Dienstag, 16. Mai, 20h, CCW: ON TOUR IN STYRIA - Oper Graz, Schauspielhaus Graz & Ringaward

Ringaward (3)ON TOUR IN STYRIA – OPER GRAZ, SCHAUSPIELHAUS GRAZ und RING AWARD in Kooperation mit dem CCW

Tag 1 der dreitägigen Tour (vom 16. bis 18. Mai) durch die Steiermark führt ins CCW nach Stainach! Nora Schmid und Iris Laufenberg, Intendantinnen von Oper Graz und Schauspielhaus Graz, sowie Heinz Weyringer, der Intendant des RING AWARD, laden Sie gemeinsam mit dem CCW zu einer ganz besonderen Premiere ein.Oper und Schauspielhaus Graz kennen Sie natürlich dem Namen nach, aber kennen Sie auch den RING AWARD? Dahinter verbirgt sich der wichtigste internationale Nachwuchs-Wettbewerb für Opernregie und -bühnengestaltung, der vor 20 Jahren gegründet wurde. Das nächste Finale des RING AWARD können Sie am 24. und 25. Juni 2017 im Schauspielhaus Graz erleben. Dieses Ereignis nehmen Oper und Schauspielhaus Graz, die beide am RING AWARD beteiligt sind, zum Anlass, um gemeinsam das CCW in Stainach, das Greith-Haus in St. Ulrich und das THEO in Oberzeiring zu besuchen. Freuen Sie sich auf besondere Blicke hinter die Kulissen, einen Ausblick auf die Programme der Saison 2017/18 und Einblicke in die Arbeit des Wettbewerbes: Eines der 11 Teams aus dem Semifinale (Wolfgang Nägele (D) / Hannah König (A) / Isabelle Bischof (CH)) präsentiert Ihnen Ausschnitte seiner Version der Wettbewerbsoper „Don Pasquale“ von Donizetti. Künstlerinnen und Künstler der beiden Ensembles werden (musikalische) Ausschnitte aus den Produktionen der nächsten Saison präsentieren, die Intendantinnen Nora Schmid und Iris Laufenberg, Heinz Weyringer und das RING-AWARD-Regieteam stellen sich selbstverständlich Ihren Fragen!

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

www.ringaward.com

www.schauspielhaus-graz.com

www.oper-graz.com

 

 

 


Dienstag, 9. Mai, 19h, CCW: PULS (Theater)

Foto: Johannes GellnerPULS (von Sharon Creech) Tanz Theater Produktion (ab 10 Jahre)

 

Annie und Max laufen miteinander. Im gleichen Rhythmus und barfuß. Wenn sie sich verausgaben und ihr Blut durch die Adern pulsiert, dann ist alles gut. Doch Max will in die Großstadt, wo sogar er, ein Kleinstadtjunge ohne Vater (so bezeichnet er sich selbst), etwas werden kann. Von nun an will Max nur noch gewinnen und zwischen den beiden läuft es nicht mehr rund. Annies Großvater laufen die Wörter, die Erinnerung und die Zeit davon und Annie denkt, während sie 100 Bilder von einem Apfel malt, darüber nach, welches Team im Leben wirklich zählt.

 

DIE HEIDI – das interaktive (Theater)Ereignis verbindet in dieser Aufführung zeitgenössischen und urbanen Tanz mit Live Musik und dem poetischen Text der Autorin Sharon Creech. Für all jene, die etwas hinterherlaufen, nachjagen, vor etwas davonlaufen, oder schon ihren Ruhepuls gefunden haben.

 

Tanz: Lina Hufnagl, Moritz Lembert

Choreografie: Steffi Jöris

Komposition und Live-Musik: Patrick Dunst

Erzählerin: Dorit Ehlers

Ausstattung: Markus Boxler

Technik: Gerhard Michl

Dramaturgie und Textfassung: Christian Mayer und Verena Kiegerl

Konzept und Regie: Verena Kiegerl

 

Eintritt: € 10.-

 

Foto (c) Johannes Gellner

 


Donnerstag, 4. Mai, 19h, CCW: ZUSAMMEN LEBEN - Wieviel Integration brauchen wir?

