Mittwoch, 13. Novmeber, 20h, CCW: DIE GESCHICHTE DER DIENERIN (Lesung & Film)
D/USA 1990, Regie: Volker Schlöndorff, Drehbuch: Harold Pinter, 109 Min.
Die USA existieren nicht mehr. An ihrer Stelle gibt es nun die von Bürgerkriegen erschütterte Republik Gilead. Doch die Kämpfe sind bei weitem nicht das einzige Problem - daneben beschäftigt die religiös-fundamentalistische Regierung auch noch die drastisch gesunkene Fruchtbarkeit der Menschen. Kate (Natasha Richardson) will Gilead zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Mann verlassen. Der stirbt beim Versuch, illegal die Grenze zu überschreiten, während die Tochter spurlos verschwindet. Ihrem eigenen Tod entgeht Kate, weil ein Fruchtbarkeitstest positiv auffällt. Sie wird als Gebärerin klassifiziert und muss damit nicht - wie die unfruchtbaren Frauen - sterben. Ihrem Willen zur Flucht tut das keinen Abbruch. Moira (Elizabeth McGovern), ihre neue Freundin, denkt genauso...
Margaret Atwood, die Grande Dame der kanadischen Literatur, wird 80! Wir gratulieren!
Mit ihrem Zukunftsroman REPORT EINER MAGD hat Atwood sich in die Nachfolge von Aldous Huxley und George Orwell geschrieben. Schlöndorff folgt sorgfältig der literarischen Vorlage, „die den Blick nur scheinbar in eine weite Zukunft richtet. Wer sehen will, wird es nicht schwer haben, einen Blick auf heute herrschende Verhältnisse zu riskieren.“ (Hellmuth Karasek)
Dorothea Steinbauer stellt mit einer kleinen Textauswahl eine mutige Autorin vor, die mit politischen, feministischen Texten ebenso überzeugt wie mit poetischer Liebeslyrik berührt. ÜBRIGENS: Soeben ist die Fortsetzung des Romans unter dem Titel DIE ZEUGINNEN erschienen.
Eintritt: € 8.-
Mittwoch, 18. Dezember, 20h, CCW: THE SUPREME SISTERS - Christmas Special
Als Christmas-Special werden zum wiederholten Mal die SUPREME SISTERS auf der CCW Bühne stehen!
Die drei kongenialen Damen aus 3 Nationen bringen diesmal Österreichische und Internationale Advent- und Weihnachtslieder sowie Swing Hits aus der Goldenen Ära des Swing der 40er Jahre! Wir singen schwingen uns freudig gen 2020!
€ 18.-
Mittwoch, 20. November, 20h: TAKE FIVE - Tribute to the DAVE BRUBECK QUARTET
EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS – TAKE FIVE
TRIBUTE TO THE DAVE BRUBECK QUARTET
Dave Brubeck leitete mit seinem Quartett eine der langlebigsten und erfolgreichsten Combos des Modern Jazz. Mit großem Einfühlungsvermögen und Können, verband er europäische klassische Musik mit Jazz und eroberte so auch ganz neue Hörerschichten. Brubecks Vorliebe für ungerade Taktarten waren für einen seiner Klassiker wie diesen Abend titelgebend: TAKE FIVE. Eddie Luis & His Jazz Passengers werden Brubecks Klassikern neues Leben einhauchen, sehr zur Freude unserer Ohren und Herzen.
Arsenje Krstič – Piano
Kire Kuzmanov – Alto Sax
Eddie Luis – Kontrabass
Dusan Milenkovic – Drums
Eintritt: € 18.-
Mittwoch, 16. Oktober, 20h: AUFBRUCH (Film)
A 2018, 103 Minuten, Buch & Regie: Ludwig Wüst
Ein Roadmovie über das Vergehen von Zeit, der Dinge und der Gesten … Ein Mann verlässt eine Frau, eine Frau verlässt einen Mann. Beide begegnen sich für eine kurze Weile. Große Veränderungen erwarten sie am Ende dieser Reise.
