Donnerstag, 28. März, 20h, CCW: LEAR
STEINBAUER & DOBROWSKY nach William Shakespeare:
LEAR
Dorothea Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky präsentieren Shakespeares Tragödie im Gewand eines intimen Kammerspiels für zwei. Das Publikum wird während eineinhalb Stunden Zeuge einer ereignisreichen Nacht, die den loyalen und unterschätzten Kent in den Olymp der Hauptakteure katapultiert und Cordelia aus ihrer Opferrolle befreit. Das Duo verspricht in seiner eigenen Fassung ein spannendes Wortgefecht um die Einsamkeit von Entscheidungen, um Freiheit, Mut zu Selbstverantwortung und politischem Denken, einen Schuss John le Carre und eine tiefe Verbeugung vorm englischen Dramengiganten. Die Idee, dass der Titelheld gar nicht persönlich erscheinen, die Handlung nicht zwangsläufig tragisch enden muss, beschert diesem LEAR aktuelle Brisanz.
Drum schaff dir Augen an, verschaff dir Augen, als sähst du Dinge, die du doch nicht siehst! (William Shakespeare)
Idee, Dramaturgie und Text: Steinbauer&Dobrowsky
Cordelia - Dorothea Steinbauer
Kent - Wolfgang Dobrowsky
Eintritt: EUR 18.-
Mittwoch, 27. März, 8:30, 10:15, 11:45, CCW: THE LITTLE PRINCE
VIENNA'S ENGLISH THEATRE: THE LITTLE PRINCE
(von Sean Aita, frei nach Antoine de Saint-Exupéry)
Unsere Geschichte erzählt von der wundersamen Begegnung zwischen dem Titelhelden und einer Pilotin, die in der Wüste notlanden musste. Zunächst hält die abgebrühte und praktisch veranlagte junge Frau den kleinen Prinzen für eine Halluzination, doch nach und nach erfährt sie alles über den rätselhaften Fremden aus dem Outer Space und alles über seinen Heimatplaneten.
Die Platzverhältnisse auf dem Asteroiden B612 sind beschränkt. Es existieren drei kniehohe Vulkane, einer davon erloschen, Pflänzchen, die zur rechten Zeit gestutzt werden müssen – für den Fall, dass es sich um Affenbrotbäume handeln sollte – und eine reichlich launenhafte und eigensinnige Rose. Daher machte sich der kleine Prinz auf die Reise durchs All, um anderswo Beschäftigung, Belehrung und – vielleicht auch – einen Freund zu finden. Auf seiner wundersamen Reise begegnet er kuriosen Geschöpfen, die ihn jedoch in aller Regel enttäuschen und ihn dadurch seine Rose noch schmerzlicher vermissen lassen. Der naive Blick des Fremden auf diese in ihrer eigenen Realität gefangenen Geschöpfe offenbart auf intuitive Weise die gleichermaßen komischen und traurigen Absurditäten des menschlichen Alltags.
„Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Mittwoch, 20. März, 20h, CCW: LIVE AT THE HALF NOTE - LEE KONITZ 1959
EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS
Endlich kommen wieder die Saxophon-Freunde unter ihnen voll auf ihre Rechnung! Das 1959 aufgenommene Album “LIVE AT THE HALF NOTE” mit den Meistern Lee Konitz, Warne Marsh, Bill Evans, Jimmy Garrison und Paul Motian setzte 1959 neue Maßstäbe Jazzstandards interessant zu gestallten. Der aufstrebende österreichische Tenorist Tobias Pustelnik wird zusammen mit dem Alto-Virtuosen Kire Kuzmanov aus Mazedonien das populärste Jazzinstrument Saxophon in den Mittelpunkt rücken.
Kire Kuzmanov – Alto Sax
Tobias Pustelnik – Tenor Sax
Matyas Gayer – Klavier
Eddie Luis – Bass
Tba – Schlagzeug
Eintritt: EUR 18.-
Freitag, 15. März, 8:30, 10:30, CCW: HAMLET
(von Clive Duncan, frei nach William Shakespeare)
Hamlet, Prinz von Dänemark, erhält in Wittenberg die Nachricht vom plötzlichen Tode seines Vaters, des Königs. Noch bevor der Prinz in Helsingør eintrifft, hat sein Onkel Claudius schon nach der Krone gegriffen und kurz darauf die Witwe seines Bruders geheiratet. Da das Land von Norwegen bedroht wird, bittet der neue Herrscher seinen Neffen am Hof zu bleiben. Nur widerstrebend lässt sich der Prinz überreden. Seinen Ekel über die überstürzte Heirat seiner Mutter mit dem Onkel kann er kaum verhehlen.
