DO, 14. Juni und FR, 15. Juni, 20h, CCW: 3 GOPER (Theater)
In Anlehnung an "Die Dreigroschenoper (1928)" von Bertolt Brecht gestalten die Jugendlichen ein Tanztheater mit inhaltlichen Schwerpunkten wie Demokratie, sexueller Ausbeutung von sozialen Randgruppen und Versklavung von Flüchtlingen. In den verschiedenen künstlerischen Werkstätten (Tanz, Theater und Musik) erarbeiten die SchülerInnen mit dem Kulturpartner CCW Szenen, Choreografien und Musikstücke. Ausgehend von Tanzbasics im Charleston und Modern Dance erarbeiten die SchülerInnen Choreographien, die in die Handlung eingebettet werden. Die Zusammenarbeit wird im methodischen Grundsatz vom Einfachen zum Zusammengesetzten, vom Leichten zum Schweren geleitet. Am Ende verschmelzen die Choreographien zu einem Gesamtkunstwerk.
Eine Produktion des BG/BRG Stainach in Kooperation mit dem CCW Stainach
Mit freundlicher Unterstützung durch Kulturkontakt Austria (KKA)
Eintritt: Freiwillige Spenden
Donnerstag, 24. Mai, 20h, CCW: REIGEN RELOADED (Theater)
Jubiläumsversion von SCHNITZLERs REIGEN anlässlich 30 Jahre Steinbauer & Dobrowsky
30 Lebens- und Bühnenjahre später besinnt sich das Grazer Theaterduo seiner Anfänge im Sommer 2018: Erstmals in der Geschichte von Schnitzlers REIGEN okkupierten sie 1988 das Liebeskarussell damals schlichtweg zu zweit und drehten die zehn Runden um Liebe, Lust und Lügen. 2018 beschert einen lustvollen Blick zurück nach vorn: Was bleibt nach 30 Jahren Bühnenleben, was lässt man hinter sich und was ist mit 30 Jahren jenseits der Bretter gewachsen und verschafft unvermittelt Rückenwind für die nächste Dekade? Die Lust, einfach einzutauchen in einen mächtigen, liebgewonnenen Text, wo es menscheln darf. Steinbauer & Dobrowsky werfen sich nochmals auf den altbekannten Jahrmarkt der Gefühle und ziehen ihre Runden im Schnitzlerschen Rondo ohne Netz, doppelten Boden, Kostüm und Maske. Nicht mehr faltenfrei, aber überraschend vielfältig. 30 Jahre später sind die Spiegel im Kabinett der Liebeslügen noch erbarmungsloser blank gewienert, das lädt zur Reflexion und Vergnügen: Das Theaterduo lädt zu einem urpersönlich neu aufgeladenen Stück Fin de siecle und Schnitzler pur: Reigen Reloaded.
Inszenierung/Spiel: Dorothee Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky
Eintritt: € 18.-
Montag, 9. April, 8:30h, CCW: VIENNA'S ENGLISH THEATRE (Schulvorstellung)
A FAMILY AFFAIR
Die neue Komödie, “A Family Affair”, greift, wie bereits der erfolgreiche Vorgänger “A Perfect Match”, die Alleinerzieher-und Patchwork-Familien Thematik auf und erweitert diese um das Thema Flüchtlingsintegration. Autor Sean Aita hat in bewährter Weise die komplexe Thematik berührend, ohne zu bedrücken, behutsam und zugleich unterhaltsam behandelt. –Die Aufführungen werden garantiert zu einem bleibenden Theatererlebnis.
Danny Roberts und Zainab Habib sind beide fünfzehn Jahre alt und besuchen die Bournemouth High School. Im Lauf der Ereignisse werden sie zu mehr als nur Freunden, und das, obwohl es praktisch keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gab, als sie sich kennenlernten.
