Dienstag, 31. Oktober, 20h, CCW: HEART OF A DOG (Film)
SAATGUT – Impulse zum Wachstum kultureller Auseinandersetzung (Film & Gespräch)
HEART OF A DOG
Doku, USA 2015, 75 Minuten, OmU, Regie: Laurie Anderson
Ein Gesamtkunstwerk der amerikanischen Allroundkünstlerin! Anhand ihres philosophischen Essays, lässt sie uns an Erinnerungen, ihrem Gedankenfluss über Gegenwart, Tod, Liebe und das Leben teilhaben. Unglaublich persönlich und doch nie unangenehm privat. Ein Meisterwerk aus literarisch wie musikalischer Feder, Pinsel und Kehle dieser besonderen Frau.
Eintritt: € 8.-
Donnerstag, 5. Oktober, 20h, CCW: LET'S JAZZ THE FRANZ! - TRIBUTE TO FRANZ SCHUBERT
EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS
Let’s Jazz the Franz! – Tribute to Franz Schubert
Kann ein Kunstlied zu einem Jazz-Song werden? Eddie Luis geht dieser Frage zusammen mit seinen Jazzpassengers und zwei hervorragenden SängerInnen auf den Grund! Der in Wien geborene Klassik-Gigant Franz Schubert (1797-1828) liefert für dieses aufregende Projekt “Die Forelle”, das “Ständchen” und Lieder aus “die schöne Müllerin”, die einmal ganz anders klingen …
Anja Obermayer – Sopran
Ewald Nagl – Bariton
Eddie Luis – Kontrabass
Matyas Bartha – Klavier
Milos Milojevic – Klarinette, Saxophon
Eintritt: € 16.-
Donnerstag, 28. September, 20h, CCW: DIE BETTLEROPER
DIE BETTLEROPER (nach John Gay und Christoph Pepusch)
Eine Steinbauer&Dobrowsky Theaterproduktion
Schwere Jungs & leichte Mädchen, charmante Gauner & durchtriebene Luder, rabiate Väter & romantische Töchter, Verbrechersyndikate, die Ware Liebe & der Gin … Das Theaterduo arbeitet sich durch die politische Satire im Schafspelz der Räuberpistole. Das verspricht barock-komödiantische Wollust auf beiden Seiten der Rampe. Reinhard Ziegerhofer – profunder Barock-Kenner und Aficionado – legt mit seinen Bässen die Tonleiter in der Londoner Unterwelt an und lässt keinen Zweifel, dass sie eine Himmelsmacht ist, die Musik!
Steinbauer&Dobrowsky – Konzept, Textfassung, Regie und Spiel
Reinhard Ziegerhofer – Bass, E-Bass und mehr (Musikalisches Konzept, Adaption bzw. Komposition und Einstudierung)
Eintritt: € 18.-
Freitag, 30. Juni, 19h, CCW: LOVE (Theatergruppe BG/BRG Stainach)
Once upon a time there was a little girl. She had parents – naturally – but they went away when she was nine.
Ein Stück über ein Mädchen, das alles verloren hat und sich trotzdem das Wichtigste im Leben bewahrt.
Eine Produktion der Theatergruppe des Gymnasiums Stainach unter der Leitung von Birgit Bischof-Gaig und Thomas Jeide.
Samstag, 4. November, 20 Uhr, CCW: DIE BUTTERLOSEN BROTE - MEHR ALS THEATER: ANNA
Eine Zeitreise von den 30ern bis in die 70er
Ensemble die butterlosen brote – mehr als theater
Anna ist eine Hommage an jene mutigen Mädchen und Frauen, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts in die Stadt zogen, um dort neue Wege zu gehen. Im Mittelpunkt steht ihre engagierte Auseinandersetzung mit einer bisher fremden Welt, das Schicksal ihrer Nachkommen und deren Freunde: Sie wurden von den gesellschaftlichen Umbrüchen der 60er und 70er geprägt, die uns noch heute beschäftigen. Anna ist eine Liebeserklärung an das Leben und die Menschlichkeit, die es lebenswert macht.