Als ihm des Nachts der Geist seines Vaters erscheint und, Rache fordernd, Claudius des Mordes bezichtigt, gerät Hamlet in emotionalen Aufruhr und ein moralisches Dilemma. Er kann der Erscheinung nicht blind trauen und will handfeste Beweise für den angeblichen Brudermord. Seinem einzigen Vertrauten, Horatio, offenbart er seine Pläne und seine quälenden Zweifel. Um Zeit zu gewinnen und kein Misstrauen während seiner Nachforschungen am Hof zu erregen, täuscht er beginnenden Wahnsinn vor. Doch sehr rasch verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität. So virtuos der Gepeinigte auch seine Umgebung zu manipulieren versteht, so sehr wirken die destruktiven Kräfte des vermeintlichen, gespielten Wahnsinns auf ihn selbst zurück. Seine Jugendliebe Ophelia wird in diesem grausamen Spiel zum unbeabsichtigten Kollateralschaden und ertrinkt.
Die Verdachtsmomente gegen Claudius verdichten sich und als Hamlet eine zufällig eintreffende Schauspielertruppe anweist, den Tathergang des Mordes bei ihrer Aufführung nachzuspielen, verrät die Reaktion des Königs eindeutig seine Schuld. Und dennoch kann Hamlet sich noch immer nicht zur Tötung des Onkels durchringen. Um ein Haar entgeht der Prinz selbst einem Anschlag auf sein Leben. Bereits lebensmüde von dem in ihm wütenden Konflikt, willigt er in ein Fechtduell gegen Laertes, Ophelias Bruder, ein und es kommt zum Showdown.
Freitag, 8. März, 19h, CCW: POETRY SLAM
Moderation: Mario Tomic
Dichterwettstreit im CCW - Eine Kooperation mit dem BG/BRG Stainach.
Eindrucksvoll performen Jungslamer vom BG/BRG Stainach Ergebnisse ihres Workshops bei „Slam-Meister“ Mario Tomic. Das Publikum stellt die Jury. FotografInnen des Kreativzweiges des BG/BRG Stainach präsentieren mit ihrer Diaclipshow „fotografische Kurzfilme“, die musikalisch begleitet werden.
Mario Tomic ist Begründer und Obmann vom „Verein PLuS, Performte Literatur und Slam“ sowie Gründungsmitglied der „1sen Grazer Lesebühne: Gewalt ist keine Lesung“. Kurator und Moderator mehrerer Lesebühnen- und Slamformate, darunter auch des Hörsaal Slams. Erfinder des Formats Slam-Theater. Er ist zweifacher steirisch-kärntnerischer Landesmeister im Poetry Slam (2012 und 2014), sowie österreichischer Vize-Meister 2012. Im Rahmen des Ö-Slams wurde Tomic zweimal infolge zum besten Moderator gekürt (2017 und 2018).
Eintritt: EUR 8.-
Dienstag, 26. Februar, CCW, Schulvorstellung: TILL ERZÄHLT
Eine musikalische Reise mit Till Eulenspiegel und mit Tönen von Richard Strauss
Es war einmal ein Schelm, und der hieß Till. Till Eulenspiegel erzählt für uns aus seinem Leben. Das ist bunt und abwechslungsreich wie die Musik, die dazu erklingt. Till erzählt nicht nur mit Worten, Händen und Füßen – auch mit seiner Geige. Tills Papa spielt übrigens den Kontrabass, der auch gleich als Pferd verwendet werden kann. Und dann gibt´s da noch andere Leute in Tills Leben – eine Klarinette, ein Horn, ein Fagott …
Ensemble Eu-lens-pi-egel:
Florian Hasenburger, Violine, Idee & Konzept
Sebastian Rastl, Kontrabass
Gregor Narnhofer, Klarinette
Klaus Leherbauer, Horn
Matthias Kronsteiner, Fagott
Freitag, 22. Februar, 20h, CCW: FLORIANA "FLO" CANGIANO & BAND
Die neue Stimme aus dem Herzen Neapels
