Freitag, 18. September, 20h: DAS SPIEL

Das Spiel (c) Sabine HödlbDas Spiel – Ein Gedankenlese-Erlebnis von Illusionist, Mentalist und Performer Philipp Oberlohr.

Das Spiel hat dich gefunden. Wenn du das liest, spielst du schon mit. Es führt dich hinter‘s Licht mitten in‘s Geschehen. Du bist dir nicht sicher, wie weit es geht. Doch du spielst und es spielt mit dir. Es fühlt sich angenehm unangenehm an. Jeden Abend andere Spieler, jeden Abend ein anderes Spiel. Trau‘ dich und sei brav, denn: You Are Part Of The Game. Völlig zufällige Entscheidungen der Zuschauer werden in ein theatralisches Event verwoben von jemanden, der alles zu wissen scheint – zu einem Spiel, das scheinbar vorherbestimmt ist, lange schon bevor du vom Spiel gehört hast. Ein wundervoller Abend, der mit deinem Kopf spielt und die Linien zwischen Fiktion und

Realität verwischt. Selten war Verwirrung so genußvoll.

 

PHILIPP OBERLOHR (Autor, Performer)

OBERLOHR (*1983) studierte Theologie (AUT) und Körpertheater (U.K.). Er tritt seit über 15 Jahren als Illusionist auf. Seine Shows verwenden Elemente von Gedankenlesen, Illusionen, Körpertheater und “immersive theatre”. In der Grauzone zwischen Zauberkunst und Theater schafft er sinnvolle Begegnungen mit dem Publikum und lässt sie spielerisch und leicht an der Realität zweifeln. Seine Arbeiten sind humor-, bedeutungsvoll und aufregend. In den letzten zehn Jahren machte er one-on-one Installationen, Shows für 500 Personen und alles dazwischen, von Ort-spezifischen Shows zu interaktivem Theater (séance. an interactive illusion U.K./AUT). Seine Shows waren zu sehen im Barbican Centre London, Arcola Theatre, Lyric Hammersmith, Ovalhouse London, in Österreich, Ungarn und Deutschland mit großem Erfolg bei Publikum und Kritikern.

 

Pressestimmen

☆☆☆☆☆ Everything Theatre “Intelligent, kunstvoll, sehr lustig – meisterhaft eindrucksvolle Illusionen. Auf keinen Fall verpassen – es ist unglaublich gut.”

☆☆☆☆ Theatre Fullstop “Es fühlt sich vertraut und einladend an – du fühlst dich, als hättest du an diesem Abend an keinem anderen Ort als diesem sein können.”

☆☆☆☆ The Londonist “Das Spiel ist nicht nur smart. Es ist lustig, sehr lustig.

☆☆☆☆ Y-Plan The Public Reviews “Das Spiel ist eine unglaublich gut konstruierte Show… Oberlohr weiß genau, was sein Publikum denkt.”

Metropole Vienna “Illusionist Philipp Oberlohr weiß alles über dich”

https://youtu.be/ZLKE_-z56RM

 


Freitag, 10. Juli, 20h: FOLKSMILCH - BEST OF

Folksmilch (2)bBEST OF FOLKSMILCH

 

Wir freuen uns auf die Spielfreude des austrian.acoustic.ensemble FOLKSMILCH! Musik, die Stimmung atmet und verbreitet, intensiv hinhören und ausgelassen mitfeiern lässt.  Tango, Klassik, mitreißender Balkan-Swing sowie musikkabarettistische Einlagen machen Laune und Lust auf einen Herbst, in dem Eddie Luis wieder regelmäßiger Gast sein wird!

