Donnerstag, 7. Jänner, 20h: FAMILIE LÄSSIG (Ausverkauft!)
AUSVERKAUFT! „Zwischen Orten und Tagen“ - Tour 2016
Zwischen den Orten und Tagen. Schon der Titel ist gestohlen. Von der wundervollen Hamburger Band Fink. Die Prinzen singen „es ist alles nur geklaut“. Aber ist die Geschichte des Rock ‘n’ Roll nicht seit Jahrzehnten ein einziges Wiedergängertum? Oder wie Funny van Dannen sagt: „Die Akkorde sind doch seit Bob Dylan die selben!“ Der Direktor eines Stundenhotels erzählte mir: „Jedes Hotel der Welt ist ein Stundenhotel, aber wir spielen mit offenen Karten!“ Die Familie Lässig spielt auch mit offenen Karten. Wir haben unsere Lieblingsstücke, ein paar Themen und den einen oder anderen schmutzigen Witz im Gepäck. Alles andere passiert genau an jenem Abend, an dem wir auf Sie treffen, liebes Publikum! Doch ich darf Ihnen versichern: Gunkl improvisiert druckreif, Gerald Votava ist noch immer der liebenswerteste Anarchist des Landes, Cathi Priemer-Humpl beim Schlagwerken zu sehen ist ein Ereignis und Boris Fiala spielt 29 Instrumente und ist trotzdem der bescheidenste Mensch, den ich mir vorstellen kann. Kyrre Kvam begibt sich leider in eine familiäre Pause, da er in Köln Theater macht. Diesmal präsentieren wir Stücke von Georg Danzer, Serge Gainsbourg, Hansi Dujmic, Wir sind Helden, Element of Crime, Ostbahn Kurti, Nils Koppruch, Funny van Dannen, Andreas Rebers, Fink, Udo Jürgens, Herbert Grönemeyer, 2 Raum Wohnung, Maike Rosa Vogel, Max Raabe und einige mehr. Die drei großen R stehen noch immer im Vordergrund. Wir wollen ROCKEN, ROLLEN und RÜHREN. Packen Sie Ihre Familie und Ihre Freunde ein, wir freuen uns auf Sie!
Manuel Rubey und die Familie Lässig
Samstag, 10. Oktober, 20h: MALLY - GASSELSBERGER - MORO
MALLY – GASSELSBERGER – MORO. "Sir" Oliver Mally zelebriert sein 30-jähriges Bühnen-Jubiläum mit der neuen CD SHAPESHIFTERS im Gepäck! "Sir" Oliver Mally und Martin Gasselsberger mögen aus verschiedenen "Welten" der Musik stammen – mit ihrem neuen Konzertprogramm beweisen sie jedoch, dass sich Contemporary Blues, Singer/Songwriting und melodischer Jazz wunderbar ergänzen. Die beiden Ausnahmekünstler spielen fast ausschließlich eigene Songs, die sich teils in der Tradition eines Steve Earle oder Townes van Zandt bewegen aber auch von Blues-Legenden wie z.B. Muddy Waters, Lightnin' Hopkins, John Lee Hooker etc. stark beeinflusst sind. Ohne jedoch Wert auf "Ton für Ton"-Reproduktionen zu legen, wird auch hierbei kompromisslos die persönliche Note betont und den Titeln nachhaltige Eigenständigkeit verliehen. Aufgrund der feinnervigen Zusammenarbeit und des Gefühls für Atmosphäre ist ein musikalisch spannender Abend garantiert. Martin Moro und Oliver Mally kannten einander seit gut 25 Jahren, hatten aber eigenartigerweise noch nie miteinander gespielt. Das sollte sich schlagartig ändern, als die beiden im Rahmen eines Benefizkonzertes musizierten. Ein für beide Seiten schicksalhaftes Ereignis. Die beiden stellten fest, dass sie sich musikalisch blind und schon beinahe beängstigend gut verstanden. Schon bald war klar, dass es nicht bei einem Konzert bleiben würde, und weitere Auftritte folgen mussten. Zuviel an musikalischer Intensität, Spielfreude und neuen gemeinsamen Gefilden gab es zu entdecken. Mittlerweile hat Martin Moro auch Oliver Mallys neues Album "ol´dogs, nu yard" produziert.