Multikulti 1Wieviel Integration brauchen wir? Wieviel Multikulturalität können wir leben? Eine Dialogveranstaltung von Birgit Lesjak-Ladstätter im Rahmen der Reihe „ZUSAMMEN LEBEN“

 

Die derzeitige politische Diskussion konstruiert einen Gegensatz zwischen Integration und Multikulturalität. Der Abend stellt die Frage nach der Chance, von- und miteinander zu lernen und ganz neue Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Am Podium u. a.: Dorothee Steinbauer (CCW), Jakob Kabas MAS (Sozialhilfeverband Liezen), Mag. Julia Arifeen (Forschungsarbeiten zum Thema, HBLFA Raumberg-Gumpenstein,), Diljeet Chopra (Asylberechtige) u. a.

 

Gesprächsleitung: Mag. Birgit Lesjak-Ladstätter

 

Freiwillige Spenden

 

 

 


Donnerstag, 25. Mai, 20h, CCW: ANN VRIEND (CAN)

Ann Vriend (4)Ann Vriend ist eine Künstlerin, auf die das mittlerweile überstrapazierte Wort "Ausnahmesängerin" im vollen Maße und besten Sinne zutrifft: Die aus Edmonton, Kanada stammende Ann Vriend verfügt über eine derart expressive, kraftvolle, soul-getränkte Stimme, dass jede andere Bezeichnung eine Untertreibung wäre. Auf ihrer neuen Single „Anybody's Different“ beweist Ann, deren Musik zwischen groovendem Neo-Soul und nachdenklichem Singer-Songwriter-Pop ein ganz eigenes Sounduniversum erschafft, ihre überragende stimmliche Präsenz und kompositorische Finesse. Dieser Song, dessen universelle Botschaft für Toleranz und Empathie direkt ins Herz trifft, macht neugierig auf ihr im Sommer 2017 erscheinendes Mini-Album. Gemessen an ihren bisherigen, international hochgelobten Veröffentlichungen, darf man sehr gespannt sein, wie sich die unermüdlich kreative Künstlerin weiter entwickelt hat.

Ann Vriend - voc, piano

Jori Kinjo - guit, bass

www.annvriend.com

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Freitag, 12. Mai, 16h, CCW: ROTBÄLLCHEN (Kindertheater ab 2 Jahren)

Rotbällchen 8ROTBÄLLCHEN (ab 2 Jahren, 35 Minuten). Ein Stück über Klein und Groß, über die ersten Schritte, die ersten Begegnungen mit kleinen und großen Freunden und die ersten Überraschungen. Ein Stück über Werden, Vergehen, Wandel und Neubeginn. Die Geschichte über das kleine Rotbällchen lebt vom ständigen Wandel. Sie entführt uns in eine phantasievolle Welt, in der eins ins andere übergeht, seine Gestalt verändert und uns darüber staunen lässt. Ein kleiner roter Ball bekommt ein Gesicht und blickt uns freundlich an – Rotbällchen. Eine Hand wird zu Rotbällchens kleinem Körper, mit dessen Beinchen es schwarz-weißen Zehen Töne entlockt. Ein riesiger roter Ballon mit dem es eben noch durch den Raum schwebte, verliert seine Luft und zieht als Fisch an uns vorüber. Er hinterlässt uns kleine rote Bällchen ...

 

Spiel: Eva Kaufmann

 

Künstlerische Mitarbeit: Friederike Krahl

 

Eintritt: € 8.-

 

 


Donnerstag, 6. April, 20h, CCW: PETER SPIELBAUER (Kabarett)

Peter Spielbauer, Programm "Alles Bürste"Jahrzehntelang selbst in den Ungenauigkeiten und Unsicherheiten unserer Existenz schwimmend, ist es dem Worttänzer und Objekttäter Peter Spielbauer mit seiner finalen Erkenntnis „Alles ist eine Bürste!“ gelungen, endlich Klarheit und Halt in unser flüchtiges Dasein zu blasen. Peter Spielbauer sieht das Große Ganze, zweifelt zwar, ob das Große Ganze auch ihn sieht, gibt jedoch nie auf und sieht in der geschickten Verknüpfung von Umwegen den bequemen Teppich des intellektuellen Wohlbefindens. Mit großem körperlichen Einsatz und dem exzessiven Gebrauch spärlichster Requisiten (ein Tuch, ein Stab, ein Stein, ein Irrtum)  buch­stabirrt er durch seinen Spielbauer-Kosmos. Kein Fitzel Dreck ist ihm zu gering, keine Goldstandard-Krone zu unantastbar. Alles hängt mit allem zusammen und wenn man etwas sucht, ist es egal, wo man sucht, weil gefunden wird es sowieso woanders.

