+++ ABGESAGT +++ Dienstag, 24. März, 8:30h & 10:15h: PRETTY SHREWD (Schulvorstellungen) +++ ABGESAGT +++
ABGESAGT
VIENNA’S ENGLISH THEATRE
PRETTY SHREWD
(von Clive Duncan, frei nach Shakespeare’s The Taming Of The Shrew)
In dieser modernen Adaption von Shakespeares Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ mit umgekehrten Vorzeichen, ist es Kate, die einen bärbeißigen Pete zähmen muss. Live gespielte Folk Songs runden diese unterhaltsame Klassiker-Neufassung perfekt ab. Hauptschauplatz der Handlung ist Petes kleines Café. Pete und sein bester Freund Luke, die seit langem ein Folk-Duo bilden, proben gerade für das Semi-Finale der ‚Folk Fest Competition’, das am selben Abend in Birmingham stattfinden soll. Für Pete ist dieser Wettbewerb von größter Bedeutung, denn er erhofft sich im Falle eines Sieges, seinem Traum vom großen Durchbruch einen Schritt näher zu sein, und das Ende seiner finanziellen Sorgen. Er sorgt seit dem Tod der Eltern für sich und seine jüngere Schwester Bianca und diese Verantwortung scheint aus ihm einen wenig umgänglichen jungen Mann gemacht zu haben. Ein häufiger Gast des Cafés, wo auch Bianca regelmäßig aushilft, ist deren beste Freundin Kate. Selbstbewusst und bodenständig eckt sie gerne mit Pete an, wenn dieser Bianca wieder einmal an der kurzen Leine hält. Naturgemäß ist Pete deshalb von Kate wenig begeistert. Doch bei aller strengen Aufsicht, ist es Pete entgangen, dass Luke und Bianca ineinander verliebt und mittlerweile – heimlich – ein Paar sind. Aus Angst vor seiner Reaktion wollen die beiden bis nach dem Folk Wettbewerb warten, um es Pete zu beichten. Doch leider erwischt Pete die beiden genau an diesem Tag bei einem Kuss und reagiert schlimmer als befürchtet. Voller Wut, von den zwei wichtigsten Menschen in seinem Leben hintergangen worden zu sein, schmeißt er Luke hochkant hinaus, was auch das Ende des Gesangduos bedeutet. Kate will ihrer verzweifelten Freundin helfen und überredet das Pärchen auszuharren und sich scheinbar Petes Willen zu fügen, bis sie diesen in vier „Lektionen“ gezähmt hat. Ihr Plan beinhaltet: Schritt 1: Verwirrung, Schritt 2: Überraschung, Schritt 3: Entspannung, Schritt 4: Den endgültigen Gnadenstoß! – Womit die Wette gilt! Sofort schreitet sie zur Tat und bietet sich Pete als Sängerin für den Wettbewerb an. Obwohl Pete sie nicht leiden kann, schlägt er schließlich ein, weil ihm keine andere Wahl bleibt. Auf der langen Autofahrt treibt Kate Pete mit allen möglichen weiblichen Tricks in den Wahnsinn bis dieser vor Wut schäumt. In Birmingham angekommen, holt sie zum zweiten Schlag aus, und ändert kurzerhand den eingereichten Song, den sie darbieten und erscheint dann auch noch in einem peinlichen Outfit auf der Bühne. Mittlerweile ist Pete, der Kontrollfreak, mit den Nerven am Ende, doch muss er sich alles gefallen lassen, um den Wettbewerb durchzuziehen. Überraschenderweise schaffen es die beiden ins Finale, nicht zuletzt wegen Kates Darbietung. Zurück im Café bittet der erleichterte Pete Kate, mit ihm das Finale zu bestreiten. Diese zeigt ihm daraufhin eine neue, anschmiegsame Seite und Pete tappt sofort in die „Romantik-Falle“. Nun kann Kate ihm seine Doppelmoral vorwerfen und bringt ihn schließlich dazu, sich am folgenden Tag mit Luke zu versöhnen. Doch wenn Bianca annimmt, dass die Geschichte damit erledigt ist, hat sie Kate unterschätzt. Denn diese ist mit Pete noch nicht fertig Schritt 4 ist noch ausständig …
Mittwoch, 27. November, 20h, CCW: PENTHESILEA (Theater)
Heinrich von Kleist PENTHESILEA - DEARhunter
Auf nach Troja! Amazonenkönigin Penthesilea wirft sich zwischen die Kriegsfronten, um Achilles Herz – wie die Tradition es verlangt – im Kampf für sich zu gewinnen! Nach lustvollen Erfahrungen mit Kleists Komödien heftet sich das Duo an die Fersen des Sprachgiganten und spürt einem der leidenschaftlichsten Theatertexte über die Liebe nach. Kleist greift in die Tiefen der Mythologie, wagt die Achillesferse der Männer zu ignorieren und macht sich auf die Jagd nach Verletzlichkeiten auf beiden Geschlechterseiten. Ein Stück Weltliteratur über das größte der menschlichen Gefühle im Konflikt mit gesellschaftlicher Ordnung.