Buch und Regie: Angela Buschenreiter
„14 Jahre ist es her, dass sie auf die Welt gekommen ist, unser Mensch, die Anna. So viel ist geschehen. Krieg ist im Land. Wir müssen zuseh’n, wie unsere Buam fallen, wie der Kukuruz im Hagelsturm. Es ist nicht mein Krieg, aber es sind meine Kinder. Ich darf das gar nicht so laut sagen, sonst holen sie mich noch ab. Wie wird das noch enden? Wie lange müssen wir noch unsere Buam und Menscher opfern für die kranken Machtphantasien verrückter Menschen? Ah, da ist sie ja die Anna! Braves Mensch ...“
Anna wird 1930 geboren und verlässt mit 14 Jahren den Hof der Eltern. Sie folgt ihrer Vision von einem anderen Leben und geht in die große Stadt. Sie begegnet Frauen, die auch den Mut haben, neue Wege zu gehen und sich Normen zu widersetzen. In einem Vorstadtcafé lernt Anna nicht nur ihren Mann kennen, sie findet dort auch ein Stück Zuhause. Der Krieg geht zu Ende, aber seine Wurzeln und Wunden sitzen tief. Schon bald erkennt Anna, dass in der Gesellschaft nicht alle gleich sind. Sie hinterfragt vorherrschende Strukturen und gibt diese Haltung auch an die nächste Generation weiter. Die 60er und 70er zeigen sich als bunte Studentenwohngemeinschaft auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Was mit einer sehnsüchtigen Vision nach einem besseren Leben in der Großstadt begonnen hat, findet seinen lustvollen Abschluss im Aufbruch einer neuen Generation.
Von 1996-2015 inszeniert Angela Buschenreiter im Rahmen von iMPULS Aussee/BÜHNE Authentic 18 Bühnenproduktionen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 26 Jahren mit Gastspielen in Wien (Theater Akzent und Off Theater) und in Salzburg (Rockhouse). 2016-2017 verfasst sie das Bühnenstück „ANNA – Eine Zeitreise von den 30ern bis in die 70er“. 2016 gründet sie gemeinsam mit Alexander Buschenreiter und überwiegend langjährigen Mitwirkenden in Produktionen von iMPULS Aussee/BÜHNE Authentic das Ensemble „die butterlosen brote - mehr als theater“.
Buch und Regie: Angela Buschenreiter
Sound- und Lichtdesign: Alexander Buschenreiter
Regieassistenz: Jessica Hartl
Choreografien: Martin Neureiter (eh. Leitung STYLES UNITED DANCE CREW in Sbg), Herbert Schrammel, Angela Buschenreiter, Jessica Hartl
Darsteller: Michael Benaglio, Angela Buschenreiter, Milan Buschenreiter, Jessica Hartl, Martin Neureiter, Rafael Sellitsch, Theresa Schlag, Herbert Schrammel, Alina Skrlec
Gesang: Jessica Hartl
Sprecher aus dem OFF: Alexander Buschenreiter
Stimmcoaching: RONJA* - Soul/Funk/Jazz/Rocksängerin und Contemporary Tänzerin, Choreografin und Stimmcoach
Eintritt: € 12.-
Weitere Infos auf www.impuls-aussee.at
Donnerstag, 12. Oktober, 20h, Marmorsaal Schloss Trautenfels: SEVEN VIRTUES - SIEBEN TUGENDEN
ACHTUNG: Diese Veranstaltung findet im MARMORSAAL VON SCHLOSS TRAUTENFELS statt!
Eine Kooperation von CCW Stainach, Schloss Trautenfels Universalmuseum Joanneum & Verein Schloss Trautenfels
SEVEN VIRTUES - SIEBEN TUGENDEN
Komposition für Perkussion und Holzbläser
In Zeiten politischer und sozialer Ohnmacht scheint die Rückbesinnung auf interreligiöse humanistische Werte ein Weg zum friedlichen und glücklichen Zusammenleben, fernab vom Gedankengut einer Neidgesellschaft die durch den Kapitalismus immer weiter vorangetrieben wird. Jede der sieben Kompositionen versteht sich als eine musikalische Meditation über einen der sieben menschlichen Werte: Weisheit, Geduld, Glück, Achtsamkeit, Mitgefühl, Zärtlichkeit und Mut.
