Montag, 9. April, 8:30h, CCW: VIENNA'S ENGLISH THEATRE (Schulvorstellung)
A FAMILY AFFAIR
Die neue Komödie, “A Family Affair”, greift, wie bereits der erfolgreiche Vorgänger “A Perfect Match”, die Alleinerzieher-und Patchwork-Familien Thematik auf und erweitert diese um das Thema Flüchtlingsintegration. Autor Sean Aita hat in bewährter Weise die komplexe Thematik berührend, ohne zu bedrücken, behutsam und zugleich unterhaltsam behandelt. –Die Aufführungen werden garantiert zu einem bleibenden Theatererlebnis.
Danny Roberts und Zainab Habib sind beide fünfzehn Jahre alt und besuchen die Bournemouth High School. Im Lauf der Ereignisse werden sie zu mehr als nur Freunden, und das, obwohl es praktisch keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gab, als sie sich kennenlernten.
Danny, ein schräger Klassenclown und Freizeit-DJ, wird von der Schuldirektorin dazu verdonnert, die neue Schülerin Zainab durch das Schulgebäude zu führen. Bei Zainab handelt es sich um ein Flüchtlingsmädchen aus Syrien, das erst vor kurzem mit ihrem Vater in England eingetroffen ist. Danny tappt sofort ins Fettnäpfchen, als er ihr das Schulumfeld in Babysprache zu vermitteln versucht, nichtahnend, dass sie fließend Englisch spricht – ihre Eltern arbeiteten als Professoren in Aleppo. Zainab entspricht auch sonst so gar nicht der stereotypen Vorstellung, die Danny von muslimischen Mädchen hat. Ihre selbstbewusste Schlagfertigkeit hindert ihn allerdings daran, die darunter liegende Verletzlichkeit und vorhandenen emotionalen Narben auch nur zu erahnen. Dass ihre Mutter und ihr Bruder in Aleppo ums Leben gekommen sind, wird noch länger unausgesprochen bleiben. So gehen die beiden fürs erste auf Distanz.
Zainab hat sich mittlerweile recht gut eingewöhnt, nur der Schauspielunterricht bei der etwas entrückten, leicht chaotischen Miss Morris bereitet ihr Probleme. Ebendiese Miss Morris trifft im Rahmen des Elternsprechtags erstmals auf Zainabs Vater Ramy und augenblicklich ist spürbar, dass die beiden einander anziehend finden. Als Zainab dahinterkommt, dass die beiden hinter ihrem Rücken ein Rendezvous vereinbart haben, reagiert sie schockiert. Sie klagt Danny ihr Leid, der zuerst nicht nachvollziehen kann, worüber sie so aufgebracht ist. Als jedoch Miss Morris Name fällt, verliert auch er die Fassung. Was Zainab nicht wußte: die Lehrerin ist Dannys Mutter. Zainab, die ihre Verlustängste unter allerlei Vorwänden zu verbergen versucht, bringt Danny dazu, mit ihr zusammenzuarbeiten beim Plan, die beiden zu entzweien. – Und schließlich hat auch Danny kein Interesse daran, seine vielen Freiheiten von einem – wie er annehmen muss – pädagogisch konservativen Stiefvater einschränken zu lassen.
Die von den Kids inszenierten Zwischenfälle bei den Dates der Elternteile sind für alle Außenstehenden so unterhaltsam wie für die Betroffenen unangenehm, jedoch erzielen sie nicht das gewünschte Resultat. Letztlich geht Zainab so weit, an Miss Morris‘ Gewissen zu appellieren, sie möge bitte nicht versuchen, den Platz ihrer Mutter einzunehmen. Sie erreicht damit ihr Ziel und die eben noch unbändig Verliebten fallen wieder in ihre vorherige emotionale Starre zurück.