„…ein Film wie eine mit leichtem Pinsel hingehauchte japanische Tuschzeichnung, … eine Erzählung wie ein gefilmtes Haiku.“ (Bernd Brehmer, Werkstattkino München)
Wir freuen uns auf ein anschließendes Gespräch mit Ludwig Wüst, dem „Maverick des österreichischen Kinos“. (Alexander Horwath, österreichischer Kurator & Filmkritiker)
Eintritt: 12.-
„…ein Film wie eine mit leichtem Pinsel hingehauchte japanische Tuschzeichnung, … eine Erzählung wie ein gefilmtes Haiku.“ (Bernd Brehmer, Werkstattkino München)
Ein Mann verlässt eine Frau, eine Frau verlässt einen Mann. Beide begegnen sich für eine kurze Weile. Große Veränderungen erwarten sie am Ende dieser Reise. Zwei geschundene Seelen begegnen sich zufällig, irgendwo auf dem platten Land. Ein Mann und eine Frau, beide nicht mehr jung und beide mit einer großen Enttäuschung konfrontiert. Sie verstehen einander, auch ohne viele Worte, und geben sich auf einer gemeinsamen Teilstrecke ihres Lebens gegenseitig Halt. Das Kino hat schon verschiedenste Richtungen eingeschlagen, um von Verzweiflung, Schmerz, Trauer und Einsamkeit zu erzählen. Dieser Film geht einen ganz eigenen Weg. Er führt von einer verlassenen Tischlerwerkstatt über ein heruntergekommenes altes Haus zu einem Hafengelände. Die Gangart ist gemächlich, die Gegend menschenleer. Eine Flasche Schnaps, einen Strauß Gladiolen, ein paar Äpfel und Kartoffeln, eine Fotografie, einen Koffer und ein Buch mit russischen Gedichten – viel mehr braucht es nicht als Beiwerk für den minimalistischen Plot. Als der Mann ein Holzkreuz zimmert, ist das eine von mehreren Szenen, in denen Hände am Werk zu sehen sind. Zwischen Reduktion und Pathos, mit eindrucksvoll fotografierten Bildern von großer Intensität und gelegentlichem kraftvollem Percussion-Einsatz entfaltet sich ein intimes Drama, das um die Fragen kreist, woher man kommt und wohin man geht. (Berlinale Katalog 2018)
„Ludwig Wüsts „Aufbruch” lebt von der Reduktion: Ein Tag, zwei Figuren, drei Orte. Es ist ein Roadmovie der Innerlichkeit. (…) trotz der Düsternis verfällt dieser nüchterne Film nie in Pessimismus.“ (Jonas Lages, Der Tagesspiegel)
Director's Statement
MONO NO AWARE, das japanische Sprichwort „die Trauer um den Fluss der Dinge“ hat mich zu diesem Film inspiriert: AUFBRUCH, ein Film, der uns auf eine intensive Expedition geschickt hat, eine filmische Reise zu letzten Dingen, die teilweise schon verschwunden sind und morgen nicht mehr möglich sein werden ... was kommt danach?
Das Berliner Kino ARSENAL ehrte Ludwig Wüst im Februar dieses Jahres mit einer Werkschau. Mit einer Auswahl seiner Filme, einer Theaterinszenierung, einer Schau seiner Inspirations-Filme und einer Holzlecture (!) feierte die Grazer DIAGONALE 2019 den vielseitigen Künstler und – bis heute aktiven – Tischler, den „Maverick des österreischischen Kinos“. (Alexander Horwath, österreichischer Kurator & Filmkritiker)
https://ludwigwuest.works/Aufbruch
ACHTUNG: TERMINVERSCHIEBUNG!!! Mittwoch, 2. Oktober, 20h: EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS
ACHTUNG: Dieses ursprünglich am Mittwoch 9. Oktober angesetzte Konzert findet jetzt neu am Mittwoch 2. Oktober statt!
EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS
“PianoForte“ – Tribute to the Jazz Piano
Die Marching Bands kamen naturgemäß ohne das Piano aus. Im Trio – und diesmal ganz ohne Blech – huldigt Eddie Luis dem „unbeweglichsten“ der Jazzinstrumente, das nichtsdestotrotz – wie Matyas Bartha virtuos beweist – in Blut und Beine gehen kann! Zwei Meister, die uns mittlerweile wohlvertraut sind, ebenso wie der Herr hinter dem Drumset. Eintritt: 18.-
Matyas Bartha - Piano
Eddie Luis - Bass
Viktor Palic - Drums
Mit Matyas Bartha kommt zum wiederholten Male ein großes Talent in das CCW!