Eintritt: € 18.-
Mittwoch, 19. Juni, 8:30h + 10:30h, CCW: ALADDIN
BG/BRG Stainach in Kooperation mit dem CCW Stainach
Dienstag, 18. Juni, 8:30h + 10:30h, CCW: ALADDIN
BG/BRG Stainach in Kooperation mit dem CCW Stainach
Montag, 17. Juni, 8:30h + 10:30h + 20h, CCW: ALADDIN
Vormittags Schulvorstellungen, abends öffentliche Vorstellung
BG/BRG Stainach in Kooperation mit dem CCW Stainach
Dienstag, 7. Mai, CCW: ICH BIN NICHT SIEGFRIED (Schulvorstellungen)
"ICH BIN NICHT SIEGFRIED" von Jürgen Flügge
Die Nibelungensage in 45 Minuten
Erzählt wird die spannende Geschichte eines unserer größten, deutschen Helden: Siegfried, König von Nibelungenland. Sie handelt von seiner unstillbaren Abenteuerlust, seinem mutigen Kampf mit dem Drachen, einem prachtvollen Schatz, seiner Treue zum König von Burgundenland und seiner Liebe zu Kriemhild, die letztendlich zu seinem Verhängnis wird ...
„Tino Leo ist ein Virtuose. Stimme, Körpersprache und skizzenartige Zeichnungen der Charaktere reichen aus, um das Publikum mit auf die Reise zu nehmen." (Allgemeine Zeitung)
„Eine Kurzfassung die begeistert.“ (Schwetzinger Zeitung)
„Der fulminante Soloauftritt packt die Zuschauer von der ersten Sekunde an.“ (Badische Neueste Nachrichten)
Tino Leo ist Autor, Schauspieler, Sprecher und Coach. Als Schauspieler arbeitete er u. a. am Staatstheater Mainz und am Stadttheater Klagenfurt. Er schreibt und bearbeitet Theaterstücke und Hörspiele als Auftragswerke mit dem Ziel, bedeutende Literatur, historische Ereignisse, Biografien oder besondere Jubiläen jedermann zugänglich zu machen. Er spielt die meisten seiner Stücke selbst, indem er in alle Rollen schlüpft. Im Jahre 2017 erschien sein Stück zum 1250-jährigen Jubiläum der Stadt Bretten. 2018 „Die Mainzer Republik“, ein Auftragswerk des Landtages Rheinland- Pfalz und des Institutes für geschichtliche Landeskunde. Außerdem tourt er seit 2011 erfolgreich mit Kurzversionen der Nibelungensage („Ich bin nicht Siegfried“) und von Goethes Faust (seit 2016) durch den ganzen deutschsprachigen Raum.
www.tinoleo.de
Geschlossene Schulvorstellungen
Samstag, 9. November, 20h, CCW: DIE BRÜDER VON APETLON (Theater)
Eine Familiensaga aus den 70ern
SCHAUSPIEL • TANZ • GESANG
ENSEMBLE die butterlosen brote – mehr als theater
Aufgewachsen in Apetlon, einem Dorf nahe der ungarischen Grenze, sind drei von vier Brüdern in die Stadt gezogen. Dort wird ein Varieté mit seinen Künstlerinnen und Künstlern zu einem wichtigen Bestandteil ihres Lebens. Über Grenzen hinweg entstehen Freundschaften und Beziehungen. Trotz vielfach herrschender Intoleranz und sozialer Zwänge ist der Zusammenhalt dieser Menschen sehr stark. Ein dunkles Geheimnis jedoch wirft seinen Schatten, stellt ebenso wie das Aufbegehren der nachfolgenden Generation die Beziehungen untereinander auf eine harte Probe: Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Buch & Regie: Angela Buschenreiter
Regieassistenz: Jessica Hartl
DarstellerInnen: Michael Benaglio, Angela Buschenreiter, Milan Buschenreiter, Aline Dreyer-Leers, Jessica Hartl, Simon Haslebner, Martin Neureiter, Theresa Schlag, Herbert Schrammel, Rafael Sellitsch, Alina Skrlec
Choreografien: Angela Buschenreiter, Aline Dreyer-Leers, Jessica Hartl, Martin Neureiter, RONJA* (Raphaela Shalman), Herbert Schrammel
Gesang: Jessica Hartl
Stimme aus dem Off, Sound- und Lichtdesign: Alexander Buschenreiter
Stimmcoaching: RONJA* (Raphaela Shalman) www.ronja-music.com
Tanzchoaching: Anna Sophie Krenn www.annasophiekrenn.com
Eintritt: 12 / 8 Euro | Reservierungen: 0664/9034523 bzw. CCW
die butterlosen brote – mehr als theater wurden 2016 von Angela & Alexander Buschenreiter mit langjährigen Mitwirkenden von iMPULS Aussee/BÜHNE Authentic gegründet.