 

Im vergangenen Jahr feierte das Trio FOLKSMILCH sein 20-jähriges Jubiläum. Was vor 20 Jahren als Frühstücksidee dreier Musik- und eines Medizinstudenten begann, entwickelte sich unter dem Namen „Folksmilch“ zu einer musikalischen Größe der österreichischen Musikszene. Nach sieben CDs, zahlreichen spannenden Projekten, und über 1000 Live- Konzerten, ist es nun an der Zeit, dieses Jubiläum gebührend zu feiern und ein "Best of Folksmilch" Programm zu präsentieren. Von den Ursprüngen als steirische Volksmusikgruppe, über Tango, Worldmusic, Jazz und Schlager, bis hin zu den musikkabarettistischen Coverversionen von Hits aus Klassik und Austropop, wird Folksmilch alle Register der letzten 20 Jahre ziehen. Das Trio wird an diesem Abend wieder in der Ursprungsbesetzung mit Klarinette spielen und dabei von dem Ausnahme-Klarinettisten Milos Milojevic unterstützt.

 

Christian Bakanic – Akkordeon & Perkussion

Klemens Bittmann – Violine & Mandola

Eddie Luis – Kontrabass & Gesang

Milos MilojevicKlarinette 

 

www.folksmilch.at

 

„Was Folksmilch von vielen anderen Gratwanderern und Crossover-Bands unterscheidet, ist der eigenständige Sound, den die Gruppe geprägt hat und der jede Nummer unverkennbar charakterisiert. Das hohe technische Niveau der Musiker trägt seinen Teil dazu bei, dass Folksmilch auch in komischen Passagen, in denen Musikkabarett im Mittelpunkt steht, niemals banal klingt.“ (Michael Stadler, Salzburger Nachrichten)

 

„Leidenschaftlicher Tango, virtuose Klassik, mitreißender Balkan-Swing sowie musikkabarettistische Einlagen finden auf harmonische Art und Weise zusammen. Die Stammbesetzung mit Geige, Akkordeon und Kontrabass hebt neben den folkloristischen Wurzeln auch die klassisch-romantische Seite des Trios hervor. So klingt bei Folksmilch der Michael Jackson-Klassiker „Billie Jean“ wie ein Tango von Astor Piazzolla, Mozarts Klavierstück „Alla Turca“ wie Balkan-Swing und der EAV-Austropopsong „Fata Morgana“ wie eine skurrile Operette. Wenn diese drei Musiker die Saiten, Tasten und Knöpfe ihrer Instrumente bedienen, füllen die damit erzeugten Klänge explosionsartig den Raum bis in den letzten Winkel und das auf eine Weise, die den Widerspruch zwischen Dichte und Transparenz völlig aufzulösen scheint. Ein sinnliches Ereignis, dem man sich nicht entziehen kann." (Leo Fellinger, KunstBox)

 

Eintritt: € 20.-

 

 

 


Dienstag, 7. Juli, 20h: PATTY DIPHUSA

Patty 4bUraufführung im CCW! Das Grazer Publikum macht erst eine Woche später Bekanntschaft mit

 

PATTY DIPHUSA

Ein Solo von Wolfgang Dobrowsky

(nach Pedro Almodóvars Zeitungskolumne Patty Diphusa aus den frühen 80er Jahren)

Eine Steinbauer&Dobrowksy-Theaterproduktion

 

Auf der Suche nach Pedro Almodóvars verrückt schillernden Figuren wirft sich Wolfgang Dobrowsky ins Madrider Nachtleben der 80er-Jahre und wird fündig bei einer literarischen Kreation des spanischen Filmgenies: PATTY DIPHUSA – überirdisch schlaf- und hemmungslos wie lebenshungrig und rührend sehnsüchtig. Die unwiderstehliche Anziehungskraft, die nahezu alle Geschöpfe Almodóvars auszeichnet, liegt in ihrer Offenherzigkeit, mit der sie ihren Lebensentwurf vor uns ausbreiten, behaupten und eben schlicht leben ... auch um davon erzählen zu können. Denn: Ihrer Bedeutsamkeit als noch so greller Klecks auf der Farbpalette der Gesellschaft sind sie sich allesamt bewusst. So sind ihre Enthüllungen letztlich alles andere als schockierend, geht es doch ihrem Erfinder immer darum, Menschen in ihrem alltäglichen Selbstverständnis zu zeigen – Träume und Sehnsucht inbegriffen. Das weckt Sympathien für‘s Ver-rückte und macht Fragen nach Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung etc. überflüssig. Dass PATTY keinesfalls die Absicht hat zu provozieren oder gar Tabus und Grenzen zu brechen, das teilt sie mit ihrem Schöpfer. Denn: Dazu müsste man letztere ja erst mal als solche anerkennen. Unverblümt ist das charmant altmodische Wort, das einem bei Wolfgang Dobrowskys Begegnung mit der Madrider Nachtschwärmerin aus den 80ern vor die Linse rutscht.

