SA, 28. Juni 2014, 20 Uhr, Pfarrkirche Irdning: BARBARA DENNERLEIN
BARBARA DENNERLEIN
Solokonzert auf der Irdninger Kirchenorgel
Ein Weltstar an der Hammond- und Kirchenorgel zu Gast in Irdning! Swing, Blues und Funk verbinden sich mit der Königin der Instrumente zu einem intensiven, faszinierenden Mix. Seit einigen Jahren wagt die "Lady of Organ" den Spagat zwischen ihrem angestammten Jazz-Instrument (der elektronischen Hammond B3-Orgel), und Kirchenorgeln rund um den Globus. Barbara Dennerlein schafft dabei eine emotionale Nähe zum Publikum über alle Generationen und deren Hörerfahrungen hinweg. Über welche außergewöhnlichen Fähigkeiten sie an den Tasten und Pedalen verfügt, können die Zuschauer auf einer großen Videoleinwand verfolgen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturreferat der Marktgemeinde Irdning und der Pfarre Irdning.
FR, 20. Juni 2014, 20 Uhr, CCW: BLACK MARKET TUNE
BLACK MARKET TUNE (A/I/SCO)
Das Trio Black Market Tune ist ein besonders gelungenes Beispiel für die Globalisierung des Genres Celtic Folk und die europaweite Vernetzung ausgeprägter Musikerpersönlichkeiten. Zusammengeführt hat die Band Paul Dangl, seines Zeichens lyrisch swingender Violinist und treibender Motor der hiesigen World-Music-Szene, ganz gleich ob er seine Fühler nach dem keltischen Westen Europas ausstreckt (mit Bands wie Tunnagan), in mediterrane Gefilde (Monn Turonn), zu amerikanischem Newgrass (BARD), Balkan & Orient (Nim Sofyan) oder versonnenem Jazz & Swing (Soulstring Band, Violet Spin, Travel Image). In Schottland fand er eine vitale und vibrierende Szene, die mit allen möglichen Modernismen jonglierte, mit elektronischen Samples, Latin, vor allem aber Jazz. Akkordeonist John Somerville ist ein Jungstar dieser Szene und treibende Kraft unzähliger Projekte (z.B. Treacherous Orcherstra oder Babelfish). Der Südtiroler Christian Troger steht den besten und innovativsten Gitarristen der keltischen World-Music in nichts nach und hat schon mit vielen ihrer wichtigsten Musiker zusammengespielt, ein begeisterter Ethnomusikologe ist er, und dennoch jeglichem Purismus abhold. Nicht unwesentlich zum dezenten Jazzdrall von Black Market Tune trägt die burgenländische Gastvokalistin Mira Lu Kovacs bei, die u. a. bei Agnes Heginger Jazzgesang studierte und mit Formationen wie Schmieds Puls, Matador und Memplex auf sich aufmerksam machte.
Black Market Tune zeichnen sich durch eine markige Balance zwischen Intro- und Extrovertiertheit, zwischen Softness und Intensität aus, keltoide New Accoustic Music mit eleganten Twists und sexy Swing. Das Repertoire besteht aus traditionellen schottischen, irischen, frankokanadischen und mazedonischen Tunes, oberösterreichischen Polkas und „Schleunigen“, Eigenkompositionen, Songs aus den Federn von Gordon Duncan, John Doyle, Paddy O’Brien John Martyn, traditionellen Liedern aus Irland, Schottland und den USA, und sogar einem schwedischen Volkslied mit einer H. C. Artmann-Übersetzung.