Patrick Dunst: Holzblasinstrumente, Komposition
Grilli Pollheimer: Percussion, Electronics
Berni Richter: Percussion
Leo Waltersdorfer: Percussion
Eintritt: € 18.-
Donnerstag, 21. September, 20h, CCW: ANIADA A NOAR
Vom Teigitschgraben bis Teheran – 35 Jahre Musikgeschichte(n)
Ihre Welt ist die Musik. Darum ist der Begriff Weltmusik auch nicht zu hoch gegriffen. Zuhause sind die Musiker zwar in der Steiermark, aber die grenzte in den wunderbaren Liedern von Aniada a Noar zum Glück immer schon an Slowenien genauso wie an Friaul, an Ungarn, Frankreich, Irland, Schweden … Die Liste derer, mit denen Aniada a Noar im Laufe der Jahre zusammen gespielt haben, ist so lang wie unterschiedlich, nie jedoch beliebig. Dass sie sich nie einem billigen kommerziellen Erfolg zuliebe verbogen haben und immer bei sich geblieben sind, macht sie so schätzenswert. Das dokumentieren Aniada a Noar auf allen ihren Alben, mittlerweile grandiose 18 an der Zahl. Immer ist da der Witz, naturgemäß bei „Noarn“, aber auch Tiefgründigkeit und Melancholie. Wie das Leben so spielt ... Hit-frei und Kommerz-resistent gehen sie ihren Weg und haben viel Spaß dabei.
Wolfgang Moitz (Mund- und Nasenflöten, Dudelsack, Piffero, Akkordeon, Gesang)
Bertl Pfundner (Ziehharmonika, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika, Gesang)
Andreas Safer (Gesang, Geige, Mandoline, Säge, Maultrommel)
Eintritt: € 18.-
Dienstag, 30. Mai, 8:30h & 10:15h & 11:45h, CCW: ROB & THE HOODIES
ROB & THE HOODIES greift auf unterhaltsame Weise Motive der Robin-Hood-Legende auf und versetzt diese in eine Schule im heutigen Nottingham. Das Stück behandelt dabei auf lockere und humorvolle Art das Thema Mobbing und stellt auch die klassischen Geschlechterrollen in Frage. Zudem bietet es eine tolle Gelegenheit, den SchülerInnen die historische Figur des Robin Hood näher zu bringen. ROB & THE HOODIES wurde erstmals bei den Schooltours 2010/11 aufgeführt und erfreute sich beim jungen Publikum größter Beliebtheit.
Rob Loxby, ein liebenswerter, doch nicht gerade selbstbewusster Teenager, ist ein großer Fan der Robin-Hood-Legende und hat voller Begeisterung ein Theaterstück für eine Schulaufführung verfasst, in der er selbst den Titelhelden zu spielen gedenkt. Das Theater ist für ihn nicht nur Vergnügen, sondern bietet ihm auch eine Auszeit von einer Realität, in der er meistens als Verlierer dasteht. Regelmäßig wird er von einer Gang, den „Hoodies“, bedroht und bestohlen, und sieht keinen Ausweg aus seiner Opferrolle. Zur ersten angesetzten Probe seines Stücks erscheinen jedoch nur seine beiden Freunde Will Parlett und John Little und ein Mädchen namens Marianne Maiden. Enttäuscht über das geringe Interesse, muss Rob auch noch diese drei davon überzeugen, dass nicht jeder die Hauptrolle spielen kann. Vor allem an Marianne beißt er sich die Zähne aus, denn sie ist nicht gewillt das brave Fräulein zu spielen. Scherzend gehen sie zu viert das Stück durch und Marianne hat den genialen Einfall ihre geringe Zahl durch Hilfe aus dem Publikum wettzumachen. Am Ende trennen sie sich mit dem Beschluss, dass jeder übers Wochenende seine Vorschläge zu Papier bringen soll. Samstags arbeitet Rob in einem Supermarkt nahe seinem Wohnblock und wird auch an diesem Tag von den Hoodies abgefangen, die nach seinem Handy nun auch seinen Lohn einfordern. Als Marianne unerwartet auftaucht, treten die Hoodies unerklärlicherweise die Flucht an. Bei der nächsten Probe unterbreiten Will und John ihre Ideen: Mehr Action muss her! Sofort schreiten sie zur Tat und führen ihre Slow-Motion-Kampfversion zwischen dem Sheriff und Little John vor. Erwartungsgemäß zeigt Rob sich nicht gerade begeistert. Doch es kommt noch schlimmer! Alle drei haben ihre eigene Version des Stoffs verfasst und jeder einzelne seine Rolle zum eigentlichen Helden der Robin-Hood-Story stilisiert. Somit muss Rob sich ein „Persiflage-Medley“ zu Gemüte führen und stürmt schließlich wütend und enttäuscht davon. Im „Bow and Arrow“ Jugendklub versuchen die drei, Rob zu versöhnen- mit Erfolg. Als Rob schließlich seine Schwierigkeiten mit der Gang beichtet, beschließen die Freunde das Problem aus der Welt zu schaffen. Wie bei Robin Hood ginge es hier letztlich auch um das Zusammenhalten der Schwachen gegen die Starken. Mittels Robs gestohlenem Handy werden die Hoodies in eine Falle gelockt und alsdann in voller Robin Hood Kostümierung außer Gefecht gesetzt, wobei nicht zuletzt Mariannes geheimes Hobby den Ausschlag gibt…