 

www.spielbauer.net

 

Eintritt: € 18.-

 

 

 


Mittwoch, 5. April, 19h, KURHAUS BAD AUSSEE (!!!): HOPE FOR ALL (Dokumentation)

Hope For All (3)Achtung: Diese Veranstaltung findet im Kurhaus Bad Aussee statt. Sie ist Teil der Veranstaltungsserie SAATGUT, die aus jeweils zwei Dokumentationen im CCW und im Kurhaus Bad Aussee besteht.

 

 

HOPE FOR ALL (A 2016, 100 Min.)

 

Film und Publikumsgespräch mit Regisseurin Nina Messinger

 

Gesprächsleitung: Jolana Wagner-Skacel

 

65 Milliarden Tiere werden jährlich für unsere Ernährungszwecke geschlachtet. Ein Drittel des weltweit produzierten Getreides wird an die Masttiere verfüttert während 1,8 Milliarden Menschen hungern. Nina Messinger reiste durch Europa, Indien und die USA, um eine verblüffend einfache Lösung zu finden, die vor uns auf unseren Tellern liegt: Die Veränderung unseres Essverhaltens kann unsere Gesundheit und unseren Planeten wieder ins Gleichgewicht bringen.

 

„Leben Sie achtsam!“ (Dr. Jane Goodall, Primatologin und UN-Friedensbotschafterin)

 

www.hopeforall.at

 

Eintritt: EUR 10.-

 

 

 


Mittwoch, 22. März, 19h, KURHAUS BAD AUSSEE (!!!): HOLZ ERDE FLEISCH (Dokumentation)

Holz, Erde, Fleisch (5)Achtung: Diese Veranstaltung findet im Kurhaus Bad Aussee statt. Sie ist Teil der Veranstaltungsserie SAATGUT, die aus jeweils zwei Dokumentationen im CCW und im Kurhaus Bad Aussee besteht.

 

HOLZ ERDE FLEISCH (A 2016, 72 Min.)

 

Film und Publikumsgespräch mit Regisseur Sigmund Steiner

 

Gesprächsleitung: Jolana Wagner-Skacel

 

„Ein bemerkenswertes Porträt bäuerlicher Tradition.“ (Der Standard)

 

Sigmund Steiner – selbst Bauernsohn – portraitiert in seinem essayistischen Dokumentarfilm drei Bauern bei der Arbeit im Wald, auf dem Feld und auf der Alm. Werden ihre Kinder eines Tages ihren Besitz übernehmen oder stirbt der Bauernberuf mit ihnen aus? Wieso haben sie sich einst entschieden, die Arbeit ihrer Väter fortzuführen?

 

Bester deutschsprachiger Dokumentarfilm DOK.fest München 2016

Hauptpreis der Diagonale 2016: „Der Mut dieses klugen Filmes liegt in seiner Schlichtheit. … Seine Größe besteht aber darin, trotzdem das Universale des Menschlichen zum Thema zu haben.“ (Diagonale Jury)

 

www.holzerdefleisch.com

 

Eintritt: EUR 10.-

 

 

 


Mittwoch, 12. April, 19h, CCW: SEIT DIE WELT WELT IST (Dokumentation)

Seit die Welt Welt ist (3)SEIT DIE WELT WELT IST – Desde que el mundo es mundo

 

Dokumentation A/E 2015, 103 Minuten, OmU

 

Regie: Günter Schwaiger

 

Film und Publikumsgespräch mit Regisseur Günter Schwaiger

Gesprächsleitung: Dorothee Steinbauer

 

Der Kleinbauer Gonzalo lebt mit seiner Familie in einem Dorf im Hochland von Kastilien. Die alte und weise Tradition der Selbstversorgung – vom Schweineschlachten bis zum eigenen Wein – kommt ihm sehr zu Gute in Zeiten der Krise, die Spanien gerade durchlebt. Denn auch sein Dorf ist von Firmenschließungen und Arbeitslosigkeit betroffen, während die Kleinbauern unter ständigem Druck der Lebensmittelindustrie, der Banken und der Großgrundbesitzer stehen.