Floriana Cangiano – alias FLO – stammt aus Neapel, der Geburtsstadt des großen Cantautore Pino Daniele und gehört zu dessen hoffnungsvollsten musikalischen Erben. Sie gilt als eine der herausragenden jungen Stimmen Italiens, als eine der interessantesten Sängerinnen der besonderen italienischen Musikszene an der Schnittstelle zwischen Pop und Weltmusik. 2014 gewann sie den “Andrea Parodi Preis”, den einzigen Weltmusikpreis Italiens. Ihr im gleichen Jahr erschienenes Debutalbum “D´amore e di altre cose irreversibli” fand auch international Beachtung und brachte ihr Vergleiche mit der französischen Sängerin Zaz ein. FLO vereint italienischen Folk und Pop, widmet sich dem traditionellen neapolitanischen Gesang einer Rosa Balistreri und nennt als weitere Einflüsse Billie Holiday, Elis Regina, Amalia Rodriguez und Cesaria Evora. Die Songs, dargeboten mit kraftvoller, dramatischer Stimme und neapolitanischem Temperament sind voller lyrischer Alltagsbeobachtungen, kleine Geschichten entführen in ein mediterranes Ambiente brodelnder Vielfalt. Leidenschaftlich, heftig, zart, bitter-süß, voller Widersprüche. Auf ihrer zweiten CD "Il Mese del Rosario" und dem aktuellen dritten Album „La Mentirosa“ (im Mai 2018 vorerst nur in Italien erschienen) erzählt FLO von dem pulsierenden, vom Katholizismus geprägten Alltag des Mezzogiorno, der zwischen Sünde und Vergebung pendelt. Live begleitet wird FLO von einer dreiköpfigen Band: Allen voran der Gitarrist Marcello Giannini, am Kontrabass wirkt Davide Costagliola, der Perkussionist und Tamburello-Virtuose Michele Maione vervollständigt das Quartett.
Flo Cangiano – Gesang
Marcello Giannini – Gitarre
Davide Costagliola – Kontrabass
Michele Maione – Perkussion
Preise & Auszeichnungen:
- “Andrea Parodi Preis” 2014 (Italiens Weltmusikpreis)
- Eine von 8 Gewinnern von Musicultura 2014
- Preis “Un certain regard” im Februar 2015 für die beste live Performance bei Musicultura
- Preis Radio “RAI 1” für die beste Musik
Aktuelle CDs:
- Il mese del Rosario (agualoca records; Vertrieb D: indigo – VÖ D: 21.04.2017)
- La Mentirosa (soundfly, Italien – VÖ: 25.05.2018)
Social Media:
Youtube:
- https://www.youtube.com/watch?v=77TjBMOyx_s&list=RD77TjBMOyx_s#t=79
- https://www.youtube.com/watch?v=MexhEz_q5Mo&list=PLlSvxteZ6j4GsN_J0VNnYJW3PfMn-YsuE&index=1 (promo trailer Sommer 2018)
- https://www.youtube.com/watch?v=wNslN4dKaAQ&lc=z22vdbxpkvi2fd0lnacdp430225g50f32ywaro02qvtw03c010c (olor a luna, live Sommer 2018)
Presse:
„Und die aus Neapel stammende Flo Cangiano stand zum ersten Mal auf den Brettern österreichischer Festivals. Gleich vorweg – sie war mit Rebekka Bakken auf Augenhöhe – und somit eine der Überraschungen des Festivals!“ (concerto, August/September 2018)
„… Flo nahm mit ihrer extrovertierten Präsenz direkt den ganzen Raum für sich ein. Häufig wird sie mit der französischen Chansonière Zaz verglichen – zu Recht. Zwischen laut und leise springt Flo mit Leichtigkeit hin und her und zeigt ihren großen Stimmumfang. Dabei wechseln auch die Stimmungen der Lieder. Auf eine zarte Ballade folgt dann eine Rockeinlage voller Power. … Floriana Cangiano singt nicht nur, sie tanzt, schnipst und performt ihre Folksongs durch und durch. „Bravissimo“ ruft am Ende jemand aus dem Publikum, und dem ist nichts hinzuzufügen.“ (Hessische Niedersächsische Allgemeine, 27.04.2018)
„… Floriana Cangiano beruft sich auf all diese Kulturen und formt aus ihren Verschiedenartigkeiten ein lautes Ganzes. Denn die gelernte Opernsängerin bringt in ihren Auftritten die brodelnde Vitalität Neapels zum Ausdruck. So oder so ähnlich stellt man sich Straßenszenen vor: schrill, ungestüm, widerspenstig, bodenständig, exotisch. Die Poesie steckt im Detail, ist manchmal erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Das Mediterrane klingt bei ihr stürmisch, eine Ballade ungezähmt. In ihrer musikalischen Direktheit erinnert sie mehr an Gianna Nannini als an Etta Scollo, was mit Sicherheit auch an der Zusammenstellung ihrer Band liegt. Rock und Jazz und Reggae spielen eine ebenso wichtige Rolle, wie die kompliziertesten arabischen Rhythmen und europäischen Klassikanleihen. Floriana Cangiano fügt diese vielen Einzelheiten mit ihrer Stimme zu etwas tragbarem Ganzem. …“ (Augsburger Allgemeine, Nov.2017)