Danny, ein schräger Klassenclown und Freizeit-DJ, wird von der Schuldirektorin dazu verdonnert, die neue Schülerin Zainab durch das Schulgebäude zu führen. Bei Zainab handelt es sich um ein Flüchtlingsmädchen aus Syrien, das erst vor kurzem mit ihrem Vater in England eingetroffen ist. Danny tappt sofort ins Fettnäpfchen, als er ihr das Schulumfeld in Babysprache zu vermitteln versucht, nichtahnend, dass sie fließend Englisch spricht – ihre Eltern arbeiteten als Professoren in Aleppo. Zainab entspricht auch sonst so gar nicht der stereotypen Vorstellung, die Danny von muslimischen Mädchen hat. Ihre selbstbewusste Schlagfertigkeit hindert ihn allerdings daran, die darunter liegende Verletzlichkeit und vorhandenen emotionalen Narben auch nur zu erahnen. Dass ihre Mutter und ihr Bruder in Aleppo ums Leben gekommen sind, wird noch länger unausgesprochen bleiben. So gehen die beiden fürs erste auf Distanz.
Zainab hat sich mittlerweile recht gut eingewöhnt, nur der Schauspielunterricht bei der etwas entrückten, leicht chaotischen Miss Morris bereitet ihr Probleme. Ebendiese Miss Morris trifft im Rahmen des Elternsprechtags erstmals auf Zainabs Vater Ramy und augenblicklich ist spürbar, dass die beiden einander anziehend finden. Als Zainab dahinterkommt, dass die beiden hinter ihrem Rücken ein Rendezvous vereinbart haben, reagiert sie schockiert. Sie klagt Danny ihr Leid, der zuerst nicht nachvollziehen kann, worüber sie so aufgebracht ist. Als jedoch Miss Morris Name fällt, verliert auch er die Fassung. Was Zainab nicht wußte: die Lehrerin ist Dannys Mutter. Zainab, die ihre Verlustängste unter allerlei Vorwänden zu verbergen versucht, bringt Danny dazu, mit ihr zusammenzuarbeiten beim Plan, die beiden zu entzweien. – Und schließlich hat auch Danny kein Interesse daran, seine vielen Freiheiten von einem – wie er annehmen muss – pädagogisch konservativen Stiefvater einschränken zu lassen.
Die von den Kids inszenierten Zwischenfälle bei den Dates der Elternteile sind für alle Außenstehenden so unterhaltsam wie für die Betroffenen unangenehm, jedoch erzielen sie nicht das gewünschte Resultat. Letztlich geht Zainab so weit, an Miss Morris‘ Gewissen zu appellieren, sie möge bitte nicht versuchen, den Platz ihrer Mutter einzunehmen. Sie erreicht damit ihr Ziel und die eben noch unbändig Verliebten fallen wieder in ihre vorherige emotionale Starre zurück.
Für die szenische Präsentation, die sie im Rahmen des Theaterkurses erarbeitet, wählt Zainab die Geschichte ihrer Familie und ihrer Flucht nach England. Das Nachspielen und Artikulieren ihrer Traumata helfen ihr, selbst entgegen ihren eigenen Erwartungen, etwas mehr emotionalen Abstand zu gewinnen. Bald darauf lädt sie Danny und seine Mutter zu einem Versöhnungstee zu sich nach Hause ein. Das Happy End macht aus Danny und Zainab letztlich Stiefgeschwister, womit sie beide überraschenderweise nun mehr als zufrieden sind.
Freitag, 6. April, 8:30h, 10:15h, 11:45, CCW: VIENNA'S ENGLISH THEATRE (Schulvorstellung)
A FAMILY AFFAIR
Die neue Komödie, “A Family Affair”, greift, wie bereits der erfolgreiche Vorgänger “A Perfect Match”, die Alleinerzieher-und Patchwork-Familien Thematik auf und erweitert diese um das Thema Flüchtlingsintegration. Autor Sean Aita hat in bewährter Weise die komplexe Thematik berührend, ohne zu bedrücken, behutsam und zugleich unterhaltsam behandelt. –Die Aufführungen werden garantiert zu einem bleibenden Theatererlebnis.
Danny Roberts und Zainab Habib sind beide fünfzehn Jahre alt und besuchen die Bournemouth High School. Im Lauf der Ereignisse werden sie zu mehr als nur Freunden, und das, obwohl es praktisch keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gab, als sie sich kennenlernten.