Geschlossene Schulvorstellungen
Samstag, 8. Juli, 19 Uhr, St. Rupert Kirche Niederhofen bei Stainach: FEAST AND FAMINE - Italienischer Frühbarock (Klassik-Konzert)
FEAST AND FAMINE – ITALIENISCHER FRÜHBAROCK
Emotionen zwischen Lust und Leid, Lebenslust im tiefen Wissen um Vergänglichkeit, Überfluss und Mangel finden nirgendwo ihren gleichzeitigen Ausdruck so stark wie im Barock. Drei junge MusikerInnen haben sich leidenschaftlich der Musik dieser Zeit verschrieben. Berührende Klarheit in der Stimme Vera Hiltbrunners und eine kleine instrumentale Besetzung lassen diese Epoche an Hand der besonderen Programmauswahl hautnah nachempfinden. Große Gefühle persönlich interpretiert.
Vera Hiltbrunner – Sopran
Andreas Westermann – Cembalo
Jedediah Allen – Cornetto
Eintritt 23.-
Biographien:
Vera Hiltbrunner – Sopran
Die Berner Sopranistin hat, nach ihrem Bachelor in klassischem Gesang 2013 an der Musikakademie Basel, im Juni 2016 ihr Master-Studium in Performance in den Niederlanden bei Xenia Meijer und Sinan Vural abgeschlossen. Während der Saison 2016/2017 ist die Sopranistin als Zweitbesetzung in der Produktion „Dr. Miracle’s Last Illusion“ bei der Opern-Company Opera2day (Den Haag) angestellt. Engagements in 2016 führten die junge Sängerin ans Fringe Festival in Edinburgh, wo sie mit der erfolgreichen Produktion der About Turn Theatre Company: The Diary of Anne Frank (G. Frid 1968) als Anne Frank auftrat. Zudem debütierte sie als Adele in der Fledermaus in Haarlem (NL) und sang den Solopart für Sopran in den Carmina Burana in Basel. Im Sommer 2015 hat sie als Solistin am NJO Muziekzomer Festival mitgewirkt und unter anderem die Klangbeschreibung 2 von W. Rhim unter der musikalischen Leitung von Etienne Siebens und Claron McFadden aufgeführt. Im September 2015 sang sie am Oude Muziek Festival in Utrecht mit dem Ensemble The Calliope Consort. Weitere Engagements führten die Sopranistin nach Deutschland (Ein Sommernachtstraum, F. Mendelssohn, 2016 Ulm), Holland und in die Schweiz, wo sie regelmässig auftritt. Während des Studiums besuchte sie unter anderem Meisterkurse bei Margreet Honig, Paul Triepels, Elsina Jansen, François Le Roux, Frank Hilbrich (Regie, Berlin) und Olivia Fuchs (Regie, London) und bildete sich außerdem bei Rosa Dominguez (Schola Cantorum Basiliensis) und Paolo Vaglieri (Vocal Coach, Milano) weiter.
Andreas Westermann – Cembalo
Andreas Westermann wurde 1988 in München geboren. Schon in seiner frühen Kindheit begann er mit Klavierunterricht. Später lernte er Querflöte, bevor er das Cembalo und die historische Aufführungspraxis für sich entdeckte. Nach 4 Jahren Privatstudium bei Olga Watts (München) studierte er Lehramt für das Gymnasium an der Hochschule für Musik und Theater München mit Schwerpunkt "Alte Musik" bei Prof. Christine Schornsheim. Neben einer großflächigen musikalischen Ausbildung erhielt er außerdem Unterricht in Chor- und Ensembleleitung, u. a. bei Prof. Martin Steidler. Ab 2014 studierte er einen Specialized Master of Arts im Fach Generalbass und Ensembleleitung bei Prof. Jörg-Andreas Bötticher, Prof. Jesper B. Christensen und Prof. Andrea Marcon an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis. Das Studium beendete er 2016 mit Auszeichnung. 2015 wurde er als einziger Cembalist für das European Union Baroque Orchestra unter der Leitung des dänischen Cembalisten Lars Ulrik Mortensen ausgewählt. Er spielte außerdem mit renommierten Musikern wie Rachel Podger, Alex Potter, Amandine Beyer und Maggie Faultless. Sein besonderes Interesse gilt der italienischen Musik des ausgehenden 17. Jahrhunderts sowie den klanglichen Aspekten in der Ausführung des Generalbasses dieser Zeit. Derzeit lebt Andreas Westermann in Basel. 2016 gewann er beim Internationalen Gebrüder-Graun- Wettbewerb den 2. Preis mit dem Ensemble Quartett á 5.