Für die szenische Präsentation, die sie im Rahmen des Theaterkurses erarbeitet, wählt Zainab die Geschichte ihrer Familie und ihrer Flucht nach England. Das Nachspielen und Artikulieren ihrer Traumata helfen ihr, selbst entgegen ihren eigenen Erwartungen, etwas mehr emotionalen Abstand zu gewinnen. Bald darauf lädt sie Danny und seine Mutter zu einem Versöhnungstee zu sich nach Hause ein. Das Happy End macht aus Danny und Zainab letztlich Stiefgeschwister, womit sie beide überraschenderweise nun mehr als zufrieden sind.
Freitag, 6. April, 8:30h, 10:15h, 11:45, CCW: VIENNA'S ENGLISH THEATRE (Schulvorstellung)
A FAMILY AFFAIR
Die neue Komödie, “A Family Affair”, greift, wie bereits der erfolgreiche Vorgänger “A Perfect Match”, die Alleinerzieher-und Patchwork-Familien Thematik auf und erweitert diese um das Thema Flüchtlingsintegration. Autor Sean Aita hat in bewährter Weise die komplexe Thematik berührend, ohne zu bedrücken, behutsam und zugleich unterhaltsam behandelt. –Die Aufführungen werden garantiert zu einem bleibenden Theatererlebnis.
Danny Roberts und Zainab Habib sind beide fünfzehn Jahre alt und besuchen die Bournemouth High School. Im Lauf der Ereignisse werden sie zu mehr als nur Freunden, und das, obwohl es praktisch keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gab, als sie sich kennenlernten.
Danny, ein schräger Klassenclown und Freizeit-DJ, wird von der Schuldirektorin dazu verdonnert, die neue Schülerin Zainab durch das Schulgebäude zu führen. Bei Zainab handelt es sich um ein Flüchtlingsmädchen aus Syrien, das erst vor kurzem mit ihrem Vater in England eingetroffen ist. Danny tappt sofort ins Fettnäpfchen, als er ihr das Schulumfeld in Babysprache zu vermitteln versucht, nichtahnend, dass sie fließend Englisch spricht – ihre Eltern arbeiteten als Professoren in Aleppo. Zainab entspricht auch sonst so gar nicht der stereotypen Vorstellung, die Danny von muslimischen Mädchen hat. Ihre selbstbewusste Schlagfertigkeit hindert ihn allerdings daran, die darunter liegende Verletzlichkeit und vorhandenen emotionalen Narben auch nur zu erahnen. Dass ihre Mutter und ihr Bruder in Aleppo ums Leben gekommen sind, wird noch länger unausgesprochen bleiben. So gehen die beiden fürs erste auf Distanz.
Zainab hat sich mittlerweile recht gut eingewöhnt, nur der Schauspielunterricht bei der etwas entrückten, leicht chaotischen Miss Morris bereitet ihr Probleme. Ebendiese Miss Morris trifft im Rahmen des Elternsprechtags erstmals auf Zainabs Vater Ramy und augenblicklich ist spürbar, dass die beiden einander anziehend finden. Als Zainab dahinterkommt, dass die beiden hinter ihrem Rücken ein Rendezvous vereinbart haben, reagiert sie schockiert. Sie klagt Danny ihr Leid, der zuerst nicht nachvollziehen kann, worüber sie so aufgebracht ist. Als jedoch Miss Morris Name fällt, verliert auch er die Fassung. Was Zainab nicht wußte: die Lehrerin ist Dannys Mutter. Zainab, die ihre Verlustängste unter allerlei Vorwänden zu verbergen versucht, bringt Danny dazu, mit ihr zusammenzuarbeiten beim Plan, die beiden zu entzweien. – Und schließlich hat auch Danny kein Interesse daran, seine vielen Freiheiten von einem – wie er annehmen muss – pädagogisch konservativen Stiefvater einschränken zu lassen.