„Sir“ Oliver Mally – guit, voc
Martin Gasselsberger – piano, keys, voc
Martin Moro – guit, slide guit, mandolin
Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr, CCW: ZUHAUSE KANN ÜBERALL SEIN
Frau IRENA KOBALD stellt ihr Kinderbuch zum Thema FREMDSEIN - HEIMAT - SPRACHE vor.
Im Anschluß laden Stainachs Gäste aus SYRIEN zum Kennenlernen von Menschen, Geschichten und mehr:
Land und Leute
Kulinarische und musikalische Kostproben
Gespräche und mehr ...
Für Gespräche und Übersetzung steht eine Dolmetscherin in Arabisch zur Verfügung
Wir freuen uns auf Ihren Besuch - Herzlich Willkommen!
Eintritt: Freiwillige Spenden 100% zu Gunsten der Syrischen Gäste
Wir danken Stainacher BürgerInnen und Institutionen für die Unterstützung!
Freitag, 3. Juli, 20h: EDDIE LUIS & DIE GNADENLOSEN XL
EDDIE LUIS & DIE GNADENLOSEN XL
XL, das sind 10 Musiker mir einer singenden „Verzierung“, die inspiriert von Max Raabe ihrer unbändigen Freude an Evergreens und schamlosem Schlagertum frönen. Sie entführen ihr Publikum in die Welt der sinnlichen uns unsinnigen Schlager der goldenen 20er Jahre und danach. Tanz auf dem Vulkan Reloaded!
Freitag, 19. Juni, 20h: MBIRATIONS feat. HOPE MASIKE
MBIRATIONS feat. Hope Masike (AUT/ZIMBABWE)
Rural-Urban Chamber Music
Posaune, Muschelhorn & Elektronik trifft auf die „Princess of Mbira“. Die Konstellation der beiden österreichischen Musiker Werner Puntigam und Klaus Hollinetz mit Hope Masike, der charismatischen Sängerin aus Zimbabwe verspricht ein spannendes Erlebnis abseits aller World-Music-Klischees: Ein Abend voller Ausdrucksreichtum, der sich zwischen afrikanischer und europäischer, traditioneller und zeitgenössischer, komponierter und improvisierter, akustischer und elektronischer Musik bewegt.
Eine besondere Ergänzung zum außergewöhnlichen Hörgenuss bietet die audiovisuelle Installation "echoe/S" inspiriert durch das kleine Dorf Siachilaba im Westen Zimbabwes.
Werner Puntigam – Fotografie & Raum
Klaus Holinetz – Sounds
Freitag, 12. Juni, 20h: AFTER EIGHT
AFTER EIGHT „Eine nette Begegnung“
Das Vokalensemble After Eight konzertiert zum Jubiläum. 7 Damen und 1 Herr – von Anfang 20 bis Ende 40 – aus der umliegenden Region, laden zur netten Begegnung. Sie garantieren für gute Laune, unvergessliche Momente und einen stimmungsvollen Abend mit einem bunten Liedermix.
+++ ABGESAGT +++ Freitag, 1. Mai, 20h, CCW: SEÁN KEANE (IRL) +++ ABGESAGT +++
Aus familiären Gründen abgesagt!
SEÁN KEANE (IRL)
„Der Mann mit der Gänsehautstimme“ (ORF Kultur)
Seán Keane wächst in der „Living Tradition“ irischer Musik auf, wo die Musik von Kindesbeinen an zum Alltag gehört, wie die tägliche Tasse Tee. Er stammt aus Caherlistrane, Galway, im Westen Irlands, wo er beginnt, sich bei den „All Ireland Fleadh Ceoil Competitions“ einen Namen zu machen, und in der Sparte als Sänger 13 Titel innerhalb von ebenso vielen Jahren gewinnt. Vor seiner 1994 beginnenden Solo-Karriere spielt er in einer Reihe von Bands (u. a. REEL UNION, SHEGUI und ARCADY) und ist auch am Theater tätig.
