FR, 21. März 2014, 20h, CCW: TRANSCEIVERS
Diese internationale Worldmusic Formation, die MusikerInnen verschiedenster musikalischer Genre vereint, entstand durch die gemeinsame Zusammenarbeit von Susanne Rehrl und Johannes Steiner bei der Eröffnungsfeier der 1. Youth Olympic Games in Innsbruck 2012. Die Transceivers versprechen einen spannenden Mix aus europäischer, skandinavischer und südamerikanischer Musik und präsentieren nun ihre erste gemeinsame CD. Johannes Steiner, Musiker und Komponist aus Salzburg, ist der Kopf der Band. Sein Anspruch besteht darin, die Diatonische Harmonika, ein typisch österreichisches Volksmusikinstrument, in andere Musikstile zu integrieren. Er schrieb bereits über 100 Kompositionen für ca. 20 Musikprojekte und spielte unter anderem mit Amy Denio, Jessica Lurie und Otto Lechner. Susanne „Su“ Rehrl ist eine der neuen großen, kreativen Sängerinnen und Komponistinnen Österreichs, die bereits mit ihrem Projekt “SuRReal” im Brucknerhaus Linz begeisterte. Sie stand schon mit Peter Herbert, Christoph Cech und Dick van der Harst auf der Bühne. Mit Magdalena Zenz, Manuel Schönegger, Johann Öttl und Marc Bruckner entsteht ein spannender Mix aus europäischer, skandinavischer und südamerikanischer Musik.
Su Rehrl (Gesang)
Johannes Steiner (Diatonisches Akkordeon)
Magdalena Zenz (Violine, Cello)
Johann Öttl (Trompete, Flügelhorn)
Manuel Schönegger (Bassklarinette)
Marc Bruckner (Schlagzeug, Klarinette)
DO, 13. März 2014, 20h, CCW: NICHT DRAN DENKEN
Komödie, I 2007, 105 Minuten, Regie: Gianni Zanasi
Stefano hat sich in Rom als Punk-Rocker einen Namen gemacht. Aber dann platzt der Traum von der eigenen CD, er schaut sich um und stellt fest: Er ist sechsunddreißig und zu Hause erwartet ihn weder die Freundin, die sich im Seitensprung übt, noch ein Bett, nur eine Gitarre. Zeit für eine Auszeit bei den Eltern und Geschwistern in Rimini, wo er lang nicht mehr war. Man empfängt ihn mit offenen Armen. Aber alles ist anders als erwartet: Der Vater spielt nach einem Infarkt nur noch Golf, die Mutter besucht schamanistische Kurse, die Schwester hat das Studium für einen Job im Delphinarium geschmissen, und sein scheidungsgeplagter Bruder treibt vor Kummer die Kirschkonservenfabrik der Familie in den Ruin. Eine pikante Überraschung jagt die andere. Soll ausgerechnet Stefano den Retter spielen? Und wer kümmert sich dann um ihn? „Bester Film“ (Italienische Filmkritik), „Erster Preis Young Talent Award“ (Filmfestspiele Venedig)
„Das Schöne an NICHT DRAN DENKEN ist, dass er die Probleme seiner Figuren ernst nimmt, ohne sie ernsthaft lösen zu müssen.“ (EPD Film)
DO, 13. März 2014, 16h, CCW: DER MONDMANN
Dorothee Steinbauer stellt das bezaubernde Kinderbuch „Der Mondmann“ von Tomi Ungerer vor. Im Anschluss zeigen wir den Film.
DER MONDMANN
Animation nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Tomi Ungerer
Kinderfilm, F/IRL/D 2012, 93 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Stefan Schesch
Es gibt ihn wirklich, den Mondmann. Er ist ein sehr neugieriges Wesen und möchte nur zu gern wissen, wie es auf der Erde so ist. Er nimmt den nächsten Kometen und beginnt ein tolles Abenteuer: Blumen, Tiere, Düfte lernt er auf der Erde kennen – und den schlauen Erfinder Bunsen van der Dunkel. Der hat so was wie den Mondmann noch nie gesehen und ist ganz fasziniert. Die beiden werden Freunde. Nur der mächtige Präsident hält den Mondmann für eine gefährliche Bedrohung. Er ist das Oberhaupt der Erde und möchte nun auch den Mond erobern und unbedingt den Mondmann einfangen. Dafür soll ihm der Erfinder van der Dunkel eine Rakete bauen. Der Mondmann hat sich unterdessen bei dem etwas verrückten Erfinder versteckt und hilft fleißig beim Raketenbau. Doch eben nicht für den Präsidenten, sondern für sich und seine Reise nach Hause. Denn die Kinder vermissen den Mondmann schon. Sie können ohne sein Leuchten am Himmel gar nicht mehr schlafen. Auch der Mondmann hat Heimweh und möchte wieder für die Kinder da sein. Wird es ihm und van der Dunkel gelingen, den garstigen Präsidenten auszutricksen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
DER MONDMANN ist ein farbenfrohes, poetisches Abenteuer für die ganze Familie – mit den Stimmen von Katharina Thalbach, Ulrich Tukur, Ulrich Noethen und Corinna Harfouch.
