

u.a. mit der Komponistin, Geigerin und Klangkünstlerin Mia Zabelka, die auch das Klanghaus Untergreith in der Südsteiermark gemeinsam mit ihrer Kollegin Zahra Mani programmiert. Dazu kommt ein Auftritt von Gunilla Plank, Motorin der gerade ausgezeichneten „Murauerinen“, die auch als Autorin in Erscheinung treten wird. Einblicke in die Struktur des Klanghauses, der Stellung der Frauen in der Kunstszene/-welt, Organisationsformen, Netzwerke - und natürlich das Thema „Fair Pay“. Ein Abend zwischen Diskurs und künstlerischem Ausdruck.


Mittwoch, 8. März 2023, 19:30 Uhr - Rosa Luxemburg (Film) - Im Rahmen des Internationalen Frauentages // Regie: Margarethe von Trotta, mit Barbara Sukowa in der Titelrolle

Im Rahmen des Internationaler Frauentages

ROSA LUXEMBURG

D 1986, 123 Min. Regie und Drehbuch: Margarethe von Trotta, D: Barbara Sukowa, Daniel Olbrychski, Otto Sander, Adelheid Arndt …

 

Ein Film zum „“Immer-Wieder-Sehen“, am passendsten am Internationalen Frauentag  - und auf der Leinwand. Anfang des 20. Jahrhunderts avanciert Rosa Luxemburg zur populärsten Verfechterin eines humanen Sozialismus und Symbolfigur der Arbeiterbewegung. Am 15. Januar 1919 werden die KPD-Begründer Luxemburg und Liebknecht ermordet, doch ihre Werte haben noch heute eine ungebrochene Aktualität. Ein beeindruckendes Porträt einer ebenso couragierten wie kompromisslosen Frau! Regisseurin Margarethe von Trotta prägte das deutsche Autorenkino maßgeblich und ist bekannt für ihre Filme über eindrucksvolle Frauen, wie etwa Hannah Arendt oder Hildegard von Bingen. .Rosa Luxemburg erhielt im Jahr 1986 den Deutschen Filmpreis für den „Besten Film“, Barbara Sukowa bekam für ihre eindrucksvolle Leistung das Filmband in Gold und die Goldene Palme als „Beste Darstellerin“.

 

Eintritt:  € 8,- (Ermäßigungen)


Freitag, 3. März 2023, 19:30 Uhr - Sonne (Spielfilm)

SONNE

A 2022, 88 Min. , Regie und Drehbuch: Kurdwin Ayub, Kamera: Enzo Brandner, D: Melina Benli, Law Wallner, Maya Wopienka, Thomas Momcinovic u.a.

 

Drei Wiener Teenagerinnen twerken im Hijab und singen einen Popsong. Ein YouTube-Video davon macht sie vor allem unter kurdischen Muslimen über Nacht berühmt. Yesmin, die als einzige der Freundinnen selbst Kurdin ist, beginnt sich immer weiter von ihrer Kultur zu distanzieren. Nati und Bella scheinen hingegen fasziniert von der ihnen fremden Welt. Als die Mädchen zwei junge kurdische Patrioten kennenlernen, droht die Situation zu eskalieren. Ein Film über Jugendliche zwischen Social Media und Selbstfindung, eine Geschichte von Rebellinnen. Der Film wurde mit dem Best First Feature Award bei der letzten Berlinale 2022 ausgezeichnet.

 

Eintritt: € 8,- (+ Ermäßigungen)

 

Photo: courtesy by Stadtkino Wien


Freitag, 17. Februar 2023, 19:30 Uhr - Wer mich liebt, nimmt den Zug (Film - In Memoriam Jean-Louis Trintignant)

WER MICH LIEBT, NIMMT DEN ZUG

In Memoriam Jean- Louis Trintignant (1930 - 2022)

F 1998, 120 Min. Regie und Drehbuch: Patrice Chéreau , DarstellerInnen: Jean-Louis Trintignant, Pascal Gregory, Valeria Bruni Tedeschi, Charles Berling, Bruno Todeschini, Vincent Perez u. a.

Patrice Chéreau erschuf nicht nur den „Jahrhundertring“ in Bayreuth, sondern auch in Österreich bei den Salzburger Festspielen seinen „Don Giovanni“/1994, er war ein französischer Theater-, Opern- und Filmregisseur („Die Bartholomäusnacht“ mit Isabelle Adjani). 1998 inszenierte er mit „Wer mich liebt, nimmt den Zug“ die letzte Reise des mittelmäßigen Malers Jean-Baptiste Emmerich mit seinen Verwandten, Bekannten, dem ehemaligen Liebhaber und den Erben – insgesamt sind es fünfzehn Personen – eine Fahrt mit dem Zug nach Limoges. Mit einem beeindruckenden SchauspielerInnen-Ensemble gelingt es Patrice Chéreau ein komplexes Beziehungsgeflecht  sichtbar zu machen, mit diesem Film ehrt das ccw zum zweiten Mal nach „Z“ den französischen Schauspieler Jean-Louis Trintignant, der im Juni 2022 verstarb und u.a. in Filmen wie „Ein Mann und eine Frau“, „Meine Nacht mit Maud“, „Die Bankiersfrau“, „Auf Leben und Tod“ oder in Michael Hanekes „Liebe“/2012 und „Happy End“/2017 zu sehen war.

