Freitag, 12. April 2013, 20 Uhr, CCW: WIEN - NEW YORK - WIEN

Literatur & Musik

 

DAGMAR SCHWARZ & MARIA STADLER: WIEN – NEW YORK – WIEN

 

Mit Texten von Fritz Grünbaum, Woody Allen und Anton Kuh im Gepäck reisen die Schauspielerin Dagmar Schwarz und die Harfenistin Monika Stadler über den großen Teich und zurück. Dabei stellen sie auf sehr individuelle und  sich ergänzende Weise ihre Vielfältigkeit unter Beweis: Humor mit Tiefgang taugt heute wie damals zu Lebensmotto wie Überlebensstrategie.

 

„Humor ist Tragödie plus Zeit.“ (Woody Allen)

 

Dagmar Schwarz – Lesung

Monika Stadler – Harfe

 

 

Dagmar Schwarz hat im Bereich Theater u. a. mit den Regisseuren Giorgio Strehler, George Tabori, Karl Heinz Hackl und Fernando Arrabal zusammen gearbeitet, in Film und Fernsehen u. a. „Santa Fe“ (Regie: Axel Corti), „Bride of the Wind“ (Regie: Bruce Beresford), „Auswege“ (Regie: Nina Kusturica). Die Lesungen und Soloprogramme von Dagmar Schwarz sind Dichtern und Dichterinnen gewidmet, deren Schicksal sich in ihrem Schreiben spiegelt, die ausschließlich aus Originaltexten bestehen, der Mensch soll hinter der Dichtung spürbar werden – mit all seiner Zerrissenheit, seinen Sehnsüchten und seinen Träumen.

 

Monika Stadler studierte Konzertfach Harfe an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Frau Professor Adelheid Blovsky-Miller. Während ihres Studiums spielte sie u. a. bei den Wiener Symphonikern. 1990 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Danach Jazzharfenstudium bei Deborah Henson-Conant in den USA, wo sie u. a. mehrere Preise bei internationalen Jazzharfenwettbewerben gewann. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit in Europa, USA, Kanada und Japan mit ausschließlich eigenen Projekten leitet sie viele Harfenworkshops für Improvisation. Gastprofessur an der Guildhall School of Music in London. Bisher veröffentlichte sie 9 CDs, sowie mehrere Notenbücher.

 

 


Freitag, 24. Mai 2013, 20 Uhr, CCW: HARRI STOJKA'S HOT CLUB DE VIENNE

HARRI STOJKA'S HOT CLUB DE VIENNE

 

A TRIBUTE TO SWING

 

Harri Stojka beschäftigte sich ab Anfang der 80er Jahre  lange Zeit mit Bebop, bis er Anfang 2000 den Sinti Swing für sich entdeckte. Bebop ist eine Musikrichtung, die Anfang der 1940er Jahre im Jazz den Swing als Hauptstilrichtung ablöste und somit den Ursprung des Modern Jazz bildete. Wesentliche Elemente des Bebop sind schnelle Tempi und komplexe Harmonie Schemata. Wesentlich für den Bebop sind die Improvisationen auf langenformalen Strecken. Bebop wurde geprägt durch Charley Parker, Miles Davis, Dizzy Gillespie und anderen.

 

Django Reinhardt (Gitarrist * 23. Januar 1910 in Liberchies, Belgien; † 16. Mai 1953 in Samois-sur-Seine bei Paris) prägte in den 30er Jahren den Sinti Swing. Wesentlich für den Sinti-Swing ist  die jazzgemäße Rhythmik in Akkordeffekten. Rund um Django Reinhard und den Geiger Stéphane Grappelli wurde der legendäre Quintett “Hot Club de France“ formiert. Darum nennt auch Harri Stojka sein neu formiertes Sinti-Swing Ensemble „Hot Club de Vienne.“

 

Harri Stojka: „Der Sinti Swing ist die europäische Antwort auf den amerikanischen Jazz“.