Jedediah Allen – Cornetto
Jedediah Allen stammt aus Grants Pass (Oregon) und studierte an der Central Washington University Gesang mit den Schwerpunkten Oper, Kunstlied und Jazz. Sein starkes Interesse und Engagement im Bereich der Alten Musik führte ihn an das Early Music Institute der Indiana University, wo er ein Masterstudium im Fach „Early Voice“ bei Paul Elliot und Nigel North absolvierte. Zeitgleich begann er sich unter Anleitung von Kiri Tollaksen mit dem Cornettospiel zu beschäftigen. Jedediah wurde als Instrumentalist und Vokalsolist zu den Early Music Festivals in Boston und Berkeley eingeladen, wo er auch gemeinsam mit den renommierten Ensembles “Voices of Music” und “Magnificat” auftrat. Inzwischen lebt Jedediah Allen in Basel, um seine Studien an der Schola Cantorum Basiliensis zu vertiefen. Er schloss zwei Masterstudien ab: Im Fach Cornetto bei Bruce Dickey und als Ensemble-Sänger im AVES-Programm (Advances Vocal Ensemble Studies), welches von Anthony Rooley und Evelyn Tubb geleitet wird. In der Schweiz arbeitete Jedediah bereits mit zahlreichen Projektensembles zusammen. Besonders hervorzuheben sind Formationen unter der Leitung von Anthony Rooley und Hervé Niquet sowie die Ensembles „La Sestina“ und „Chant 1450", denen er als festes Mitglied angehört.
Programm:
Feast und Famine: Italienische Frühbarock
- Hic est Panis – Bonifazio Graziani (1604/05 – 1664)
- O Bone Jesu – Giovanni Felice Sances (1600 – 1679)
- Si criminum
- Io son ferito – dim. by Giovanni Bovicelli (1550 – 1594) / Giovanni da Palestrina (1525 – 1594)
- Toccata Daecima Il secondo libro di Toccate (1637) Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643)
- O tu, ch’hai così care – Giovanni Antonio Rigatti (1615 – 1648)
- Congratulamini mihi omnes – Giuseppe Scarani (1628 – 1641)
- Romanesca: O dolcezza incredibile, infinita – Rigatti
- Ancor che col Partire (Angelus ad Pastores) – Bovicelli / Cipriano de Rore (1515/16 – 1565)
- Daphne The Camphuysen Manuscript" (UB Utrecht Hs. 20 A 5, 1652), Anonymous
- Quel sguardo sdegnosetto – Claudio Monteverdi (1567 – 1643)
- Pur ti miro
Donnerstag, 29. Juni, 20h, CCW: LUISA CELENTANO (ITA)
Die aus Salerno stammende Künstlerin mit dem anmutig verhangenen Alt-Timbre hat einst in Graz bei Sheila Jordan, Jay Clayton, Mark Murphy und Andy Bey Jazzgesang studiert. Mittlerweile trägt sie diese Edeldisziplin von Italien bis Griechenland und reüssiert in vielen Musikstilen und fasziniert mit gefühlvollen Balladen, Bossa Nova, Blues und Eigenkompositionen aus Jazz, Latin, Rock und dem einen oder anderen italienischen Song. „…schwarze Expressivität und eruptive Erotik bis zu sensitiver Finesse…", dachte ein prominenter Jazzpianist laut über sie nach.
Luisa Celentano – vocals
Werner Radzik – piano
Thorsten Zimmermann – bass
Bernhard Wimmer – drums, percussions
www.sites.google.com/site/luisacelentanosite/home/
Eintritt: € 18.-