Seine erste Solo-CD „All Heart, No Roses“ wird vom wichtigen englischen Q-MAGAZINE zum „Debut Album Of The Year“ in der Roots-Sparte auserwählt und findet sowohl in den Medien als auch beim Publikum großen Anklang. Im April 1996 wird „Turn A Phrase“ veröffentlicht. Mit dieser CD kann Seán Keane seine Position als einer der führenden Sänger Irlands weiter festigen. „No Stranger“ erscheint im Juli 1998 in Irland auf dem Grapevine-Label und erfährt eine derart große Beachtung seitens der Medien, dass sich das Album über fünf Wochen in den Top 20 halten kann und aufgrund hoher Verkaufszahlen in Irland mit Platin ausgezeichnet wird. Die CD wird von Jim Rooney (Dolly Parton) sowohl in Galway als auch in Nashville produziert, wobei irische und amerikanische Musiker an den Aufnahmen beteiligt sind. Inzwischen hat der irische Sänger weitere sieben hochkarätige Alben veröffentlicht und sich eine beachtliche, ständig wachsende Fangemeinde erobert.Die Lieder von Seán Keane lassen sich schwer einordnen. Sein Markenzeichen sind die unverwechselbare Stimme und seine ganz eigene, äußerst sympathische Vortragsweise. Von der traditionellen irischen Musik kommend, umfasst sein Repertoire alte und neue, traditionelle und „contemporary“ Songs.
Seán Keane zählt – trotzdem er sich seit 2 Jahren sehr zurück gezogen hat – immer noch zu den populärsten Künstlern Irlands. Der irische Erfolgs-Autor Joseph O‘Connor bezeichnet Sean in seinem Werk „Die Überfahrt” als „Caruso seines Genres”.
SEAN KEANE – Vocals, Whistles, Flutes, Harmonica
PAT COYNE – Guitar, Vocals
FERGUS FEELY – Mandocello, Vocals
Donnerstag, 23. April, 20h, CCW: SUSANA SAWOFF TRIO
SUSANA SAWOFF TRIO – WRAPPED UP IN A LITTLE SIGH
Die Welt durch Susana Sawoffs Augen sehen. Die Zeit scheint still zu stehen. Ein Wimpernschlag für die Zwischenräume, das Atmen, die klingende Stille, das Seufzen. Kindlich verzücktes, feminin sinnliches, ewiges Seufzen. Mit ihrer ersten CD zieht uns die Tochter einer Spanierin und eines Australiers sofort in ihren Bann, von der ersten Sekunde an. Ihre magische Stimme nimmt uns mit in ihre Welt, erzählt uns auf poetisch, nuancierte Weise von den kleinen Details des Lebens, die sonst meist vorüberhuschen und hier einen Augenblick festgehalten werden um die Aufmerksamkeit zu bekommen, die sie schon immer verdient haben. Sparsame Klavierklänge, Kontrabass und rollendes Besenschlagzeug ist alles was nötig ist um den feinen Teppich zu weben auf dem Susanna Sawoffs Stimme fliegt. Sanft jazzig, wohlig soulig, durchzogen von leichtfüßigen Melodien, die ihr zuzufliegen scheinen. Wo sie sonst mit ihren Schwestern Sonia und Monica als „Sawoff Shotgun“ über die Bühne wirbelt, ist sie hier ganz sie selbst, sitzt am Flügel und feilt an ihren Songs, wie andere Tagebuch schreiben, besingt das Leben, das sie liebt und schenkt uns Zeit, die Welt durch ihre Augen zu sehen.
Susana Sawoff – vocals, piano
Jörg Haberl – drums
Christian Wendt – electric and upright bass
Donnerstag, 26. März, 20h, CCW: OHRGELDRIO
Begonnen hat "OhrGeldRio" 2006 tatsächlich als Trio. Peu a peu wurde das „klassische“ Orgel-Sax-Drums-Trio zuerst durch Gitarre zum Quartett, später durch Trompete zum Quintett erweitert. Die fünf Musiker zählen, ob mit Ihren eigenen Projekten oder als gefragte Sidemen (u. a. bei Joe Zawinul, Nat Adderley, Roy Hargrove, Joe Lovano, Dave Liebman, Jimmy Cobb, Fritz Pauer), zu den herausragenden und vielgefragten Persönlichkeiten der österreichischen Jazz-Szene. Im Frühjahr 2012 ist ihr erster und äußerst formidabler Tonträger „The Right Thing“ bei Barnette Records erschienen.
Mit der Band OhrGeldRio huldigen sie der legendären Hammond Orgel. Funk, Soul, Latin und Blues im typischen Sound der 60er Jahre, die fetten Bässe der Hammond, zwei „crazy“ Horns, a „funky“ Guitar, some „nasty“ Drums und dazu die soulige Stimme des aus New York stammenden Rob Bargad. Rob lebte 20 Jahre in New York und begleitete Musiker-Legenden wie Lionel Hampton, Little Jimmy Scott, Dakota Staton und Roy Hargrove. Von 1991 bis 1999 war Rob Pianist im Nat Adderley 5tet. In den Bands Johnson 3 und OhrGeldRio beweist er sein Können als fantastischer Hammond-Spieler und begnadeter Sänger!