FR, 7. März 2014, 19h, CCW: POETRY SLAM
Dichterwettstreit im CCW! SchülerInnen des BG/BRG Stainach haben sich in Workshops als Jungslammer ausprobiert. Trainer war kein geringerer als Autor und Poetry-Slammer Markus Köhle, der den Abend auch moderiert. Die entstandenen Texte werden performed, über den Gewinner entscheidet das Publikum. Als Intermezzi präsentieren SchülerInnen der Gruppe Fotografie des Kultur- und Kreativitätszweiges BG/BRG Stainach unter Leitung von Mag. Maria Neubauer Diaclipshows zur Livemusik des Duos COMBINED – Sebastian Salzinger & David Rataitz (beide git & voc).
Moderation: Markus Köhle
MI, 26. Februar 2014, 16h, CCW: DA IST DER WURM DRIN (KARIN SCHÄFER FIGURENTHEATER)
DA IST DER WURM DRIN
Ein Bilderrätsel ab 5 Jahren
Im Bild von Pieter Bruegel „Die Kinderspiele“ gibt es über 100 Kinderspiele seiner Zeit zu entdecken. Es ist riesengroß und es gibt darauf unglaublich viel zu sehen: nicht 2 oder 3 oder 10 Kinder, nein es sind über 250 Kinder, die Spiele spielen. Mit Holzstücken, Knochen, Reifen, Fässern, alle miteinander. Der holländische Holzwurm Hoorst van Foorst ist der Besitzer, denn er bewohnt schon ewig den Rahmen dieses Bildes. Nun erscheint er plötzlich mitten im Vortrag der Ausstellungsleiterin Frau Wurm und findet, dass das Bild nicht richtig gesehen wird. Nun wird’s lebendig und wir erleben mit Hoorst ganz spannende Abenteuer und lernen die Welt der Spiele kennen.
Dieses Stück bietet sich hervorragend an als Grundlage für die Beschäftigung mit Malerei ebenso, wie mit historischen Zeiten, Bräuchen und Spielen. Verschmitzt und scheinbar nebenbei – ohne erhobenen Zeigefinger – weckt es das Interesse der Kinder an früheren Zeiten und an traditionellen Spielen. Themen, die nach der Aufführung ganz zwanglos weitergeführt werden können.
FR, 14. Februar 2014, 20h, CCW: UPPER AUSTRIAN JAZZ ORCHESTRA
SWING & ALL THAT JAZZ
Michael Gibbs, Grandseigneur, Komponist und Arrangeur aus England, der im Verlauf seiner Karriere mit Stars wie Pat Metheny, John McLaughlin, John Scofield, Michael Mantler, Mike Stern, Joni Mitchell, Whitney Houston, Carla Bley, Gary Burton, Laurie Anderson und Peter Gabriel zusammenarbeitete, ist es ein Anliegen, Klassiker der Big-Band Ära mit modern ausgerichteten Jazzorchestern neu zu präsentieren. Nach einer nun ca. 80-jährigen Entwicklung der Big-Band-Musik verwandelt einer der herausragendsten Jazzorchesterkomponisten die Musik von Glenn Miller, Count Basie, Duke Ellington, Harry James, Dorsey Brothers, Gil Evans, Stan Kenton, Buddy Rich in ein anspruchsvolles und zeitgemäßes Konzertereignis.
Michael Gibbs: „We had a good time some years back – both with the public, and amongst ourselves – revisiting the music of Glenn Miller, so I decided to expand that experience with a revisiting of other music of the swing period – including the music of the Basie, Ellington, Benny Goodman, Woody Herman, Harry James, Thad Jones and others. And a few pieces just outside that period. Looking back, the big band experience has expanded and developed in a vast array of styles since the 30's and 40's, but a nostalgia for the earlier music remains for many – hence this endeavour to relive some of that formative period. It's for the pure fun of it – I hope you enjoy it!“
Die Musik der bekanntesten Big-Band Leader der Jazzgeschichte, die respektvoll angebrachten Kunstgriffe des meisterhaften Arrangeurs Michael Gibbs und ein experimentierfreudiger Klangkörper wie das Upper Austrian Jazz Orchester versprechen einen eindrucksvollen Konzertabend, unterstützt durch die stimmgewaltige ALI GAGL.