 

Harri Stojka – Gitarre

Claudius Jelinek – Gitarre

Peter Strutzenberger – Bass

Gerald Preinfalk – Klarinette

Michi Weber – Rhythmusgitarre

 

Biographie Harri Stojka:

 

Der österreichische Jazz Gitarrist Harri Stojka begann seine Laufbahn 1970 mit der Formation Jano + Harri Stojka in der Arena. Bald darauf stieg der junge Autodidakt als Bassist in die Band von Karl Ratzer Gipsy-Love ein und profilierte sich als Gitarrist bei Peter Wolfs "Objektiv Truth Orchestra". 1978 gründete er den "Harri Stojka Express", der als einzige österreichische Gruppe neben Jimmi Cliff, Eric Burden, Van Morrison und Carlos Santana beim Open Air Festival im Wiener Prater Stadion auftrat. Es folgte eine Einladung zum legendären Jazzfestival Montreux, wo Harri Stojka neben Larry Coryell im Rahmen des "Guitar-Summit" spilte. Dieser Auftritt vor einem höchst versierten Fachpublikum, wo ihm auch Musikerkollegen der Weltklasse Anerkennung zollten, brachte Harri den Durchbruch. Die LP "Live at Montreux" liefert ein stimmungsvolles Zeugnis für den Beginn dieser beeindruckenden Weltkarriere.

 

Seitdem avancierte Harri Stojka zu einem der wichtigsten österreichischen Jazzmusiker. Es folgten Einladungen zu Jazz Festivals als Headliner: Paris, Anger, Prag, London, Barcelona, New Delhi, New York, Syracuse, Montreal, Detroit. Mit der Band um Harri Stojka hörte man zum ersten Mal Europäischen Jazz in China und in Indien. Auf all seinen Reisen weist er sein begeistertes Publikum darauf hin, österreichischer Rom zu sein, und trägt dazu bei, dass Österreich im Ausland viele Sympathien gewinnt. 2006 ist die Aufnahme bei ZOHO Music in New York neu aufgelegt worden. In Deutschland wurde sie von renommierten Jazz-Experten innerhalb von nur einer Woche zum Deutschen Musik Kritiker Preis nominiert. Mit diesem Projekt gab die Formation um Harri Stojka gleich zwei Konzerte beim Jazzfestival in Montreux, Kahmoro Festival, Sziget Festival Budapest, dem berühmten Django Reinhardt Memorial Festival in Augsburg, Grazer Jazz Festival, dem Jazzfestival in Jakarta und in Yogjakarta.

 

Der überzeugte Wiener Harri Stojka entstammt einer Lovara-Rom-Dynastie, die vor 150 Jahren aus der Walachei kam und sich in Wien zum Leben und Arbeiten niederließ. Die Familie hatte im Zweiten Weltkrieg viele Opfer zu beklagen - von 200 Verwandten überlebten Familienmitglieder sechs die Konzentrationslager und den berüchtigten Todesmarsch. Immer wieder engagiert sich Harri Stojka in Projekten, die dem Gedenken und der Aufarbeitung dieser Zeit gewidmet sind. So will die 2005 entstandene CD „Garude Apsa“/ „Verborgene Tränen“ an die musikalischen Wurzeln der Roma erinnern, um der heutigen Generation Stolz und Mut für die Zukunft zu geben. In einem Europa, das sich zunehmend politisch zu der Roma-Kultur bekennt, hat Harri Stojka die Aktion „Ich bin gegen das Wort Zigeuner und für das Wort Rom“ ins Leben gerufen, die öffentliches und internationales Interesse hervorruft.

 

Harri Stojka hat etwas geschafft, was sich viele wünschen – einen eigenen Gitarrenstil zu kreieren und  schon nach wenigen Tönen in der Solistik als Harri Stojka erkennbar zu sein. Was Harri Stojkas Gitarrenspiel ausmacht ist seine Virtuosität gepaart mit Blues feeling, der besondere Drive, das Phrasing und der Sound seiner Gipsy Jazz Akustikgitarre. Er ist in vielen Musikrichtungen zu Hause, von Pop bis Avantgarde Jazz, von Gipsy Swing bis Bebop, von Hard Rock bis Heavy Metal. Mit dieser Vielseitigkeit und mit dem ständigen Weiterentwickeln seiner Musik hat Harri Stojka viele österreichische Gitarristen beeinflußt und engagiert sich für Nachwuchsmusiker. Er ist aus der österreichischen Musikgeschichte nicht weg zu denken und bereits eine Legende, bei alledem aber ein bescheidener und sympathischer Mensch.

