Dienstag, 23. Juni, 20h: PATTI SMITH - TRAUMSAMMLERIN

Patti DoroPATTI SMITH: TRAUMSAMMLERIN – Literatur & Musik

Alltägliches verwandelt sich in Poesie! Nach einer für alle fordernden Zeit laden wir zu einem sanften, doch nicht minder kraftspenden Blick auf das Leben! Die Grazer Theatermacherin Dorothea Steinbauer liest PATTI SMITH und stellt die gefeierte Godmother of Punk als Autorin in einer unwiderstehlichen Melange aus Poesie und Prosa vor. Mit großer kreativer Kraft lässt die Amerikanische Dichterin Bilder und Situationen aus ihrem Leben vor unseren Augen entstehen und teilt ihren sehr persönlichen Blick auf eine Welt, in der alles verbunden scheint und zu Verbindung einlädt. Alles kann und darf unter ihrer Wahrnehmung irgendwann zu Text werden. Smith‘s sprachliche Musikalität verschafft Erinnerungen zwischen Wachen und Träumen, Eindringlichkeit und Alltäglichem nahezu spirituelles Gewicht. Der Grazer Bassist Reinhard Ziegerhofer spürt den literarischen Miniaturen musikalisch nach. Eine herzliche Einladung zu einem an Wundern vollen Blick auf Sichtbares und Verborgenes. Magisch schön!

Eintritt: € 12.-

 

 

 


Freitag, 26. Juni, 20h: MISSING PATSY

photo-of-patsy-cline-photo-by-michael-ochs-archives-getty-news-photo-1571412734Unter diesem Titel widmet REBECCA ANOUCHE der großartigen Country-Swing und Rockabilly Queen PATSY CLINE einen Abend mit einem Hauch Nashville. Langjährige „Country“- Erfahrung bringt Rebecca aus ihrer Zeit mit den STOMIX mit. Dieser Abend macht mit einer besonderen – bei uns zu Unrecht in Vergessenheit geratenen – Künstlerin der 50er/60er Jahre bekannt und gibt Einblicke in das kurze und intensive Leben einer mutigen Frau.

 

Rebecca Anouche (GB) – vocals

Christian Paul (A) – lead guitar

Manu Mazé (F) – accordion

Frankie Vetter (A) – bass

Christian Pischel (A) – drums

 

Patsy Cline

Die am 8. September 1932 in Winchester geborene Patsy – ursprünglich Virginia Patterson Hensley – wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und begann sich früh für Musik zu interessieren. Bereits im Alter von 12 Jahren absolvierte sie ihre ersten Auftritte. 1948 hatte sie dank Vermittlung des Country-Sängers Wally Fowler erstmals Gelegenheit, dem Management der Grand Ole Opry in Nashville vorzusingen. Nachdem es zu keinem Engagement kam trat sie weiterhin in ihrer Heimatstadt Winchester auf. Dort schloss sie sich der Band Bill Peer & His Melody Boys an. Peer verdankt die Künstlerin ihren Spitznamen Patsy. Der zweite Teil ihres Künstlernamens stammte aus einer kurzen Ehe mit Gerald Cline, die 1953 geschlossen wurde. 1954 kehrte sie nach Nashville zurück und nahm dort im gleichen Jahr nach ihrem Gewinn bei einem Talentwettbewerb ihre erste Schallplatte auf. Die Schwierigkeit, sich als Frau in dem von Männern dominierten Genre zu behaupten, Plattenverträge, die sie finanziell benachteiligten und ihre künstlerischen Freiheiten beschränkten, längere Durststrecken und Schicksalsschläge wie ein schwerer Autounfall konnten die selbstbewusste Künstlerin nicht aufhalten, an ihren Weg zu glauben. Sie nahm sich in ihren Texten bis dato unangesprochener Themen an, war eine der ersten Frauen, die auch Hosen auf der Bühne trug, tourte unermüdlich und verfolgte ihre Karriere, während ihr Ehemann sich um die Familie kümmerte und sie unterstützte.  Mit Welthits wie “Crazy” – vom damals noch unbekannten Willie Nelson – oder „Walking after Midnight” prägte die Crossover-Künstlerin der Country Music wesentlich den Nashville Sound ihrer Zeit. 1963 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere – im Alter von nur 30 Jahren – kam Patsy Cline bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. 1988 veröffentlichte die kanadische Sängerin K. D. Lang ihr Album Shadowland als Hommage an ihr großes Vorbild.