Christian Troger (guitar, mandolin)
John Somerville (piano, accordion)
Mira Lu Kovacs (vocals)
Paul Dangl (fiddle, vocals)
DO, 5. Juni 2014, 20 Uhr, CCW: DIE GALANACHT DES SCHÜTTELREIMS RELOADED
Ludwig Müller – Christoph Krall – Simon Pichler
Der Verein der Freunde des Schüttelreims (mit Sitz in Vaduz) tagt wieder einmal in Stainach! Versäumen Sie nicht all die neuen Blüten der drei durchgeschüttelten Künstlerhirne, die seit der letzten Sitzung entstanden sind! Ludwig Müller ist längst nicht mehr so ein wilder Kerl wie dazumal, vor allem seit er Vater geworden ist: Man sieht den alten Prasser wickelnd und trinkend nur noch Wasser prickelnd. Auch Christoph Krall wird älter und plant daher seine Zukunft in der Landwirtschaft: Fehlt einmal am Haupt das Deckhaar zählen nur noch Vieh und Hektar. Und Simon Pichler soll gar Esoteriker geworden sein: Den Glückspfad weist mein Teddy mir – sooft ich mit ihm meditier. Doch keine Sorge, sie werden wieder schütteln wie eh und je, mit ein paar Identreimen, Limericks und Sonetten als Ergänzung, dass es eine Freude ist. Und an der dürfen Sie teilhaben.
FR, 23. Mai 2014, 20 Uhr, CCW: MAJA JAKU BAND
The Universe Makes No Mistakes.
„Königin der Nacht“ streute der Grazer Jazzveranstalter Otmar Klammer der aus dem Kosovo stammenden Jazzsängerin – mit 3 ½ Oktaven Stimmumfang – Rosen. Neo-soulig, groovig mit einem Schuss R&B und Motown-Sound präsentiert sich die charismatische Künstlerin mit ihrer neuen CD. Ty Macklin – Produzent von Eryka Badu – steuerte vier Songs bei. Ihre sensible Band rollt für ihre weiche Stimme und unsere Ohren den jazzigen Teppich aus.
Maja Jaku (vocals)
Michael Lagger (piano)
Dusan Simovic (bass)
Klemens Marktl (drums)
DO, 15. Mai 2014, 20 Uhr, CCW: DER VORNAME
Eine Komödie von Mathieu Delaporte und Alexandre de la Patelliére.
Eine Steinbauer & Dobrowsky und Lechthaler & Belic Produktion. Zwei erprobte Bühnenpartnerschaften formieren sich zum interfamiliären, verbalen Schlagabtausch.
Man kann ja über alles reden. Bei gutem Wein und internationaler, postkolonialer Küche in gediegenem Ambiente unter guten Freunden und Verwandten sollte es eigentlich kein Thema geben, dem man sich nicht mit der gebührenden intellektuellen Distanz nähern kann. Als Vincent, erfolgreicher Immobilienmakler, an diesem Abend zu Gast bei seiner Schwester Elisabeth und ihrem Mann Pierre – sie Französischlehrerin, er Literaturprofessor – behauptet, seinem Sohn den Vornamen Adolphe geben zu wollen, ist das allerdings ein erster Härtetest für die Regeln zivilisierter Konversation. Die Grenzen dessen, was als tolerierbar gilt, sind denn doch ein wenig enger gesteckt, als das bürgerliche Selbstverständnis das im Alltag wahrhaben will. Zur endgültigen Eskalation kommt es allerdings erst, als sich herausstellt, dass nicht nur in der Weltgeschichte, sondern auch in der jüngsten Familiengeschichte Sprengstoff lagert.
Die erfolgreich verfilmte Komödie "Der Vorname" ist ein Salonstück in bester französischer Tradition, eine Sitzkissenschlacht der überwunden geglaubten Beschränkungen und Beschränktheiten, eine hochkomische Bankrotterklärung der selbstgewissen Liberalität.