Die von den Kids inszenierten Zwischenfälle bei den Dates der Elternteile sind für alle Außenstehenden so unterhaltsam wie für die Betroffenen unangenehm, jedoch erzielen sie nicht das gewünschte Resultat. Letztlich geht Zainab so weit, an Miss Morris‘ Gewissen zu appellieren, sie möge bitte nicht versuchen, den Platz ihrer Mutter einzunehmen. Sie erreicht damit ihr Ziel und die eben noch unbändig Verliebten fallen wieder in ihre vorherige emotionale Starre zurück.
Für die szenische Präsentation, die sie im Rahmen des Theaterkurses erarbeitet, wählt Zainab die Geschichte ihrer Familie und ihrer Flucht nach England. Das Nachspielen und Artikulieren ihrer Traumata helfen ihr, selbst entgegen ihren eigenen Erwartungen, etwas mehr emotionalen Abstand zu gewinnen. Bald darauf lädt sie Danny und seine Mutter zu einem Versöhnungstee zu sich nach Hause ein. Das Happy End macht aus Danny und Zainab letztlich Stiefgeschwister, womit sie beide überraschenderweise nun mehr als zufrieden sind.
Mittwoch, 4. April, 8h und 10h, CCW: Schulvorstellung THE GREEN LIE
DIE GRÜNE LÜGE (The Green Lie)
Dokumentation, A/D/BRA/INDONESIEN 2017, 94 Minuten
Regie: Werner Boote
Dokumentarfilmer Werner Boote erklärt: "Jetzt ist Schluss mit den Grünen Lügen!" Umweltschonende Elektroautos, nachhaltiges Palmöl, faire Produktion: Hurra, wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit unseren Kaufentscheidungen die Welt retten! Eine populäre und gefährliche Lüge, wie Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) gemeinsam mit Journalistin und Umweltexpertin Kathrin Hartmann in dieser brisanten Doku darlegt.
Donnerstag, 6. Dezember, 20h, CCW: THE BLUES MESSENGERS
Diese neue Band ist das Resultat eines spontanen Aufeinandertreffens dreier Musiker, die seit Jahrzehnten das weite Feld der Musik bestellen: "Sir" Oliver Mally (ständig tourender Musiker, mehrfach ausgezeichneter Preisträger in Sachen Blues und Singer/Songwriting im In- und Ausland), Alex Meik (einer der wohl vielseitigsten und renommiertesten Bassisten des Landes) und Peter Müller (einer der "Vorzeige-Drummer" in Sachen Blues & R&B in Europa) begeben sich auf gemeinsame Reise. Was mit einer Studiosession begonnen hat, wird nun auch "live" fortgesetzt. Blues in all seinem Variantenreichtum steht am Programm. Akustisch und elektrisch. "Einloggen" und sich auf den Moment einlassen. Immer wieder. Und das mit Titeln die vorwiegend aus der eigenen Feder stammen und in hohem Maße musikalische Eigenständigkeit und Persönlichkeit repräsentieren. Stay tuned!
"Sir" Oliver Mally – guit, voc
Alex Meik – upright bass, voc
Peter Müller – drums
"The Blues Messengers", one could hardly describe these musical messengers more aptly and the title of the album hits the bullseye. "Uncut", unpolished, down-to-earth, honest.