 

„SEIT DIE WELT WELT IST, ein Porträt des anderen, unbekannten Spanien, das eingezwängt zwischen Traditionen und Wirtschaftskrise in den kleinen Dörfern um‘s Überleben kämpft, versteht sich auch als eine Hommage an die einfachen Dinge, an die Natürlichkeit und die erfrischende Rebellion von Lebensweisheit. Diese bildstarke, Hommage an eine im Verschwinden begriffene Lebensweise, beeindruckt ungemein.“ (WIENER ZEITUNG)

 

„Eine bilderstarke, liebevolle Hommage an eine verschwindende Lebensweise ...“ (APA)

 

„Ein Film über die Schönheit des Überlebens ...“ (Margarete Affenzeller, Der Standard)

 

http://www.mosolov-p.com/german/peliculas/seit-die-welt-welt-ist.html

 

Eintritt: EUR 10.-

 

 

 


Mittwoch, 29. März, 19h, CCW: BAUER UNSER (Dokumentation)

Bauer unser (1)BAUER UNSER

 

Dokumentation A/B/F 2016, 92 Minuten

 

Regie: Robert Schabus

 

Film und Publikumsgespräch mit Regisseur Robert Schabus

Gesprächsleitung: Dorothee Steinbauer

 

Zwei Jahre Arbeit stecken in BAUER UNSER, inklusive Recherche, Dreharbeiten und Schnitt. Schabus war mit seinem Team in ganz Österreich, in Brüssel und Straßburg unterwegs, um die ungeschminkte Wahrheit zu erfahren. Zu Wort kommen Politiker, Industrielle und Landwirte. Schabus zeigt wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht und bleibt dabei vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So wird es nicht weitergehen. Es läuft etwas falsch. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage. BAUER UNSER ist ein sehenswerter Film, der zeigt, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Es sind keine rosigen Bilder, und doch gibt es Momente der Hoffnung. Die Bestandsaufnahme eines unbefriedigenden Zustandes, der aber auch Alternativen aufzeigt. BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern um‘s Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als KonsumentIn das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

 

BAUER UNSER – Erfolgreichster Dokumentarfilm seit WE FEED THE WORLD, LET‘S MAKE MONEY und ALPHABET.

 

www.bauer-unser.at

 

Eintritt: EUR 10.-

 

Der Brennstoff (November 2016):

BAUER UNSER – billige Nahrung – teuer erkauft.

Robert Schabus, Regisseur der Doku Bauer unser, die im Vorjahr Pre­miere feierte und seither höchst erfolgreich durch die Kinos tourt, ist selbst auf einem Bauernhof in Ober­kärn­ten aufgewachsen. »Bis heute hat sich mein Bruder mit seiner Familie diese so reiche Welt erhalten. Eine Aus­nahme!« Der bäuer­liche Hinter­grund schärft den Blick.

 

Was ist passiert? »Die Landwirtschaft heute ist geprägt von Speziali­sie­rung und Intensivierung. Das vielfältige Universum wurde in den letzten Jahrzehnten in vielen Fällen auf straff gefü̈hrte Wirtschaftsbetriebe reduziert.« Jetzt re­giert die Geldlogik, die alles auslöscht, was sich nicht rechnet. »Der internationale Frei­handel mit Le­bens­mit­teln findet immer jemanden, der noch billiger produzieren kann.« Wie sich der Wettbewerb auf die Qualität auswirkt? Nicht gut. Doch geht es dem Filmemacher nicht nur um Qualität: »Bauer unser ist fü̈r mich eine ge­sell­schafts­politische Notwendigkeit; es geht nicht nur um Produkte, sondern darum, soziale und öko­lo­gi­sche Zu­sammenhänge aufzuzeigen. Wir ver­­lieren mit der klein­­strukturierten Landwirt­schaft viel mehr als nur die Bauern selber. Artenvielfalt, Arbeits­plätze am Land, das soziale Netz im ländlichen Raum, Selbst­versor­gung ver­schwinden.« In den Markt dürfe man aber doch nicht eingreifen, wird oft be­hauptet. »Diese neoliberale Gesinnung wird uns als Na­­turgesetz verkauft« sagt Schabus. »Das ist eine ge­zielte politische Strategie der Entpolitisierung.« Erst wenn wir aufhören, daran zu glauben, wird sich das Blatt wenden.