Arranger, Conductor: Michael Gibbs
Voice: Ali Gagl
Trumpet Section: Andy Pranzl, Joschi Öttl, Markus Gorofsky, Manfred Weinberger
Saxophone Section: Robert Friedl, Franz Bachner, Christian Maurer, Robert Müllner, Andreas See
Trombone Section: Hermann Mayr, Peter Nickel, Daniel Holzleitner, Robert Bachner
Rhythm Section: Helmar Hill (Piano), Christian Wendt (Bass), Kurt Erlmoser (Guitar) Alfred Vollbauer (Drums)
MI, 5. Februar 2014, 20h, CCW: STUMMFILMKINO mit GERHARD GRUBER Live
KLASSIKER DES STUMMFILMS mit Livebegleitung durch GERHARD GRUBER
Ein Abend der großen Verbeugungen vor vier Großmeistern der „stummen“ Komik: Wir zeigen Buster Keaton‘s ONE WEEK, Harold Lloyd‘s NUMBER PLEASE und Laurel & Hardy‘s BIG BUSINESS. Bestens begleitet von Gerhard Gruber, dem Meister der schwarzen & weißen Tasten, der großen Gefühle & gefühlvollen Zwischentöne.
Filmbeschreibungen:
ONE WEEK
Komödie, USA 1920, SW, 19 Minuten
Regie: Buster Keaton
Darsteller: Buster Keaton, Sybil Seely, Joe Roberts
In seinem Geniestreich „One Week“ will Buster zur Hochzeit ein Fertigteilhaus präsentieren. Sein Nebenbuhler hat allerdings die Pläne leicht modifiziert: Der resultierende kubistische Nachtmahr ist Erklärung genug für die überragende Bedeutung von Keatons Werk für Dalí, Beckett und Buñuel!
http://gabelingeber.wordpress.com/2012/01/16/die-hit-komodie-des-jahres-1920/
NUMBER, PLEASE
Komödie, USA 1920, SW, 25 Minuten
Regie: Hal Roach
Darsteller: Harold Lloyd, Mildred Davis, Roy Brooks
Harold Lloyd im Wettbewerb um seine Herzensdame im Vergnügungspark von Venice Beach: Als er die Verflossene mit einem neuen Galan sieht, führt das zum Unglück mit Wurfbällen und Porzellanpuppen am Stand nebenan, bevor ein epischer Kampf um eine freie Telefonzelle beginnt. Und einmal mehr demonstriert Lloyds Gesicht eine Million Wege, seiner Frustration Ausdruck zu verleihen!
Porträt Harold Lloyd: http://www.cyranos.ch/splloy-d.htm
BIG BUSINESS
Komödie, USA 1929, SW, 19 Minuten
Regie: Leo McCarey & James W. Horne
Darsteller: Stan Laurel, Oliver Hardy, James Finlayson
„Das große Geschäft“ (der letzte Stummfilm des Duos) ist einer der ganz großen Laurel und Hardy Filme. Stan und Ollie arbeiten ausgerechnet im sonnigen Kalifornien als Weihnachtsbaumverkäufer. Im Kampf mit dem unfreundlichen Hausbesitzer James Finlayson kommt die ganze Zerstörungswut des Duos ungebremst zum Ausbruch.
Porträt Laurel & Hardy: http://de.wikipedia.org/wiki/Laurel_und_Hardy
Gerhard Gruber: www.stummfilm.at
FR, 31. Jänner 2014, 20h, CCW: PAUL PIZZERA
SEX AND DRUGS & KLEI’N‘KUNST
Paul Pizzera, der Senkrechtstarter der österreichischen Kabarettszene, holt mit „Sex, Drugs & Klei’n‘Kunst“ sein zweites Eisen aus dem Feuer! Seine Liebe ist die Bühne, seine Droge die Musik, die Kleinkunst sein Leben. „Der neue Steirerstern am Kabaretthimmel“ (Kleine Zeitung) macht das, was er am besten kann: Stadionrock! Und wie? Vom Feinsten!