Es spielen: Rosie Belic, Dorothee Steinbauer, Nikolaus Lechthaler, Ferdinand Pregartner und Wolfgang Dobrowsky
FR, 9. Mai 2014, 20h, CCW: EL GRECO
Die einzigartige Atmosphäre und Stimmung des polnisch-griechisch-österreichischen Ensembles El Greco wird von fünf vielseitigen und exzellenten Musikern geschaffen. Die Musik bewegt sich mit Leichtigkeit durch schwieriges musikalisches Material, in dem komplexe Strukturen und Lyrik mühelos beherrscht werden. Mastermind von El Greco ist Joachim Mencel, ein überaus talentierter polnischer Pianist und Komponist. El Greco gibt es seit 2006 und die einzelnen Ensemblemitglieder arbeiteten bereits mit Größen der Musikszene wie Nigel Kennedy, Dino Saluzzi, Dave Liebman, Lee Konitz oder Chico Freeman. Joachim Mencel verbindet in seinen Kompositionen Elemente des Jazz mit Klängen der elektronischen Dancemusic und Musikformen aus aller Welt. Und er tut es mit Bravour. Im "El Greco-Stil" vermischen sich nahtlos und unaufdringlich die unterschiedlichsten Musikgenres als gehörten sie schon immer zusammen.
"In unserer Band gibt es immer eine Abweichung vom Gewohnten. Der Part des DJs zum Beispiel, anstatt der Beats steuert er akustische Samples von Saxophonen oder Trompeten bei und gebraucht diese auch während improvisierter Soli. Bei uns ist die Rhythmusgruppe für die Beats verantwortlich, keine elektronischen Drum Machines. Wir schrecken nicht davor zurück, Melodien zu verwenden, wir betonen bewusst melodische Elemente um sich von der aktuell vorherrschenden kulturellen Monotonie abzuheben!" (Joachim Mencel)
Wichtig ist Joachim Mencel auch die besondere Harmonie zwischen gesungener Poesie und dem Rhythmus der Musik. "Meiner Meinung nach gab es die von mir verwendete poetische Sprache bereits. Mein Job war es lediglich sie zu finden und in Klänge, Harmonien, Rhythmus und Form zu kleiden. Nicht jede Lyrik ist für jede Musik geeignet." Eines ist sicher: El Greco bereichert die Musikwelt.
Jorgos Skolias (Gesang)
Joachim Mencel (Hammondorgel, Fender Rhodes, Klavier)
DJ Krime (Turntables)
Andrzej Swies (Bass)
Harry Tanschek (Schlagzeug)
FR, 25. April 2014, 20h, CCW: BJORN BERGE
Der Norweger knüpft an große Traditionen an: Deltablues-Heroen wie Robert Johnson, Mississippi John Hurt oder Skip James verschlingt Bjørn Berge genauso wie John Hammond, Johnny Winter, Stevie Ray Vaughan oder seinen absoluten Liebling, den Slide-Gitarristen Roy Rogers. Ein Mann wie eine Band! Seine Live-Show hinterlässt offene Münder, ersetzt der Norweger dank seiner Power doch ein komplettes Trio: Mit dem Daumen zupft er den Bass, mit den Fingern die Solo-Gitarre und stampft dazu wie ein Drumkit – ganz in der Tradition der alten Blueser.
CD-Kritik
Bjorn Berge: Mad Fingers Ball (Jazzhaus Records)
After having released a total of ten studio albums of which two have won the Norwegian Grammy - Spellemann, ("Stringmachine" in 2001 and "Illustrated Man" in 2002), Bjørn Berge is going to release his new album "Mad Fingers Ball" in February 2013. The artist with the acoustic guitar has interpreted not only known and unknown songs for the new album in his own way; he has also mixed these with five original instrumental songs. On the new album the unique finger play of Bjørn Berge is shown to its fullest advantage and is reinforced by the unusually harsh and deep voice of Bjørn Berge. During his career he has gained an excellent reputation as a guitarist. The last 15 years he worked primarily as a solo artist what gives him more opportunities for interpretations and improvisations in the studio, as well as live on stage. Bjørn`s music combines several genres which are not easy to categorize; it combines Folk, Jazz and Blues with elements of Rock and Funk. With his special "fingerstyle" Bjørn Berge became a popular artist on various stages in Europe. He has developed an outstanding reputation as an artist with his virtuosity also in Canada, the U.S. and Russia where he is playing regularly at Rock, Jazz and Blues guitar festivals. Corsica), Shepherd's Bush Empire (UK), Arezzo Wave Love Festival (IT), Basel Guitar Festival (CH), Notodden Blues Festival (NO), Burg Herzberg Festival (DE), Koktebel Jazz Festival (UKR) and Peace Festival (RUS) just to name a few. Live on stage he is mainly playing his own compositions, but also interpretations of artists like Red Hot Chili Peppers, John Butler Trio, Joni Mitchell and Motörhead.