"Viel von der Vitalität, Direktheit und der Frische von ZAZ steckt in der Neapolitanerin FLO (Floriana Cangiano), die auf ihrem Debutalbum "D´amore e di altre cose irreversibli" ihre enorme musikalische Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit zeigt. Die Sängerin mit dem Hang zum französischen Chanson, die seit etlichen Jahren die italienische Musikszene aufmischt, widmet sich in ihren wunderschönen Songs den kleinen Dingen, die das Leben ausmachen. FLO hat ein wahrhaft besonderes Album voller Sentiment und Sentimentalität vorgelegt. Perfekt ausbalanciert ist der Sound - ein Mix aus Tradition und Moderne. Folk, Latin, Chanson und eine Prise Pop geraten mit ihren eigenen musikalischen Wurzeln zu einem unwiderstehlichen Hörerlebnis. Von dieser Singer/Songwriterin wird man noch viel zu hören bekommen." (Plattenladen Tipps)
„Breaking moulds works bes when you can demonstrate you´ve nailed the mould. The first two tracks of this scintillating second album from Italian singer FLO are sassy, sophisticated songs on which she displays an impressive vocal range while her three-piece band plus assorted guests provide a backdrop of bouncing Gypsy-ish swing. On the third track „Malemaritate“ – about sin and society, rural roots and city stresses – she raises her game, showcasing sudden rhythmic shifts, blistering flamenco-style guitar, tongue-twisting raps and megephone shouts. Following this is „Ad ogni femmina un marito“, an unashamedly romantic song with a slow, soft quasi-Celtic folk rhythm, and FLO´s powerful, dramatic Italian vocals sweeping all over it. The mood swings and sheer variety mesmerise, and make listening akin to attending a virtual cabaret. FLO, who has acting experience, gives her songs a huge amount of colour and drama. Madredeus, Pink Martini and Rosa Balistreri all come to min das FLO explores a multiplicity of ideas, emotions and Neapolitan and Sicilian sub-genres. But she is totally her own woman; a thrilling exponent of Italy´s unique pop/world crossover scene“. (songlines May 2017)
Eintritt: EUR 22.-
Mittwoch, 13. Februar, 20h, CCW: LA GRANDE BELLEZZA
LA GRANDE BELLEZZA – Die große Schönheit
Tragikomödie, I/F 2013, 142 Minuten, Regie: Paolo Sorrentino
Sorrentino entwirft in seiner Hommage an Fellini einen tiefen Blick in die Seele der Ewigen Stadt und schafft ein satirisches Gesellschaftsdrama über die Wichtigkeit der Nichtigkeit. Sinnlich, visuell und akustisch atemberaubend, überragend gespielt … Laut einer BBC-Umfrage gehört La Grande Bellezza zu den 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts!
„Ein Film wie pure Magie, der jede Minute lohnt.“ (Hamburger Abendblatt)
Eintritt: EUR 8.-
Samstag, 2. Februar, 20h, CCW: NACHT DES FADO
TANIA OLEIRO & CARLOS LEITAO Ensemble
Die Nacht des Fado präsentiert seit acht Jahren die interessantesten FADISTAS (= Sänger & Sängerinnen) der pulsierenden Lissabonner FADO-Szene und steht für traditionellen FADO ohne Weltmusik- und Pop-Einflüsse. Die genaue Entstehung des FADO (lat. Fatum = Schicksal), der auch als der „Blues Portugals” bezeichnet wird, ist nicht dokumentiert und lässt sich nur interpretieren. Um 1820 tauchte in Lissabon eine neue Musikform in den anrüchigen Hafenkneipen der Alfama und auch im Mouraria-Viertel der Prostituierten auf. Mit Sicherheit haben musizierende Matrosen verschiedene Musik-Stile aus Brasilien, Afrika, Arabien und Indien mitgebracht und gemeinsam mit portugiesischen Elementen die Grundelemente des Fado gelegt. Ebenso schwer wie den Begriff „Blues” kann man „Saudade” übersetzen. Diese „Saudade”, als Gefühl der Sehnsucht, Melancholie und Fernweh umschrieben, ist der erwünschte Grundzustand beim Fado. Auch der Inhalt der Lieder, die Liebe, das Leid und der Alltag spiegeln diese „Saudade” wieder.