Herwig Gradischnig – sax
Daniel Nösig – trumpet
Rob Bargad – hammond organ, vocals
Christian Havel – guitar
Mario Gonzi – drums
Freitag, 30. Jänner, 20 Uhr, CCW: NACHT DES FADO mit LUISA ROCHA
Mit dem bereits bewährten Gitarren-Trio rund um CARLOS LEITAO als Band stellen wir bei unserem Ausverkaufs-Erfolg „Die Nacht des Fado” im Jänner 2015 mit der jungen Fadista LUISA ROCHA erneut einen „Rising Star of Fado” (so der Greek Reporter) vor.
LUISA ROCHA
„Ich singe Fados seit ich mich erinnern kann” beginnt Luisa Rocha ein Interview mit einer griechischen Zeitung, „meine Eltern haben mich, bevor ich laufen konnte schon mehrmals in der Woche in die Alfama mitgenommen, dort sind wir von einem Fado-Lokal zum nächsten gezogen, und das meine ganze Kindheit lang. Die schwarz gekleideten eleganten Fadistas haben mich früh geprägt, und selbst habe ich mit 10 professionell zu singen begonnen. Mein erstes längeres Engagement hatte ich in der „Casa do Fado”. Dort hörte mich der große Gitarrist Mario Pacheco und engagierte mich für den renommierten „Clube de Fado”, von wo aus ich auch meine internationale Karriere mit Tourneen durch Brasilien, Frankreich, Spanien usw. startete. Eigentlich alle meiner Freundinnen wie Mariza, Cristina Branco oder Ana Moura starteten ihre Karrieren in den Fado-Häusern der Alfama, denn von hier kommt der Fado, die Alfama ist noch immer die Wiege unserer Musik-Kultur.” Aktuelle CD: „Uma Noite de Amor”
CARLOS LEITAO
Carlos war bereits 2013 und 2014 mit uns auf Tour, als bejubelter Gitarrist von Filipa Cardoso und als Gitarrist und Fadista mit Ana Lains. Vermutlich wird er auch auf dieser Tournee nicht nur Gitarre spielen, sondern auch den einen oder anderen Fado seiner traumhaften Debut-CD vortragen.
Luisa Rocha (Gesang)
Carlos Leitao (Gesang, Gitarre)
Henrique Leitao (Portugiesische Gitarre)
Carlos Menezes (Bass)
FADO – der Blues Portugals
Ob sich der Fado aus den Gesängen der portugiesischen Seeleute oder aus brasilianischen Musikstilen entwickelte ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Seinen Ursprung hat er jedenfalls in den Armenvierteln Lissabons, wo er zunächst in den anrüchigen Kneipen der Stadtteile Mouraria und Alfama auftauchte. Bis heute blieb der Fado auch die „Stimme des Volkes”, wenngleich Weltstars wie Mariza die herzzerreißende Musik Portugals in die größten Opernhäuser der Welt tragen. Einen größeren Kreis an Zuhörern erschloss ab den 1940-ern erstmals Ikone Amalia Rodrigues (1920-1999), die „Königin des Fado”. An die 170 Schallplatten und ein gutes Dutzend Filme dokumentieren die großartige Arbeit des wohl größten Stars Portugals. Die Instrumente (Gitarre = Viola und Laute = Guitarra Portuguesa) werden traditionell von Männern gespielt. Während sich der Gesang in touristisch geprägten Lokalen zumeist auf nur einen Gesangsdarbieter beschränkt, können in nicht-kommerziellen Fado-Zusammenkünften der Lissabonner sich bis zu einem Dutzend Anwesende spontan an einem Fado beteiligen. Dabei trägt jeder Sänger, gefolgt von einem Zwischenapplaus, inbrünstig eine Strophe mit seinem selbst ausgedachten Text bei. Es ist guter Umgangston im nicht-kommerziellen Fadolokal, dass nicht nur lobende Zwischenrufe den Fado begleiten, sondern ein virtuos vorgetragener Fado niemals enden sollte, ohne dass deutlich einige Sekunden zuvor der Applaus des Publikums einsetzt.