(Dietmar Hoscher, CONCERTO)
Albumkritik CONCERTO
The Blues Messengers – “UNCUT”
Irgendwann kehren sie alle zurück. Zurück zu den Wurzeln. Zurück zum Blues. Auch Oliver Mally macht hier keine Ausnahme, obgleich er sich eigentlich nie wirklich weit vom Blues entfernt hat. Blues bedeutet Geschichten, Atmosphäre, “the true facts of life”, wie es Willie Dixon einst ausdrückte. Und all dies hat sich stets in den Songs des “Sir” manifestiert. Idealtypisch dafür “(She Was) Brave Enough”. Wer würde diesem Singer/Songwriter-Kleinod den Bluesbezug absprechen? Eben! Noch dazu, wenn dem zehn Zwölftakter vorangehen, die keine Fragen offen lassen. Vielleicht mit Ausnahme jener, woher “Sir” Oliver Mally diese Intensität, dieses zwingende Auf-den-Punkt-bringen destilliert. Zweifelsfrei steht hier seine jahrzehntelange Erfahrung zu Buche, dennoch wäre diese Erklärung wohl zu kurz gegriffen. Wenn “Sir” Oliver Mally den Blues intoniert, interpretiert er ihn nicht, er lebt ihn, er hat ihn, er atmet ihn. Blues ist keine Angelegenheit des Alters, das stimmt schon. Doch mit der Erfahrung der Jahre wird er vielschichtiger, allgemeingültiger, “the true facts of life” bietend. Oliver Mally und der Blues waren stets Wegbegleiter, hadernd wie versöhnlich. Beide wissen, wovon sie Zeugnis ablegen. Voller groovender Überzeugung. Dass der “Sir” mit Alex Meik und Peter Müller zwei weitere Sinnesbrüder eingeladen hat, diesen Wegabschnitt mitzugehen, erhöht die Spannung zusätzlich. “The Blues Messengers”, treffender könnte man diese musikalischen Boten kaum bezeichnen. Und auch der Titel des Tonträgers trifft mitten ins Schwarze. “Uncut”, ungeschliffen, bodenständig, ehrlich. True facts indeed! (Dietmar Hoscher, Dezember 2017)
Eintritt: € 18.-
Freitag, 22. Juni, 20h, CCW: TINGVALL TRIO - Cirklar Tour
Piano Trios gibt es weltweit viele, die klassische Basisformation des Jazz hat in den letzten Jahres ein fulminantes Revival erlebt. Doch wenn man nach der Essenz aller derzeit tourenden Trios dieser Bewegung sucht, sticht, wenn es um die Akzeptanz beim Publikum und den unverwechselbaren, eigenständigen Sound geht, aus internationaler Perspektive das Tingvall Trio aus Hamburg hervor. Konzerte in mehr als 30 Ländern, eine Handvoll Auszeichnungen mit dem ECHO JAZZ als „Ensemble“ und „Live Act“ des Jahres, JazzAwards in Gold für jedes einzelne ihrer Studioalben, Platz 1 der Jazzcharts, ja sogar hohe Platzierungen in den Pop Charts, die Popularität der drei ist auf dem Niveau aktueller Popbands angekommen. Erfolg, zumindest in Deutschland gelegentlich als Makel von der Hochkultur gebrandmarkt, sucht sich seinen Weg zum Publikum. Das Tingvall Trio erfuhr die Ehre, in der neueröffneten Elbphilharmonie zwei Testkonzerte zur Erprobung des Raumsounds zu spielen.
Drei Jahre nach dem Erfolgsalbum BEAT erscheint nun der vom Publikum langersehnte Longplayer „Cirklar“. Martin Tingvall, Pianist, Hymnenschreiber und Namensgeber der Band über die neuen Kompositionen: „Am Anfang stehen für uns immer die Songs. Bei diesem Album habe ich versucht, so zu komponieren, dass uns die Musik neue Wege aufzeigt. Wir testen neue Ausdrucksformen, aber möchten gleichzeitig natürlich als Tingvall Trio wiedererkannt werden. Diesmal ist ganz eindeutig die Musik der Chef, nicht das Trio.“ Martin Tingvall komponiert die Songs – aber was am Ende dabei heraus kommt, kann er erst wissen, wenn Omar Rodriguez Calvo (Kontrabass) und Jürgen Spiegel (Schlagzeug) sich mit ihm gemeinsam der Komposition angenähert haben. Jedes Stück: ein Kampf, ein Spiel, ein Drama, das sich in Kreisen (Cirklar) dreht, bis es „fertig“ ist. Es geht um Geschichten, die das Leben schreibt und um die ganz persönliche differenzierte Empfindung des Erlebten je nach Lebensabschnitt. Martin Tingvall: „Seit ich Kinder habe, und das geht ja allen Eltern so, habe ich das Gefühl, eigentlich keine Minutemehr für mich selbst zu haben. Manchmal scheint es, als rinne die Zeit mir zwischen den Fingern davon.“