Der junge Virtuose Matyas Bartha hat bereits mit international renommierten KünstlerInnen wie Sheila Jordan, Kevin Mahogany, Jim Rotondi, Scott Robinson und Don Menza die Bühne geteilt. Schon sehr früh – mit acht Jahren – begann der Ungar in seiner Heimatstadt Szentendre mit dem Klavierspiel. In Graz studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bei Olaf Polziehn und vervollkommnete sein Studium bei Stjepko Gut, Michael Abene, Dena DeRose und Renato Chicco. Die anschließende Zeit in New York ermöglichte Matyas Barta Auftritte mit großen Jazzmusikern wie David Wong und Pat O’Leary. Rossano Sportiello, Michael Kanan, Ray Gallon und Steve Ash wurden seine Mentoren. Zweimal wurde er als junges Talent zum Schweizer Jazzfestival GENERATIONS eingeladen, wo er Gelegenheit hatte, mit David Hazeltine, Louis Hayes, Peter Washington, Mark Turner und Alex Sipiagin zu spielen. Seit 2015 ist Bartha ein wichtiges Mitglied der Wiener Jazz-Szene, wo er regelmäßig mit Martin Breinschmid, Mario Gonzi, Herbert Swoboda und Dorretta Carter spielt. Eine Tour für das Album, das er mit dem Kroatischen Sänger Daniel Cacija einspielte, führte ihn international zu spannenden Locations in Bratislava, Frankfurt, Barcelona und Frankfurt. Matyas Bartha arbeitet an und musiziert in verschiedensten Projekten: Ein Beweis für seinen tiefen Respekt vor dem Jazz und dessen Verbindung mit anderen Stilrichtungen.
Freitag, 27. September, 19h: 20 Jahre Radio FREEQUENNS
20 JAHRE Radio Freequenns – EIN FEST!
Back to the Roots … im CCW Stainach, wo vor etwas mehr als 20 Jahren die Saat gelegt wurde, darf nun gebührend gefeiert werden: Radio Freequenns ist 20! Vorstand & Team von RADIO FREEQUENNS laden herzlich zum Feiern, Tanzen und Erinnern mit aktiven und ehemaligen Radiomachenden, FreundInnen, langjährigen WegbegleiterInnen, UnterstützerInnen, Neugierigen und Interessierten … und mit (Tanz-) Musik von Ronja Acoustic (Ronja* – voc & Michael Scheed – guit) sowie Electroswing von James Jive. Eintritt frei!
Radio Freequenns, das Freie Radio im Ennstal, wurde im CCW Stainach gegründet und ging vor 20 Jahren On Air. Aus diesem Grund ladet Radio Freequenns bei freiem Eintritt zum “Wiegenfest”alias RADIO FREEQUENNS GEBURTSTAGSFEST ein.
* 18 Uhr: Einlass
* 19 Uhr: “Erinnerungsgespräche” über 20 Jahre Freies Radio im Ennstal
*20.30 Uhr: RONJA*ACOUSTIC Konzert (Bild)
* ca. 22 Uhr: JAMES JIVE (Electro Swing, Vintage Beats, Neo Retro)
RONJA*ACOUSTIC
Erdiger Soul, freakiger Pop und R&B vom Feinsten!
„Love 2 You“ heißt die neue Single von RONJA*, die sie beim Akustik-Konzert am RADIO FREEQUENNS GEBURTSTAGSFEST vorstellen wird. RONJA* singt immer wieder gerne auf den heimischen Bühnen und begeistert ihr Publikum mit eigenen Songs und ihrer samtig-weichen Stimme. Sie wuchs in Bad Mitterndorf auf und ist als studierte Sängerin & Tänzerin ein bekanntes Gesicht in der Wiener Musikszene. RONJA* spielte unter anderem mit Waldeck, Hubert Tubbs (Tower of Power), ZOE, Otto Lechner, Célia Mara, Carole Alston, Kadero Ray, Luis Ribero, Martin Lubenov, Sankil Jones, den Wladigeroff Brothers u. v. m.
RONJA* - Stories, Singing & Songwriting
Michael Scheed – Gitarre
James Jive steht für wummernde Beats, herzerwärmende Bässe, für bes(ch)wingte Melodien und funkige Grooves. Er verwöhnt mit Electro Swing in all seinen Facetten, garniert mit Klassikern aus Funk, Soul, Blues und Rock’n‘Roll in modernem Gewand, denen kein Tanzbein widerstehen kann.
https://www.facebook.com/jamesjiveswing
https://soundcloud.com/jamesjive
Mittwoch, 19. Juni, 8:30h + 10:30h, CCW: ALADDIN
BG/BRG Stainach in Kooperation mit dem CCW Stainach
Dienstag, 18. Juni, 8:30h + 10:30h, CCW: ALADDIN
BG/BRG Stainach in Kooperation mit dem CCW Stainach
Montag, 17. Juni, 8:30h + 10:30h + 20h, CCW: ALADDIN
Vormittags Schulvorstellungen, abends öffentliche Vorstellung
BG/BRG Stainach in Kooperation mit dem CCW Stainach
Donnerstag, 30. Jänner, 20h: NACHT DES FADO
CARLOS LEITAO präsentiert Fado-Legende LENITA GENTIL
Mit der 71-jährigen LENITA GENTIL bringen CARLOS LEITAO und Weltenklang einen der letzten großen Namen der Ära Amalia Rodrigues nach Österreich! Das ist natürlich etwas wirklich Besonderes, auch weil sie üblicherweise die letzten Jahre nicht außerhalb von Portugal zu hören war. Wir „tanzen” auch aus unserer üblichen Reihe „fesch und höchst talentiert” und könnten es diesmal mit „dramatisch & legendär” beschreiben!