Donnerstag, 28. März, 20h, CCW: LEAR
STEINBAUER & DOBROWSKY nach William Shakespeare:
LEAR
Dorothea Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky präsentieren Shakespeares Tragödie im Gewand eines intimen Kammerspiels für zwei. Das Publikum wird während eineinhalb Stunden Zeuge einer ereignisreichen Nacht, die den loyalen und unterschätzten Kent in den Olymp der Hauptakteure katapultiert und Cordelia aus ihrer Opferrolle befreit. Das Duo verspricht in seiner eigenen Fassung ein spannendes Wortgefecht um die Einsamkeit von Entscheidungen, um Freiheit, Mut zu Selbstverantwortung und politischem Denken, einen Schuss John le Carre und eine tiefe Verbeugung vorm englischen Dramengiganten. Die Idee, dass der Titelheld gar nicht persönlich erscheinen, die Handlung nicht zwangsläufig tragisch enden muss, beschert diesem LEAR aktuelle Brisanz.
Drum schaff dir Augen an, verschaff dir Augen, als sähst du Dinge, die du doch nicht siehst! (William Shakespeare)
Idee, Dramaturgie und Text: Steinbauer&Dobrowsky
Cordelia - Dorothea Steinbauer
Kent - Wolfgang Dobrowsky
Eintritt: EUR 18.-
Mittwoch, 27. März, 8:30, 10:15, 11:45, CCW: THE LITTLE PRINCE
VIENNA'S ENGLISH THEATRE: THE LITTLE PRINCE
(von Sean Aita, frei nach Antoine de Saint-Exupéry)
Unsere Geschichte erzählt von der wundersamen Begegnung zwischen dem Titelhelden und einer Pilotin, die in der Wüste notlanden musste. Zunächst hält die abgebrühte und praktisch veranlagte junge Frau den kleinen Prinzen für eine Halluzination, doch nach und nach erfährt sie alles über den rätselhaften Fremden aus dem Outer Space und alles über seinen Heimatplaneten.
Die Platzverhältnisse auf dem Asteroiden B612 sind beschränkt. Es existieren drei kniehohe Vulkane, einer davon erloschen, Pflänzchen, die zur rechten Zeit gestutzt werden müssen – für den Fall, dass es sich um Affenbrotbäume handeln sollte – und eine reichlich launenhafte und eigensinnige Rose. Daher machte sich der kleine Prinz auf die Reise durchs All, um anderswo Beschäftigung, Belehrung und – vielleicht auch – einen Freund zu finden. Auf seiner wundersamen Reise begegnet er kuriosen Geschöpfen, die ihn jedoch in aller Regel enttäuschen und ihn dadurch seine Rose noch schmerzlicher vermissen lassen. Der naive Blick des Fremden auf diese in ihrer eigenen Realität gefangenen Geschöpfe offenbart auf intuitive Weise die gleichermaßen komischen und traurigen Absurditäten des menschlichen Alltags.
„Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Freitag, 15. März, 8:30, 10:30, CCW: HAMLET
(von Clive Duncan, frei nach William Shakespeare)
Hamlet, Prinz von Dänemark, erhält in Wittenberg die Nachricht vom plötzlichen Tode seines Vaters, des Königs. Noch bevor der Prinz in Helsingør eintrifft, hat sein Onkel Claudius schon nach der Krone gegriffen und kurz darauf die Witwe seines Bruders geheiratet. Da das Land von Norwegen bedroht wird, bittet der neue Herrscher seinen Neffen am Hof zu bleiben. Nur widerstrebend lässt sich der Prinz überreden. Seinen Ekel über die überstürzte Heirat seiner Mutter mit dem Onkel kann er kaum verhehlen.
Als ihm des Nachts der Geist seines Vaters erscheint und, Rache fordernd, Claudius des Mordes bezichtigt, gerät Hamlet in emotionalen Aufruhr und ein moralisches Dilemma. Er kann der Erscheinung nicht blind trauen und will handfeste Beweise für den angeblichen Brudermord. Seinem einzigen Vertrauten, Horatio, offenbart er seine Pläne und seine quälenden Zweifel. Um Zeit zu gewinnen und kein Misstrauen während seiner Nachforschungen am Hof zu erregen, täuscht er beginnenden Wahnsinn vor. Doch sehr rasch verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität. So virtuos der Gepeinigte auch seine Umgebung zu manipulieren versteht, so sehr wirken die destruktiven Kräfte des vermeintlichen, gespielten Wahnsinns auf ihn selbst zurück. Seine Jugendliebe Ophelia wird in diesem grausamen Spiel zum unbeabsichtigten Kollateralschaden und ertrinkt.
Die Verdachtsmomente gegen Claudius verdichten sich und als Hamlet eine zufällig eintreffende Schauspielertruppe anweist, den Tathergang des Mordes bei ihrer Aufführung nachzuspielen, verrät die Reaktion des Königs eindeutig seine Schuld. Und dennoch kann Hamlet sich noch immer nicht zur Tötung des Onkels durchringen. Um ein Haar entgeht der Prinz selbst einem Anschlag auf sein Leben. Bereits lebensmüde von dem in ihm wütenden Konflikt, willigt er in ein Fechtduell gegen Laertes, Ophelias Bruder, ein und es kommt zum Showdown.