Danny, ein schräger Klassenclown und Freizeit-DJ, wird von der Schuldirektorin dazu verdonnert, die neue Schülerin Zainab durch das Schulgebäude zu führen. Bei Zainab handelt es sich um ein Flüchtlingsmädchen aus Syrien, das erst vor kurzem mit ihrem Vater in England eingetroffen ist. Danny tappt sofort ins Fettnäpfchen, als er ihr das Schulumfeld in Babysprache zu vermitteln versucht, nichtahnend, dass sie fließend Englisch spricht – ihre Eltern arbeiteten als Professoren in Aleppo. Zainab entspricht auch sonst so gar nicht der stereotypen Vorstellung, die Danny von muslimischen Mädchen hat. Ihre selbstbewusste Schlagfertigkeit hindert ihn allerdings daran, die darunter liegende Verletzlichkeit und vorhandenen emotionalen Narben auch nur zu erahnen. Dass ihre Mutter und ihr Bruder in Aleppo ums Leben gekommen sind, wird noch länger unausgesprochen bleiben. So gehen die beiden fürs erste auf Distanz.
Zainab hat sich mittlerweile recht gut eingewöhnt, nur der Schauspielunterricht bei der etwas entrückten, leicht chaotischen Miss Morris bereitet ihr Probleme. Ebendiese Miss Morris trifft im Rahmen des Elternsprechtags erstmals auf Zainabs Vater Ramy und augenblicklich ist spürbar, dass die beiden einander anziehend finden. Als Zainab dahinterkommt, dass die beiden hinter ihrem Rücken ein Rendezvous vereinbart haben, reagiert sie schockiert. Sie klagt Danny ihr Leid, der zuerst nicht nachvollziehen kann, worüber sie so aufgebracht ist. Als jedoch Miss Morris Name fällt, verliert auch er die Fassung. Was Zainab nicht wußte: die Lehrerin ist Dannys Mutter. Zainab, die ihre Verlustängste unter allerlei Vorwänden zu verbergen versucht, bringt Danny dazu, mit ihr zusammenzuarbeiten beim Plan, die beiden zu entzweien. – Und schließlich hat auch Danny kein Interesse daran, seine vielen Freiheiten von einem – wie er annehmen muss – pädagogisch konservativen Stiefvater einschränken zu lassen.
Die von den Kids inszenierten Zwischenfälle bei den Dates der Elternteile sind für alle Außenstehenden so unterhaltsam wie für die Betroffenen unangenehm, jedoch erzielen sie nicht das gewünschte Resultat. Letztlich geht Zainab so weit, an Miss Morris‘ Gewissen zu appellieren, sie möge bitte nicht versuchen, den Platz ihrer Mutter einzunehmen. Sie erreicht damit ihr Ziel und die eben noch unbändig Verliebten fallen wieder in ihre vorherige emotionale Starre zurück.
Für die szenische Präsentation, die sie im Rahmen des Theaterkurses erarbeitet, wählt Zainab die Geschichte ihrer Familie und ihrer Flucht nach England. Das Nachspielen und Artikulieren ihrer Traumata helfen ihr, selbst entgegen ihren eigenen Erwartungen, etwas mehr emotionalen Abstand zu gewinnen. Bald darauf lädt sie Danny und seine Mutter zu einem Versöhnungstee zu sich nach Hause ein. Das Happy End macht aus Danny und Zainab letztlich Stiefgeschwister, womit sie beide überraschenderweise nun mehr als zufrieden sind.
Donnerstag, 28. September, 20h, CCW: DIE BETTLEROPER
DIE BETTLEROPER (nach John Gay und Christoph Pepusch)
Eine Steinbauer&Dobrowsky Theaterproduktion
Schwere Jungs & leichte Mädchen, charmante Gauner & durchtriebene Luder, rabiate Väter & romantische Töchter, Verbrechersyndikate, die Ware Liebe & der Gin … Das Theaterduo arbeitet sich durch die politische Satire im Schafspelz der Räuberpistole. Das verspricht barock-komödiantische Wollust auf beiden Seiten der Rampe. Reinhard Ziegerhofer – profunder Barock-Kenner und Aficionado – legt mit seinen Bässen die Tonleiter in der Londoner Unterwelt an und lässt keinen Zweifel, dass sie eine Himmelsmacht ist, die Musik!
Steinbauer&Dobrowsky – Konzept, Textfassung, Regie und Spiel
Reinhard Ziegerhofer – Bass, E-Bass und mehr (Musikalisches Konzept, Adaption bzw. Komposition und Einstudierung)
Eintritt: € 18.-
Freitag, 30. Juni, 19h, CCW: LOVE (Theatergruppe BG/BRG Stainach)
Once upon a time there was a little girl. She had parents – naturally – but they went away when she was nine.