Bjørn Berge: vocal, 6- og 12- strings guitar, dobro and baritoneguitar
Guests: Harald Levang: Drums/Percussion, Dagny Christophersen: backing vocal on ”Hush”
Recorded at: ABC Studio, Etne, Norway by Kjetil Ulland
Der Gitarren-Teufel aus Norwegen – Ein harter Brocken Blues
„Phänomenal“, „schnell und gut“ oder Aussagen wie „... warum bin ich nicht früher auf diesen Typen gestoßen“ oder „ich wünschte ich hätte so talentierte Finger wie deine“ sind nur einige Kommentare die sich in YouTube unter seinen dort platzierten Videos befinden. Da finden sich dann gleich mehrere verschiedene Nummern die zwischen 10.000 und 135.000 Klicks aufweisen. Ein Anklicken aus Neugier ist nun schlicht auch der Grund, warum sich dieser Bjorn Berge nun hier auf dieser Musikseite wiederfindet. Und Ja, was man sich auch anhört und ansieht ist echt gut, phänomenal, technisch auf höchstem Niveau und dazu auch noch unterhaltsam. Eine weitere Recherche in Wikipedia informiert uns, dass es sich um einen 1968 in Sveio (Norwegen) geborenen Musiker handelt, der dort als Blues-Gitarrist gelistet und bis heute insgesamt 12 Alben auf den Markt gebracht hat, mehrere Auszeichnungen und Preise sein Eigen nennt und speziell in Dänemark, Belgien, den Niederlanden, England und Frankreich längst mehr als ein Insider-Tipp ist. Nun, das Geheimnis seines Erfolgs ist schnell erklärt. Auf der Basis von traditionellem Delta-Blues produziert dieser Björn Berge mittlerweile seinen eigenen Sound, der, an die Zeit angepasst, ziemlich rockig daher kommt. Klingen tut es meist nach einem dreckigen Trio, machten tut er das ganze aber alleine – solo sozusagen. (aus www.szene.it)
„Groß wie ein Haus, und dunkel wie die Nächte seiner Heimat Norwegen, knüpft der Musiker an die große Tradition des Delta Blues à la Roy Roberts oder Robert Johnson an. Dabei ist Björn aber ein eigenständiger authentischer Musiker geblieben, und dazu ein Virtuose der Extraklasse. Wer seine Shows besucht kommt aus dem Staunen nicht heraus. Björn spielt solo, klingt aber wie ein dreckiges Trio. Mit 12String-Gitarre, Stompbox und rauchiger Stimme lässt Berge Blues und Folk vor unseren Augen auferstehen und erzeugt auch bei Zuhörern die keine Blues-Fans sind frenetischen Applaus oder stille Bewunderung. Er macht Musik für Musik-, und nicht nur für Genreliebhaber. In seiner Heimat konnte er dafür schon zwei Spellemannsprisen, dem norwegische Grammy-Pendant, einheimschen. Er gilt als der Hardrocker unter den Bluesern und nimmt sich dabei gerne Coversongs von Kollegen wie Audioslave, Motörhead, Frank Zappa oder Everlast vor. Dabei bleibt kein Auge trocken und kein Fuß steht still! Nur ein oder zwei Musiker stehen gebannt hinten in der Ecke und fragen sich: "Wie macht das der Mann?" Singer Songwriter mit Punkrockvergangenheit. Klassische Singer/Songwriter Kompositionen treffen auf moderne akustische Fingerstylegitarre. Lieder über die Liebe und das Leben, die trotzdem versuchen, bestehenden Klischees aus dem Weg zu gehen. Dylan und Regener winken am Wegesrand, begleitet von Fingerstylevirtuosen wie Thomas Leeb und Jon Gomm. Dies ergibt eine spannende Mischung aus Halbweisheiten angereichert mit perkussiven Fingerpickingtechniken. Ein Mann alleine mit seiner Gitarre erweckt den Anschein einer ganzen Band, Lieder in englischer und deutscher Sprache wechseln sich mit Instrumentalstücken ab und geben sich die Klinke in die Hand." (K2 Soundclub Feldkirchen, Mai 2013)
SA, 12. April 2014, 20h, CCW: CHOP SUEY - FRISS ODER STIRB!