„Bumerang“ heißt eines der Stücke auf dem neuen Album. Ein vorwärts treibender Song, der mit kräftigen Schlagzeug–Rhythmen beginnt, gefolgt von einer musikalischen Phrase, die dem Zuhörer immer wiederkehrend entgegengeworfen wird, bis sie zuletzt verschwindet. Ein unendliches Spiel, ein musikalischer Kreislauf. „Mir kommen die Gegensätze im Empfinden von Zeit manchmal so seltsam vor“, reüssiert Tingvall. „Die Generation meiner Eltern wird jetzt gerade alt. Ihre Uhren ticken nach einem ganz anderen Rhythmus. Dies im Gegensatz zu meinem hektischen Alltag erscheint mir oft fast unwirklich.“ Dies Empfinden findet man in der Ballade „Evighetsmaskinen“ (Ewigkeitsmaschine). Ein Song, der – ganz untypisch für das Trio – aus beinahe meditativen Klängen und Rhythmen besteht und in die Ewigkeit hinein zu führen scheinen. „Cartagena“, „De Gröne Hotel“, „Skanes Blues“ – auf diesem Album wird der Hörer an vielen Stellen durch neue Sounds des Trios überrascht – und doch ist es unverkennbar die Musik Tingvalls.
So wird „Cirklar“ zum vielleicht musikalisch vielfältigsten Album bislang und erreichte damit sogar einen Einstieg in die Popcharts auf Platz #29 und wurde bereits ein halbes Jahr nach Erscheinen mit einem Jazzaward in Gold ausgezeichnet – ein für ein Pianotrio wirklich sensationeller Erfolg.
Martin Tingvall – Piano
Omar Rodriguez Calvo – Bass
Jürgen Spiegel – Drums
"Das neue Album CIRKLAR hat sich in die Top 30 der Albumcharts katapultiert. Einmalig für reinen Instrumentaljazz in der Geschichte der Deutschen Charts! Popstars des Jazz: Das Tingvall Trio aus Hamburg." 3Sat
"Eine der erfolgreichsten Bands der deutschen Szene ist das Trio des schwedischen Pianisten Martin Tingvall. Seine Band lebt auch auf dem neuen Album "Cirklar" von der Eingängigkeit der Komposition und einem dynamischen Zusammenspiel." ARD Radiofestival
„Nicht umsonst gehört das Tingvall Trio zur Spitzengruppe internationaler Jazzformationen. Auch was man beim neuen Album zu hören bekommt ist Kammermusik auf allerhöchstem Niveau.“ SWR2 Journal am Mittag
"Das Tingvall Trio ist Kult." B5 Kultur
"Ganz unterschiedlich im Charakter, trotzdem im typischen Tingvall-Sound: mitreißend, packend, eingängig. Die sechste Studio-Einspielung der drei Wahl-Hamburger präsentiert Musik, die man immer wieder hören kann, nicht nur einen Sommer lang." BR.de
„Das TINGVALL TRIO zwischen "Beat" und Lyrik, zwischen Erde und Flug, zwischen Dramatik und Leichtigkeit. DAS ist es, was dieses Ausnahmetrio um den Pianisten Martin Tingvall so erfolgreich, so anziehend macht, dass die GERADE erst erschienene Scheibe sensationellerweise auf dem 1. Platz der Jazz-Charts gelandet ist UND unter die ersten 30 der dt. ALBUMcharts. Das gab es noch nie!!“ SR2 Kultur, Album der Woche
"Das Tingvall Trio sprengt die Grenzen des herkömmlichen Jazz" Eclipsed
"Das Tingvall Trio schickt sich an, die europäische Jazzszene zu dominieren." LP Magazin
