+++ ABGESAGT +++ Mittwoch, 12. Februar, 20h, CCW: MEIN KLEINER GRÜNER KAKTUS +++ ABGESAGT +++
Das für Mittwoch, 12. Februar 2020 geplante Konzert von EDDIE LUIS UND DIE GNADENLOSEN XL "Mein kleiner grüner Kaktus" musste auf Grund von nicht voraussehbaren Terminverschiebungen abgesagt werden.
Wir ersuchen um Verständnis.
Mittwoch, 5. Februar, 20h, CCW: LISBON STORY
LISBON STORY
D/PT 1994 Regie: Wim Wenders, 99 Min.
Der Toningenieur Philipp Winter folgt dem Hilferuf des befreundeten Regisseurs Friedrich Monroe nach Lissabon. Vor Ort stößt er auf vielfältige Spuren und mysteriöse Hinweise, entdeckt die Stadt auf sehr persönliche Weise, und erliegt ihrem Charme. Wenders sehr persönliche Hommage an die Stadt Lissabon – Kulturhauptstadt Europas 1994 – und ein Glückwunsch an das Kino zu seinem hundertsten Geburtstag.
… einer der schönsten Filme des Jahres, mit der ausdruckstärksten Filmmusik seit Jahren (Madredeus) und dem gelungensten Ton-Design seit Altman und Fassbinder.“ Fischer Film Almanach 1996
Eintritt: € 8.-
Mittwoch, 8. Jänner, 20h, CCW: SWINGING VIBES 2020!
Zum Jubiläum - TRIBUTE # 20 im CCW - beschert uns Eddie mit seinen Jazz Passengers ein besonderes “Neujahrskonzert”:
MI, 8. Jänner, 20h, CCW
EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS TRIBUTE # 20
"SWINGING VIBES 2020”
Mit dem Meister Vid Jamnik gehen wir schwungvoll ins neue Jahr! Der junge nach New York ausgewanderte Jazzmusiker beweist wieder einmal wie perfekt er sein Instrument beherrscht und gut er zu EL Jazz Passengers passt. Es ist bereits das 5. gemeinsame Projekt! Vid und Milos erinnern ohne Zweifel an die besten Zeiten des Benny Goodman Quartetts! Ein virtouser wie leichtfüßiger Start ins runde Jahr 2020!
Vid Jamnik - Vibraphone
Milos Milojevic - Clarinet
Matyas Bartha - Piano
Eddie Luis - Bass
Viktor Palic - Drums
www.musikwerkstatt.at
Eintritt: € 18.-
Montag, 20. Jänner, 20h, CCW: CARISIMO SIMENON. MON CHER FELLINI
Das Jahr 2020 wartet mit spannenden Jubilaren auf! Wir starten mit Federico Fellini – dem Meister der bewegten Bilder – und gratulieren zum 100sten Geburtstag!
MO, 20. Jänner, 20 Uhr
CARISIMO SIMENON. MON CHER FELLINI
„In meinen Augen ist Fellini das Kino“
Georges Simenon
„Simenons Romane sind wie ein Traum, der dem Leben gleicht, und uns vielleicht hilft, das wirkliche Leben zu deuten und zu lieben.“
Federico Fellini
Hier haben sich zwei gefunden, die sich so ähnlich sind und die sich gut verstehen … Ein Dauerton gegenseitiger Ermutigung und Bestärkung, ein Austausch von Respekt und Verständnis, Anteilnahme und Sympathie. In den Briefen erzählen sie sich von Träumen, Alpträumen, Zweifeln und Hochgefühlen …
Dorothea Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky lesen aus dem Briefwechsel zweier großer Geister über das Leben und die Kunst. Lothar Lässer am Akkordeon sorgt für das Kino “zwischen den Zeilen”.
“Das Leben ist eine Kombination von Magie und Pasta." Fellini
Eintritt: € 12.-
AUSVERKAUFT!!! Mittwoch, 4. Dezember, 19 Uhr, CCW: BUT BEAUTIFUL (Film & Gespräch)
Diese Vorstellung ist bereits ausverkauft! Wir bitten um Verständnis.
BUT BEAUTIFUL
Nichts existiert unabhängig
A 2019, 116 Minuten, Buch & Regie: Erwin Wagenhofer
Nach seinen streitbaren wie essenziellen Filmen »We Feed The World« (2005), »Let’s Make Money« (2008) und »Alphabet« (2013), widmet sich der vielfach ausgezeichnete Filmemacher Erwin Wagenhofer jetzt dem Positiven. Im Mittelpunkt stehen nicht länger fatale gesellschaftliche Entwicklungen. Für BUT BEAUTIFUL suchte und fand er in einem langjährigen Prozess Menschen und Geschichten, die von gelebten Alternativen hin zum Schönen und Guten künden. Eine Hymne an die Verbundenheit ist dieser Film, eine poetische Komposition faszinierender Bilder und Klänge, die etwas in uns auszulösen vermögen ...