 

„Pedro Almodóvar schwelgt in allem Verbotenem und Vergebendem, das das Leben in Kunst verwandeln kann.“ (Peter Travers, Rolling Stone Magazine)

 

„Von der Unmasse weiblicher Figuren, die ich kreiert habe, ist mir Patty eine der liebsten. Ein Mädchen voller Lebenslust, das niemals schläft – naiv, zärtlich und grotesk, neidisch und narzisstisch, Freundin von jedem und jeder und keinem Spaß abgeneigt, immer bereit die Dinge von ihrer besten Seite zu sehen. Ein Mädchen, das sich in welcher Lage auch immer, niemals groß Gedanken macht und das dennoch immer das Beste aus allem herausholt.“ (Pedro Almodóvar)

 

Wolfgang Dobrowsky als PATTY

Textfassung: Wolfgang Dobrowsky

Regie: Dorothea Steinbauer

 

www.steinbauer-dobrowsky.info

 

Eintritt: € 16.-

 

 

 


Freitag, 3. Juli, 20h: IDA LABEND

Simon PichlerSimon Pichler & Markus Oswald: „Ida labend (ein Liederabend)“

Wie soll das nur gut gehen mit denen zwei beiden? Der verschrobene, oberlehrerhafte Altspatz mit dem lästigen Drang zum Politisieren und der unbekümmerte Musikant mit der Schräglage zur deftigen Volkstümlichkeit? Will sich Simon Pichler in einem Alter, wo andere ihren Pensionsschock mit Töpferkursen bekämpfen, noch einmal bei der Jugend anbiedern, einweimperln und einschleimen oder will der naseweise Jungspund Markus Oswald von Pichlers mafiösen Szenekontakten profitieren? Will Pichler bloß gratis Musikunterricht – er soll auf seine alten Tage von Oswald die berüchtigten „Oberkrainer Polizeigriffe“ auf der Gitarre erlernt haben – oder will sich der karrieregeile Juniorpartner in die hochbezahlte Geriatrik-Tournee einschleichen? Offiziell beteuern der junge Tutter Oswald und der alte Sud Pichler natürlich im Chor, das Beste aus beiden Generationen (Generation Generationskonflikt und Generation Hotel Mama) in diesem Programm zu vereinen. Aber wer die beiden anschaut, hat da berechtigte Zweifel. Und außerdem, was soll dieser blödsinnige Titel „Ida labend – ein Liederabend“?

 

www.simonpichler.com

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Dienstag, 23. Juni, 20h: PATTI SMITH - TRAUMSAMMLERIN

Patti DoroPATTI SMITH: TRAUMSAMMLERIN – Literatur & Musik

Alltägliches verwandelt sich in Poesie! Nach einer für alle fordernden Zeit laden wir zu einem sanften, doch nicht minder kraftspenden Blick auf das Leben! Die Grazer Theatermacherin Dorothea Steinbauer liest PATTI SMITH und stellt die gefeierte Godmother of Punk als Autorin in einer unwiderstehlichen Melange aus Poesie und Prosa vor. Mit großer kreativer Kraft lässt die Amerikanische Dichterin Bilder und Situationen aus ihrem Leben vor unseren Augen entstehen und teilt ihren sehr persönlichen Blick auf eine Welt, in der alles verbunden scheint und zu Verbindung einlädt. Alles kann und darf unter ihrer Wahrnehmung irgendwann zu Text werden. Smith‘s sprachliche Musikalität verschafft Erinnerungen zwischen Wachen und Träumen, Eindringlichkeit und Alltäglichem nahezu spirituelles Gewicht. Der Grazer Bassist Reinhard Ziegerhofer spürt den literarischen Miniaturen musikalisch nach. Eine herzliche Einladung zu einem an Wundern vollen Blick auf Sichtbares und Verborgenes. Magisch schön!