BÜHNE AUTHENTIC
"CHOP SUEY – FRISS ODER STIRB!"
HIP HOP | BREAKDANCE | ACTS | LIVE SONGS
50 Jugendliche von iMPULS Aussee-BÜHNE Authentic servieren ein schmackhaftes Gericht, pikant gewürzt mit satirischen Sketches, verfeinert durch aktuelle Live-Songs, besonders geschmackvoll aufbereitet mit Breakdance, Swing, Dancehall und Hip Hop. Special Guest: Michael Benaglio mit extravaganten Zutaten ... Lassen Sie sich überraschen von Disney-Figuren jenseits ihrer glücklichen Zeit, von Begegnungen am Stammtisch, einem Straßenkehrer, dem Gralskönig, von Superhelden in Pension und einem General, der des Kämpfens müde ist ... Verkosten Sie gesellschaftliche Ideale und ihre Folgen mit einem Hauch von „Sein oder Nichtsein“ ... Mahlzeit!
CHOREOS: B-Boy Schini (Salzburg), Marty (Salzburg), RONJA* (Living Transit, Wien), Aline & Ondra (Bad Aussee), Ramona (Schladming), Lukas (Schladming)
LIVE SONGS: Jessy (Liezen), Miriam (Salzburg), Ramona (Schladming) & Cecile (Bad Goisern/Linz)
SPECIAL GUEST: Michael Benaglio (Acting, Wien/Graz/Bad Mitterndorf)
LICHTTECHNIK: Showstage Eventtechnik (St. Gallen, www.showstage.at)
TONTECHNIK: Alexander Buschenreiter (iMPULS Aussee)
PLAKATENTWURF: Nandu (Bad Mitterndorf/Innsbruck)
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Angela Buschenreiter (iMPULS Aussee)
SA, 5. April 2014, 20h, CCW: WILFRIED & DIE NEUE BAND
„Eines Tage klopfte mein Vater an meine Tür und bat mich um Hilfe. Der Mann, der mir vor Jahren erklärt hatte, wer Led Zeppelin, The Spooky Tooth, Jeff Beck oder Muddy Waters ist. Der Mann, der mir meine erste Nirvana Platte geschenkt hat. Der Mann, der für mich lange Zeit meine größte Inspiration gewesen war. Der Mann, der der Grund ist, warum und wie ich Musik verstehe und bis heute mache ... Es war an der Zeit, ihm das zurückzugeben. Also gut, dachte ich mir. Ich stelle ihm eine Band zusammen, die ihm ebenbürtig ist.“ (Hanibal Scheutz, 5/8erl in Ehr‘n)
Und diese Band spielt alle Stücke. Im Vorbeigehen. Aus dem Ärmel geschüttelt. Da trifft Musikalität auf Geschmack & Virtuosität auf Feinsinn. Nach Jahren der Band-Abstinenz meldet sich WILFRIED mit seinem Soloprojekt zurück. Der Reisnageltenor, der Barde, die Rampensau, das österreichische Urviech, oder nennen sie ihn, wie sie wollen.
Für Sie am Ende immer noch WILFRIED! Und womit: Mit Recht!