Wir freuen uns im Anschluss an den Film auf ein Publikumsgespräch mit Regisseur Erwin Wagenhofer, der seinen Film als Hommage an die Lebendigkeit versteht.
www.but-beautiful-film.com
Eintritt: € 10.-
Mittwoch, 27. November, 20h, CCW: PENTHESILEA (Theater)
Heinrich von Kleist PENTHESILEA - DEARhunter
Auf nach Troja! Amazonenkönigin Penthesilea wirft sich zwischen die Kriegsfronten, um Achilles Herz – wie die Tradition es verlangt – im Kampf für sich zu gewinnen! Nach lustvollen Erfahrungen mit Kleists Komödien heftet sich das Duo an die Fersen des Sprachgiganten und spürt einem der leidenschaftlichsten Theatertexte über die Liebe nach. Kleist greift in die Tiefen der Mythologie, wagt die Achillesferse der Männer zu ignorieren und macht sich auf die Jagd nach Verletzlichkeiten auf beiden Geschlechterseiten. Ein Stück Weltliteratur über das größte der menschlichen Gefühle im Konflikt mit gesellschaftlicher Ordnung.
Eintritt: € 18.-
Mittwoch, 13. Novmeber, 20h, CCW: DIE GESCHICHTE DER DIENERIN (Lesung & Film)
D/USA 1990, Regie: Volker Schlöndorff, Drehbuch: Harold Pinter, 109 Min.
Die USA existieren nicht mehr. An ihrer Stelle gibt es nun die von Bürgerkriegen erschütterte Republik Gilead. Doch die Kämpfe sind bei weitem nicht das einzige Problem - daneben beschäftigt die religiös-fundamentalistische Regierung auch noch die drastisch gesunkene Fruchtbarkeit der Menschen. Kate (Natasha Richardson) will Gilead zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Mann verlassen. Der stirbt beim Versuch, illegal die Grenze zu überschreiten, während die Tochter spurlos verschwindet. Ihrem eigenen Tod entgeht Kate, weil ein Fruchtbarkeitstest positiv auffällt. Sie wird als Gebärerin klassifiziert und muss damit nicht - wie die unfruchtbaren Frauen - sterben. Ihrem Willen zur Flucht tut das keinen Abbruch. Moira (Elizabeth McGovern), ihre neue Freundin, denkt genauso...
Margaret Atwood, die Grande Dame der kanadischen Literatur, wird 80! Wir gratulieren!
Mit ihrem Zukunftsroman REPORT EINER MAGD hat Atwood sich in die Nachfolge von Aldous Huxley und George Orwell geschrieben. Schlöndorff folgt sorgfältig der literarischen Vorlage, „die den Blick nur scheinbar in eine weite Zukunft richtet. Wer sehen will, wird es nicht schwer haben, einen Blick auf heute herrschende Verhältnisse zu riskieren.“ (Hellmuth Karasek)
Dorothea Steinbauer stellt mit einer kleinen Textauswahl eine mutige Autorin vor, die mit politischen, feministischen Texten ebenso überzeugt wie mit poetischer Liebeslyrik berührt. ÜBRIGENS: Soeben ist die Fortsetzung des Romans unter dem Titel DIE ZEUGINNEN erschienen.
Eintritt: € 8.-
Mittwoch, 18. Dezember, 20h, CCW: THE SUPREME SISTERS - Christmas Special
Als Christmas-Special werden zum wiederholten Mal die SUPREME SISTERS auf der CCW Bühne stehen!
Die drei kongenialen Damen aus 3 Nationen bringen diesmal Österreichische und Internationale Advent- und Weihnachtslieder sowie Swing Hits aus der Goldenen Ära des Swing der 40er Jahre! Wir singen schwingen uns freudig gen 2020!
€ 18.-
Mittwoch, 20. November, 20h: TAKE FIVE - Tribute to the DAVE BRUBECK QUARTET
EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS – TAKE FIVE
TRIBUTE TO THE DAVE BRUBECK QUARTET
Dave Brubeck leitete mit seinem Quartett eine der langlebigsten und erfolgreichsten Combos des Modern Jazz. Mit großem Einfühlungsvermögen und Können, verband er europäische klassische Musik mit Jazz und eroberte so auch ganz neue Hörerschichten. Brubecks Vorliebe für ungerade Taktarten waren für einen seiner Klassiker wie diesen Abend titelgebend: TAKE FIVE. Eddie Luis & His Jazz Passengers werden Brubecks Klassikern neues Leben einhauchen, sehr zur Freude unserer Ohren und Herzen.