 

2005 wurde Harri Stojkas CD „A Tribute to Swing“ in Deutschland für den Echo Preis nominiert - zur besten CD Produktion aus dem Ausland. Der Film „Gypsy Spirit, Harri Stojka eine Reise“, eine musikalische Reise durch Indien auf der Suche nach den Wurzeln des Jazz wurde 2011mit einer Romy ausgezeichnet: zum besten Kino Dokumentarfilm Österreichs gekürt.

 

 


Samstag, 27. April 2013, 20 Uhr, CCW: LIVING TRANSIT

LIVING TRANSIT

 

Wer ihren fulminanten Auftritt mit dem russischen Geiger Pavel Shalman in PARK SKURRIL bei der REGIONALE 10 versäumt hat, kann es nun nachholen: Soulsängerin RONJA* , die aus Bad Mitterndorf stammt und eigentlich Raphaela Buschenreiter heißt,  kommt mit ihrer Band LIVING TRANSIT aus Wien ins CCW, um dem Publikum mit “Dynamic Soul“ einzuheizen, gemixt aus Zutaten wie Funk, Swing und Pop, abgerundet durch Improvisationen aus dem Jazz, gewürzt mit Eigenkompositionen. Mit Pavel an der Violine, Cello, Kontrabass, Klavier und Schlagzeug entführt die Band in aufregende Klanglandschaften mit lyrischen Streichern, funky Grooves und sexy Rhythmen, reizvoll kontrastiert durch klare Eleganz und technische Finesse. RONJA* überrascht in extravaganten Outfits, mit tänzerischem Können und ihrer umwerfenden Stimme, die einen unweigerlich in ihren Bann zieht.

 

„Dieser musikalische Facettenreichtum von einem Genre ins nächste, aber immer auf das Zentrum Soul ausgerichtet, ist ein Synonym für das Leben als Musiker. Immer unterwegs, stets auf Achse, aber doch immer man selbst. Und das spiegelt sich auch im Namen der Band wieder: LIVING TRANSIT.“ (Peter Stenitzer)

 

RONJA* (AT) – Stimme

Pavel Shalman (Russland/USA) – Violine

Stefan Thaler (AT) – Kontrabass

Georg Vogel (AT) – Klavier

Wolfi Rainer (AT) – Schlagzeug

Gudula Urban (AT) – Cello

 

Eintritt: € 16.-

 

http://www.livingtransit.at

 

 

 


Freitag, 22. Februar 2013, 20h, CCW: KOLLEGIUM KALKSBURG

KOLLEGIUM KALKSBURG: WEIT SAMMA KUMMA

 

Wahrlich weit ist das Kollegium Kalksburg durch zig Programme und über viele Jahre hinweg gekommen. Die drei Herren fühlen sich der Tradition des echten Wienerliedes verpflichtet, kommen alle
drei aus dem Jazz und haben über die Texte zum Wiener Dialekt gefunden, in dem sich so wunderbar ausdrücken lässt, was sie zu erzählen haben. Sie arbeiten mit Klischees, die sie brechen, sind nicht vordergründig politisch, sondern erzählen allgemeingültige Geschichten, die umso deutlicher ihre Haltung spüren lassen. Vincenz Wizlsperger (Dichter, Sänger, Kamm- und Tubaspieler) verfügt über alle Register subtiler Komik, die den entfesselten Narren als tragische Figur mit einschließt. Heinz Ditsch ist ein echter Virtuose am Akkordeon und der singenden Säge und Paul Skrepek ein unglaublich gelassener Kontragitarrist. Musikalisch spielen sie höchst kompetent auf der Klaviatur verschiedenster Musikkulturen und –stile. Balkan und Südamerika, Pop, Freejazz oder französische Musette klingen mit. Eindeutig subversiv und tief gründend ist der Humor der drei Herren mit leicht verschobenem Blick, der sich durch ihre Lieder zieht. Ihre zerknitterten Anzüge und alten Hüte signalisieren Morbides. Die abgehackten Dialoge wirken improvisiert, die Gestik ist skurril bis wahnsinnig. Hier proben drei blitzgescheite Burschen den ganz normalen Wiener Wahnsinn mit sichtlichem Vergnügen am sinnigen Quatsch. Dem Tod ins Auge sehen und dazu tanzen. „Die Welt, sie ist ein Jammertal“ singen sie, nicht nur – es gibt auch wunderbare Behandlung durch den „sterbenslustigen“ Spaß des Trios.