Heinz Jiras (keys)
Orges Toce (guitar)
Carlos Barreto-Nespoli (bass)
Christian Eberle (drums)
FR, 28. März 2014, 20h, CCW: CHRISTIAN MASSER & THE COUNTRY-ZOMBIES
CHRISTIAN MASSER & THE COUNTRY-ZOMBIES
Laut Willie Nelson sei Country „three chords and the truth“ – also drei Akkorde und die Wahrheit. Dieser minimalistischen Sichtweise auf das Genre trotzt der Grazer Bluessänger und -gitarrist Christian Masser mit Bravour. Widmete er sich mit seinem Debüt „15 Country Songs“ ausschließlich dem Schaffen des legendären Johnny Cash, so präsentiert er in seinem neuen Programm „Cool Water“ weitere musikalische Leckerbissen aus dem umfangreichen Repertoire der Countrymusic. Mit seiner tiefen Stimme und seinem prägnanten Gitarrenspiel lässt Masser das Publikum in die vielfältige Welt des Country eintauchen. Da geht es um Liebe und um Eisenbahnen, um Bergwerke und Treue, um gebrochene Herzen und um Gefängnisse ... Kongenial begleitet wird Christian Masser von Kurt Bauer (Geige) und Gerhard Steinrück (Kontrabass).
CHRISTIAN MASSER: COOL WATER (CD-Kritik)
Seit über 20 Jahren ist der Grazer Christian Masser bereits mit diversen Musikprojekten in den österreichischen Bluesclubs unterwegs. Dennoch hat es ganze 18 Jahre gedauert, seine wahre Passion, den Country und Johnny Cash auf einer selbsteingespielten CD zu verewigen. Das Ergebnis war das 2010 erschienene Cash Tribut Album „15 Country Songs“. Nun ist seine zweite CD „Cool Water“ erschienen, die außer Cash Songs auch andere Country-Klassiker bietet. Sein großes Idol bleibt aber Johnny Cash, von dem er rund 100 Platten besitzt. Doch anders als es sich vermuten ließe, handelt es sich bei ihm nicht nur um einem Cash-Nerd, der Grazer verfügt doch auch über ein breitgefächertes Wissen über andere Interpreten wie Willie Nelson oder Kris Kristofferson, die wie der 2003 verstorbene Großmeister des Country ja längst auch zu den Legenden des „uramerikanischen“ Genres zählen. Diesen bekundet er seinen Respekt nun auf seinem zweiten Output „Cool Water“, dessen Titel übrigens einem Songs von Bob Nolan entnommen ist. An einem Cover-Alben haben sich inzwischen ja schon viele Musiker – mal gut, dann mal weniger gut – versucht. Woran nicht wenige scheitern ist, die eigentliche Essenz und das Gefühl der Originale einzufangen, was aber Christian Masser auf „Cool Water“, doch sehr gut gelungen ist. Die Traditional-Sammlung weiß von Anfang zu gefallen, eben weil der Grazer es versteht, den Liedern seine eigene, ganz persönliche Note mitzugeben: Er verzichtet gänzlich auf Schlagzeug und Bass und performt einzig solo. Womit er einen ähnlichen Ansatz wählt, wie es auch Johnny Cash auf seinem Spätwerk, der 6 teiligen „America-Series“ getan hat. Besonders machen die Lieder natürlich auch die Geschichten, die in ihnen erzählt werden: Masser besingt, wie seine Idole, die Zeiten im Gefängnis, gesetzestreue Sheriffs, einsame Männer, gebrochene Herzen und vieles mehr und macht dabei eine mehr als nur gute Figur. Ebenfalls noch hervorzuheben sind die tiefe Bassstimme sowie die simple dennoch wirksame Begleitung mit Gitarre, die eine Atmosphäre einer amerikanischen Prärie mit Lagerfeuer-Stimmung erschaffen. (Bericht vom 26.09.2013 auf www.musicaustria.at)