Eintritt: € 12.-

 

 

 


Freitag, 26. Juni, 20h: MISSING PATSY

photo-of-patsy-cline-photo-by-michael-ochs-archives-getty-news-photo-1571412734Unter diesem Titel widmet REBECCA ANOUCHE der großartigen Country-Swing und Rockabilly Queen PATSY CLINE einen Abend mit einem Hauch Nashville. Langjährige „Country“- Erfahrung bringt Rebecca aus ihrer Zeit mit den STOMIX mit. Dieser Abend macht mit einer besonderen – bei uns zu Unrecht in Vergessenheit geratenen – Künstlerin der 50er/60er Jahre bekannt und gibt Einblicke in das kurze und intensive Leben einer mutigen Frau.

 

Rebecca Anouche (GB) – vocals

Christian Paul (A) – lead guitar

Manu Mazé (F) – accordion

Frankie Vetter (A) – bass

Christian Pischel (A) – drums

 

Patsy Cline

Die am 8. September 1932 in Winchester geborene Patsy – ursprünglich Virginia Patterson Hensley – wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und begann sich früh für Musik zu interessieren. Bereits im Alter von 12 Jahren absolvierte sie ihre ersten Auftritte. 1948 hatte sie dank Vermittlung des Country-Sängers Wally Fowler erstmals Gelegenheit, dem Management der Grand Ole Opry in Nashville vorzusingen. Nachdem es zu keinem Engagement kam trat sie weiterhin in ihrer Heimatstadt Winchester auf. Dort schloss sie sich der Band Bill Peer & His Melody Boys an. Peer verdankt die Künstlerin ihren Spitznamen Patsy. Der zweite Teil ihres Künstlernamens stammte aus einer kurzen Ehe mit Gerald Cline, die 1953 geschlossen wurde. 1954 kehrte sie nach Nashville zurück und nahm dort im gleichen Jahr nach ihrem Gewinn bei einem Talentwettbewerb ihre erste Schallplatte auf. Die Schwierigkeit, sich als Frau in dem von Männern dominierten Genre zu behaupten, Plattenverträge, die sie finanziell benachteiligten und ihre künstlerischen Freiheiten beschränkten, längere Durststrecken und Schicksalsschläge wie ein schwerer Autounfall konnten die selbstbewusste Künstlerin nicht aufhalten, an ihren Weg zu glauben. Sie nahm sich in ihren Texten bis dato unangesprochener Themen an, war eine der ersten Frauen, die auch Hosen auf der Bühne trug, tourte unermüdlich und verfolgte ihre Karriere, während ihr Ehemann sich um die Familie kümmerte und sie unterstützte.  Mit Welthits wie “Crazy” – vom damals noch unbekannten Willie Nelson – oder „Walking after Midnight” prägte die Crossover-Künstlerin der Country Music wesentlich den Nashville Sound ihrer Zeit. 1963 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere – im Alter von nur 30 Jahren – kam Patsy Cline bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. 1988 veröffentlichte die kanadische Sängerin K. D. Lang ihr Album Shadowland als Hommage an ihr großes Vorbild.