 

Rebecca Anouche

Geboren in Paris und in London aufgewachsen, lebt die Singer–Songwriterin mit armenisch-deutschen Wurzeln seit über 20 Jahren in Österreich. Ihre musikalische Laufbahn in Österreich begann 1993. Nach zahlreichen Auftritten mit verschiedenen Bands als Leadsängerin arbeitet Rebecca seit 1999 mit ihren eigenen Projekten. Das Repertoire ist sehr vielfältig und spannt sich von Country und Blues über Jazz und Pop bis hin zu Soul und Chansons. In den letzten 20 Jahren entdeckte sie nicht nur die Bühne als ihr Zuhause, sondern auch ihre Freude am Texten und Komponieren. Die Livepräsentation mit wundervollen Musikern und das charmante Geleiten des Publikums durch den Abend macht jedes Konzert zu einem unvergesslichen Ereignis. „Fly away“ wurde von der ACMF zum „Song des Jahres“ gekürt.

 

www.rebecca.co.at

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Mittwoch, 21. Oktober, 20h: WAYNE DARLING TRIO

Wayne Darling (2)bWayne Darling: Auftritte mit Kenny Wheeler, Dexter Gordon, Joe Henderson, Jim Pepper, Art Farmer, und vielen anderen. Zwei Jahre tourte er mit der Woody Herman Big Band quer durch die Vereinigten Staaten und das zu dieser Zeit entstandene Woody Herman Album „Giant Steps“ erhielt den Grammy Award. Nach einem längeren Aufenthalt in New York kam Wayne in den siebziger Jahren nach Österreich, spielte einige Zeit in der ORF Big Band und wurde Professor für Kontrabass an der Kunstuniversität Graz. Fünfzehn Jahre lang trat er als Bassist von Friedrich Gulda mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder dem New Symphonieorchestra of Tokyo auf. Außerdem steht er immer wieder mit Internationaler Künstlern auf der Bühne und geht mit Formationen unter seinem eigenen Namen auf Tournee und nimmt CDs auf. Olaf Polziehn ist ein international angesehener Jazz Pianist, der u.a. mit Musikern wie Randy Brecker, Till Brönner, Biréli Lagrène, Bobby Durham, Martin Drew, Al Foster, Benny Golson, Jeff Hamilton, Eddie Henderson, Rolf Kühn, Lewis Nash und Warren Vaché an Konzerten, TV- und CD-Produktionen in Europa und den USA teilnahm. Seit 2008 ist Polziehn Professor für Jazz-Klavier an der Kunstuniversität Graz. T. Howard Curtis genoss eine facettenreiche Karriere als Jazz Schlagzeuger, Perkussionist und Lehrer seit mehr als 25 Jahren. Er trat oder nahm CDs mit vielen berühmten Jazz Musikern auf, beispielsweise John Abercrombie, Lionel Hampton, Barry Harris, Dave Liebman, Ellis Marsalis, Mulgrew Miller, Mark Murphy, Andrew White und viele mehr. Pop&Soul Auftritte spielte er mit Melba Moore, Martha Reeves and the Vandellas, The Temptations, etc. Derzeit arbeitet Curtis als Professor für Jazz Schlagzeug an der Kunstuniversität Graz.

 

Wayne Darling, Bass & Waterphone

Olaf Polziehn, Piano

Howard Curtis, Drums & Percussion

 

 

 


Dienstag, 20. Oktober, 19h: ABGESAGT/VERSCHOBEN

 

Eva Rossmann2_(c) Barbara Pacejka Fotografie_kleinb

Auf Grund der aktuellen Situation muss die Lesung von Fr. Rossmann verschoben werden. Sobald bekannt wird der Ersatztermin (voraussichtlich Frühjahr 2021) bekannt gegeben. Wir ersuchen um Verständnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                       

Lesung Eva Rossmann: HEISSZEIT 51

 

HeiSSzeit – Gar nicht so einfach, die Welt zu retten.

Ein Mira-Valensky-Krimi

 

Jahrhunderthochwasser auf dem Markusplatz in Venedig. Das weiße Sweatshirt liegt eng an Julias durchnässtem Körper, sie hält ein Schild hoch: CHANCE! Die Bilder gehen um die Welt, Millionen folgen ihr auf Instagram. Einen Tag später ist die Klimaschutzheldin tot. Ein junger Klimaforscher mit Nobelpreisaussichten hat sich ins Weinviertel zurückgezogen und züchtet hitzeangepasste Bohnen. Er warnt vor Populismus und seinen Folgen. Der größte Sponsor der Bewegung betreibt nicht nur umweltfreundliche Geschäfte. Kann man ihm glauben, dass er der Weltetwas zurückgeben möchte? Warum sind gerade Nationalisten so allergisch gegen Grün? Und: Haben Ökos immer recht? Die Wiener Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krajner bekommen handfest zu spüren, dass ihre Fragen nicht geschätzt werden. Nicht nur die Erde, auch das gesellschaftliche Klima heizt sich auf.