 

Heinz Ditsch – Akkordeon, Singende Säge, Gesang

Paul Skrepek – Kontragitarre, Gesang

Wolfgang Vincenz Wizlsberger – Kamm, Euphonium, Liedgesang

 

 


Freitag, 8. März 2013, 20h, CCW: REFLEXIONS SUR LA BOHÈME

ANDREAS MAYERHOFER’S DIRT STREAM II: Reflexions Sur La Bohème

 

Puccinis 1896 uraufgeführte Oper „La Bohème“ vereinigt eine Vielfalt melodischer Einfälle und beeindruckt durch eine den Impressionismus vorwegnehmende Raffinesse der Orchesterbehandlung, die mit transparentem Klang und sparsamsten Mitteln größte Wirkung erzielt. So bilden auch die melodischen Verflechtungen des Ausgangsmaterials die Eckpfeiler für die größtenteils improvisatorische Aufbereitung durch das „Kammerensemble“ Dirt Stream II, die bewusst auf den Vokalpart verzichtet und sich der Thematik des Werks in einigen (Klang-)Bildern und Reflexionen anzunähern versucht. „Third Stream“ ist die Bezeichnung für eine um 1960 entstandene musikalische Stilrichtung, in der Gestaltungsmittel der abendländischen Neuen Musik mit Elementen des zeitgenössischen Jazz kombiniert wurden. In der Musik von Dirt Stream geht es, wie schon das Wortspiel verraten mag, um Trübungen und Brechungen, aber auch wiederum um Aufhellungen im kompositorischen und improvisatorischen Umgang mit dem vorgegebenen Material. Im ersten Teil des Konzertes wird das Ensemble Dirt Stream II eine „bunte Mischung“ von Musik um 1900 „von E- bis U“ bieten – natürlich wieder in den für das Ensemble typischen Bearbeitungen. Debussy, Scriabin, Kreisler, Lehár … könnte man allesamt Zeitgenossen Puccinis nennen – nur, dass sie aus verschiedenen musikalischen „Welten“ kommen … oder ergeben sich bei genauerem Hinhören doch Gemeinsamkeiten? Den zweiten Teil bildet dann die „konzertante Aufführung“ der Bearbeitung von Puccinis Oper, eben „Réflexions sur La Bohème“.

 

Andreas Mayerhofer (Klavier, Arrangement)

Gerald Selig (Saxofone, Klarinetten, Flöte)

Margarethe Deppe (Violoncello)

Michael Bruckner-Weinhuber (Gitarren)

Christian Wendt (Kontrabass)

Wolfgang Reisinger (Percussion)

 

 

Andreas Mayerhofer, der an der Wiener Musikhochschule seine Ausbildung in den Fächern Klavier und Klarinette erhalten hat, „pendelt“ gern zwischen den Welten der europäischen Tradition und des Jazz: während er schon in der Studienzeit bei Aufführungen von Werken Friedrich Cerhas und Erich Urbanners mitwirkte, ist sein eigentliches „Zuhause“ der Jazz, wo er, nebst seinen eigenen Projekten (That´s Jazz Quartett , Andreas Mayerhofer Trio & Nicolas Simion und seinem Klaviertrio mit Wayne Darling und Gerald Endstrasser) auch mit internationalen Größen wie Kenny Wheeler oder Tomasz Stanko musiziert hat.

 

Gerald Selig ist ein äußerst umtriebiger Musiker der österreichischen Jazzszene, vor allem seine Gewandtheit auf diversen „Reeds“ ( Saxofone, Klarinetten, Flöte) macht ihn zu einem gern gefragten Mitstreiter diverser Projekte, egal ob im Jazz (That´s Jazz Quartet, Plexus, Beiträge bei der Jazzwerkstatt Wien – u. a. mit Clemens Wenger und Wolfgang Reisinger) oder im World Music Bereich mit der türkisch-österreichischen Band „Nim Soyfan“. Auch der mittlerweile international renommierte Kult-Produzent „Waldeck“ bedient sich gerne Selig‘scher Holzbläsersounds und -samples.