Ein Stück über ein Mädchen, das alles verloren hat und sich trotzdem das Wichtigste im Leben bewahrt.
Eine Produktion der Theatergruppe des Gymnasiums Stainach unter der Leitung von Birgit Bischof-Gaig und Thomas Jeide.
Samstag, 4. November, 20 Uhr, CCW: DIE BUTTERLOSEN BROTE - MEHR ALS THEATER: ANNA
Eine Zeitreise von den 30ern bis in die 70er
Ensemble die butterlosen brote – mehr als theater
Anna ist eine Hommage an jene mutigen Mädchen und Frauen, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts in die Stadt zogen, um dort neue Wege zu gehen. Im Mittelpunkt steht ihre engagierte Auseinandersetzung mit einer bisher fremden Welt, das Schicksal ihrer Nachkommen und deren Freunde: Sie wurden von den gesellschaftlichen Umbrüchen der 60er und 70er geprägt, die uns noch heute beschäftigen. Anna ist eine Liebeserklärung an das Leben und die Menschlichkeit, die es lebenswert macht.
Buch und Regie: Angela Buschenreiter
„14 Jahre ist es her, dass sie auf die Welt gekommen ist, unser Mensch, die Anna. So viel ist geschehen. Krieg ist im Land. Wir müssen zuseh’n, wie unsere Buam fallen, wie der Kukuruz im Hagelsturm. Es ist nicht mein Krieg, aber es sind meine Kinder. Ich darf das gar nicht so laut sagen, sonst holen sie mich noch ab. Wie wird das noch enden? Wie lange müssen wir noch unsere Buam und Menscher opfern für die kranken Machtphantasien verrückter Menschen? Ah, da ist sie ja die Anna! Braves Mensch ...“
Anna wird 1930 geboren und verlässt mit 14 Jahren den Hof der Eltern. Sie folgt ihrer Vision von einem anderen Leben und geht in die große Stadt. Sie begegnet Frauen, die auch den Mut haben, neue Wege zu gehen und sich Normen zu widersetzen. In einem Vorstadtcafé lernt Anna nicht nur ihren Mann kennen, sie findet dort auch ein Stück Zuhause. Der Krieg geht zu Ende, aber seine Wurzeln und Wunden sitzen tief. Schon bald erkennt Anna, dass in der Gesellschaft nicht alle gleich sind. Sie hinterfragt vorherrschende Strukturen und gibt diese Haltung auch an die nächste Generation weiter. Die 60er und 70er zeigen sich als bunte Studentenwohngemeinschaft auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Was mit einer sehnsüchtigen Vision nach einem besseren Leben in der Großstadt begonnen hat, findet seinen lustvollen Abschluss im Aufbruch einer neuen Generation.
Von 1996-2015 inszeniert Angela Buschenreiter im Rahmen von iMPULS Aussee/BÜHNE Authentic 18 Bühnenproduktionen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 26 Jahren mit Gastspielen in Wien (Theater Akzent und Off Theater) und in Salzburg (Rockhouse). 2016-2017 verfasst sie das Bühnenstück „ANNA – Eine Zeitreise von den 30ern bis in die 70er“. 2016 gründet sie gemeinsam mit Alexander Buschenreiter und überwiegend langjährigen Mitwirkenden in Produktionen von iMPULS Aussee/BÜHNE Authentic das Ensemble „die butterlosen brote - mehr als theater“.