"Der aus Südschweden stammende Martin Tingvall ist mehr als nur ein Jazzpianist. Er ist ein Visionär, ein Mann voller Ta(s)tendrang, einer, der vor Innovation nicht zurückschreckt. Dieses Charaktermerkmal ist denn auch in seinem aktuellen Album "Cirklar" zu spüren. Ein wahrhaftig wuchtiges Pianotrio-Album, das zwischen Rock, Pop und Jazz mäandert, auf dem Balladen und groovige Stücke gleichermassen ihre Daseinsberechtigung haben, das von allen Triomitgliedern die ganze Bandbreite ihres Könnens abverlangt." Jazz'n'More
"Elegisch schön. Wetten, dass dieses Album die Erfolgsgeschichte des Trios weiterschreiben wird?" Concerto
„Die fulminante Vorstellung dieses perfekt aufeinander abgestimmten Ensembles gehört zum Besten, was bisher in Sachen Jazz in der Elbphilharmonie gelaufen ist.“ Hamburger Abendblatt, Elbphilharmonie
"Toll, wie sich Tingvall am Flügel austobte, wie der kubanische Bassist Omar Rodriguez Calvo seinen Bass zupfte, schlug und streichelte oder wie Jürgen Spiegel am Schlagzeug im pulsierenden Rhythmus den Beat vorgab. Da muss die ehemalige Hamburger Kiezband mit dreifachem Jazz-Echo-Preis ja zum europäischen Jazz-Adel zählen." Die Glocke, Woche der kleinen Künste Gütersloh
"Sie sind herausragend. Wie Tingvall den Flügel behandelt, von unglaublich aggressiv bis zart und absolut einfühlend, das ist, man kann das nicht anders sagen, einzigartig." Reutlinger Generalanzeiger, Sudhaus Sommer Open Air
"Warnung, dieser Text wird in einer dringenden Empfehlung enden. Weil die Hafensommer-Chronik brillanter Jazz-Trios um einen Eintrag reicher ist. [...] Das Würzburger Publikum: begeistert. Der Applaus: lang. So lang, dass die drei Musiker nach der Zugabe - schon ganz oben an der steilen Hafentreppe - noch einmal umdrehen und unten auf dem Wasser zwei lange intensive, noch einmal vielfältige Zu-Zugaben spielen. Es bleibt die Empfehlung. "Cirklar". Ein wunderschönes, ein erstklassiges Album." Mainpost, Würzburger Hafensommer
Donnerstag, 8. November, 20h, CCW: BLUES & BALLADS
CHRISTIAN MASSER – RIPOFF RASKOLNIKOV – ROBERT MASSER
Blues & Ballads
Mit Ripoff Raskolnikov und den Gebrüdern Masser betreten drei prominente Vertreter der steirischen und österreichischen Blues-Szene die Bühne des CCW. Ripoff Raskolnikov spielte in den 90er-Jahren zusätzlich zu seiner erfolgreichen Solokarriere ("20th Century-Bluesband") auch Piano bei "Memphis Feel", der damaligen Band der Masser-Brüder. Mittlerweile lebt Ripoff in Ungarn und hat sich mit seinen tiefsinnigen Songs und seinem charismatischen Auftreten auch dort einen guten Ruf erworben. Er tourt international – seine Lieder über Liebe, Leidenschaft, Verlust, den Hunger auf das Leben oder die Angst vor dem Tod und sein Stil, der den Blues-Größen der ersten Stunde (Skip James, Blind Willie McTell) Tribut zollt, berührt die Menschen überall. Christian Masser konzertiert solo und mit Bands ("The Mysterious Bluesmen", "Christian Masser & die Country-Zombies"), fühlt sich der Spielweise von Blues-Klassikern wie B. B. King oder John Lee Hooker verpflichtet und hat sich auch als Slide-Gitarrist und Interpret sorgfältig ausgesuchter und sensibel vorgetragener Country-Songs, viele davon aus dem Johnny Cash-Repertoire, einen Namen gemacht. Robert Masser ist Mastermind, Sänger und Gitarrist der "Honky Tonk Ramblers" und spielt Gitarre in der Mundart-Band "Charly & die Kaischlabuam". Er ist ein ausgezeichneter Blues-Shouter und Balladensänger und braucht als technisch versierter, einfallsreicher und energiegeladener E-Gitarrist keinen Vergleich zu scheuen. Lassen Sie sich die seltene Gelegenheit, die drei Musiker gemeinsam zu erleben, nicht entgehen!