 

Margarethe Deppe, die nach ihrem Studium Meisterkurse bei Rudolf Leopold und Heinrich Schiff besucht hat, ist neben ihrer Mitwirkung in diversen Ensembles (eXtracello, freies Mitglied der „Wiener Kammerphilharmonie“, des „Klangforum Wien“ und der „Deutschen Kammerphilharmonie“ Bremen, Tätigkeit als Barockcellistin in der „Wiener Akademie“ und im „Orpheus Orchester Wien“) vor allem im „zeitgenössischen“ Bereich beheimatet , wovon  „Cross-Over“-Projekte u. a. mit Mathias Rüegg, Christian Muthspiel, Renald Deppe, Christoph Cech und Franz Hautzinger zeugen.

 

Michael Bruckner-Weinhuber, hierzulande vor allem durch das musikalisch-literarische Gespann „Zur Wachauerin“ (u. a. Auftritt beim „Glatt & Verkehrt“-Festival) bekannt, ist nicht nur als
Gitarrist und Komponist in den unterschiedlichsten Formationen tätig („Der böse Zustand“, „HerzBruchStück“, „Bruckner/Soyka“, „Wachauer Pestbläser“, „Capella con Durezza“, „Kokashila“, „Exit Eden feat. Phil Minton“), sondern tritt auch des Öfteren als Erzeuger und Bediener diverser „Klangmaschinen, Wandlerketten und Klangvorhänge“ in Erscheinung (4020 Festival 2003, Kontraste 2004 und 2005, Wien Modern 2004, Styriarte 2005). Sein Projekt „makroPHONIA“ ist ein zentraler Teil des „Imago Dei“-Festivals 2012.  Er ist außerdem Träger des NÖ Landeskulturpreises 2011 in der Sparte Musik.

 

Christian Wendt ist einer der meistbeschäftigten Bassisten in Österreich, und das kommt nicht von ungefähr: Abgesehen von seiner absolut gleichberechtigten, virtuosen „Handhabung“ von Kontrabass und E-Bass, was wirklich eher selten zu finden ist  (meist gibt es ja ein „Haupt- und ein Nebeninstrument“), ist vor allem seine große stilistische Flexibilität sein Markenzeichen: Egal ob Jazz, Pop oder Klassik, mühelos fügt er sich in das musikalische Geschehen ein. So ist auch die Liste seiner „Credits“ eine bunte Mischung und reicht von Wolfgang Muthspiel zu Maria Bill, vom Upper Austrian Jazz Orchestra zu Beefolk.

 

Wolfgang Reisinger war von 1979 bis 1989 Mitglied des Vienna Art Orchesters und gründete – daraus hervorgehend – 1981 die legendäre Band „Part of Art“ mit Wolfgang Puschnig, Uli Scherer, Herbert Joos und Jürgen Wuchner. Einen Höhepunkt seiner Karriere stellt seine Gründung des Trios „Celea, Liebman, Reisinger“ (1996) dar, deren bisherige CD-Produktionen zahlreiche internationale Preise gewannen. Seit 2000 ist Wolfgang Reisinger Mitglied im „Joachim Kühn Trio“. Besonders erwähnenswert ist seine Zusammenarbeit mit Musikern wie Louis Sclavis, Michel
Portal und Enrico Rava.

 

www.andreasmayerhofer.at

 

 


Samstag, 15. Dezember, 20h, CCW: IRISH CHRISTMAS FESTIVAL

17th GUINNESS IRISH CHRISTMAS FESTIVAL

 

mit

 

CATHIE RYAN BAND (IRL) & FULLSET (IRL)

 

Diese beiden Bands könnten gegensätzlicher nicht sein! Zum einen CATHIE RYAN, die in der keltischen Musikwelt eigentlich so ziemlich alles erreicht hat, was möglich ist, und bei der der Terminus Superstar sicher nicht überstrapaziert ist. Als Leadsängerin prägte sie die irisch-amerikanische Supergroup CHERISH THE LADIES maßgeblich, um seit den 1990ern ihre eigene erfolgreiche Solo Karriere zu verfolgen. Sie zählt neben Karan Casey und Cara Dillon zu den heute wichtigsten irischen Sängerinnen.

