Sa, 8. November 2014, 20h, CCW: THE HOLMES BROTHERS (USA)
Nach dem sensationellen Konzert im Vorjahr (wir waren restlos ausverkauft und mussten zahlreiche Besucher nach Hause schicken!) ist es uns auf vielfachen Wunsch nochmals gelungen (vielleicht zum letzten Mal!), die legendären Brüder nach Stainach zu lotsen. KARTEN SICHERN!!!
Seit knapp 50 Jahren füttern die Brüder Sherman und Wendell Holmes und ihr "Adoptiv-Bruder" Popsy Dixon ("Nach seinem zweiten Song war Popsy ein Bruder", erinnert sich Wendell) die Seelen ihrer immer noch ständig wachsenden Fangemeinde mit delikatem Rhythm'n'Blues, Soul und Gospel. Niemand sonst beherrscht anno 2013 die hohe Kunst des dreistimmigen Harmoniegesangs im Stile der 50er und 60er wie sie. Man fühlt sich gleichsam in die Glanzzeiten der legendären TEMPTATIONS zurückversetzt, wenn diese 3 – zusammen über 200 Jahre auf den Buckel bringenden – Herren ihre Stimmen erheben und all die Blues-Epigonen zurück auf die Schulbank schicken. Das Trio hat schließlich seine Lektionen bei den Besten des Fachs gelernt und tourte in den Anfangsjahren als Backing Band von Chuck Berry, Ines Fox, Curtis Mayfield oder John Lee Hooker durch die Clubs. Aber erst Ende der 80er traten die HOLMES BROTHERS mit ihrem Debütalbum "In The Spirit" selbst ins Rampenlicht und sind seitdem von dort nicht mehr wegzukriegen. In den USA werden sie inzwischen als Nationalheiligtum gefeiert und mit allen einschlägigen Preisen bedacht. Mit ihrem tief im Soul verwurzelten Gesangsstil, ihren begeisternden Vokalharmonien und ihrem unübertroffenen musikalischen Potenzial entwickeln sie sich jedoch kontinuierlich weiter.
Weitere Highlights im Zeitraffer: Auftritte bei den Talkshows von David Letterman und Jay Leno, Willie Nelson verpflichtete sie gemeinsam mit Bob Dylan und Keith Richards für seine alljährliche TV-Show, Van Morrison steuerte die Lead Vocals zu ihrer Version von "That's Where It's At" bei, sie tourten als Band für Joan Osborne, arbeiteten mit Peter Gabriel, Bruce Springsteen, Patti Smith u. v. a. und spielten im Weißen Haus für Bill Clinton.
Das Billboard Magazine schreibt: "Die Holmes Brothers werden mit jedem Jahr überzeugender und beeindruckender. Ihre musikalische Kraft treibt sie weiter".Mit Wendells erfolgreich besiegter Krebskrankheit und der neuen, direkt auf Platz 1 der US-Billboard Blues Charts eingestiegenen CD "Feed My Soul" feiern die HOLMES BROTHERS seit 2 Jahren erneut weltweite Triumphe. Die Songs handeln von Freundschaft, Treue, Familie, Krankheit, dem Älterwerden, aber auch von Politik, dem aktuellen Zustand der Welt und verlieren dennoch nie den der Gruppe eigenen, typischen Sinn für Humor. Die ausdruckstarken Songs und die Energie dieses neuen Albums bescheren ihrer großen Fangemeinde einen reichhaltigen, musikalischen Leckerbissen für die Seele. Lebendiger, spontaner und enthusiastischer kann man traditionellen Blues, Soul und Gospel nirgendwo hören als bei den HOLMES BROTHERS!
Sherman Holmes (Bass, Vocals)
Wendell Holmes (Guitar, Piano, Vocals)
Popsy Dixon (Drums, Vocals)
Fr, 26. September 2014, 20h, CCW: AXEL ZWINGENBERGER
Boogie Woogie- und Blues-Piano in seiner virtuosesten Form!
Axel Zwingenberger hat sich in die Herzen seiner Zuhörer und damit in Konzertsäle der ganzen Welt gespielt. Sein geradezu „klassisches“ Pianospiel, mit dem er die ganze Bandbreite vom Blues der 1920er Jahre bis zu aktuellen modernen Harmonien lebendig werden lässt, reißt ihn selbst mit zu musikalischen Höhenflügen.
„Axel Zwingenbergers Virtuosität kannte einfach keine Grenzen – auch 250 bpm (Schläge pro Minute) klangen absolut mühelos.“ (Tageblatt)
"In the Boogie Woogie-World he is a Rockstar!"