LENITA GENTIL gab 1964 ihr Rundfunk-Debut in der Sendung „Riso e Ritmo”, 1967 gewann sie das Song Festival „Figueira da Foz” und schlug dann eine Karriere als „portugiesische Milva” ein ( https://www.youtube.com/watch?v=kMK5SgIx0yo ), tourte durch Mexico, Polen, S-Afrika, Rumänien, Griechenland und Kanada. 1972 gab sie ihr Debut als Schauspielerin in einer Hauptrolle des Films „Os toiros de Mary Faster” (eine weitere Hauptrolle spielte sie 1977 im Vaudeville-Film „Em aguas de bacalhau”) Ab Mitte der 1970-er Jahre begann sie Fado zu singen, obwohl sie zuerst von den damals noch verrauchten und verruchten Fado-Häusern entsetzt war. Der Fado hatte sie da aber schon mit Haut und Haar verschlungen. Ihr erstes Fado-Engagement führte sie ins Restaurant von Simona de Oliveira, wo sie von den großartigen Vasco Rafael und Artur Garcia begleitet wurde. Kurz darauf folgte sie einer Einladung von Tony de Matos einen Monat in seiner Casa de Fados „Fado Menor” zu singen, daraus wurde ein halbes Jahr. Auf Grund ihrer Persönlichkeit hatte sie in Kürze eine große Fan-Gemeinde und viele Fado-Häuser wollten sie als ihren Star verpflichten. Schlussendlich sagte sie einem Engagement im Restaurant „O Faia” zu, dem sie mit Unterbrechungen für ausgedehnte Welt-Tourneen, bis heute treu geblieben ist! Ihre gewaltige Stimme ist auf zahlreichen CDs dokumentiert, unter anderem auf dem 2005 erschienenen Album „Outro lado do Fado”, das den „Amalia Rodrigues”-Award als „Best Fado Album” erhielt.
CARLOS LEITAO
Mit seinem CD-Debut „Do Quarto” und dem gefeierten Folge-Album „Sala de Estar”, konnte sich der sympathische Sänger, Komponist und Gitarrist in wenigen Jahren unter den besten Stimmen seiner Generation etablieren. Mit seinem neuen FADO-Album sollte ihm auch der große Durchbruch nicht verwehrt bleiben!
Carlos Leitao lässt den Gesang aus dem Intro der Gitarre herauswachsen, melancholisch, traurig. Er zieht die Zuhörenden in die Musik hinein, der Blues überträgt sich. Kongenial gestalten seine instrumentalen Kollegen: Bruder Henrique Leitao an der Mandoline und Bassgitarrist Carlos Menezes, der wunderbare Basslinien findet. Die drei kennen sich gut, reagieren aufeinander, dass es eine Freude ist, sensibel, achtsam, musikalisch. Henrique Leitao zirpt und kommentiert mit vielen kleinen Pretiosen, sehr fantasievoll, bisweilen virtuos, mit profunder Technik, wie auch seine Partner. Und auch er lebt mit. Lebt den Fado. Eigene Kompositionen stellt Carlos Leitao vor, eine neue CD, im Stil des traditionellen Fado, starke Musik, gelegentlich verschnitten mit ein bisschen Jazz, ein bisschen französischem Chanson – stets die Emotionen hervorlockend jedenfalls. (Kritik Salzburg-Konzert 2017 „drehpunkt-kultur”)
Besetzung:
Lenita Gentil – Gesang
Carlos Leitao – Klassische Gitarre, Gesang
Henrique Leitao – Portugiesische Gitarre, Gesang
Carlos Menezes – Bass
https://www.youtube.com/watch?v=Pac4aPs8_-E
https://www.youtube.com/watch?v=CTaslJCBxHc
https://www.youtube.com/watch?v=x49wxpAwO6o&feature=related
https://www.youtube.com/watch?v=4F73ww2gXqw
Eintritt: € 24.-
Bitte beachten Sie auch unsere thematisch passende Veranstaltung am 5. Februar, 20h:
LISBON STORY
D/POR 1994, 99 Minuten
Regie: Wim Wenders