Eintritt: € 18.-
Mittwoch, 6. Juni, 20h, CCW: TRIBUTE TO SONNY CLARK
EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS
TRIBUTE TO SONNY CLARK
Der US-amerikanische Jazzpianist und Komponist des Hard Bop Conrad Yeatis „Sonny“ Clark steht im Mittelpunkt des letzten Jazzabends der ELJP vor der Sommerpause. Sonny Clark spielte schwungvoll, genau artikuliert mit seinen eigenen Phrasen und Ideen, die ihm schließlich seine unverkennbare Note verliehen. Unter seinen sieben als Bandleader bei Blue Note Records eingespielten Alben finden sich Cool Struttin' und Leapin and Lopin, welche bereits Kultstatus erreicht haben.
Daniel Hofecker – Trumpet
Milos Milojevic – Tenorsax
Matyas Gayer – Piano
Eddie Luis – Bass
Viktor Palic – Drums
Eintritt: € 16.-
Samstag, 5. Mai, 20h, CCW: DIE NAGER-SCHLACHT DES SCHÜTTELREIMS
Ludwig Müller, Christoph Krall, Simon Pichler
DIE NAGER-SCHLACHT DES SCHÜTTELREIMS
Der Verein der Freunde des Schüttelreims durfte bereits mit Kapazundern wie dem Trio Lepschi, Leo Lukas oder Gunkl unsrer Kunst frönen. Erstmals in Stainach nun: Die „Nager-Schlacht“! Mit Simon Pichlers aktuellem Buch „Berührt, weil geschüttelt“, neuen akademischen Beiträgen von Prof. Krall, Äquivoc-Reimen, Limericks und einem fast abendfüllenden geschüttelten Western in reichlicher Kostümierung!
Der Schüttelreimer-Bühnenclan
Verwirklicht einen kühnen Plan
(Hätt’ uns nicht wilder Wahn geplagt,
nie hätten wir den Plan gewagt!)
Ein Herr, ein Freund der raschen Taten
zieht gleich aus seinen Taschen Ratten:
„Ich finde sonst nur schwer mein
Ziel mit einem Meerschwein.“
Ein Mädchen, wie im Fieber, bang,
dagegen ging auf Biberfang -
so endete die Schlagernacht
in einer wilden Nagerschlacht!
Wir kriegen für die Späße Prügel,
drum liest man dann im Pressespiegel:
“Man zeigt bei dieser satten Pleite
Sich ganz von seiner platten Seite.”
Eintritt: € 18.-
Donnerstag, 6. September, 20h, CCW: LANDSTREICH plus
Der polnisch-wienerische Weltakkordeonist Krzysztof Dobrek, der neo-burgenländische Musikkabarettist Christof Spörk und der hauptberufliche Kolchosenchef Gerhard Draxler kehren zu ihren Wurzeln zurück und werden verstärkt durch die großartige Wiener Geigerin und Sängerin Johanna Kugler. Es erwarten Sie die besten Songs aus der Landstreich-Zeit plus launige Sketches und neue Schmankerl aus der bewährten Text- und Musikwerkstatt „Dobrek-Spörk“. 2016 feierte die legendäre Musikkabarett-Formation „Landstreich“ (Salzburger Stier 2003) nach einer elfjährigen Pause eine umjubelte „vorübergehende Auferstehungstour“, unter anderem bei der Eröffnung der Wiener Festwochen. Seit 2017 spielt nun „Landstreich plus“ je eine Exklusivtour pro Jahr.