Sa, 20. September 2014, 20h, CCW: IAN SIEGAL ELECTRIC BAND (GB)
Der sympathische, sehr unkonventionelle und in Veranstalter-Kreisen legendäre Draufgänger gilt als die größte britische Blues-Sensation des letzten Jahrzehnts und überhaupt als einer der ganz großen Blueser unserer Zeit. Und wo Joe Bonnamassa auf den kommerziellen Blues/Rock-Glamour-Zug aufgesprungen ist, ist Ian Siegal bei den Roots geblieben! Das renommierte britische Musik-Magazin MOJO meint schlicht: „... One Of The Most Inventive Blues Recordings Ever Made By A British Artist”. In den USA wurde er als einziger Nichtamerikaner sowohl 2012 als auch 2013 bei den „Blues Music Awards” mit dem „Contemporary Blues Album Of The Year” nominiert, bei den „British Blues Awards” gewann er heuer gleich drei Sparten: „Male Vocalist Of The Year”, „Blues Album Of The Year” und „Song Of The Year”.
Kritiker und Insider behaupten, wäre Ian Siegal in den 60s aktiv gewesen, hätte er heute denselben Status wie Van Morrison oder Joe Cocker. Es gibt tatsächlich sehr, sehr wenige Künstler, die ihr Publikum von der ersten Sekunde an derart in den Bann ziehen können, was ihm Headline-Bookings auf vielen wichtigen Festivals wie z. B. dem „North Sea Jazz” einbrachte.
In den 1990ern zog er zuerst als Straßenmusikant durch Europa, schaffte es auf Grund seiner Magie bald in diverse Clubs und stand 2003 plötzlich als Opener für ex-Rolling Stones Bill Wyman und seinen Rhythm Kings bei einer riesigen Europa-Tour auf den Bühnen. Wyman holte ihn dann auch als Sänger in die Band, dem folgte eine ausgedehnte Duo-Tour mit Big Bill Morganfield (der Sohn von Muddy Waters), danach kam er 2004 als Sänger der Lee Sankey Band bereits zum ersten Mal auch nach Österreich, und mit seinem Tom Waits-Programm „The Braindogs” begeisterte er zuletzt 2009 erfolgreich im Alpenland.
2005 war er mit seinem Album „Meat & Potatoes” bereits Nr.1 in den holländischen Soul/Blues/Jazz-Charts. Seitdem läuft es für Ian wie am Schnürchen, er kann sich mittlerweile die Rosinen raus picken, ist vor allem auch unter den schwarzen Blues-Musikern in den USA sehr geschätzter und gern gesehener Partner. Pinetop Perkins liebte mit Ian zu spielen, Alvin „Youngblood” Heart schwört ebenso auf ihn und steuerte Gitarrenarbeit und Backing Vocals auf Ian Siegals Album „Candy Store Kid” bei (aufgenommen in Mississippi), das 2012 Nr. 1 in den „iTunes UK Blues Charts” war.
Ian ist aber keineswegs starr einem Genre ergeben und abseits des Blues und Rock tourt er aktuell mit dem Projekt „Broadway in Satin” – einer enorm hochwertigen Billie Holiday-Revue mit ausgewähltem Orchester – durch Südamerika und Ost-Afrika.
„One of the most gifted singers and writers in contemporary Blues” (MOJO)
Freitag, 29. November 2013, 20h, CCW: CRUSHERS feat. DEDE PRIEST
raw … unpolished … improvised
Aufgewachsen in Dallas und in klassischer Violine ausgebildet beginnt DeDe („Die Blues Perle aus Austin, Texas“) schon sehr früh die dort ansässige Gospel und Rhythm‘n‘Blues-Szene aufzumischen. Ihre außergewöhnliche Stimme führt dazu, dass Sie die Bühne mit richtig Großen wie Clarence Gatemouth Brown, Leon Russell, Tommy Shannon (Double Trouble) und Harry Belafonte teilt. Mittlerweise ist sie auf der ganzen Welt zu Hause und tourt auch regelmäßig in Europa. Ihre Musik gleicht einem köstlichen Cocktail aus Blues, Funk, Gospel und Jazz. Mit ihrem Charisma und ihrer Stimme fasziniert sie das Publikum im Nu und entfacht ein faszinierendes Blues-Roots Feuerwerk. Hot Texas Soul! Aus Amsterdam stammt Drummer Jasper Mortier, der schon mit Bluesgrößen wie Preston Shannon, ‘Sax’ Gordon Beadle, Monti Amundson, Philip Walker, Candye Kane, Sherman Robertson, Terry Evans, Long John Hunter, Eddy Clearwater, Paul Oscher, Doug Jay, Boo Boo Davis, Byther Smith oder Boyd Small zusammen gearbeitet hat. Jasper ist ein gefragter und vielbeschäftigter Musiker, der regelmäßig amerikanische Künstler auf deren ausgedehnten Europatourneen begleitet. Neben seiner Bühnentätigkeit nahm er auch zahlreiche Alben – u. a. mit Boo Boo Davis und Monti Amundson – auf. Im Laufe seiner Profikarriere war Jasper Mitglied der Bands Sugarcane, Boyd Small 4+1 und Doug Jay & The Blue Jays. Jasper ist auch am elektrischen und am Kontrabass zu Hause und momentan Mitglied bei Ralph de Jongh & Crazy Hearts und der Jimmy Reiter Band. Jan Mittendorp führt sein eigenes Blues Label “Black and Tan Records” und tourt seit 1993 als Gitarrist für Percy Strother, Smokey Wilson , Byther Smith, Burton Gaar, Roy Roberts, Larry Garner, Boo Boo Davis, Erskine Oglesby, Jody Williams, Roscoe Chenier, Clara McDaniel, Boyd Small, Billy Jones, Hosea Leavy, Percy Strother, Harrison Kennedy u v. a. durch Europa. Mit Boo Boo Davis ist er bei vielen großen Festivals in Europa aufgetreten (u. a. North Sea Jazz, Jazz a Juan, Montreux Jazz Festival, Peer Bluesfestival). Seit 2011 ist er auch sehr erfolgreich mit seinem Solo (DJ-) Projekt miXendorp unterwegs.