 

 

Eva Rossmann, 1962 geboren, lebt im Weinviertel/Österreich. Verfassungsjuristin, Journalistin, Autorin, ORF-Moderatorin. Seit ihrem Krimi Ausgekocht auch Köchin in Buchingers Gasthaus „Zur Alten Schule“. Sachbücher, Drehbücher, Kochbuch Mira kocht. Österreichischer Buchliebling 2009, Großer Josef-Krainer-Preis 2013, Leo-Perutz-Preis 2014. Bei Folio erscheint die Bestseller-Reihe der Mira-Valensky-Krimis, zuletzt Im Netz (2018). 2017 erschien der politische Roman Patrioten.

 

In Kooperation mit der Bibliothek Stainach-Pürgg

 

 

 

 

 


+++ ABGESAGT +++ Donnerstag, 19. März, 19:30h: MIND THE GAP mit Regisseur ROBERT SCHABUS +++ ABGESAGT +++

Mind The Gap (5)b

ABGESAGT

 

MIND THE GAP

Dokumentation, Ö 2020, 87 Minuten

Regie: Robert Schabus

 

Quer durch Europa führt uns die filmische Reise und zeigt uns die Schattenseiten eines freien Verkehrs an Waren und Dienstleistungen, der sich einseitig an den Bedürfnissen der großen Konzerne orientiert und die Menschen auf der Verliererseite hilflos zurück lässt: Industriebetriebe, die abwandern, Landstriche, die veröden, Arbeitsmigranten die zu Hause fehlen und in der Ferne die Löhne drücken, Working Poor, denen ein Alter in Armut bevorsteht und Menschen, denen ihr jahrzehntelang vertrautes Lebensumfeld zunehmend fremd wird. Eine Kluft durchzieht unsere Gesellschaft, und wer sich an den Rand gedrängt fühlt, ist empfänglich für rechstpopulistische Parolen, EU-Feindlichkeit und nationalstaatlichen Egoismus. Wie wenig sich die Staatsbürgerinnen und -bürger inzwischen im politischen Alltag wiederfinden erläutern auf einer analytischen Ebene Wissenschaftler und (Ex-) Politiker. Doch im Mittelpunkt stehen jene Menschen, die mit ihrer Ohnmacht und ihrer Wut allein gelassen sind. Ihnen hört der Film zu, ohne ihnen zu widersprechen und ohne uns zu belehren; allein dadurch ist er ein – manchmal provokanter – Denkanstoß. Damit ist MIND THE GAP nicht nur ein Warnruf in Sachen Demokratie, sondern auch eine Übung in Demokratieverständnis und Toleranz.

 

Der Regisseur Robert Schabus ist anwesend und stellt sich im Anschluss an den Film gerne den Publikumsfragen.

 

Eintritt: € 12.-

 

 

 

 

 


+++ Veranstaltung wird verschoben +++ Samstag, 27. Juni, 19:30h, Kirche Niederhofen: ENSEMBLE LA CASELLA

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Veranstaltung wird verschoben, wir suchen einen Ersatztermin.

 

Beliebtes Barockkonzert des Ensembles LA CASELLA mit Vera Hiltbrunner.

 

Weitere Informationen folgen ...

 

 

 


ABGESAGT | Mittwoch, 4. November, 19:30h: RETTET DAS DORF (Dokumentation) | ABGESAGT

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Diese Veranstaltung ist auf Grund der aktuellen gesetzlichen Auflagen abgesagt. Wir ersuchen um Verständnis.