 

Rebecca Anouche

Geboren in Paris und in London aufgewachsen, lebt die Singer–Songwriterin mit armenisch-deutschen Wurzeln seit über 20 Jahren in Österreich. Ihre musikalische Laufbahn in Österreich begann 1993. Nach zahlreichen Auftritten mit verschiedenen Bands als Leadsängerin arbeitet Rebecca seit 1999 mit ihren eigenen Projekten. Das Repertoire ist sehr vielfältig und spannt sich von Country und Blues über Jazz und Pop bis hin zu Soul und Chansons. In den letzten 20 Jahren entdeckte sie nicht nur die Bühne als ihr Zuhause, sondern auch ihre Freude am Texten und Komponieren. Die Livepräsentation mit wundervollen Musikern und das charmante Geleiten des Publikums durch den Abend macht jedes Konzert zu einem unvergesslichen Ereignis. „Fly away“ wurde von der ACMF zum „Song des Jahres“ gekürt.

 

www.rebecca.co.at

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Mittwoch, 21. Oktober, 20h: WAYNE DARLING TRIO

Wayne Darling (2)bWayne Darling: Auftritte mit Kenny Wheeler, Dexter Gordon, Joe Henderson, Jim Pepper, Art Farmer, und vielen anderen. Zwei Jahre tourte er mit der Woody Herman Big Band quer durch die Vereinigten Staaten und das zu dieser Zeit entstandene Woody Herman Album „Giant Steps“ erhielt den Grammy Award. Nach einem längeren Aufenthalt in New York kam Wayne in den siebziger Jahren nach Österreich, spielte einige Zeit in der ORF Big Band und wurde Professor für Kontrabass an der Kunstuniversität Graz. Fünfzehn Jahre lang trat er als Bassist von Friedrich Gulda mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder dem New Symphonieorchestra of Tokyo auf. Außerdem steht er immer wieder mit Internationaler Künstlern auf der Bühne und geht mit Formationen unter seinem eigenen Namen auf Tournee und nimmt CDs auf. Olaf Polziehn ist ein international angesehener Jazz Pianist, der u.a. mit Musikern wie Randy Brecker, Till Brönner, Biréli Lagrène, Bobby Durham, Martin Drew, Al Foster, Benny Golson, Jeff Hamilton, Eddie Henderson, Rolf Kühn, Lewis Nash und Warren Vaché an Konzerten, TV- und CD-Produktionen in Europa und den USA teilnahm. Seit 2008 ist Polziehn Professor für Jazz-Klavier an der Kunstuniversität Graz. T. Howard Curtis genoss eine facettenreiche Karriere als Jazz Schlagzeuger, Perkussionist und Lehrer seit mehr als 25 Jahren. Er trat oder nahm CDs mit vielen berühmten Jazz Musikern auf, beispielsweise John Abercrombie, Lionel Hampton, Barry Harris, Dave Liebman, Ellis Marsalis, Mulgrew Miller, Mark Murphy, Andrew White und viele mehr. Pop&Soul Auftritte spielte er mit Melba Moore, Martha Reeves and the Vandellas, The Temptations, etc. Derzeit arbeitet Curtis als Professor für Jazz Schlagzeug an der Kunstuniversität Graz.

 

Wayne Darling, Bass & Waterphone

Olaf Polziehn, Piano

Howard Curtis, Drums & Percussion

 

 

 


Dienstag, 20. Oktober, 19h: ABGESAGT/VERSCHOBEN

 

Eva Rossmann2_(c) Barbara Pacejka Fotografie_kleinb

Auf Grund der aktuellen Situation muss die Lesung von Fr. Rossmann verschoben werden. Sobald bekannt wird der Ersatztermin (voraussichtlich Frühjahr 2021) bekannt gegeben. Wir ersuchen um Verständnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                       

Lesung Eva Rossmann: HEISSZEIT 51

 

HeiSSzeit – Gar nicht so einfach, die Welt zu retten.