 

„... one of the leading voices in Celtic Music” (The Los Angeles Time)

 

www.cathieryan.com

 

Auf der anderen Seite stehen FULLSET, blutjunge Topmusiker am Anfang einer großen Karriere. Kaum eine Band aus Irland hat sich bisher ähnlich professionell präsentiert wie dieses enorm druckvolle Sextett. Ihre sehr zeitgemäße Interpretation traditioneller irischer Musik, mit einem selten gehörten Line-Up aus Uillean Pipes, Gesang, Flöten, Gitarre, Akkordeon, Geige und Bodhran wird für großartige Stimmung sorgen!

 

„The New Supergroup” (Irish Music Magazine)

 

www.fullsetmusic.com

 

 


Musik & Film | CCW-GEBURTSTAGSFEST | Samstag, 7. Juli 2012 | ab 17 Uhr | CCW

Mit Ton & Bild & Speis & Trank!

Exakt heute vor 11 Jahren, startete das CCW neu unter der Leitung von Steinbauer&Dobrowsky. Viel durfte sich in diesem Zeitraum ereignen, viele Gleichgesinnte fanden sich unter dem Namen R*E*X, holten gemeinsam die REGIONALE 10 ins Ennstal und basteln unermüdlich weiter an der Vermehrung von kulturellen Gelüsten & Genüssen und FreundInnen ebensolcher.

 

DIE CREMESCHNITTEN

 

Nostalgie, die groovt – Dank einer Live-Band, die charmant und schwungvoll alte Schlager neu und frech interpretiert und für gute Laune sorgt. Die Cremeschnitten verpassen alten Stars wie Bill
Ramsey, Caterina Valente, Peter Alexander und Conny Francis schräge Gewänder und katapultieren neue Sterne wie Britney Spears, Gigi D’Agostino, Guns´n´Roses und George Michael in bisher „unerhörte“ Klanghimmel. Ein Programm, das mühelos alle Generationen begeistert!

 

Dagmar Roiser – Gesang

 

Verena Pichler – Sax

 

Anna Doblhofer – ePiano

 

Stefan Schuh – eBass

 

Didi Gösseringer – Schlagzeug

 

www.diecremeschnitten.at

Im Anschluss an die Musik, ca. um 21 Uhr startet das Kino im Haus:

 

HEAR MY SONG – EIN TRAUM WIRD WAHR

Komödie, GB/IRL 1991, 104 Min.

Regie: Peter Chelsom

 

Mit viel Musik, Slapstick, Romantik und Anarchie entführt uns Chelsom in die Liverpooler Music Hall „Heartly’s“ der 80er: Verzweifelt versucht Manager Micky mit fragwürdigen Doubles – Franc Cinatra! – den verschuldeten Laden vor dem Ruin zu retten. Zudem gilt es seine Verlobte Nancy zurück zugewinnen und die Vermieter und Investoren bei Laune zu halten. Ein Engagement des legendären irischen Startenors Joe Locke – seit Jahren steuerflüchtig und einst große Liebe von Nancys Mutter – scheint die Rettung. Auf nach Irland! Tatsächlich gelingt es Micky, Locke für einen Auftritt zu verpflichten. Doch dort warten nicht nur die Fans, sondern auch die Polizei. Aber Mickey hat vorgesorgt. P.S.: Der authentische Hintergrund – Joe Locke lebte bis 1999 – macht das Märchen perfekt!

 

Eintritt: € 11.- Einheitspreis, diesmal ist keine Ermäßigung möglich!