 

Eintritt: € 8,- (+ Ermäßigungen)

 

[Französische Filmschätze, dieses Motto wird im ccw.film-Programm auch weiterhin da oder dort "auftauchen".]

 


Freitag. 10. Februar 2023, 19:30 Uhr - "Tangos - el exilio de Gardel" (Film)

TANGOS – EL EXILIO DE GARDEL

F /ARG 1985, 121 Min., Regie und Drehbuch: Fernando Solanas, Kamera: Felix Monti, Musik: Astor Piazzolla, DarstellerInnen: Marie Laforêt, Philippe Léotard, Marina Vlady, Georges Wilson u. a.

 

In Paris probt eine Gruppe vom Militärputsch 1976 wie Solanas ins Pariser Exil vertriebene argentinische Tanzgruppe ein musikalisches Spektakel über den Tango. Juan uno, ein begnadeter Bandoneonspieler, erhält dabei von Juan dos, der in Buenos Aires geblieben ist und der Diktatur widersteht, das Buch mit der Geschichte des legendären Sängers Carlos Gardel. Musikalische Struktur und stilisierte Gestaltung ergeben einen ästhetisch eindrucksvollen Film, dessen Episoden durch hervorragende tänzerische und schauspielerische Leistungen und durch die betörende Tangomusik von Astor Piazzolla verklammert werden. Der Filmemacher Fernando Solanas gehört zu den Schlüsselfiguren im internationalen Kino, der Argentinier hat die Filmgeschichte seines Kontinents geprägt und mit seinem frühen Filmmonument «La hora de los hornos» (Die Stunde der Hochöfen) ein epochales Werk gestaltet und seine  "Filmerkollegen" zur Widerstandskraft ermutigt. Fernando Solanas entwirft hier eine zauberhafte "Tangedia", eine Mischung aus Tanz, Komödie und Tragödie zum Thema Exil, in der Solanas selbst als «Angel» (Engel) auftritt.

Eintritt: € 8,- (+ Ermäßigungen)


Freitag, 3. Februar 2023. 19:30 h - Peter Spielbauer - PFITSCH GÖNG (Kabarett)

Peter Spielbauer – Pfitsch Göng

Das neue plastisch-elastische Solo-Theater-Stück des Philosokomikers Peter Spielbauer behandelt primär den Umstand, dass wir auf einer Kugel sitzen und durchs Weltall fliegen. Eine abstruse Situation! Wie gehen wir damit um? Spielbauer verdichtet Lösungsvorschläge in »PFITSCH GÖNG«. Eine don-quichotische Übung mittels persönlicher Eckdaten zu kosmischen Koordinaten. Inklusive der kürzesten Geschichte der Menschheit ever, eventuell sogar mit Love-Story. Hört sich groß an, passt aber in einen Sack. Ein weiterer poetischer Welterklärungsversuch von Peter Spielbauer.

 

„…darauf muss man sich einlassen. Wer es tut, wird belohnt mit einer hochnotkomischen Revue, einem Parforceritt durch die Geschichte des Universums, vom Urknall über die Aktivitäten der Cyanobakterien bis zum potenziellen Rendezvous eines Glühwürmchens mit einer Sternschnuppe.“ (Paul Schäufele, Süddeutsche Zeitung)

 

Eintritt: 22,- (+ Ermäßigungen)

 


Freitag, 27. Jänner 2022, 19.30 Uhr - Jules und Jim (Film)

JULES UND JIM - Zum 100. Geburtstag von Oskar Werner

USA 1962, 105 Min., Regie: François Truffaut, Kamera: Raoul Coutard, DarstellerInnen: Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre …

 

Eine der wohl berühmtesten „Dreiecks“-Liebesbeziehungen der Filmgeschichte nach dem Roman von Henri-Pierre Roché. Dem „Nouvelle Vague“-Regisseur François Truffaut gelang   mit „Jules und Jim“ ein internationaler Klassiker, der den ehemaligen Filmkritiker nach seinem Debüt „Sie küssten und sie schlugen ihn“ (1959) als einen der zentralen „jungen, wilden“ Regisseure Frankreichs gemeinsam mit Jean-Luc Godard, Claude Chabrol, Éric Rohmer oder Jacques Rivette etablierten. Mit Jeanne Moreau als Catherine und dem Österreicher Oskar Werner als Jim standen Truffaut in diesem „Dreieck“ zwei bedeutende Schauspieler ihrer Generation zur Verfügung. Die Rolle im Film ist eine, wenn nicht DIE Paraderolle für Oskar Werner (neben „Fahrenheit 451“ oder „Das Narrenschiff“), mit dem das ccw dessen etwas verspäteten 100. Geburtstag am 13. November 2022 „nachfeiert“.

 

Eintritt: € 8,- (+ Ermäßigungen)