„Sex, Drugs & Klein’n‘Kunst ist ein Stagedive (ugs. Bauchfleck) in das Leben eines Jungen, der nie erwachsen werden will. Traumhaft einfach und einfach verträumt stolpert Paul durch die nie enden wollenden Hürden des täglichen Lebens. Sei es die Kinderarbeit im Jungscharlager oder als Unschuld vom Land in der Stadt die große Liebe zu finden. Kein First-World-Problem ist ihm zu klein, um nicht daran zu scheitern. Bewaffnet mit E-Gitarre, spitzer Zunge und einer Überdosis Selbstironie ist er bereit, sich und sein Leben zu entwaffnen. Alles aus Liebe und für den Rock‘n‘Roll lautet die Devise. Und wie immer gilt: Alles zu geben, bis der Vorhang fällt!
DO, 16. Jänner 2014, 20h, CCW: DER NAME DER LEUTE
Komödie, F 2010, 104 Minuten, Regie: Michel Leclerc
Die junge attraktive Bahia (Sara Forestier) trägt ihren außergewöhnlichen Namen mit Stolz, kämpft mit aufbrausender Leidenschaft für alle gerade verfügbaren Randgruppen und dürfte für ihren Geschmack ruhig ein bisschen weniger französisch aussehen. Auch sonst hat die charmante Politaktivistin ihren eigenen Weg gefunden, die Welt zu verbessern: Ganz nach dem Lebensmotto ihrer hippiebewegten Eltern, “Make love, not war”, schläft sie mit politisch rechts stehenden Männern, um sie ideologisch umzudrehen. Eine Ausnahme macht sie allerdings für den bekennenden Linkswähler Arthur (Jacques Gamblin), der sich eigentlich ganz wohl dabei fühlt, mit seinem konservativen Allerweltsnamen in der anonymen Masse unterzutauchen. Doch Bahia stellt sein bis dahin geordnetes und zurückgezogenes Leben völlig auf den Kopf. Und so muss sich Arthur plötzlich nicht nur mit Bahias mitreißendem Idealismus, sondern auch mit der wahren Geschichte seiner Familie auseinandersetzen.
Der Name der Leute ist eine französische Komödie, die durchaus charmant daherkommt. Michel Leclerc legt mit dieser unkonventionell erzählten romantischen Geschichte seinen zweiten Spielfilm vor und wirft damit einen amüsanten Blick auf unsere heutige Gesellschaft, in der Menschen wieder auf die Straße gehen, um für ihre Überzeugungen einzustehen. Frankreichs Shootingstar Sara Forestier, die 2005 den César als beste Nachwuchsdarstellerin erhielt, überzeugt in der Rolle als lebensfrohe und mitreißende Bahia. „Der Name der Leute“ ist eine wunderbare Entdeckung auf den zweiten Blick.
DO, 16. Jänner 2014, 16h, CCW: DIE ABENTEUER DER KLEINEN GIRAFFE ZARAFA
DIE ABENTEUER DER KLEINEN GIRAFFE ZARAFA
Kinderfilm, Animation, F/BEL 2012, 78 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Rémi Bezancon
Unter einem Affenbrotbaum im Herzen Afrikas lauschen Kinder einem weisen Alten: Er erzählt die Geschichte des Jungen Maki, der Freundschaft mit der jungen Giraffe Zarafa schließt. Als Zarafa gefangen wird, um dem französischen König geschenkt zu werden, verspricht er der Giraffenmutter, Zarafa zurückzubringen. Mit dem Wüstenprinz Hassan und dem Luftschiffer Malaterre unternehmen Maki und Zarafa eine abenteuerliche Ballonreise über das Mittelmeer und die schneebedeckten Alpen bis nach Paris. Dort ist die Ankunft der ersten Giraffe auf dem europäischen Kontinent eine große Attraktion. Aber schnell zeigt sich, dass Zarafa nicht in die Stadt gehört. Maki will sein Versprechen halten und sucht nach einer Möglichkeit, Zarafa zu retten.
Wie man eine märchenhafte Geschichte voller naiver Größe, Gefühl und Magie erzählen kann, ohne die Realität zu verwässern, schönzufärben oder zu ignorieren, zeigen die französischen Regisseure Rémi Bezançon und Jean-Christophe Lie mit ihrem Animations-Meisterwerk „Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa“. Ihr Film ist ein zutiefst humanistisches, dabei humorvolles und spannendes Märchen, in dem ganz nebenbei von der schwierigen Beziehung zwischen Orient und Okzident erzählt wird.

