DeDe Priest (Vocals & Violin)
Jasper Mortier (Drums)
Jan Mittendorp (Guitar)
Freitag, 22. März 2013, 20 Uhr, CCW: MOJO BLUES BAND feat. ELMORE JAMES Jr. & ED WILLIAMS
MOJO BLUES BAND feat. ELMORE JAMES Jr. & ED WILLIAMS
Keine andere heimische Gruppe hat europaweit in der Welt des Zwölftakters jenen Stellenwert, wie die Wiener Mojo Blues Band. 1977 von Mastermind Erik Trauner gegründet, begann im legendären Jazzland eine Erfolgsgeschichte sondergleichen, getragen durch eine unverrückbare Liebe für den Blues und seine Wurzeln. Trotz ihrer Integrität und Authentizität schafften es die Jungs nebst permanenten Tourneen im In- und Ausland auch mit genreübergreifenden Hits in den Charts zu punkten. In diesem Sinne ist die Mojo Blues Band ein exquisiter, lebender Beweis, dass traditioneller Chicago Blues und R&B in keiner Weise in die Mottenkiste gehören! Der legendäre Chicago-Musiker "Tail Dragger" war durch die Zusammenarbeit mit der MBB sogar zum begeisterten Ausruf animiert: They´re the blackest white boys I´ve ever seen!
Erik Trauner (guit, voc, harmonica)
Siggi Fassl (guit, voc)
Charlie Furthner (piano, voc)
Herfried Knapp (bass)
Didi Mattersberger (drums)
Elmore James Jr. (geboren als Earnest Johnson am 21. August 1939) ist der Sohn des legendären Bluesmusikers, Elmore James. Im Süden von Mississippi aufgewachsen, lernte er Gitarre zu spielen und zu singen, wenn sein berühmter Vater zufällig seine Heimatstadt Richmond (Mississippi) besuchte. Manchmal sprang er auch auf einen Zug um seinen Vater in der Windy City Chicago zu sehen. Durch seinen Hit Dust My Broom erlangte Elmore James finanziellen Erfolg und kehrte zu Earnest und Nora Mae (Mutter von Elmore jr.) zurück und gab ihnen etwas Geld und einen Cadillac. Zu dieser Zeit spielte Elmore James Jr. Drums und sang mit Johnnie Temple und Willie Nix. Tragischer Weise starb Elmore James sen. 1963 durch einen plötzlichen Herzinfarkt. Zwei Jahre später, machte Earnest den wichtigen Schritt um in die Fußstapfen seines Vaters zu treten: Bei seiner Ankunft in Chicago suchte er sofort Willie Dixon auf. Den Tipp bekam er von Johnnie Temple, mit dem er seit 1951 spielte. Dixon war beeindruckt und schlug vor seinen Auftrittsnamen von Earnest Jr. Mr. Soul zu Elmore James Jr. zu ändern. Von 1969 bis in die späten 1970er, arbeitete Elmore James Jr. am Tag bei der Tender Crust Bakery und am Abend als Sänger der Aces in der berühmten Theresas Lounge und Ma Beas Lounge. Später, begleitet von Sam Myers, Big Bad Smitty und Johnny Littlejohn, nahm Elmore schließlich für das legendäre Ace Label von Johnny Vincent auf. Es gibt nur mehr wenige Slide Guitar Spieler in Chicago John Primer, Lil Ed Williams und Elmore James Jr. es ist also eine einmalige Chance einen Gitarrenstil zu hören, der Blues Geschichte gemacht hat!
Ed Williams ist auch Chicago Blues Geschichte: Er ist einer der letzten Saxophonspieler (neben Eddie Shaw), der noch den traditionellen Chicago Blues Stil spielen kann. Er spielte 10 Jahre in der Band mit Vance Kelly (der Backstreet Bluesband) und seit 3 Jahren ist er ein Broom-Duster ein Band Mitglied von Elmore James Jr. J. T. Brown war der Saxophonspieler von Elmore James Sen. auf allen wichtigen Titeln kreierte er den elektrischen Mississippi Blues Sound in den 50ern, der auch zum Blues-Stil Chicagos wurde. Heute spielt nur mehr Elmore James Jr. den Stil seines Vaters. Und Ed Williams spielt den Part von J. T. Brown. Die beiden Musiker sind also Living Chicago Blues History!