Johanna Kugler – Geige & Gesang
Christof Spörk – Klarinette & Gesang
Krzysztof Dobrek – Akkordeon
Gerhard Draxler – Kontrabass & Gesang
Donnerstag, 18. Oktober, 20h, CCW: KARLHEINZ MIKLIN - Jazz via Brasil
KARLHEINZ MIKLIN: „Jazz via Brasil“
Neben seiner jahrzehntelangen Arbeit mit argentinischen Musikern ist Karlheinz Miklin in den letzten Jahren auch häufig in Brasilien aufgetreten. Das dadurch verstärkte Interesse an der überaus reichen Musik dieses Landes führte jetzt zur Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern auch zu Hause.
Emiliano Sampaio und Luis Andre Carneiro de Oliveira haben sich im „Meretrio“ bereits einen sehr guten Namen in Brasilien gemacht. Inzwischen sind die zwei nach Österreich gezogen und auch hierzulande sehr aktiv, sowohl als Trio als auch im "Mereneu Project" mit dem E. Sampaio 2014 den Student Award im "Down Beat", dem wohl wichtigsten Jazzjournal, erhielt. Veröffentlichungen sowohl mit dem Meretrio (CD "Obvio") wie auch mit dem Mereneu Project (CD "Forbidden Dance") wurden von Down Beat sogar in die Liste der "Best Albums 2017" aufgenommen. Emiliano ist auch als Big Band Komponist und Arrangeur sehr aktiv wie z. B. mit der HR Big Band Frankfurt oder der Big Band Copenhagen. Luis Andre ist neben der Mitwirkung in den oben genannten Projekten stilübergreifend u. a. auch mit "Buena Banda" oder "Four Seasons" regelmäßig unterwegs.
Marco Antonio da Costa ist schon früher nach Österreich gekommen und ein sehr aktiver Proponent der lebendigen „Latin - Szene“ hierzulande. Neben vielen Tourneen mit verschiedenen Gruppen hatte er auch immer Zeit für eigene Projekte, so gewann auch er 2012 einen Down Beat Student Award (als „Best Latin Group“). In letzter Zeit ist er vor allem mit seinem Organ Trio aufgefallen (CD "The Shift") wie auch im Duo mit der Sängerin Laura Lenhardt (CD "Melodias soltas"). Ein weiterer Höhepunkt ist die Veröffentlichung seiner Big Band CD "Jatobá", für die er einige Kompositionen und sämtliche Arrangements beisteuerte.
Michael Ringer ist einer der aktivsten und vielseitigsten Bassisten der jüngeren Generation, seit kurzem auch Mitglied des Meretrios. Mit Karlheinz Miklin verbinden ihn bereits viele Auftritte in dessen "Doubletrio", auch im Big Band Projekt "Next Page" des Saxophonisten wirkt Michael immer wieder mit.
Karlheinz Miklin hat diese Musiker Anfang 2015 zu seinen „Specials“ im Grazer Stockwerk eingeladen, die Zusammenarbeit funktionierte von Beginn an so gut, dass man beschloss, das Projekt weiter zu führen. Folklore und neue Richtungen aus Brasilien, Zitate argentinischer Musik - alles unter dem gemeinsamen Dach des Jazz - sorgen für eine interessante, frische Mischung. Wie es zum Beispiel beim Grazer Festival „Murszene“ oder bei "Jazz is back" in Kroatien bewiesen werden konnte.
Karlheinz Miklin – saxes, flutes
Marco Antonio da Costa – g
Emiliano Sampaio – tb, g
Michael Ringer – b
Luis Andre Carneiro de Oliveira – d
www.miklin.mur.at
Eintritt: € 20.-