 

RETTET DAS DORF

Dokumentation, Ö 2020, 76 Minuten

Regie & Buch: Teresa Distelberger

Das Dorf ist Glück. Das sagen die Bilder, die wir davon im Kopf haben – ein Hauptplatz als lebendiger Mittelpunkt, eine Greißlerin, ein Wirtshaus, und am Rand der Blick auf Wiesen und Bauernhöfe. Doch die Landflucht stellt das Dorf auf die Probe: Die Jungen ziehen weg, die Betriebe müssen schließen, die Geschäfte stehen leer. Wie aber kann das lebendig bleiben, was ein Dorf ausmacht? RETTET DAS DORF zeigt neue Perspektiven und Potentiale und erzählt von Menschen, die mit ihren Ideen zu einer Entwicklung beitragen, die das Dorf weiterleben lässt: „Es braucht nur zwei, drei Menschen, die brennen für eine Sache. Und die muss man auch lassen!“

 

Wir freuen uns im Anschluss auf ein Gespräch mit der Regisseurin Teresa Distelberger und Gästen aus Politik und Wirtschaft.

 

 

 


Donnerstag, 24. September, 20h: BIRD (Spielfilm/Biographie)

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BIRD

Spielfilm, USA 1988, 161 Minuten

Regie: Clint Eastwood

Bird ist ein US-amerikanischer Spielfilm über den Jazz-Musiker Charlie Parker aus dem Jahre 1988. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des legendären SaxophonistenCharlie Parker, Spitzname: "Bird". Die künstlerische Laufbahn Parkers wurde durch seinen Drogenkonsum beeinflusst, welcher schließlich zu seinem frühen Tode führte. Jazz-Aficionado Clint Eastwood findet mit seinem Drehbuchautoren Oliansky Bilder, die dem wilden Lebenswandel eines genialen Künstlers in einem Film Form geben. Gleich die ersten Szenen stellen dem Zuschauer einen Charlie Parker vor, der am Rande des menschlichen Ruins steht. Parker kommt nach Haus, ist betrunken, beginnt einen Streit mit seiner Ehefrau Chan und versucht sich das Leben zu nehmen, so dass er in eine Nervenheilanstalt gebracht werden muss. Dort möchte man ihn mit einer Elektroschocktherapie behandeln. Seine Frau stimmt dem nicht zu. Es handele sich schließlich nicht um irgendeinen Menschen, sondern um einen sensiblen Künstler. In Erinnerungen an die Anfänge wird nun die Lebensgeschichte Parkers erzählt. Es wechseln sich die Erinnerungen von Chan mit denen Charlies ab, während sie versucht ihren Mann zu Haus selbst von den Drogen abzubringen.

 

In Kooperation mit dem Radio Freequenns 100,8 zum internationalen UNESCO Jazz Day.

 

Eintritt: € 8.-

 

 

 


Mittwoch, 7. Oktober, 20h: 100 YEARS OF BIRD - TRIBUTE TO CHARLIE "BIRD" PARKER

Charlie Parker (1)

EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS: 100 YEARS OF BIRD - TRIBUTE TO CHARLIE "BIRD" PARKER

1920 in Kansas geboren und nach kurzem, intensivem, sehr durchwachsenem (wie bei so vielen Afroamerikanern), durch eine Heroinsucht geprägtem Leben, starb er viel zu früh 1955 in New York. Dort wo auch der wohl berühmteste – nach ihm benannte – Jazzclub der Welt das „Birdland“ steht, wo er auch sein letztes Konzert spielte. Wenn auch der nach ihm benannte Komet am Firmament kaum sichtbar ist, seine Musik hat, und wird auch weiterhin, auch noch nach weiteren 100 Jahren Bestand haben und in die ganze Welt strahlen.

Kire Kuzmanov – Alto Saxophon

Jakob Helling – Trompete

Onat Murat – Piano

Milos Colivi – Bass

Eddie Luis – Schlagzeug

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


+++ Veranstaltung wird verschoben +++ Mittwoch, 22. April, 20h: THE SOUND - TRIBUTE TO STAN GETZ

Stan Getz (1)Diese Veranstaltung wird verschoben, wir suchen einen Ersatztermin.

 

EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS: “THE SOUND”Tribute to Stan Getz

Der eleganter Melodiker Stan Getz gehörte über Jahrzehnte zu den einflussreichsten Saxophonisten der Welt. Getz war mit 11 Grammy Awards stilbildend im Bereich des Cool Jazz und im Latin-Jazz.

 

…Sein "Desafinado" und "The Girl From Ipanema" wurden in den sechziger Jahren weltweit bekannt. Sie sind es geblieben. Und erregen noch heute wie ein Kuss in die Ohrmuschel… (Michael Naura, DIE ZEIT, 1991 zum Tod von Stan Getz)

 

Milos Milojevic – Tenor Sax

Arsenije Krstic – Piano

Eddie Luis – Bass

Dusan Milenkovic – Drums

 

Eintritt: € 18.-