TANIA OLEIRO
Die zierliche, bildhübsche Sängerin wurde in Lissabon geboren und wuchs in einem musikalischen Haushalt, umgeben von Fado, auf. Von Kindesbeinen an sang sie in den lokalen Fado-Häusern ihrer Nachbarschaft, wo sie wegen ihrer außergewöhnlichen Stimme bereits früh auch von den großen Namen des Genres zum Mitsingen eingeladen wurde. Seit 15 Jahren ist sie professionelle Fadista und nahm 2016 ihr erstes Album „Tercos de Fado” auf. 2017 war sie bei den beiden wichtigsten Festivals Portugals „Caixa Alfama” und „Festa do Avante” im Hauptprogramm.
CARLOS LEITAO
Mit seinem CD-Debut „Do Quarto” und dem gefeierten Folge-Album „Sala de Estar”, konnte sich der sympathische Sänger, Komponist und Gitarrist, als eine der besten Stimmen seiner Generation etablieren.
Tania Oleiro – Gesang
Carlos Leitao – Klassische Gitarre, Gesang
Henrique Leitao – Portugiesische Gitarre, Gesang
Carlos Menezes – Bass
Hör-/Videobeispiel: https://www.youtube.com/watch?v=0loZU9CKvQk
Eintritt: EUR 23.-
Donnerstag, 24. Jänner, 20h, CCW: WOOD AIR QUARTET: La Folìa
LA FOLÌA – LÄRMENDE LUSTBARKEIT
Der Begriff „Folia“ (Tollheit, Narrheit) stammt aus Portugal und bezeichnete Tänze und Lieder des 16. Jahrhunderts mit spanischer und portugiesischer Herkunft. Im Barock wurde der einfache Tanz Ursprung virtuoser Variationszyklen. Aber Vorsicht: Wegen seines ungezügelten Charakters soll der Folìatanz in seiner Frühzeit immer wieder verboten worden sein. Johann Mattheson sagt in „Der vollkommene Kapellmeister (Hamburg 1739)“: „… die bekannten Folies d´Espagne, sie sind aber nichts weniger, als Torheiten, im Ernst gesagt.“ Das WoodAirQuartet formierte sich 2014 und ist mit der Saison 2015/16 sowie 2017 ein auserwähltes Ensemble der Jeunesse Österreich. Im Juli 2016 ist das Debüt Album „La Folìa – Lärmende Lustbarkeit“ bei Sowiesound/Lotus Records erschienen. Präsentiert wurde das Album u. a. bei den Salzburger Festspielen und im Wiener Konzerthaus.
„…auf höchstem Niveau … provokant lustvoll … Das WoodAirQuartet transferiert die Folía in die Jetztzeit, spielt sie variantenreich, modern und jazzig. Einfach famos.“ (Concerto Magazin 12/2016)
"... Altes trifft auf faszinierende Weise Neues … es wird getanzt und gefeiert, geweint und sich der wunderschönsten Melancholie hingegeben. Auch lassen sich Anna Lang und ihre kongenialen Kollegen jeden Raum für allerlei Improvisation und Klangexperimente. Es passiert immer irgendetwas, die Richtungen, in die sich die Nummern entwickeln, sind immer andere … Mit "La Folía – Lärmende Lustbarkeit" legt das WoodAirQuartet ein Stück Musik vor das viel Spaß macht. Es regt die Fantasie an, unterhält mit Niveau und berührt. Sehr empfehlenswert." (M. Ternai, MICA Wien 08/2016)
„La Folìa – „lärmende Lustbarkeit und musikalischer Wahnsinn“ als virtuoser Schlagabtausch der Instrumente, ausgelassene Tänze und „lärmende Lustbarkeit“ über fünf Jahrhunderte hinweg. Das WoodAirQuartet mit Anna Lang (Violoncello), Alois Eberl (Akkordeon, Posaune), Walter Singer (Basso Continuo) und Robert Kainar (Percussion) huldigt der „Folìa“ und verbindet dabei Musik vergangener Epochen von D. Ortiz, A. M. y Coll, oder M. Marais mit eigenen Werken und Improvisation.“ (Jeunesse Österreich)
Anna Lang – Violoncello
Alois Eberl – Posaune, Akkordeon
Walter Singer – Basso Continuo
Robert Kainar – Percussion
Eintritt: EUR 18.-