Buch und Regie: Angela Buschenreiter
Sound- und Lichtdesign: Alexander Buschenreiter
Regieassistenz: Jessica Hartl
Choreografien: Martin Neureiter (eh. Leitung STYLES UNITED DANCE CREW in Sbg), Herbert Schrammel, Angela Buschenreiter, Jessica Hartl
Darsteller: Michael Benaglio, Angela Buschenreiter, Milan Buschenreiter, Jessica Hartl, Martin Neureiter, Rafael Sellitsch, Theresa Schlag, Herbert Schrammel, Alina Skrlec
Gesang: Jessica Hartl
Sprecher aus dem OFF: Alexander Buschenreiter
Stimmcoaching: RONJA* - Soul/Funk/Jazz/Rocksängerin und Contemporary Tänzerin, Choreografin und Stimmcoach
Eintritt: € 12.-
Weitere Infos auf www.impuls-aussee.at
Dienstag, 30. Mai, 8:30h & 10:15h & 11:45h, CCW: ROB & THE HOODIES
ROB & THE HOODIES greift auf unterhaltsame Weise Motive der Robin-Hood-Legende auf und versetzt diese in eine Schule im heutigen Nottingham. Das Stück behandelt dabei auf lockere und humorvolle Art das Thema Mobbing und stellt auch die klassischen Geschlechterrollen in Frage. Zudem bietet es eine tolle Gelegenheit, den SchülerInnen die historische Figur des Robin Hood näher zu bringen. ROB & THE HOODIES wurde erstmals bei den Schooltours 2010/11 aufgeführt und erfreute sich beim jungen Publikum größter Beliebtheit.
Rob Loxby, ein liebenswerter, doch nicht gerade selbstbewusster Teenager, ist ein großer Fan der Robin-Hood-Legende und hat voller Begeisterung ein Theaterstück für eine Schulaufführung verfasst, in der er selbst den Titelhelden zu spielen gedenkt. Das Theater ist für ihn nicht nur Vergnügen, sondern bietet ihm auch eine Auszeit von einer Realität, in der er meistens als Verlierer dasteht. Regelmäßig wird er von einer Gang, den „Hoodies“, bedroht und bestohlen, und sieht keinen Ausweg aus seiner Opferrolle. Zur ersten angesetzten Probe seines Stücks erscheinen jedoch nur seine beiden Freunde Will Parlett und John Little und ein Mädchen namens Marianne Maiden. Enttäuscht über das geringe Interesse, muss Rob auch noch diese drei davon überzeugen, dass nicht jeder die Hauptrolle spielen kann. Vor allem an Marianne beißt er sich die Zähne aus, denn sie ist nicht gewillt das brave Fräulein zu spielen. Scherzend gehen sie zu viert das Stück durch und Marianne hat den genialen Einfall ihre geringe Zahl durch Hilfe aus dem Publikum wettzumachen. Am Ende trennen sie sich mit dem Beschluss, dass jeder übers Wochenende seine Vorschläge zu Papier bringen soll. Samstags arbeitet Rob in einem Supermarkt nahe seinem Wohnblock und wird auch an diesem Tag von den Hoodies abgefangen, die nach seinem Handy nun auch seinen Lohn einfordern. Als Marianne unerwartet auftaucht, treten die Hoodies unerklärlicherweise die Flucht an. Bei der nächsten Probe unterbreiten Will und John ihre Ideen: Mehr Action muss her! Sofort schreiten sie zur Tat und führen ihre Slow-Motion-Kampfversion zwischen dem Sheriff und Little John vor. Erwartungsgemäß zeigt Rob sich nicht gerade begeistert. Doch es kommt noch schlimmer! Alle drei haben ihre eigene Version des Stoffs verfasst und jeder einzelne seine Rolle zum eigentlichen Helden der Robin-Hood-Story stilisiert. Somit muss Rob sich ein „Persiflage-Medley“ zu Gemüte führen und stürmt schließlich wütend und enttäuscht davon. Im „Bow and Arrow“ Jugendklub versuchen die drei, Rob zu versöhnen- mit Erfolg. Als Rob schließlich seine Schwierigkeiten mit der Gang beichtet, beschließen die Freunde das Problem aus der Welt zu schaffen. Wie bei Robin Hood ginge es hier letztlich auch um das Zusammenhalten der Schwachen gegen die Starken. Mittels Robs gestohlenem Handy werden die Hoodies in eine Falle gelockt und alsdann in voller Robin Hood Kostümierung außer Gefecht gesetzt, wobei nicht zuletzt Mariannes geheimes Hobby den Ausschlag gibt…
Geschlossene Schulvorstellungen
Mittwoch, 21. Juni, 20h, CCW: RICHARD III. (Theater)
RICHARD III. – Ein Rosenkrieg im Haus Plantagenet
William Shakespeare und Urs Widmer
Die neue Steinbauer&Dobrowsky Theaterproduktion
„Nie wundert mich die Schlechtigkeit der Menschen, aber oft erstaunt es mich, dass sie sich nicht schämen“. (Jonathan Swift)
Dem englischen Theatergiganten kann sich wohl kaum ein leidenschaftlicher Theatermacher entziehen, der Faszination von dessen beispiel- wie gewissenlos machtgierigen „Richard“ ebenso wenig. Neben Shakespeare trägt der unserer Literaturstadt Graz stets verbundene Schweizer Autor Urs Widmer das Theaterduo durch einen Abend, der mühelos den Beweis der Zeitlosigkeit des Shakespeareschen Universums führt.