Arsenje Krstič – Piano
Kire Kuzmanov – Alto Sax
Eddie Luis – Kontrabass
Dusan Milenkovic – Drums
Eintritt: € 18.-
Mittwoch, 16. Oktober, 20h: AUFBRUCH (Film)
A 2018, 103 Minuten, Buch & Regie: Ludwig Wüst
Ein Roadmovie über das Vergehen von Zeit, der Dinge und der Gesten … Ein Mann verlässt eine Frau, eine Frau verlässt einen Mann. Beide begegnen sich für eine kurze Weile. Große Veränderungen erwarten sie am Ende dieser Reise.
„…ein Film wie eine mit leichtem Pinsel hingehauchte japanische Tuschzeichnung, … eine Erzählung wie ein gefilmtes Haiku.“ (Bernd Brehmer, Werkstattkino München)
Wir freuen uns auf ein anschließendes Gespräch mit Ludwig Wüst, dem „Maverick des österreichischen Kinos“. (Alexander Horwath, österreichischer Kurator & Filmkritiker)
Eintritt: 12.-
„…ein Film wie eine mit leichtem Pinsel hingehauchte japanische Tuschzeichnung, … eine Erzählung wie ein gefilmtes Haiku.“ (Bernd Brehmer, Werkstattkino München)
Ein Mann verlässt eine Frau, eine Frau verlässt einen Mann. Beide begegnen sich für eine kurze Weile. Große Veränderungen erwarten sie am Ende dieser Reise. Zwei geschundene Seelen begegnen sich zufällig, irgendwo auf dem platten Land. Ein Mann und eine Frau, beide nicht mehr jung und beide mit einer großen Enttäuschung konfrontiert. Sie verstehen einander, auch ohne viele Worte, und geben sich auf einer gemeinsamen Teilstrecke ihres Lebens gegenseitig Halt. Das Kino hat schon verschiedenste Richtungen eingeschlagen, um von Verzweiflung, Schmerz, Trauer und Einsamkeit zu erzählen. Dieser Film geht einen ganz eigenen Weg. Er führt von einer verlassenen Tischlerwerkstatt über ein heruntergekommenes altes Haus zu einem Hafengelände. Die Gangart ist gemächlich, die Gegend menschenleer. Eine Flasche Schnaps, einen Strauß Gladiolen, ein paar Äpfel und Kartoffeln, eine Fotografie, einen Koffer und ein Buch mit russischen Gedichten – viel mehr braucht es nicht als Beiwerk für den minimalistischen Plot. Als der Mann ein Holzkreuz zimmert, ist das eine von mehreren Szenen, in denen Hände am Werk zu sehen sind. Zwischen Reduktion und Pathos, mit eindrucksvoll fotografierten Bildern von großer Intensität und gelegentlichem kraftvollem Percussion-Einsatz entfaltet sich ein intimes Drama, das um die Fragen kreist, woher man kommt und wohin man geht. (Berlinale Katalog 2018)
„Ludwig Wüsts „Aufbruch” lebt von der Reduktion: Ein Tag, zwei Figuren, drei Orte. Es ist ein Roadmovie der Innerlichkeit. (…) trotz der Düsternis verfällt dieser nüchterne Film nie in Pessimismus.“ (Jonas Lages, Der Tagesspiegel)
Director's Statement
MONO NO AWARE, das japanische Sprichwort „die Trauer um den Fluss der Dinge“ hat mich zu diesem Film inspiriert: AUFBRUCH, ein Film, der uns auf eine intensive Expedition geschickt hat, eine filmische Reise zu letzten Dingen, die teilweise schon verschwunden sind und morgen nicht mehr möglich sein werden ... was kommt danach?
Das Berliner Kino ARSENAL ehrte Ludwig Wüst im Februar dieses Jahres mit einer Werkschau. Mit einer Auswahl seiner Filme, einer Theaterinszenierung, einer Schau seiner Inspirations-Filme und einer Holzlecture (!) feierte die Grazer DIAGONALE 2019 den vielseitigen Künstler und – bis heute aktiven – Tischler, den „Maverick des österreischischen Kinos“. (Alexander Horwath, österreichischer Kurator & Filmkritiker)
https://ludwigwuest.works/Aufbruch