Ein Mira-Valensky-Krimi

 

Jahrhunderthochwasser auf dem Markusplatz in Venedig. Das weiße Sweatshirt liegt eng an Julias durchnässtem Körper, sie hält ein Schild hoch: CHANCE! Die Bilder gehen um die Welt, Millionen folgen ihr auf Instagram. Einen Tag später ist die Klimaschutzheldin tot. Ein junger Klimaforscher mit Nobelpreisaussichten hat sich ins Weinviertel zurückgezogen und züchtet hitzeangepasste Bohnen. Er warnt vor Populismus und seinen Folgen. Der größte Sponsor der Bewegung betreibt nicht nur umweltfreundliche Geschäfte. Kann man ihm glauben, dass er der Weltetwas zurückgeben möchte? Warum sind gerade Nationalisten so allergisch gegen Grün? Und: Haben Ökos immer recht? Die Wiener Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krajner bekommen handfest zu spüren, dass ihre Fragen nicht geschätzt werden. Nicht nur die Erde, auch das gesellschaftliche Klima heizt sich auf.

 

 

Eva Rossmann, 1962 geboren, lebt im Weinviertel/Österreich. Verfassungsjuristin, Journalistin, Autorin, ORF-Moderatorin. Seit ihrem Krimi Ausgekocht auch Köchin in Buchingers Gasthaus „Zur Alten Schule“. Sachbücher, Drehbücher, Kochbuch Mira kocht. Österreichischer Buchliebling 2009, Großer Josef-Krainer-Preis 2013, Leo-Perutz-Preis 2014. Bei Folio erscheint die Bestseller-Reihe der Mira-Valensky-Krimis, zuletzt Im Netz (2018). 2017 erschien der politische Roman Patrioten.

 

In Kooperation mit der Bibliothek Stainach-Pürgg

 

 

 

 

 


+++ ABGESAGT +++ Donnerstag, 19. März, 19:30h: MIND THE GAP mit Regisseur ROBERT SCHABUS +++ ABGESAGT +++

Mind The Gap (5)b

ABGESAGT

 

MIND THE GAP

Dokumentation, Ö 2020, 87 Minuten

Regie: Robert Schabus

 

Quer durch Europa führt uns die filmische Reise und zeigt uns die Schattenseiten eines freien Verkehrs an Waren und Dienstleistungen, der sich einseitig an den Bedürfnissen der großen Konzerne orientiert und die Menschen auf der Verliererseite hilflos zurück lässt: Industriebetriebe, die abwandern, Landstriche, die veröden, Arbeitsmigranten die zu Hause fehlen und in der Ferne die Löhne drücken, Working Poor, denen ein Alter in Armut bevorsteht und Menschen, denen ihr jahrzehntelang vertrautes Lebensumfeld zunehmend fremd wird. Eine Kluft durchzieht unsere Gesellschaft, und wer sich an den Rand gedrängt fühlt, ist empfänglich für rechstpopulistische Parolen, EU-Feindlichkeit und nationalstaatlichen Egoismus. Wie wenig sich die Staatsbürgerinnen und -bürger inzwischen im politischen Alltag wiederfinden erläutern auf einer analytischen Ebene Wissenschaftler und (Ex-) Politiker. Doch im Mittelpunkt stehen jene Menschen, die mit ihrer Ohnmacht und ihrer Wut allein gelassen sind. Ihnen hört der Film zu, ohne ihnen zu widersprechen und ohne uns zu belehren; allein dadurch ist er ein – manchmal provokanter – Denkanstoß. Damit ist MIND THE GAP nicht nur ein Warnruf in Sachen Demokratie, sondern auch eine Übung in Demokratieverständnis und Toleranz.

 

Der Regisseur Robert Schabus ist anwesend und stellt sich im Anschluss an den Film gerne den Publikumsfragen.

 

Eintritt: € 12.-

 

 

 

 

 


+++ Veranstaltung wird verschoben +++ Samstag, 27. Juni, 19:30h, Kirche Niederhofen: ENSEMBLE LA CASELLA

La Casella (3)b

Veranstaltung wird verschoben, wir suchen einen Ersatztermin.

 

Beliebtes Barockkonzert des Ensembles LA CASELLA mit Vera Hiltbrunner.

 

Weitere Informationen folgen ...