1978 wagten sich Walter E. Richartz und Urs Widmer an die Nacherzählung der Shakespeare-Dramen mit einer literarischen Rasanz, die ihresgleichen sucht. Richard III. aus Widmers Feder präsentiert einen erschreckend heutigen Zugriff auf den Stoff, aus dem die Machträusche sind und liefert weit mehr als den Rahmen für das Konterfei des Bühnenbösewichts. Frech und präzis, schnörkellos bis poetisch, mit teils romantischer „Pranke“ jongliert Widmer die Tabletts, auf denen Steinbauer und Dobrowsky Charaktere und Szenen servieren. Die Allianz zweier Autoren, die mühelos über Jahrhunderte hinweg Bilder in die Luft und Filme in den Kopf zaubern. Ein Literat als „Illustrator“ seines großen Kollegen, zwei „Bühnentiere“ und ein Abend, der jede Aktualisierung obsolet macht. Die intime Atmosphäre dieser Duoversion als Kontrast zum großen Welttheater garantiert Dynamik, Rasanz und unwiderstehlichen Sog … Das gruselt, macht Spaß und – gibt zu denken!
„ … das Gewissen war die Fessel der Kleinen, es hinderte sie daran, mit den Großen Schritt zu halten, und war die Wurzel der Ungleichheit.“ (Urs Widmer)
Konzept, Textfassung, Regie & Spiel: Dorothee Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky
Eintritt: € 16.-
Dienstag, 16. Mai, 20h, CCW: ON TOUR IN STYRIA - Oper Graz, Schauspielhaus Graz & Ringaward
ON TOUR IN STYRIA – OPER GRAZ, SCHAUSPIELHAUS GRAZ und RING AWARD in Kooperation mit dem CCW
Tag 1 der dreitägigen Tour (vom 16. bis 18. Mai) durch die Steiermark führt ins CCW nach Stainach! Nora Schmid und Iris Laufenberg, Intendantinnen von Oper Graz und Schauspielhaus Graz, sowie Heinz Weyringer, der Intendant des RING AWARD, laden Sie gemeinsam mit dem CCW zu einer ganz besonderen Premiere ein.Oper und Schauspielhaus Graz kennen Sie natürlich dem Namen nach, aber kennen Sie auch den RING AWARD? Dahinter verbirgt sich der wichtigste internationale Nachwuchs-Wettbewerb für Opernregie und -bühnengestaltung, der vor 20 Jahren gegründet wurde. Das nächste Finale des RING AWARD können Sie am 24. und 25. Juni 2017 im Schauspielhaus Graz erleben. Dieses Ereignis nehmen Oper und Schauspielhaus Graz, die beide am RING AWARD beteiligt sind, zum Anlass, um gemeinsam das CCW in Stainach, das Greith-Haus in St. Ulrich und das THEO in Oberzeiring zu besuchen. Freuen Sie sich auf besondere Blicke hinter die Kulissen, einen Ausblick auf die Programme der Saison 2017/18 und Einblicke in die Arbeit des Wettbewerbes: Eines der 11 Teams aus dem Semifinale (Wolfgang Nägele (D) / Hannah König (A) / Isabelle Bischof (CH)) präsentiert Ihnen Ausschnitte seiner Version der Wettbewerbsoper „Don Pasquale“ von Donizetti. Künstlerinnen und Künstler der beiden Ensembles werden (musikalische) Ausschnitte aus den Produktionen der nächsten Saison präsentieren, die Intendantinnen Nora Schmid und Iris Laufenberg, Heinz Weyringer und das RING-AWARD-Regieteam stellen sich selbstverständlich Ihren Fragen!
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.