 


16th GUINNESS IRISH CHRISTMAS FESTIVAL | Freitag, 9. Dezember 2011 | 20 Uhr | CCW

INNOVATION & EMIGRATION lautet der Titel der aktuellen Erfolgstournee. Mit BUILLE (IRL) und GRADA (IRL) sorgen zwei irische Bands für innovative Interpretationen irischer Traditionales.
BUILLE lässt es eher jazzig-experimentell klingen, GRADA überrascht durch popigen Sound mit Anleihen aus dem Country. Irland war immer schon und ist auf Grund der Rezession wieder ein klassisches Auswandererland. Die „Auslands-Iren” haben aber den Kontakt zur Heimat nie abreißen lassen und vor allem ihre Musik lebendig gehalten. CORINNE WEST & KELLY JOE PHELPS (USA) aus Kalifornien legen auf einzigartige Art und Weise ein hörbares Zeugnis ab, wie zeitgemäße amerikanische Roots-Music auf Grund irischer Auswanderungswellen entstanden ist. Die temperamentvolle Stepptänzerin AISLINN RYAN (NZ, Solotänzerin von Riverdance) macht diesen mitreißenden Abend zu einem sinnlichen Gesamtkunstwerk.

 

Eintritt: € 24.- Erwachsene, € 16.- Schüler, Lehrlinge, Studenten (für ccw.mitglieder ganze 2 € weniger!!!)


Musik: SMART METAL HORNETS | Samstag, 12. November 2011 | 20 Uhr | CCW

SMART METAL HORNETS mit WOLFRAM DIX

 

Künstlerisches Hauptanliegen des Trios ist es, in rhythmischer, harmonischer, melodischer und formaler Hinsicht traditionelles Material aus verschiedenen musikalischen Bereichen innovativ,
originell und nicht zuletzt humorvoll aufzuarbeiten und zu fusionieren. Dies geschieht einerseits durch die etwas ungewöhnliche Besetzung, andererseits durch das eigenwillige Programm-Konzept, welches zum Großteil aus Eigenkompositionen und durchwegs aus eigenen Arrangements besteht. Die musikalische Grundabsicht ist mit einem Wort allerdings leichter zu beschreiben
als in dieser Besetzung zu realisieren, nämlich: Groove! Und insofern verstehen sich die Smart Metal Hornets nicht nur als Aktivisten für eine musikalische Insider-Minderheit, sondern wollen sich auch vom schlicht musikinteressierten Publikum verstanden wissen.  Unterstützt und bereichert werden die Hornets durch den genial-sensiblen wie originellen und deshalb vielbeschäftigten Leipziger Musiker Wolfram Dix (Schlagzeug, Wave Drum, Rahmentrommel, Stimme). Dix kann auf eine abwechslungsreiche, bewegte Künstlerkarriere verweisen, die ihn mit wichtigen Persönlichkeiten der internationalen Musikszene zusammenbrachte: Joe Zawinul, Nina Hagen, Charlie Mariano, Nigel Kennedy u. v. m.

 

Joe Harpf: Bartion-, Tenor-, Sopransax, Bassklarinette

Klemens Pliem: Tenor-, Sopran-, Altosax, Altklarinette

Christoph Wundrak: Flügelhorn, Euphonium, Kornett, Komposition, Arrangement

Wolfram Dix: Drums

 

Eintritt: € 14.- Erwachsene, € 10.- Schüler, Lehrlinge, Studenten (für ccw.mitglieder ganze 2 € weniger!!!)


Musik: VELVET VOICES | Donnerstag, 15. September 2011 | 20 Uhr | CCW

Vocal Pearls: Vokalmusik auf höchstem Niveau. Die neue Show von Velvet Voices ist ein Feuerwerk aus den Perlen der Vokalmusik des 20.Jahrhunderts. Stilsicher und virtuos werden unvergängliche Highlights der Comedian Harmonists und Andrews Sisters, über Evergreens von Manhatten Transfer und den Supremes bis hin zu stimmgewaltigen Hits von En Vogue präsentiert. Velvet Voices bestechen nicht nur durch stimmliche Virtuosität, Klarheit, Humor und hervorragende Arrangements, sie reihen sich mühelos in die Riege der „Vocal Pearls“ herausragender Vokalgruppen ein.

Coretta Kurth, Irene Lang, Miriam Fuchsberger, Monika Trotz

EINTRITT: € 14.- Erwachsene, € 10.- Schüler, Lehrlinge, Studenten

für ccw.mitglieder ganze 2 € weniger!!!